Kraftwerke der Zukunft mit Hilfe der Wüstensonne

Wie das Schweizer Nachrichtenportal news.ch heute mitteilt, könnten solarthermische Kraftwerke in der Sahara in der Zukunft in der Energieversorgung Europas eine grosse Rolle spielen. Wie ein solches Energiesystem aussehen könnte, diskutieren Experten aus verschiedenen Disziplinen an der Uni Giessen am 9. und 10. Juni 2008 Im Rahmen der Solarenergie Partnerschaft mit Afrika SEPA08 werden Chancen und Probleme einer solchen Kooperation erläutert. «Die Energiemenge, die unser ‘Fusionsreaktor’ Sonne an einem Tag innerhalb von sechs Stunden in die Wüstenregionen der Erde einstrahlt, entspricht dem Weltenergiebedarf eines ganzen Jahres», erklärt Organisator Michael Düren vom Zweiten Physikalischen Institut der Uni Giessen. «Ein kleiner Bruchteil der in die Wüste eingestrahlten Solarenergie könnte also die Energieprobleme der Welt lösen, wenn es gelingen würde, sie nutzbar zu machen», so der Forscher. Dabei setzt der Experte auf die so genannten solarthermischen Kraftwerke, bei denen Sonnenenergie in Wärme und diese anschliessend in Strom umgewandelt wird.

«Eine gute Idee ist dabei die Verwendung eines Salzspeichers, bei dem eine Mischung aus Natrium- und Kaliumsalz auf 400 Grad bis zum Flüssigwerden erhitzt wird.» Für Düren ist dies eine sehr wichtige Entwicklung, die grosse Vorteile biete. «Bei einem solchen Kraftwerk, werden 50 Prozent der Energie tagsüber zur Salzerwärmung und die anderen 50 Prozent sofort zur Stromerzeugung verwendet. Die gespeicherte Wärme erlaubt ein Weiterlaufen der Stromgeneratoren die ganze Nacht hindurch.» Eine andere Möglichkeit der Energiespeicherung wären auch unterirdische Druckluftspeicher oder Pumpspeicherwerke.

«Eine Solarenergie-Partnerschaft zwischen Europa und Afrika sollte überdies nicht nur zur Lösung der Energieprobleme im engeren Sinne beitragen, sondern sollte darüber hinaus in der Lage sein, die zu erwartenden politischen und humanitären Probleme der Zukunft zu entschärfen», meint Winfried Speitkamp vom Historischen Institut der Uni Giessen. Ziel des Workshops sei es, das Zusammenspiel der technischen Optionen und ihrer wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Bedingungen eingehender zu analysieren, um so die Möglichkeiten einer für beide Seiten vorteilhaften, klimafreundlichen Energieversorgung ausloten zu können.

27. Mai 2008: Künstler entfaltet grosses Fahnenbild am Rheinfall in Schaffhausen

Ein 20 Meter breites und 30 Meter hohes Vinylnetz soll sich am 27. Mai ab 16 Uhr im Becken des Rheinfalls bei Neuhausen (SH), Schweiz, entfalten. Es wird die Umrisse der Schweiz zeigen, die mit den unterschiedlichen europäischen Flaggen gefüllt sind. Als “Europa in der Schweiz” bezeichnet Initiator und Künstler Beat Toniolo. Das 600 Quadratmeter grosse Bild soll mit zwei Booten ins Rheinfallbecken gezogen werden. Dort soll der Wasserstrom das Bild dann entrollen. Zu sehen sein wird es für rund eine Stunde. Die Aktion wird vom Helikopter aus auf Fotos und Video festgehalten und danach im Internet präsentiert. Die Aktion wird muskalisch umrahmt und von Lesungen begleitet.Ab 18 Uhr werden “Literaturboote” im Rheinfallbecken schwimmen, auf denen Literaten und Künstler lesen und diskutieren werden. Aus eigenen Werken lesen im “Nachtboot” die beiden Schweizer Ralf Schlatter und Pedro Lenz sowie der Österreicher Egyd Gstättner. Das Flaggenbild wiederum wird vom Rheinfall in die Nordwestschweiz wandern. Ab dem 9. Juni hängt es für rund vier Wochen in Münchenstein. Danach zieht es nach Toniolos Angaben zum Hamburger Hafengeburtstag und anschliessend zum Stadtjubiläum nach München. Toniolo veranstaltet seit Jahren immer wieder Kulturaktionen rund um den Rheinfall. Dazu gehört auch das “Wort- und Bild-Festifall” mit Video-Installationen, Lesungen und Musikdarbietungen, das bereits dreimal über die Bühne ging.

Esoterikmesse “Lebenskraft” zum 20. Mal in Zürich

Vom 6. bis 9. März fand im Zürcher Kongresshaus zum 20. Mal die Lebenskraft, eine Messe für Bewusstsein, Gesundheit und Lebenshilfe statt. Ein grosses Spektrum von Vorträgen, Workshops sowie Verkaufs- und Heilerstände erwarteten die Besucher. Ein Highlight war für mich der Vortrag von Bruno Würtenberger, der einen spontanen Vortrag über das Thema “2012″ hielt. Bruno zeigte darin auf, dass wir Menschen die meisten Probleme und Angste selbst verschulden und es demnach auch in der Hand haben, ob wir uns vor der magischen Jahreszahl 2012 und den damit verbundenen Weltuntergangs-Erwartungen fürchten, oder mit positiver Energie und Glauben an konstruktive Veränderungen unserer Welt der Zukunft begegnen können. Im Eingangsbereich der Ausstellung haben übrigens während der ganzen Messedauer zwei tibetanische Mönche ein fantastisches Mandala mit eingefärbtem Sand kreiert, das sie am Schluss als Zeichen der Vergänglichkeit ins Wasser des nahe gelegenen Zürichsees warfen.

