Wellness ist heute eine gesamtgesellschaftliche Bewegung, der Trend und Kult unserer Wohlstandsgesellschaft. Die Deutschen-Wellness-Tage spiegeln die ganze Vielfalt dieser Bewegung wider. Sie finden zum 3. Mal vom 6.-8. Februar in Baden-Baden statt. Das Angebot umfasst Wellness-Oasen und Erlebnis-Räumen und ist in vier Themengruppen aufgeteilt: Medical-Wellness umfasst den medizinisch physio-therapeutischen Bereich. Hier findest Du den direkten Kontakt zu Therapeuten und Ärzten; Sensual-Wellness umfasst den sinnlichen Bereich mit Düften, Mode, Wohnambiente und Kosmetik; Holistic-Wellness umfasst die ganzheitliche Betrachtungsweise von Körper, Geist und Seele, mit Ayurveda, Yoga, Reiki und Gesundheitsartikel. Der vierte Abschnitt ist dem Wellfood gewidmet und umfasst alles, was im Bereich Nahrung fit macht, nachhaltig ist und gut tut. Im Rahmen einer Messe, inmitten von vielen Eindrücken, inspirierenden Angeboten und unzähliger Informationen, ist es immer sehr wohltuend Orte zum Ausruhen und Entspannen zu finden – kleine Oasen des Rückzugs eben. Gleichzeitig sollen für den Besucher diese Erlebnis – Oasen Inspiration und Anregung sein, wie man sich selbst mit einfachen Mitteln zuhause solche kleinen Oasen schaffen kann, inmitten unserer doch so hektischen und technisierten Welt. Farben, Formen, Düfte und Atmosphäre sollen einladen auszuprobieren und dazu verführen, oder ermutigen, es auch mal selbst zu versuchen. Mit oft schon sehr einfachen Mitteln können wir uns unsere ganz eigenen “Wellness Oasen” schaffen (Künstlerische Leitung der Oasen: Teresa-Maria Sura). Mehr Infos auf der Webseite der Messe.
Ab 12. September und noch bis zum 7. November ist in der Young Photo Gallery in Brüssel eine Ausstellung mit künstlerischen Photographien des 53jährigen österreichischen Autors Josef Hoflehner zu sehen. Hoflehner arbeitet in Schwarz-Weiss und fühlt sich vor allem von stillen Orten in der Natur angezogen und kreiert dann graphisch betonte gefühlsvolle und meditative Aufnahmen, die er dann in limitierter Auflagen in Grössen von 30x30cm bis 100x100cm anbietet. Die abgebildete Photographie entstand in Island. Weitere Werke wurden in der Antarktis, Vietnam, China, Japan, Yemen und kürzlich auch im Süden der Vereinigten Staaten aufgenommen. Die IPA (International Photography Awards) zeichneten Hoflehner 2007 als Naturphotographen des Jahres aus. 2004 und 2005 erhielt er den Deutschen Photobuch-Preis, 2004 eine staatliche Auszeichnung in seinem heimatland Oesterreich und 2006 den Internationalen Kodak Photo Calendar Award. Er hat auch schon mehrere Bücher herausgeben. Ein ganzes Portfolio seiner Bilder findest Du hier. Auf der gleichen Webseite sind auch noch andere zeitgenössische wie auch klassische Photographen mit ihren Werken vertreten.
Gestern habe ich in Wettingen (Schweizer Orschaft Nähe Zürichs) einen neurtigen Musikabend erlebt. Der Schweizer Perkussions-Künstler Pit Guttmann hat mich eingeladen. Er trat zusammen mit dem metric art ensemble auf und spielte auf neuen, selbst kreierten Ton-Instrumenten. Dazu spielte Wolfgang Hessler auf der japanischen Shakuhachi-Flöte und Schüler der Kantonsschule Wettingen haben lyrische Texte des kubanischen Dichters Nicolás Guillén in neuartiger Dramaturgie vorgetragen. Pit Gutmann lässt immer wieder von sich hören und verblüfft stets durch seine virtuose Einfachheit in der Musik. Erst vor kurzem konnte ich ihn im Rahmen meiner monatlichen Serie “LiFE Voices” interviewen und besuchte ein neuartiges Ton-, Licht & Wasser-Happening im schweizerischen Schaffhausen, das Ihr jetzt auf srichinmoy.tv, hier im Blog oder in HD-Qualität auf vimeo anschauen könnt. Viel Spass!
