Kongress zum Grundeinkommen

Am 19. März findet im Kongresshaus Zürich ein ganz neuartiger Kongress statt, der Kongress zum Grundeinkommen. Hier die Ziele des Kongresses, der meines Wissens zum ersten Mal durchgeführt wird:

Ein Einkommen braucht jeder Mensch, unabhängig davon, was er leistet und ob er arbeitet oder nicht. In den letzten Jahren ist das Thema Grundeinkommen immer wieder an Veranstaltungen und in Medienberichten aufgetaucht. Ob das bedingungslose Grundeinkommen in die richtige Richtung zielt, soll am Kongress «Die neue Schweiz – Ein Kulturimpuls» als offene Fragestellung kritisch diskutiert und geprüft werden. In der Debatte um das Grundeinkommen geht es um die Frage, was Menschen tun, wenn sie nicht müssen. Das Grundeinkommen gibt jedem eine sichere Basis zur selbstbestimmten Wertschöpfung innerhalb der Erwerbsarbeit und genauso ausserhalb. Eine neue Schweiz? Sozialer, liberaler, ökologischer, wirtschaftlicher, demokratischer, emanzipatorischer, poetischer, familienfreundlicher… mit mehr Kultur.  Zur Einstimmung in den Kongress wird am Vorabend, Freitag, 18. März, um 20.15 Uhr ein Beitrag übers Grundeinkommen auf 3sat ausgestrahlt. Der Samstag ist für alle Menschen gedacht, die an der Zukunft der Schweiz mitgestalten wollen. Am Sonntag, am Aktivisten-Brunch, treffen sich diejenigen zu einem offenen Workshop, die konkret anpacken und an der Grundeinkommensbewegung mitarbeiten wollen.

Folgende namhafte Referenten werden sprechen: Prof. Götz W. Werner (Gründer und Aufsichtsrat des dm-Drogerie-Marktes in Deutschland), Beatrice Tschanz (ehemalige Kommunikationschefin der Swissair), Klaus W. Wellershoff (Berater von Wellershoff & Partners Ltd), Judith Giovannelli-Blocher (Schriftstellerin), Oswald Sigg (ehemaliger Chefredaktor der SDA), Anna Rossinelli (vertritt die Schweiz 2011 am Eurovision Song Contest), Roger Köppel (Chefredaktor der “Weltwoche”), Endo Anaconda (Singer-Songwriter und Schriftsteller), Anton Gunzinger (Gründer von Super Computing Systems SCS und Professor an der ETH Zürich), Enno Schmidt (Produzent des Filmes «Grundeinkommen – ein Kulturimpuls»), Daniel Häni (Mitbegründer der Initiative Grundeinkommen in der Schweiz), Daniel Straub (ehemaliger Leiter einer Montessori Schule), Christian Müller (Mitbegründer der Agentur “Grundeinkommen” in Zürich), Ursula Piffaretti (Mitglied im Vorstand der Anthroposophischen Gesellschaft in der Schweiz) und Seraina Morell Gunzinger (Kunsttherapeutin M.A.).

Leider ist der Kongress bereits ausgebucht, es werden aber Wege überlegt, den Anlass per livestream im Internet zu übertragen. Weitere Informationen: www.bedingungslos.ch.

Glückliche Menschen leben länger

Wer glücklich ist und positiv durchs Leben geht, lebt nicht nur länger, sondern auch gesünder. Das zeigt eine Metaanalyse von insgesamt 160 Studien, die sich allesamt um das Thema „Glück und Gesundheit“ drehen. Darunter auch jene Studie, die 5’000 Studenten über 40 Jahre begleitete, um die Stressbelastung und deren Folgen zu erforschen. Die Forscher der University of Illinois sind sich nach der Auswertung der Studien einig: Positive Emotionen, Glücksgefühle und Lebensfreude stärken die Gesundheit und erhöhen die Lebenserwartung. Denn glückliche Menschen bilden weniger Stresshormone und stärken damit das Immunsystem. Der lebensverlängernde Effekt ist so gross, dass Glücklichsein sogar Übergewicht aufheben kann. Dass mit Glück weder Lottogewinn, noch Macht oder Erfolge gemeint sind, versteht sich von selbst. Die meisten Ängste der Menschen sind fremdgesteuert und haben nichts mit der Realität zu tun. Ängste werden von Medien verbreitet, weil ihre Berichterstattung vor allem negativ ist: Entführte Kinder, Terrorbedrohung, Krankheiten, etc. Zwar raten die meisten Erwachsenen den Kindern, nicht alles zu glauben, was sie am Fernsehen sehen, aber selbst tun sie es ununterbrochen und machen sich darum Sorgen, die krank machen. Das Ergebnis der Studienanalysen der US-Wissenschaftler bestätigt damit den Ansatz der Naturheilkunde, die davon ausgeht, dass ein glücklicher Geist auch in einem gesünderen Körper wohnt.  (Quelle: news.ch)

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