
Peugeot stellt mit dem Konzeptfahrzeug Prologue die Idee eines künftigen Hybrid-Crossover-Fahrzeug vor, das auch rein elektrisch fahren kann.
Wie der Tages-Anzeiger heute in seiner online-Ausgabe berichtet, schreitet die Elektrifizierung des Antriebs immer weiter voran. Auf dem diese Woche beginnenden Autosalon in Paris (4.-19. Oktober) wird man deshalb mehr Hybridfahrzeuge und Elektroautos sehen als auf jeder anderen Messe zuvor. Erstmals sind die meisten Hybrid- und Elekroautos keine Studien und Absichtserklärungen mehr. Sondern im Rampenlicht stehen Serienmodelle, die man sofort oder zumindest in sehr naher Zukunft kaufen kann. Natürlich werden Stromer trotz allem in den nächsten Jahren noch in der Minderheit bleiben. Aber auch bei ihren konventionellen Neuheiten beweisen die Autohersteller eine gewisse Bodenhaftung: Nicht Luxuslimousinen und Spitzensportler, sondern Cityflitzer und Kompaktwagen geben an der Seine den Ton an. Gespannt ist man auch auf die Serienfassung des Chevrolet Volt, der als erstes Elektroauto in zwei Jahren auf den Markt kommen soll und den Kunden mithilfe eines eingebauten Notstromaggregates die Angst vor der Ebbe im Akku nehmen will. Er ist zwar das wichtigste, aber beileibe nicht das einzige Elektroauto auf der Messe. Bei Mercedes steht der neue Smart mit Lithium-Ionen-Akku für den Flottenversuch in Berlin, auf den Mini womöglich mit einem vergleichbaren Konzept reagiert. Und selbst der Reifenhersteller Michelin hat gemeinsam mit Sportwagenhersteller Venturi einen City-Stromer angekündigt.
Wo es noch nicht ganz für die Abkehr vom Verbrennungsmotor reicht, greift die Elektrik den Benzinern und Dieseln zumindest immer öfter unter die Arme: Hybrid-Antrieb heisst noch immer das Zauberwort, das die schleichende Abkehr vom Mineralöl vorantreibt. Während man bei Hybrid-Pionier Toyota noch immer auf den neuen Prius wartet und Honda als ewiger Zweiter mit dem Entwurf für einen preisgünstigen «Volkshybriden» einen neuen Anlauf auf die Führungsposition nimmt, setzten die Europäer jetzt endlich zum Befreiungsschlag an und zeigen selbst eine ganze Reihe von Hybrid-Modellen bis hinauf in die Oberklasse. So wollen Mercedes und BMW mit fertig entwickelten oder zumindest beinahe serienreifen Teilzeitstromern in der S-Klasse und im 7er beweisen, dass der sparsame Umgang mit Kraftstoff kein Privileg von Kleinwagen mehr ist. VW zeigt den Golf als «TwinDrive», und bei Peugeot, Citroën oder Renault gibt es kaum eine Designstudie, die nicht mit einem Hybridkonzept – vorzugsweise in Kombination mit einem Diesel – bestückt wäre.








Paul McCartney hat sich in die Herzen seiner israelischen Fans gespielt. 44 Jahre nach einem Auftrittsverbot der Beatles präsentierte der 66-jährige Musiker am Donnerstagabend in Tel Aviv eine Mischung aus alten Klassikern wie „Hey Jude“ und „Let It Be“ sowie neueren Songs. McCartney ließ vor 45.000 begeisterten Fans seinen ganzen Charme spielen und sagte einige der über 30 Titel in Hebräisch an. „Vielen Dank, dass Ihr in dieser wunderbaren Nacht gekommen seid und mit mir die Botschaft von Frieden und Liebe teilt“, rief McCartney unter dem tosenden Beifall der Menge. Das nach israelischen Medienangaben größte Konzert in der Geschichte Israels war von massiven Sicherheitsvorkehrungen begleitet. Militante Islamisten hatten McCartney wegen seines Auftritts in Israel mit dem Tod gedroht. Sir Paul reagierte gelassen und begrüßte gleich am Anfang des Konzerts das Publikum auf Hebräisch und Arabisch.


Der Sonnenwind hat den niedrigsten Wert seit Beginn der wissenschaftlichen Auswertung in den 1960er Jahren erreicht. Das könnte den natürlichen Schutz vor der Weltraumstrahlung verringern, berichtet die Europäische Raumfahrtagentur ESA. Der Sonnenwind schwankt vermutlich mit Änderungen des Magnetfeldes der Sonne. Mit der Abnahme des Sonnenwinds schrumpft die Heliosphäre, der mehrere Milliarden Kilometer dicke „Schutzgürtel“ des Sonnensystems, der wie ein Schirm gegen die kosmische Strahlungen wirkt. Dadurch könnte mehr Strahlung ins Sonnensystem eindringen. Bisher seien jedoch keine Auswirkungen der Strahlung auf die Erde bekannt, erklärten Forscher der NASA. Allerdings müssten Astronauten und Weltraumtechnik besser gegen die Strahlung aus dem All geschützt werden. Der Einfluss der Strahlung auf das Erdklima muss noch erforscht werden. Die Abnahme des Sonnenwinds wurde von der Weltraumsonde „Ulysses“ gemessen, die gemeinsam von der ESA und ihrem US-Partner NASA betrieben wird. Die Sonde „Ulysses“ wurde im Oktober 1990 gestartet und hat mehrfach die Sonne umrundet. Sie sendet entgegen den Erwartungen immer noch auswertbare Daten. (Quelle: sda/.ch)

















