ETH-Rekordversuch: Solarflugzeug 27 Stunden in der Luft


Der Rekordversuch ist geglückt: Das unbemannte Solarsegelflugzeug „Sky Sailor“ des Laboratoriums für Autonome Systeme der ETH Zürich flog ohne Unterbruch 27 Stunden auf einer konstanten Höhe und legte dabei gegen 900 Kilometer zurück. Dies ist unter anderem einer verbesserten Batterie zu verdanken, die den Segler in der Nacht antreibt. Dieser Erfolg krönt die Doktorarbeit des Projektleiters André Noth. Bereits im vergangenen Jahr strebte er den Nonstop-Flug an, scheiterte jedoch an ungünstigen Windverhältnissen und musste seinen Rekordversuch abbrechen. Diesmal ging die Rechnung auf. “Sky Sailor” habe auch während der Nacht seine Runden gedreht, obwohl es ziemlich windig sei, berichtet der Forscher.”Sky Sailor” startete am Freitag um 12:33 Uhr vom Modellflugplatz Niederwil bei Cham (ZG) und landete am Samstag nach über 27 Stunden Nonstop-Flug. In dieser Zeit legte der Solarsegler über 870 Kilometer zurück - das ist mehr als die Strecke von Zürich nach London - und kreiste auf einer konstanten Flugbahn zwischen 200 und 400 Meter über Boden.Für diesen zweiten Rekordversuch verwendete Noth eine neue Lithium-Ionen-Batterie, die gegenüber dem Vorläufermodell nicht nur leichter, sondern auch um 20 Prozent leistungsfähiger ist. Das hat sich nun bezahlt gemacht. Die Batterie wiegt ein Kilo und macht 40 Prozent des Gesamtgewichts des Flugzeugs aus. Bereits am Freitagnachmittag war die Batterie voll geladen und konnte den Nachtflug sicherstellen. Am frühen Samstagmorgen lag deren Kapazität noch immer bei 5,8 Prozent. Um 6 Uhr 10 begannen die Solarzellen Strom zu liefern, der Akku konnte sich wieder aufladen. “Bei der Landung war die Batterie zu hundert Prozent geladen”, sagt André Noth. “Das ist der Beweis, dass Sky Sailor kontinuierlich mit Solarenergie fliegen kann.” Insgesamt wiegt “Sky Sailor” 2,5 Kilo und besitzt eine Spannweite von 3,2 Meter. Die 216 Silicium-Solarzellen auf der Oberseite der Tragflächen bedecken eine Fläche von einem halben Quadratmeter. Sie müssen einen hohen Wirkungsgrad aufweisen und biegsam sein, um sich optimal der Flügelform anzupassen. Die Solarzellen produzieren 90 Watt Leistung und versorgen den Motor, die Bordelektronik sowie die Batterie mit Strom.

Tagsüber nutzt “Sky Sailor” Energie aus den Solarzellen. Nachts aber versorgt nur die Batterie, die während des Tages mit überschüssigem Solarstrom aufgeladen wird, Motor und Bordelektronik mit Energie. Das Solarsegelflugzeug braucht im Streckenflug maximal 15 Watt. Trotz Einsatz von Lithium-Polymer-Akkus ist die Batterieleistung ein limitierender Faktor für Solarflugzeuge. Die Akkus sind noch nicht so leicht und leistungsfähig, wie es die Flugzeugbauer gerne hätten. Im Cockpit von “Sky Sailor” ist ein vollständig an der ETH entwickelter Autopilot eingebaut, der eine programmierte Flugbahn einhält. Sensoren überwachen Geschwindigkeit, Höhe und Flugwinkel. Ein GPS hält die genaue Position von “Sky Sailor” fest. Zur elektronischen Ausstattung gehört ein Kommunikationsgerät, um Daten an die Bodenstation zu senden respektive von dort zu empfangen. Um das Solarflugzeug sicher zu landen, kann das Bodenpersonal eine Fernsteuerung zuschalten.

Streng genommen ist “Sky Sailor” ist nicht das erste unbemannte Solarflugzeug, das mehr als 24 Stunden am Stück fliegen kann. Es ist aber der erste Versuch, das Flugzeug nachts mit Batteriebetrieb auf konstanter Höhe zu halten. Andere Modelle nutzten thermische Aufwinde oder flogen vor der Dunkelheit in grosse Höhen und glitten im Laufe der Nacht zur Erde zurück. Sie überbrückten die dunklen Stunden mit so genannt potenzieller Energie.

