Ich wünsche alle Blog-Lesern ein hoffnungsvolles und inspirierendes 2009

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Photo: Prabhakar aus seinem Türkei-Portfolio

Es ist ein Jahr seitdem ich zu bloggen begann und es ist Einiges gelaufen in diesem Jahr. Mittlererweile kann ich über 26′000 Zugriffe verzeichnen und die Tendenz ist steigend. Es scheint, dass mein Konzept Anklang findet, im weitesten Sinn inspirierende und interessante News zu bringen. Seit August ist auch eine englische Seite Inspiring News dazu gekommen und dann noch Photoblogs wie Kedar Photography oder der immer beliebter werdende Photos HD Blog, auf dem Bilder mit 2200 Pixel Länge zu finden sind. Auf diesem HD Photoblog sind übrigens alle Leser und Photographen herzlich eingeladen, sich mit einem inspirierenden Photo in guter Auflösung zu beteiligen. Wir stehen vor einem neuen Jahr, dass viele Aenderungen mit sich bringen wird. Wir sind schon seit einiger Zeit weltweit und sogar kosmisch in einem grossen Umbruch und es gilt diesen Herausforderungen mit eigener Kreativität, Schöpferkraft und Flexibilität zu begegnen. Die politischen und wirtschaftlichen Fehlschritte haben sich offenbart und eine neue Form des Zusammenlebens zeichnet sich ab. Spirituelle Ideen und Lebenswege sind nicht mehr Privileg einiger Auserwählter, sondern werden der Gesellschaft zu neuem Leben verhelfen. Neue Energieformen, die ja schon lange erforscht sind, aber leider bisher unterdrückt wurden, kommen ins Rampenlicht und  ganze Industriezweige werden umdenken müssen. Ich bin sicher, dass auch der Regierungswechsel in den USA Licht in die Dunkelheit bringt und neue Ideen fördert. Ich möchte mich bei allen regelmäsigen Blog-Lesern für Ihre Treue bedanken und sie gleichzeitig einladen, sich im kommenden Jahr noch vermehrt selbst aktiv mit Beiträgen, Hinweisen, nützlichen und inspiriermden Links sowie Photos zu beteiligen. Einen schönen und seelenvollen Jahreswechsel wünscht
- Kedar Misani

Wie sieht das Jahres-Horoskop für 2009 aus?

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Wie jedes Jahr bringt das Internet-Portal bluewin.ch eine eine astrologische Studie zu den Aussichten für das kommende Jahr. Hier sind die wichtigsten Punkte (auf  bluewin.ch sind auch die Horoskope der einzelnen Sternzeichen publiziert):

2009 wird ein Jahr der Umbrüche, denn die beiden Planeten Saturn (das Prinzip «Sicherheit») und Uranus («Revolution»), stehen sich direkt gegenüber und messen ihre Kräfte. Diese Opposition, die zum ersten Mal im November 2008 stattfand, wiederholt sich am 5. Februar und dann noch einmal am 15. September. Nun muss an diesen genannten Terminen nicht unbedingt bei jedem Menschen etwas Besonderes geschehen. Sicherlich aber finden grosse Veränderungsprozesse statt, die bereits begonnen haben, an denen weitergearbeitet wird, und die im Herbst eine erste Vollendung erfahren. Die Opposition wiederholt sich 2010 noch zwei Mal. Alles, wofür 2009 der Mut noch fehlen sollte, wird uns 2010 endgültig einholen.

Saturn im Zeichen Jungfrau will uns zur Vernunft und zur Bescheidenheit zwingen. Unser Bewusstsein für Umweltprobleme ist geweckt. Jetzt geht es darum, dass jeder wirklich seinen Teil dazu beiträgt, die Welt zu erhalten. Teilweise wird das aus purer Not geschehen. Wenn beispielsweise Reisen immer teurer wird, wird man zwangsläufig weniger reisen. Ausserdem haben wir gesehen, dass ziemlich unrealistisch gewirtschaftet wurde; die Kontrolle der Banken und der Finanzwelt wird sicher noch einige Zeit ein Thema sein. Die Schere zwischen Arm und Reich öffnet sich immer weiter. Man fragt sich, wie lange die Armen dabei noch zusehen werden. Es regt sich Widerstand: Uranus in den Fischen hat die Vision einer gerechteren Verteilung der Güter.