Neue Podcast-Serie: Wie beginnt man zu Meditieren?


Auf srichimoy.tv gibt ’s jetzt eine neue Serie mit dem Titel “The Seeker’s Journey”. Namhafte Referenten, die seit Jahren Meditationskurse und -Vorträge geben, erzählen über ihre erste Begegnungen mit Meditation und erklären, mit welchen einfachen Uebungen man anfangen sollte. Die ersten drei Ausgaben sind schon erschienen, es sind dies Jogyata Dallas aus Neuseeland, Pradhan Balter aus Chicago und Aditya Nowotny aus Oesterreich. Die von Sujantra McKeever produzierten Video-Podcasts sind sehr inspirierend und allen Suchern zu empfehlen, die durch innere Ruhe und bewusstes Leben persönlichen Fortschritt machen möchten. Die Texte sind in Englisch.

20.-23. Januar 2008: World Spirit Forum in Arosa



Sesto Castagnoli und sein Team organisieren vom 20.-23. Januar 2008 zum 5. Mal das Word Spirit Forum in Arosa. Das Alternativforum zum Davoser WEF bietet als jährlich stattfindenden Weltkongress die einmalige Chance, Brücken zu bauen, Verständnis zu wecken, Einsicht und Weitsicht Raum zu geben und dabei die herkömmlichen Schranken hinter sich zu lassen. Die Zeit ist reif für eine neue, bewusste, vernetzte, nachhaltige und menschliche Zukunft. Das WSF World Spirit Forum in Arosa bietet ein Podium für konkrete Lösungsvorschläge, Visionen und Projekte im Sinne eines gesunden Gesamtsystems unserer Erde und des Universums. Das WSF ist dabei der Bewusstheit, Ganzheitlichkeit und Nachhaltigkeit verpflichtet. Themen des diesjährigen Forums sind “Does Global Climate Change demand a Global Spirituality?” und “How to use our Knowledge wisely?”. Daneben sind zahlreiche Diskussionsgruppen und Rituale vorgesehen. Dabei werden auch die Bedürfnisse der Jugend aktiv miteinbezogen.

“Ashes and Snow”: Ein neuartiges visuelles Happening

Der kanadische Photograph und Filmemacher Gregory Colbert hat erstmals in Venedig im Jahre 2002 sein neuartiges und einzigartiges visuelles Projekt “Ashes and Snow” vorgestellt und nach weiteren Stationen in New York City, Santa Monica (Ca.) und Tokyo öffnet die Show am 19. Januar 2008 im Nomadic Museum im Zocalo in Mexico City und ist dort zu sehen bis am 27. April. Wie schon der Titel erahnen lässt, handelt es sich hier nicht um eine Ausstellung im üblichen Sinne. Mit 100 wandgrossen Photopanels und 35mm-Filmen vermittelt er dem Zuschauer das Gefühl, wie Natur, Mensch und Tier ein harmonisches Ganzes bilden können. Der Künstler hat während 15 Jahren in 40 Expeditionen Länder wie Indien, Egypten, Myanmar, Tonga, Sri Lanka, Namibia, Kenya, Antartica, die Azoren, Borneo und Belize besucht, um einheimische Menschen in Beziehung zu den dortigen wilden Tieren in einer neuen subtilen Art einzufangen. Wer die Bilder und Filme gesehen hat, weiss, dass die Resultate seiner Bemühungen atemberaubend und unglaublich sind .

Die Ausstellung Ashes and Snow wird jeweils den örtlichen Gegebenheiten angepasst. Mit Hilfe von Containern und einer speziellen Konstruktion wird ein riesiger Austellungsraum kreiert, der den monumentalen Bildern gerecht wird. Gregory Colbert, der sein Projekt mit jeder Ausstellung weiterentwickelt und dem neuesten Stand seines Materials anpasst, hat auch schon im TED-Forum seine Ideen vorgestellt und gründete die “Flying Elephants Foundation”, welche Personen unterstützt, die sich durch ihre künstlerische oder wissenschaftliche Arbeiten für Umwelt und Natur einsetzen. Im weiteren hat er die “Animal Copyright Foundation” ins Leben gerufen, die Firmen, welche Natur und Tiere zum Gegenstand ihrer Werbung benutzen, auffordert, ein Prozent ihres Gewinns für diese gemeinnützige Stiftung abzugeben.

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Visionen zum neuen Millenium

Im April 1999 hat die bekannte St. John’s University von Queens, NY, den spirituellen Meister Sri Chinmoy mit dem Titel “Messenger of the Millenium” ausgezeichnet. Aus diesem Anlass skizzierte Sri Chinmoy seine Visionen über das neue Millenium. Wer die interessanten Ausführungen des im Oktober 2007 verstorbenen Philosphen und Friedensförderer anschauen möchte, sei auf diesen Beitrag im srichinmoy.tv hingewiesen.