Als Mars-Segler konzipiert

Das Projekt “Sky Sailor” wurde vor vier Jahren lanciert. 2004 gab die ESA der ETH Lausanne eine Machbarkeitsstudie in Auftrag um abzuklären, ob sich unbemannte Solarflugzeuge für Erkundungsflüge über dem Mars eignen würden. Die ESA wollte ein kleines, leichtes Flugzeug, das sich mit Solarenergie fast endlos in der Luft halten kann. Obwohl die Lausanner Forscher die Machbarkeit aufgezeigt hatten, verzichtete die ESA wegen Geldmangels auf das Projekt. Die beteiligten Wissenschaftler, darunter André Noth, heute am Laboratorium für Autonome Systeme von Professor Roland Siegwart an der ETH Zürich tätig, beschlossen dennoch an “Sky Sailor” weiterzuarbeiten. Mögliche Anwendungen sieht Noth weniger im All als vielmehr auf der Erde, zum Beispiel als unbemannte Drohne zur Überwachung des Verkehrs, von Hochspannungsleitungen, Pipelines oder Waldbrandgebieten. (Quelle: Text: P. Rüegg / ETH Zürich und Bild: Y. Fournier / EPFL)


Kraftwerke der Zukunft mit Hilfe der Wüstensonne

Wie das Schweizer Nachrichtenportal news.ch heute mitteilt, könnten solarthermische Kraftwerke in der Sahara in der Zukunft in der Energieversorgung Europas eine grosse Rolle spielen. Wie ein solches Energiesystem aussehen könnte, diskutieren Experten aus verschiedenen Disziplinen an der Uni Giessen am 9. und 10. Juni 2008 Im Rahmen der Solarenergie Partnerschaft mit Afrika SEPA08 werden Chancen und Probleme einer solchen Kooperation erläutert. «Die Energiemenge, die unser ‘Fusionsreaktor’ Sonne an einem Tag innerhalb von sechs Stunden in die Wüstenregionen der Erde einstrahlt, entspricht dem Weltenergiebedarf eines ganzen Jahres», erklärt Organisator Michael Düren vom Zweiten Physikalischen Institut der Uni Giessen. «Ein kleiner Bruchteil der in die Wüste eingestrahlten Solarenergie könnte also die Energieprobleme der Welt lösen, wenn es gelingen würde, sie nutzbar zu machen», so der Forscher. Dabei setzt der Experte auf die so genannten solarthermischen Kraftwerke, bei denen Sonnenenergie in Wärme und diese anschliessend in Strom umgewandelt wird.

«Eine gute Idee ist dabei die Verwendung eines Salzspeichers, bei dem eine Mischung aus Natrium- und Kaliumsalz auf 400 Grad bis zum Flüssigwerden erhitzt wird.» Für Düren ist dies eine sehr wichtige Entwicklung, die grosse Vorteile biete. «Bei einem solchen Kraftwerk, werden 50 Prozent der Energie tagsüber zur Salzerwärmung und die anderen 50 Prozent sofort zur Stromerzeugung verwendet. Die gespeicherte Wärme erlaubt ein Weiterlaufen der Stromgeneratoren die ganze Nacht hindurch.» Eine andere Möglichkeit der Energiespeicherung wären auch unterirdische Druckluftspeicher oder Pumpspeicherwerke.

«Eine Solarenergie-Partnerschaft zwischen Europa und Afrika sollte überdies nicht nur zur Lösung der Energieprobleme im engeren Sinne beitragen, sondern sollte darüber hinaus in der Lage sein, die zu erwartenden politischen und humanitären Probleme der Zukunft zu entschärfen», meint Winfried Speitkamp vom Historischen Institut der Uni Giessen. Ziel des Workshops sei es, das Zusammenspiel der technischen Optionen und ihrer wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Bedingungen eingehender zu analysieren, um so die Möglichkeiten einer für beide Seiten vorteilhaften, klimafreundlichen Energieversorgung ausloten zu können.

Erstes Mars-Bild von Phoenix Mars Lander

Man kann sich streiten, ob es vernünftig ist, Hunderte von Millionen von Dollar für die Erforschung des Mars auszugeben - allein das Phoenix Mars Lander Projekt hat 240 Millionen gekostet - aber faszinierend ist es doch, wenn man ein scharfes Bild von der Marsoberfläche zu sehen kriegt… Das ist das erste Bild der Sonde, das heute von der NASA veröffenntlicht wurde. Photo Credit: NASA/JPL-Caltech/University of Arizona.

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Tomorrow is May 10th - Pangea Day!