Ab Ende Oktober wird dieses Thema auch von Saturn aufgegriffen, wenn er in das Zeichen der Waage eintritt. Wenn wir uns diese Opposition als ein Seilziehen zwischen Saturn und Uranus vorstellen, hat Jupiter 2008 Saturn beim Ziehen kräftig geholfen. Damit wurde am Bestehenden und Bewährten festgehalten. Man muss ja nicht alles ändern, wenn bereits vieles gut ist! Man hat den Wert von Erfahrung und Tradition erkannt. In der Mode spiegelt sich diese Haltung im Retro-Look, der dank Uranus immer wieder phantasievoll durch Farbklekse und Stilbrüche aufgepeppt wird. Wenn nun im Januar Jupiter in das Tierkreiszeichen Wassermann wechselt, macht er den Weg frei für das Neue, aber er wird nicht vergessen, dass er das Alte, wo es gut ist, bewahren helfen soll. Im Zeichen Wassermann herrscht nicht nur Uranus, sondern auch Saturn.

Pluto, der Ende November 2008 endgültig in den Steinbock wechselte, arbeitet am selben Thema: Er will das Beste aus dem bereits Bestehenden herausholen und dort, wo etwas nicht mehr zeitgemäss ist, für eine radikale Änderung sorgen. Pluto hat dafür die nächsten 16 Jahre Zeit, aber er hat den Auftakt bereits dramatisch inszeniert.

Jupiter wird 2009 drei Mal auf Chiron treffen (exakt am 23. Mai, 22. Juli und 7. Dezember) und uns damit grosse Chancen geben, an unseren Leiden zu wachsen. Wir können vieles neu und positiv betrachten, worunter wir früher nur gelitten haben. Selbsterfahrungsgruppen sind dafür bestens geeignet. Jupiter wird auch drei Mal Neptun besuchen (exakt am 27. Mai, 10. Juli und 21. Dezember). Damit bekommen wir die Chance, praktisch aus dem Nichts, aus dem Unbewussten, ungeahnte neue Möglichkeiten zu erschliessen. Wir suchen einen Sinn und bekommen zumindest eine Ahnung davon, worin dieser Sinn bestehen könnte. Das bringt neue Hoffnung und neues Leben, ein neuer Baby-Boom zeichnet sich bereits ab. Uranus und Neptun befinden sich weiterhin in einer Rezeption, das heisst, der eine steht dort, wo eigentlich der andere hingehört. Damit befruchten sich diese Planeten gegenseitig mit Ideen einer gerechteren sozialen Verteilung der zur Verfügung stehenden Mittel. Allerdings werden sie, wo diese Mittel fehlen, auch erfinderisch. Sie können ohne grossen materiellen Aufwand – dank viel Phantasie – das Leben sinnvoll gestalten und dabei, ganz nebenbei, das Glück finden, das Jupiter verspricht.

Grosses Neujahrs-Feuerwerk am Zürichsee

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Die Stadt Zürich lädt auch dieses Jahr zur grössten Silvesterparty der Schweiz. Bereits zum achten Mal erhellt ein Feuerwerk die Neujahrsnacht über dem Seebecken. Erwartet werden 200′000 Besucherinnen und Besucher. Ab 0.20 Uhr werden insgesamt 1260 Feuerwerkskörper von zwei Schiffen aus gezündet. Die Zahl der erzeugten Knaller während des 20-minütigen Spektakels liegt bei 5260. Drei Tage braucht das italienische Pyrotechnik-Unternehmen Parente für den Aufbau. Neben dem Feuerwerk warten auf den Festbesucher zahlreiche Bars und Stände rund ums Zürcher Seebecken. In der Innenstadt werden sechs Festplätze aufgebaut, die Musik aller Art bieten. (Quelle: sda)

Radfahren in Oesterreich: populärer denn je

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Viele Österreicher sind wegen der hohen Spritpreise auf das Fahrrad umgestiegen – und haben sich viel Geld gespart. Eine aktuelle VCÖ-Untersuchung zeigt, dass die Österreicher in Summe ihre Spritkosten durch das Radfahren im Alltag um rund 225 Millionen Euro verringert haben. 2008 ist im Schnitt jeder Österreicher um 48 Kilometer mehr im Alltag Rad gefahren als im Vorjahr. Radfahren ist auch im Winter möglich. Auf Basis von Radverkehrszählungen und Umfragen rechnet der VCÖ, dass dieses Jahr rund 2,05 Milliarden Kilometer im Alltag mit dem Fahrrad zurückgelegt wurden. „Das entspricht der Distanz von rund 5.700 Mal rund um die Erde“, verdeutlicht VCÖ-Experte DI Martin Blum. Im Vergleich zum Vorjahr wurden in Österreich um rund 400 Millionen Kilometer mehr geradelt. Beeindruckend auch der aktive Beitrag zum Klimaschutz: Rund 460.000 Tonnen CO2 haben die Österreicher durchs Radfahren vermieden. Das Fahrrad ist jedoch unbedingt winterfit zu machen, wenn es auch jetzt verwendet wird. Das heißt unter anderem die Ketten wegen der Kälte ölen, die Bremsen optimal einstellen, den Sattel niedriger stellen. Sehr wichtig ist eine gute Beleuchtung. Der VCÖ empfiehlt ein Standlicht – dieses leuchtet auch, wenn das Fahrrad steht, etwa bei der Kreuzung. Beim Fahren ist zu achten, dass durch Rollsplit die Rutschgefahr steigt. Für Autofahrerinnen und Autofahrer heißt es vor allem beim Abbiegen daran zu denken, dass auch im Winter Radfahrer unterwegs sind. Die Gemeinden sind gefordert, auch Radwege und Radfahrstreifen bestens von Schnee und Eis zu räume!