Diesen Freitag findet um 19.30 Uhr in der Westschöpfe der Kantonsschule Wettingen (15 Autominuten von Zürich entfernt) ein neuartiges Konzert mit Wolfgang Hessler auf der japanischen Shakuhachi-Flöte und dem mertric art ensemble (Reto Baumann, Luca Borioli, Pit Gutmann, Ueli Kläsli) statt. Vier Schlagzeuger und eine japanische Bambusflöte, Moderne und Tradition, West und Ost, Rhythmus und Melodie, scharfe Akzente und feinste Klangveränderungen – zwischen diesen Polen bewegen sich die fünf Musiker und erschaffen eine neuartige Klangwelt: Sounds of Silence, die Essenz aller Musik, die Stille, wird hörbar gemacht. Die Verbindung von Shakuhachi und Perkussionsinstrumenten gibt es weder in Europa noch in Japan. Sounds of Silence ist somit ein Versuch, von der traditionellen japanischen Musik ausgehend die Brücke sowohl zwischen Ost und West als auch von der Tradition in die Moderne zu schlagen und damit die Tür zu einer neuen Klangwelt zu öffnen. Dabei lassen sich Schülerinnen und Schüler des Schwerpunktfachs Spanisch unter der Leitung von Ada Abela auf einen spannenden Dialog ein mit dem metric art ensemble. Es entsteht eine klangliche Symbiose von Rhythmen und Texten. Klopfen, lallen, zischen, klatschen ersetzen die Sprache, ohne dass der Redefluss unterbrochen wird. Das Resultat ist ‚unerhörte’ Musik in weitestem Sinne des Wortes, eine Synthese von Rhythmus und Wort, bei der die lyrischen Texte des kubanischen Dichters Nicolás Guillén neu zur Darstellung kommen.
Wolfgang Hessler ist in München aufgewachsen und hat dort an der Musikhochschule Kontrabass studiert. 1989 führte ihn der Weg als Musiker in die Schweiz, kurz darauf begann er das Studium der japanischen Bambusflöte Shakuhachi in der Tradition der Kinko-Schule bei Dr. Andreas Gutzwiller an der Musikakademie Basel. Im Bestreben, die Wurzeln dieser Kunst kennen zu lernen und seine Studien zu vertiefen, führten ihn mehrere Studienaufenthalte nach Tokyo zu Kawase Junsuke III, dem Oberhaupt der Chikuyusha, der ihm 2002 im Rahmen der Shihan-Menjo Zeremonie die Tradition übertrug und den Namen fuyûgen verlieh. Wolfgang Hessler lebt heute in Zürich, unterrichtet und tritt als Solist, mit Ensembles traditioneller japanischer Musik sowie in der freien Musikszene auf. Das metric art ensemble besteht aus professionellen Schlagzeugern, die seit ihrer Studienzeit zusammen musizieren. Der künstlerische Werdegang der einzelnen Mitglieder ist sehr vielfältig, weshalb sich die Bandbreite des Repertoires von Jazz über Pop, Klassik bis hin zu improvisierter Musik erstreckt. Aus diesem Grund wagt sich das metric art ensemble auch an grenzüberschreitende Projekte heran.
Im August 2008 finden in Mt. Tremper (NY) zwei Seminare in der Kunst des japanischen Kyudo – Bogenschiessens statt. Sie werden vom Zen Mountain Monastery organisiert. Gelehrt wurd im Moment zu leben und sich voller Konzentration bewusst zu werden. Die Kurse sind offen für alle Sucher, die sich für Zen oder Kyudo interessieren. Leiter ist Don Symanski, ein langjähriger Freund des Hauses. Er studiert Kyudo seit 1980 mit Kanjuro Shibata Sensei.