In 2006, filmmaker Jehane Noujaim wished for a day where people all over the world would unite through the power of film. Now, two years later, Jehane’s wish is coming true. Millions of people in more than 150 countries will come together this Saturday at 18:00 GMT to watch a 4-hour program of 24 short films from storytellers around the world. Films were chosen based on their ability to inspire, transform and allow us to see the world through another person’s eyes. Pangea Day films will be coupled with talks from CNN’s Christiane Amanpour, Queen Noor of Jordan, child soldier Ishmael Beah, and many more. The program will be hosted by Lisa Ling, Current TV’s Max and Jason, and June Arunga. Pangea Day will also include live music, including performances by the Eurythmics’ Dave Stewart, Gilberto Gil, Rokia Traore, Mohamed Mounir and Iranian rock band Hypernova.

Think of it as a global campfire, and an opportunity to take part in a moment in history. Watch on the Internet: Watch the live webcast on MSN International! Starting at 18:00 GMT, MSN will stream the live 4-hour program in 23 of its markets: Austria, Switzerland, Germany, Arabia, Australia, Canada, UK, Indonesia, Ireland, India, Malaysia, New Zealand, Philippines, Singapore, South Africa, Spain, Latin America, Mexico, Belgium, Switzerland, France, and Brazil. MSN is a world leader in delivering web services to consumers and Pangea Day is thrilled to have MSN International come on board as our exclusive online live streaming partner. The live webcast will also be streamed on the Pangea Day website.

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Natur-Aktien-Index mit plus 447 % in elf Jahren

Damit hat sich der NAI weitaus besser entwickelt als vergleichbare Indices und belegt, dass ethisch-ökologisches Investieren erfolgreich it. Seit 1997 hat sich der internationale Natur-Aktien-Index (NAI) als Massstab für ökologische Geldanlagen bewährt. Um 447,5 Prozent ist der NAI in diesen elf Jahren gestiegen, aufgelegt am 1.4.1997 mit 1000 Punkten.Im Zuge der Turbulenzen an den Finanzmärkten Anfang 2008 hielten sich die Verluste des NAI mit einem Minus von rund 7 Prozent in den ersten drei Monaten vergleichsweise in Grenzen. Der NAI konnte im März 2008 Terrain gut machen und liegt momentan wieder auf dem Niveau von Mai 2007. Der NAI setzt sich aus 30 Unternehmen zusammen, die nach konsequenten ökologisch-sozialen Maßstäben ausgesucht werden. Die komplette Liste der Unternehmen, die Auswahlkriterien und Research-Ergebnisse veröffentlicht das Hamburger Beratungsunternehmen SECURVITA als Provider des NAI auf dem Internet. Auch die von vwd berechneten minutengenauen Realtime-Kurse sind online verfügbar. Die Stiftung Warentest hat den NAI als wichtigen Pionier für grüne Geldanlagen beurteilt. Der NAI sucht nicht nur nach Unternehmen, die eine Vorreiterrolle spielen, sondern übernahm selbst eine, stellte die Stiftung Warentest fest, wie NAI weiter schreibt.

Esoterikmesse “Lebenskraft” zum 20. Mal in Zürich

Vom 6. bis 9. März fand im Zürcher Kongresshaus zum 20. Mal die Lebenskraft, eine Messe für Bewusstsein, Gesundheit und Lebenshilfe statt. Ein grosses Spektrum von Vorträgen, Workshops sowie Verkaufs- und Heilerstände erwarteten die Besucher. Ein Highlight war für mich der Vortrag von Bruno Würtenberger, der einen spontanen Vortrag über das Thema “2012″ hielt. Bruno zeigte darin auf, dass wir Menschen die meisten Probleme und Angste selbst verschulden und es demnach auch in der Hand haben, ob wir uns vor der magischen Jahreszahl 2012 und den damit verbundenen Weltuntergangs-Erwartungen fürchten, oder mit positiver Energie und Glauben an konstruktive Veränderungen unserer Welt der Zukunft begegnen können. Im Eingangsbereich der Ausstellung haben übrigens während der ganzen Messedauer zwei tibetanische Mönche ein fantastisches Mandala mit eingefärbtem Sand kreiert, das sie am Schluss als Zeichen der Vergänglichkeit ins Wasser des nahe gelegenen Zürichsees warfen.