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Shiva-Ausstellung im Zürcher Museum Rietberg

shivaDas Museum Rietberg widmet einem seiner Hauptwerke, der Bronzeplastik des tanzenden Shiva aus der Sammlung Eduard von der Heydt, eine grosse Ausstellung mit Leihgaben aus Europa, Nordamerika und Indien. Die indische wie auch die westliche Bedeutungsgeschichte des kosmischen Tänzers offenbaren sich dabei als äusserst facettenreich. Schon 1949 figurierte der tanzende Shiva als Emblem. Er machte damals Werbung bei der Abstimmung der Zürcher Bevölkerung über den Umbau der Villa Wesendonck in das heutige Museum Rietberg. Bis heute ist die wertvolle Bronzeplastik aus der Sammlung Eduard von der Heydt denn auch das Symbol des «Rietberg» schlechthin geblieben.

Ihr gilt nun eine Sonderausstellung. Allein die spannende Geschichte in einem Seitenkabinett der Schau, wo man erfährt, wie der tanzende Shiva in die Sammlung von der Heydts gelangt war, wirft ein Licht auf deren Bedeutungsreichtum. Von der Heydt hatte bekanntlich 1926 den Monte Verità bei Ascona erworben, angezogen von der dort gepflegten Theosophie, dem Vegetarismus und dem Ausdruckstanz. Für seine Faszination für die Figur des tanzenden Shiva muss vor allem die Begegnung mit dem modernen Tanz einer Hertha Feist, Mary Wigman oder eines Rudolph von Laban, die alle auf dem «Wahrheitsberg» auftraten, ein Schlüsselerlebnis dargestellt haben. Jedenfalls darf der Erwerb der Bronze des göttlichen Tänzers in Paris um 1930 vor allem auch vor dem Hintergrund dieser Zeitströmungen gesehen werden. Die Begeisterung für die indische Gottheit in ihrer Gestalt als Tänzer war aber im Westen schon um 1905 in Paris erwacht, als die Belle-Epoque-Nackttänzerin Mata Hari den tanzenden Shiva gleichsam zum Maskottchen ihrer legendären Tanzaufführungen machte. Weniger mit Mata Hari indes (die eigentlich Margaretha Geertruida Zelle hiess) als mit Künstlern wie Uday Shankar aus Indien kam der indische Tanz, in seiner Heimat stets religiös konnotiert, nach Europa auf die Bühne, wo er aus seinem ursprünglichen Kontext gelöst wurde. Die europäische Faszination für den kosmischen Tänzer von Werden, Sein und Vergehen wurde denn auch durch Figuren wie Shankar, der sich seine Inspiration mit Vorliebe beim tanzenden Shiva holte, nachhaltig geprägt.

Ein Bewunderer der zyklischen Bewegung von Zerstörung und Neuanfang, wie sie der indische Gott des Tanzes verkörpert, war nicht zuletzt Hermann Hesse, auch er dem Monte Verità eng verbunden. Für ihn und viele Denker der Krisenzeit zwischen den beiden Weltkriegen wurde Shiva zum Sinnbild des Weltgeschehens – der Gott, der die verkommene Welt in Trümmer tanzt und Hoffnungsträger ist für einen Neuanfang. So gab der Tänzergott bei westlichen Philosophen, Künstlern und Literaten stets eine besonders ideale Projektionsfläche für diverse Wertvorstellungen und Weltanschauungen ab. Der tanzende Shiva wurde aber auch zum «Markenzeichen» für die Weltreligion des Hinduismus und gilt seitdem als eines der bekanntesten religiösen Symbole. In Indien ist der Tänzer allerdings nur eine von unzähligen Erscheinungsformen des Gottes Shiva. Dessen erste und eigentliche Gestalt ist das im Prinzip nicht bildhafte Linga – eine Säule, die in ihrer explizit phallischen Gestalt kaum ein Symbol war, das dem christlichen Westen zuzumuten war. Und dies schon gar nicht in seiner üblichen Kombination mit der eine Vagina symbolisierenden Yoni. Goethe hatte sich daran gestossen, und nach ihm viele andere mehr.

