Wie jedes Jahr bringt das Internet-Portal bluewin.ch eine eine astrologische Studie zu den Aussichten für das kommende Jahr. Hier sind die wichtigsten Punkte (auf bluewin.ch sind auch die Horoskope der einzelnen Sternzeichen publiziert):
2009 wird ein Jahr der Umbrüche, denn die beiden Planeten Saturn (das Prinzip «Sicherheit») und Uranus («Revolution»), stehen sich direkt gegenüber und messen ihre Kräfte. Diese Opposition, die zum ersten Mal im November 2008 stattfand, wiederholt sich am 5. Februar und dann noch einmal am 15. September. Nun muss an diesen genannten Terminen nicht unbedingt bei jedem Menschen etwas Besonderes geschehen. Sicherlich aber finden grosse Veränderungsprozesse statt, die bereits begonnen haben, an denen weitergearbeitet wird, und die im Herbst eine erste Vollendung erfahren. Die Opposition wiederholt sich 2010 noch zwei Mal. Alles, wofür 2009 der Mut noch fehlen sollte, wird uns 2010 endgültig einholen.
Saturn im Zeichen Jungfrau will uns zur Vernunft und zur Bescheidenheit zwingen. Unser Bewusstsein für Umweltprobleme ist geweckt. Jetzt geht es darum, dass jeder wirklich seinen Teil dazu beiträgt, die Welt zu erhalten. Teilweise wird das aus purer Not geschehen. Wenn beispielsweise Reisen immer teurer wird, wird man zwangsläufig weniger reisen. Ausserdem haben wir gesehen, dass ziemlich unrealistisch gewirtschaftet wurde; die Kontrolle der Banken und der Finanzwelt wird sicher noch einige Zeit ein Thema sein. Die Schere zwischen Arm und Reich öffnet sich immer weiter. Man fragt sich, wie lange die Armen dabei noch zusehen werden. Es regt sich Widerstand: Uranus in den Fischen hat die Vision einer gerechteren Verteilung der Güter.
Ab Ende Oktober wird dieses Thema auch von Saturn aufgegriffen, wenn er in das Zeichen der Waage eintritt. Wenn wir uns diese Opposition als ein Seilziehen zwischen Saturn und Uranus vorstellen, hat Jupiter 2008 Saturn beim Ziehen kräftig geholfen. Damit wurde am Bestehenden und Bewährten festgehalten. Man muss ja nicht alles ändern, wenn bereits vieles gut ist! Man hat den Wert von Erfahrung und Tradition erkannt. In der Mode spiegelt sich diese Haltung im Retro-Look, der dank Uranus immer wieder phantasievoll durch Farbklekse und Stilbrüche aufgepeppt wird. Wenn nun im Januar Jupiter in das Tierkreiszeichen Wassermann wechselt, macht er den Weg frei für das Neue, aber er wird nicht vergessen, dass er das Alte, wo es gut ist, bewahren helfen soll. Im Zeichen Wassermann herrscht nicht nur Uranus, sondern auch Saturn.
Pluto, der Ende November 2008 endgültig in den Steinbock wechselte, arbeitet am selben Thema: Er will das Beste aus dem bereits Bestehenden herausholen und dort, wo etwas nicht mehr zeitgemäss ist, für eine radikale Änderung sorgen. Pluto hat dafür die nächsten 16 Jahre Zeit, aber er hat den Auftakt bereits dramatisch inszeniert.
Jupiter wird 2009 drei Mal auf Chiron treffen (exakt am 23. Mai, 22. Juli und 7. Dezember) und uns damit grosse Chancen geben, an unseren Leiden zu wachsen. Wir können vieles neu und positiv betrachten, worunter wir früher nur gelitten haben. Selbsterfahrungsgruppen sind dafür bestens geeignet. Jupiter wird auch drei Mal Neptun besuchen (exakt am 27. Mai, 10. Juli und 21. Dezember). Damit bekommen wir die Chance, praktisch aus dem Nichts, aus dem Unbewussten, ungeahnte neue Möglichkeiten zu erschliessen. Wir suchen einen Sinn und bekommen zumindest eine Ahnung davon, worin dieser Sinn bestehen könnte. Das bringt neue Hoffnung und neues Leben, ein neuer Baby-Boom zeichnet sich bereits ab. Uranus und Neptun befinden sich weiterhin in einer Rezeption, das heisst, der eine steht dort, wo eigentlich der andere hingehört. Damit befruchten sich diese Planeten gegenseitig mit Ideen einer gerechteren sozialen Verteilung der zur Verfügung stehenden Mittel. Allerdings werden sie, wo diese Mittel fehlen, auch erfinderisch. Sie können ohne grossen materiellen Aufwand – dank viel Phantasie – das Leben sinnvoll gestalten und dabei, ganz nebenbei, das Glück finden, das Jupiter verspricht.





