2008 - Internationales Jahr des Planeten Erde


Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat 2008 zum Internationalen Jahr des Planeten Erde erklärt. Ziel ist es, zu zeigen, wie die Geowissenschaften auf einzigartige und aufregende Weise zukünftige Generationen dabei unterstützen können, der Herausforderung der Schaffung einer sichereren und wohlhabenderen Welt gerecht zu werden. Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat die UNESCO, zusammen mit dem United Nations Environment Programme UNEP, der International Union of Geological Sciences IUGS sowie weiteren relevante UN-Organisationen mit der Koordination der weltweiten Aktivitäten beauftragt. In diesem Zusammenhang noch ein Aufruf des Geo-Porals www.planeterde.de:


Gesucht: Filmaufnahmen über unsere Erde

Wart Ihr kürzlich auf Exkursion? Habt Ihr Filmmaterial von spannenden Streifzügen durch Vulkanlandschaften und Steinbrüche oder von Meeresexpeditionen? Habt Ihr Sequenzen von einem leidenschaftlichen Mineralogen, der seinen Forscherdrang selbst vor Marmorsäulen eines Schaufensters nicht zügeln konnte? Oder plant Ihr vielleicht gerade eine Geo-Tour durch einen Nationalpark? Dann schickt uns Euer Video oder schnappt Euch eine Kamera, filmt ein spannendes Erlebnis und schneidet daraus einen interessanten, unterhaltsamen, vielleicht auch lustigen Film. Alle Beiträge werden auf dem Geo-Portal www.planeterde.de nach einer kurzen Überprüfung veröffentlicht. Die besten 10 Filme, die uns bis zum 30. April erreichen, werden mit einem Buchpreis prämiert. Der Film sollte eine Länge von ca. 3’30“ min nicht überschreiten. Er sollte im weitesten Sinne mit Geo-Forschung zu tun haben. Für die Teilnahme gibt es keine Altersbeschränkung. Beiträge von SchülerInnen, Studierenden und Studierten sind ebenso willkommen wie Filme von leidenschaftlichen Laien, die ein Herz für die Geowissenschaften haben.

Am 10. Mai ist Pangea Day - Filmdokus über’s Internet und live

Am 10. Mai 2008 ist ein neuartiger Medien-Event geplant. Während 4 Stunden wird ein Programm von Dokumentarfilmen, inspiririerenden visonären Ansprachen und Musikbeiträgen in folgenden Städten simultan per Internet, TV und auf Handys gezeigt: Cairo, Dharamsala, Kigali, London, New York City, Ramallah, Rio de Janeiro, and Tel Aviv. Die Veranstaltung entstand aus der Intitiative von Filmemacherin Jehane Noujaim in enger Zusammenarbeit mit TED, der bekannten jährlichen Konferenz in Monterey, CA. Wer sich noch mit einem packenden Dokumentarfilm bewerben möchte, sollte die Deadline des 15. Februar 2008 nicht verpassen: Kontaktseite: www.pangeaday.org. Die faszinierenden Vorträge von TED sind übrigens zum grossen Teil über den Video-Directory Miro anzusehen.

Zusammenlegbares Klavier für unterwegs …


Auf der Internetseite future gadgets kann man einige neue technische Zukunftsideen bewundern, so u.a. ein zusammenlegbares Piano (siehe Bild). Das sogenannte USB Roll Up Piano wird als portables Klavier der Zukunft propagiert. Benötigt wird ein Pentium 4 oder ein bauähnlicher Prozessor, der mit 2.4 GHz oder höher taktet. Mit dem mobilen Piano kann man in ähnlicher Weise experiemtieren und spielen wie mit einem elektrsichen Keyboard.


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20.-23. Januar 2008: World Spirit Forum in Arosa



Sesto Castagnoli und sein Team organisieren vom 20.-23. Januar 2008 zum 5. Mal das Word Spirit Forum in Arosa. Das Alternativforum zum Davoser WEF bietet als jährlich stattfindenden Weltkongress die einmalige Chance, Brücken zu bauen, Verständnis zu wecken, Einsicht und Weitsicht Raum zu geben und dabei die herkömmlichen Schranken hinter sich zu lassen. Die Zeit ist reif für eine neue, bewusste, vernetzte, nachhaltige und menschliche Zukunft. Das WSF World Spirit Forum in Arosa bietet ein Podium für konkrete Lösungsvorschläge, Visionen und Projekte im Sinne eines gesunden Gesamtsystems unserer Erde und des Universums. Das WSF ist dabei der Bewusstheit, Ganzheitlichkeit und Nachhaltigkeit verpflichtet. Themen des diesjährigen Forums sind “Does Global Climate Change demand a Global Spirituality?” und “How to use our Knowledge wisely?”. Daneben sind zahlreiche Diskussionsgruppen und Rituale vorgesehen. Dabei werden auch die Bedürfnisse der Jugend aktiv miteinbezogen.