Timoteo – Ein Schamane in der Schweiz

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Sein Name ist Timoteo. Er lebt in der Schweiz, versucht aber therapeutisch seiner Herkunft als Schamane gerecht zu werden. Ich habe ihn an der letzten „Art of Life“-Mesae in Bern kennengelernt, wo er mit einem Zelt-Stand vertreten war. Timoteo gehört zum Indianerstamm der Ashaninka (Campas). Geboren wurde er im Amazonasgebiet von Peru in San Pedro. Leben hat im Amazonas einen besonders hohen Stellenwert: Alles dort ist ein Zeichen. Alles birgt und verströmt Geheimnisvolles. Es gibt viele seltsame und ungewöhnliche Dinge dort. Ein jedes ist ein Mysterium. Die amazonische Natur lebt uns in jedem Moment eindrücklich vor, dass wir in keinem materiell stabilen Universum wohnen, sondern in einem grossen Feld sich permanent verändernder, dynamischer Energie leben. Mit diesem sind wir existenziell verbunden. Ein Zitat aus seiner Philosophie: «Das bist du. Dein wahres Selbst ist identisch mit der höchsten Energie, die sich in allen Dingen des Universums manifestiert.» Es lauern viele Gefahren im artenreichen Regenwald. Wachsam-Sein und Eigen-Verantwortung sind unabdingbar, um überleben zu können. Herausforderungen, bei denen es um Leben oder Tod geht, formen das Bewusstsein seines Volkes. Die Indigen kennen keine Ideologien und gesellschaftlichen Zwänge. Das aufmerksame Miteinander steht im Vordergrund, wobei jedes individuelle Naturell und sein Drang nach Freiheit respektiert wird. Den scheinbar bedeutungslosesten Interaktionen zwischen Menschen und seiner Umgebung begegnen sie achtsam. Die Schatten lassen wir sie und lernen, sie im Leben zu integrieren. Das bestimmt ihre Lebenshaltung. Diese Lebensschulung, innere Freiheit als Gabe des Lebens sowie Berufung, machten Timoteo zum Heiler. Sein Vater war auch Schamane. Er führte ihn bereits als Kind in diese uralte Heilkunst ein. Der Schamanismus  ist eine mögliche Erkenntnisform unter vielen. In ihrem Weltbild gibt es zwar keinen Gott, aber eine Kraft, die alles in Bewegung hält. Hinter dieser Kraft steht ein bewusster Geist, der aus der Quelle allen Seins fliesst. Darum ist der Geist, die Matrix aller Materie. Timoteo erkennt, dass jedem Kieselstein, Grashalm, Wassertropfen oder noch so unscheinbarstem Tierchen dieser Geist als Essenz des Lebens innewohnt. Alles ist demnach existenziell miteinander verbunden. Das gesamte Universum trägt zum kleinsten Detail bei. Niemand ist alleine.

Das Volk der Ashaninka wurde ursprünglich Kampa genannt. Es lebt in drei Ländern Südamerikas: Peru, Brasilien (im Bundesland Acre) und Bolivien. In Brasilien leben circa 870 Ashaninka (CPI-AC, Stand 2004) und in Peru schätzungsweise 51.000 (1993). Sie gehören der Sprachfamilie Aruak an. Die Ashaninka bekämpfen die Invasoren seit der Zeit der Ankunft der ersten Europäer in Südamerika und der Zeit der Gewinnung von Kautschuk bis ins 19 Jahrhundert hinein. Seit den 80er Jahren kämpfen die brasilianischen Ashaninka gegen Invasionen von weißen Brasilianern und peruanischen Holzabbaufirmen in ihr Gebiet. Die Ashaninka sind dafür bekannt, stolz auf ihre Kultur zu sein, und lieben die Freiheit. Der Anthropologe José Pimenta schreibt, ihre Fähigkeit sei bewundernswert, die traditionellen Sitten und Werte mit Ideen und Elementen der nicht-indigenen Welt zu vereinigen – ebenso bewundernswert wie ihre Vorgehensweisen zu einer nachhaltigen Nutzung der Umwelt.

Die „offizielle indigene Bewegung” bei den Ashaninka begann Mitte der 80er, als der Holzabbau in der Region seinen Höhepunkt erreichte. José Pimenta berichtet, dass vor diesem Hintergrund der Eingriff der Funai als eine neue Epoche angesehen wurde – und zwar als die „Zeit der indigenen Rechte”, die durch die politische Bewusstseinsbildung, den territorialen Kampf und die Vertreibung der Weißen gekennzeichnet war. Die Funai, die „Fundação Nacional do Índio“, ist die heute dem brasilianischen Justizministerium unterstellte Organisation zum Schutz der indigenen Völker. Wer mehr über den Schamanismus  und Timoteo erfahren möchte, kann seine Webseite besuchen.

Weihnachten 2008 in Bildern

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Auf SPIEGEL-Online ist heute ein Bildporfolio mit 36 Aufnahmen von Weihachten 2008 auf aller Welt zu sehen. Dieses Bild zeigt die Einkehr an Heiligabend – Nonnen des Ordens der Schwestern von Betlehem in einem Kloster. Das ganze Portfolio kannst Du hier anschauen.

Hildegard von Bingen – Spiritus Sanctus

Spiritus Sanctus, die zweite Antiphon und Psalm 110/111 aus der Vesper von Hildegard von Bingen. Voller Bewunderung für die Grösse der Schöpfung Gottes, sie bewundernd und preisend, kombiniert mit Photos von Markus Werner, die Gottes Grösse durch Bienen, Schmetterlinge, Vögel und Blüten veranschaulichen. Gefunden auf YouTube.

Aqarelle von Gregory Bond – Workshop und Ausstellung

Dieses Bild mit dem Titel „Moment of Stillness“ stammt von Gregory Bond, einem in der Schweiz lebendern Aquarellkünstler. Er zeigt seine seelenvollen Bilder bis Ende Januar 2009 in der Zürcher Buchhandlung im Licht und organisiert am 29. Dezember in Zollikofen bei Bern einen Aquarell-Maltag mit dem Thema „Engel“. Weitere Informationen: „Male Deinen Schutzengel“.

Ultraläufe 2009 des Sri Chinmoy Marathon Teams

Soeben ist der Ultralauf-Kalender für das 2009 veröffentlicht worden. Im europöischen Raum werden auch nächstes Jahr einige Läufe im Ultrabereich stattfinden. Für alle Interessenten hier die wichtigsten Daten – auch als Ansporn, jetzt schon mit dem Training zu beginnen:

14. März: 12. Self-Transcendence 6-Std.-Lauf Nürnberg, c/o Klaus Schulz, Bellermannstr. 81, D-13357 Berlin Tel +49-(0)30 / 490047-62, Fax -63, Start: 10 Uhr, Nachmeldung bis 13. 3., 20 Uhr klaus-peter-schulz@gmx.de  www.srichinmoyraces.org/de.

25. April: Self-Transcendence 6-Std.-Lauf Nitra, Slovakei, StarÄ VajnorskÄ 37, 83104 Bratislava, Slovakia Tel +421-(0)2 / 444 542 61, Fax / 446 384 51, Start: 10 Uhr, Nachmeldung scmt@scmt.sk , www.srichinmoyraces.org/cs

9./10. Mai: 21. Int. Self-Transcendence 12+24-Std.-Lauf Basel, Colette Kuhn, Stockmattstr. 57, CH 5400 Baden, Schweiz Tel +41-(0)56 / 203 13 88, Fax / 204 90 48, Start: 12 Uhr + 24 Uhr, Nachmeldung: ch@srichinmoyraces.org, www.srichinmoyraces.org/ch.

14. Juni:  Self-Transcendence 100 km-Lauf Wien, c/o S. A. Puntigam, Ramperstorfferg. 29/33, A-1050 Wien Tel +43-(0)1 / 587 54 84, Fax / 585 43 91, Start: 6 Uhr, Ameldung bis 20. Mai, vienna@srichinmoyraces.org, www.srichinmoyraces.org/at.

6. Juni:
Self-Transcendence 6+12 Std.+100 km-Lauf Prag, Podebradska 540/26, 19000 Praha 9, Tschechei, Tel +420-(0)2 / 22 745 150, Fax / 252 77 400, Start: 7 Uhr, Nachmeldung: praha@srichinmoyraces.org, www.srichinmoyraces.org/cs.

11.-12. Juli: Self-Transcendence 12+24-Std.-Lauf 2008, Berlin, c/o Klaus Schulz, Bellermannstr. 81, D 13357 Berlin, Tel +49-(0)30 / 490047-62, Fax -63, Start: 12 Uhr, Nachmeldung: klaus-peter-schulz@gmx.de,  Webseite: www.srichinmoyraces.org/d.

7.-9. August: Self-Transcendence 24-Std.+ 48-Std.-Lauf Prag, Podebradska 540/26, 19000 Praha 9, Tschechei, Tel +420-(0)2 / 22 745 150, Fax / 252 77 400, Start: 7.00 Uhr, Nachmeldung: praha@srichinmoyraces.org, www.srichinmoyraces.org/cs.

31. Oktober/1. November: Self-Transcendence 12+24-Std.-Lauf Marseille, c/o Ashani Pluchino, 45, Bd Chave, 13005 Marseille, Frankreich,  Tel +33-6-20410799, 12h24h@srichinmoycourses.fr , www.srichinmoycourses.fr.

Sesto Castagnoli: Gedanken zur Weihnachtszeit

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Sesto Castagnoli

Sesto Castagnoli, Gründer und Leiter des jährlich im Januar stattfindenden „World Spirit Forum“ (WSF) in Arosa, schreibt in seinem neuesten Newsletter folgende Gedanken zu den kommenden Festtagen: „Für mich liegt Weihnachten in einer sehr arbeitsintensiven Zeit, denn das jährliche WSF Forum steht vorder Türe. Als ich vorgestern eine Mail schrieb und dabei das Motto des 6. WSF tippte: „Discovering Soul“, fragte ich mich: „Was hat eigentlich Weihnachten unserer Seele zu bieten?“ Diese Frage tauchte wieder auf, als ich mit meiner Frau über die Gestaltung unserer Feiertage sprach. Keine leichte Frage für uns. Ich bin „Weihnachtsromantiker“ und liebe das traditionelle Weihnachten mit allem Drum und Dran. Sie hat mehr als 20 Jahre Erfahrung in „Stille(r) Nacht“ allein und ohne Weihnachtsblues. Für uns beide ist es aber gleich wichtig einen guten Jahresausklang und einen ebensolchen Vorlauf auf das bevorstehende WSF zu haben. Bereits im letzten Jahr haben wir für uns die „Rauhnächte“ oder „Heiligen Nächte“ entdeckt, die zwischen Weihnachten und Epiphanias (24.12.-06.01.) liegen und manchmal als das „Spirituelle Herz“ des Jahres bezeichnet werden. In dieser Zeit des Jahres sind unsere Seelen und die Weltenseele am stärksten verbunden. Es ist eine besondere Zeit um unsere Aufmerksamkeit auf unseren „inneren Weg“ zu richten. Die Idee, dass unsere Träume in dieser Zeit luzider sind als sonst, und jeder Traum der 12 Nächte einen Hinweis auf die persönliche Weiterentwicklung in den folgenden 12 Monaten enthält, ist für uns ein sehr kraftvoller Gedanke. Für den 24. die sogenannte „Mutternacht“ der „Heiligen Nächte“ haben wir uns entschlossen, der (Mutter) Natur einen persönlichen Besuch abzustatten, so werden wir warm verpackt an einer schönen Stelle im Wald eine mitgebrachte heiße Suppe löffeln und ein Licht aufstellen.“ Alle weiteren Informationen, sowie eine Beschreibung des Veranstaltungskonzeptannst Du hier lesen: http://www.worldspiritforum.org.

Zum Licht schrieb Rudolf Steiner im Dezember 1911: ‘Jenes Licht, das in der heiligen Nacht, als Symbol des Menschenlichtes, an seinem Ursprung selber uns erscheint, jenes Licht, das uns in den neueren Zeiten die Lichter des Weihnachtsbaumes symbolisieren: es ist zugleich, richtig verstanden, das Licht, das uns die besten, stärksten Kräfte für unsere nach dem wahren, echten Weltenfrieden, nach der wahren, echten Weltenbeseligung, nach der wahren, echten Weltenhoffnung strebenden Seele geben kann.’

Geheimnissvolle Geräusche und Schwingungen der Erde

Seit etwa zehn Jahren wissen Forscher: Der Erdball kommt nie zur Ruhe, er vibriert permanent. Selbst wenn es gerade keinen Vulkanausbruch oder ein Erdbeben gibt, schwingt die Erde mit bestimmten Eigenfrequenzen, vergleichbar mit einer riesigen Glocke. Fachleute nennen das „Hum“, übersetzt Summen oder auch Brummen – und rätseln seit der Entdeckung im Jahr 1998, was diese Vibrationen eigentlich auslöst. „Der Hum besteht aus einer Überlagerung von etwa 60 Frequenzen zwischen drei und sieben Millihertz“, erläutert der Geophysiker Rudolf Widmer-Schnidrig, der gemeinsam mit seinem Doktoranden Dieter Kurrle in einem verlassenen Bergwerkstollen im Schwarzwald mit hochsensiblen Messgeräten dem Summen lauscht. Das Erdbrummen ähnelt also nicht dem Klang eines einzelnen Instruments, sondern eher dem eines ganzen Orchesters mit diversen Instrumenten. Die Forscher haben die Schwingungen auch hörbar gemacht. In einer Tonaufnahme  ist das Erdbrummen zu hören – und am Ende ein lauter Knall, bei dem es sich um ein Seebeben im Indischen Ozean handelt (siehe Ton-Aufnahme auf SPIEGEL-online).

Und auch die Struktur der Vibrationen scheint komplizierter zu sein, als Forscher es bislang angenommen hatten. Erwartet hatten sie, dass das Konzert der Erde aus sogenannten sphäroidalen Schwingungen der Erde bestehen. „Sie ähneln der Bewegung eines Schiffs bei hohem Seegang“, sagt Widmer-Schnidrig. „Es bewegt sich auf und ab, gleichzeitig aber auch etwas vor und zurück – es legt dabei insgesamt eine ellipsenförmige Bahn zurück.“ Tatsächlich spielen diese Schwingungen beim Hum eine Rolle: Die Erde hebt und senkt sich alle paar Minuten um wenige Zehntausendstel Millimeter, und auch die horizontalen Bewegungen konnten die Forscher mittlerweile charakterisieren. Dabei stießen sie jedoch auf unerwartete Schwierigkeiten: „Das Frequenzspektrum der horizontalen Erdbewegung zeigt keine einfache und klare Struktur wie das Spektrum der Schwingungen in vertikaler Richtung“, sagte der Geophysiker dem Magazin „Bild der Wissenschaft“. Die einzig mögliche Ursache: Neben den sphäroidalen muss es noch andere Schwingungen geben. Sie gehen auf eine Verdrillung der Erde zurück – wie bei einer Orange, die man oben und unten anpackt und dann mit beiden Händen in unterschiedliche Richtungen dreht, nur dass die Torsionen der Erdkugel sehr viel komplexer sind.

Der Globus zeigt also eine toroidale Eigenschwingung – ein Phänomen, das bisher lediglich von Erdbeben bekannt war. Dieter Kurrle hat es entdeckt und im März gemeinsam mit seinem Doktorvater im Fachblatt „Geophysical Research Letters“ beschrieben. Beide Schwingungsarten, glauben die Forscher, tragen etwa gleich viel zum Erdsummen bei, auch wenn sie wohl völlig unterschiedlich entstehen. So gehen die sphäroidalen Schwingungen auf Druckkräfte zurück, die auf die Erdoberfläche einwirken und die Kugel so zum Schwingen bringen – wie etwa Druckschwankungen der Lufthülle, Turbulenzen in der Atmosphäre oder auch Wellen im Ozean. Dazu passt, dass die Intensität des Hums während des Nord- und Südwinters, also zwischen Dezember und Februar sowie zwischen Juni und August, am höchsten ist. Genau in diesen Perioden gibt es auf der Erde auch die heftigsten Stürme – im Nordwinter über Atlantik und Pazifik, im Südwinter über den Meeren rund um die Antarktis. Diese starken Luftbewegungen, so die Theorie, verursachen Wellen, die bis zum Meeresgrund reichen und ihn kräftig durchwalken, und das wiederum regt die Erde zum Schwingen an.

Woher kommen die Schwingungen?

Der toroidale Schwingungsanteil des Erdgebrumms muss hingegen von Scherkräften verursacht werden. Und wie die entstehen, ist nach wie vor völlig rätselhaft. Bisher gibt es nur Spekulationen – etwa dass die Wellen an Unterwassergebirgen umgelenkt werden, dass es eine unsichtbare Kopplung gibt, über die die beiden Eigenschwingungsarten Energie austauschen, dass Erdbeben oder Luftrotationen um Tiefdruckgebiete dahinterstecken. Doch diese Thesen haben alle das gleiche Problem: Die Effekte, die sie hervorrufen, sind bei weitem nicht groß genug, um das globale Brummen zu erklären. Vielleicht ist es eine Kombination aus mehreren dieser Ursachen, vielleicht aber auch ein bisher unbekannter Faktor. „Wir sind noch weit davon entfernt, ein glaubhaftes Modell für dieses Phänomen zu haben“, räumt Widmer-Schnidrig ein. Helfen sollen jetzt noch empfindlichere Seismometer und die neueste Generation von Supercomputern, denn die ermöglichen es laut Widmer-Schnidrig erstmals, die Auswirkungen von Druckfeldern auf dem Meeresboden realistisch zu simulieren. Es ist jedoch nicht ein rein akademisches Interesse, das die Geophysiker bei ihrer Suche nach dem Erdklang antreibt: Sie erhoffen sich von den Ergebnissen ein besseres Verständnis der Wechselwirkungen zwischen Atmosphäre, Ozeanen und der Erde selbst – und damit unter anderem Informationen über das komplizierte weltweite Klimageschehen. (Quelle: SPIEGEL-online)

Internet-TV-Sendung über die Bedeutung von Farben

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Oft frägt man sich, was Farben wohl für eine innere Bedeutung oder Eigenschaften haben. Farben werden ja auch in der Therapie verwendet, kann doch die Bestrahlung mit einer bestimmten Farblampe eine Heilung bewirken. Ein tolles Buch über die spirituelle Bedeutung von Farben hat Sri Chinmoy schon vor einigen Jahren herausgegeben. Darin werden etwa 50 Farben in einer ganzseitigen Tafel angezeigt und daneben ist die Eigenschaft und ein dazu passendes Mantra aufgeführt. Auf srichinmoy.tv wurden bereits die einzelnen Fraben in kleinen Episoden vorgestellt. Am Montagabend hast Du jetzt Gelegenheit in einer Stunde alle Farben in einer Zusammenfassung selbst zu erleben und ihre Bedeutung kennenzulernen, und zwar auf jeet.tv von 19.00-20.00 Uhr! Weitere Infos über jeet.tv in der rechten Spalte.

Samstag, 20. Dezember: Weltrekode auf RTL

Am Samstag, 20. Dezember, 20.15 Uhr zeigt RTL wieder neue, faszinierende, skurrile und spannende Rekordversuche. Den Zuschauer erwarten: Zehn brennende Holztüren in kürzester Zeit durchrennen: Die Stuntfrau Sandra K. aus Solingen, die zuletzt am aktuellen James-Bond-Film „Ein Quantum Trost“ mitgewirkt hat, kennt sich mit Feuerstunts bestens aus. Bei diesem Rekord geht es ihr darum, in kürzester Zeit zehn brennende weltrekordeHolztüren zu durchrennen. Die dabei verwendeten handelsüblichen Türen stehen verschlossen in einer Reihe hintereinander. Ein weiterer Versuch: Die meisten Weihnachtsbäume in zwei Minuten fällen: Theresa L. aus dem niederbayerischen Pilsting und Erin L. aus Virginia Beachim US-Bundesstaat Virginia haben sich aufs High-Speed-Fällen spezialisiert. Ihr Ziel ist es, in zwei Minuten möglichst viele Weihnachtsbäume zu fällen. Für die richtige vorweihnachtliche Stimmung sorgt Michael Hirte. Der Gewinner der RTL-Show „Das Supertalent“ wird live das Weihnachtslied „Stille Nacht, heilige Nacht“ auf seiner Mundharmonika spielen. Mit seinem ersten Album „Der Mann mit der Mundharmonika – Michael Hirte“ eroberte er auf Anhieb Platz 1 der aktuellen Albumcharts.

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5. Europäische Konferenz der gentechnikfreien Regionen in Luzern

Der Widerstand gegen genmanipulierte Lebensmittel wächst. In ganz Europa erklären sich Regionen gentechfrei. Ende 2008 sind es bereits über 230. Dazu kommen über 4200 Gemeinden und Zehntausende von Bauern und Lebensmittelherstellern. Am 27. November 2005 beschloss auch die Schweiz in einer Volksabstimmung, auf Gentechnik in der Landwirtschaft zu verzichten. Das Moratorium gilt bis Ende 2010. Für Bauern und Konsumentinnen hat diese nationale Regelung grosse Vorteile. Das Moratorium funktioniert ohne Konflikte. Der Bundesrat beantragte kürzlich eine dreijährige Verlängerung des Moratoriums. Das Beispiel Schweiz zeigt: Wenn die Bevölkerung demokratisch entscheiden kann, wählt sie gentechnikfreie Lebensmittel. Der Wunsch nach gesunder Ernährung ist aber in ganz Europa weit verbreitet. Am 24./25. April 2009 wird denn auch die 5. Europäische Konferenz der gentechnikfreien Regionen im schweizerischen Luzern. Die Konferenz steht unter dem Motto: „Food and Democracy.“ Die Bewegung fordert demokratische Mitbestimmung bei einem Thema, das die Bevölkerung unmittelbar angeht: unsere tägliche Nahrung. An der Konferenz werden die Spielräume unter EU-Gemeinschaftsrecht ausgelotet und Strategien für demokratische Moratoriums-Referenden entwickelt. Die Konferenz sucht nach zukunftsfähigen Lösungen für die langfristige Versorgung Europas mit gentechnikfreien Lebens- und Futtermitteln. (Quelle: news.ch)