Natur-Meditation

Das ist mein neuestes Meditations-Video, aufgenommen anfangs Jahr in Bintan, Indonesien. Viel Spass!

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Teilen statt Besitzen

Bilder, Informationen und Meinungen mit der ganzen Welt austauschen – davon war in den letzten Jahren viel die Rede. Glaubt man Experten der digitalen Ökonomie, dann war das erst der Anfang. Die Philosophie der geteilten Nutzung setzt sich in immer neuen Bereichen durch: Daten werden in der Cloud gespeichert, Musik nur noch gestreamt und Software geliehen. Was im digitalen Bereich schon üblich ist, das greift zunehmend auf alle Bereiche über: Zugang wird wichtiger als Besitz. So vernetzen Social Media nicht nur Menschen, sondern auch Dinge – etwa das unbenutzte Zimmer, den Tauchcomputer oder das Bike, das kaum im Einsatz ist. Die Begriffe, die dafür verwendet werden, sind unterschiedlich. Von Share Economy sprechen Ökonomen, von Collaborativ Consumption, also gemeinsamem Konsum, spricht Rachel Botsman, die sich mit ihrem Buch «Mine Is Yours» als Vordenkerin einer Bewegung etabliert hat. Sie beschreibt darin die fundamentale Veränderung in der Gesellschaft, die entsteht, weil immer mehr Leute ihre Güter in einen Kreislauf des Tauschens und Teilens einbringen. Dadurch verändere sich die Beziehung zwischen physischen Produkten, persönlichem Besitz und der eigenen Identität.

Zugang löst Besitz ab

Ein Grossteil der Sharing-Unternehmen besitzt selber nichts, sondern bringt schlicht Menschen zusammen, die teilen wollen. Bekanntestes Beispiel ist die Plattform Airbnb, die Zimmer und Wohnungen in der ganzen Welt vermittelt und mittlerweile von mehreren Millionen Reisenden jährlich genutzt wird. Früher ein Monopol von grossen Agenturen, die satte Provisionen einstreichen, hat der Markt für Ferienwohnungen eine ganz neue Dynamik erhalten. Plattformen wie Airbnb, 9flats.com oder Housetrip machen in kurzer Zeit jeden Besitzer zum Vermieter. Was für Unterkünfte funktioniert, klappt auch bei Luxusgütern: eine Birkin-Bag oder einen Porsche für ein Wochenende – alles machbar. Irgendwer hat das Objekt der Begierde, benötigt es gerade nicht oder verdient sich mit der Ausleihe gerne noch was dazu. Die einfache Zugänglichkeit ist es, die das Tauschen und Teilen erleichtert. Ansonsten setzen auch neue Technologien auf alte Vertrauensformen, hält Botsman fest. Die Reputation wird zur wichtigsten Währung. Entsprechend haben praktisch alle Plattformen ein internes Community-Rating, und es ist denkbar, dass die Bewertungen in Zukunft gesammelt werden und Auskunft über die Aktivitäten an verschiedenen Orten geben. Ein solches Reputationsprofil könnte bald eine Alltäglichkeit werden wie die Prüfung der Kreditwürdigkeit, hält eine Studie von Salesforce fest.

Wichtige Einnahmequelle

In den USA sind die verschiedenen Plattformen, die es Menschen erlauben, ihr Hab und Gut und ihre Fähigkeiten zu teilen, für viele zur wichtigen Einnahmequelle geworden. Die Story vom einstigen Arbeitslosen, der sich heute als Spezialist für das Montieren von Ikea-Möbeln Geld verdient, ist nur eine von vielen Erfolgsstorys, die auf dem Netz gerne herumgereicht werden. Das Wirtschaftsmagazin «Forbes» schätzt, dass 2013 rund 3,5 Milliarden Franken so erwirtschaftet werden – Tendenz stark steigend. Die Ökonomie des Teilens lässt plötzlich einen ganz neuen Typus von Kleinstunternehmern zu. Ihr Besitz oder gewisse Fertigkeiten sind ihr Produkt, das sie im Internet anbieten. Im Gegensatz zum Tauschhandel geht es nicht mehr darum, jemanden zu finden, der genau das sucht, was man zu bieten hat. Ein Austausch ist zwischen beliebigen Angehörigen eines Netzwerkes möglich, die Abrechnung erfolgt über die Plattform, die in der Regel eine Kommission kassiert. Teilen ist attraktiv geworden, denn es lässt sich damit auch ordentlich was verdienen. So kann sich der gute Tipp an einen Kollegen doppelt lohnen, etwa bei Stelleninseraten. Wer eine geeignete Person vermittelt, kassiert mit.

Unternehmen zeigen grosses Interesse

Auch Firmen sind auf die neue Lust am Teilen aufmerksam geworden. Axel Springer zeigte grosses Interesse an Airbnb und verfügt mittlerweile über eine kleine Beteiligung und eine Vermarktungspartnerschaft. Die Cebit, die Anfang März in Hannover stattfindet, hat die «Shareconomy» zum Programmschwerpunkt gemacht. Dort sind es eher die Firmen, die sich mit den Möglichkeiten befassen und eine Anpassung ihrer Geschäftsmodelle überprüfen. Autokonzerne wie Daimler und BMW etwa investieren ins Carsharing, weil sie gemerkt haben, dass ihren Kunden zwar nicht der Spass am Autofahren, aber die Lust auf grosse Investitionen vergangen ist. Täglich kommen neue Sharing-Plattformen auf den Markt, und die Frage ist, wer sich in welchem Bereich durchsetzt. Denn nur, wo das Verhältnis von Angebot und Nachfrage stimmt, entsteht ein attraktiver Marktplatz. In der Schweiz ist das Angebot verglichen mit den USA, Grossbritannien oder auch Deutschland noch klein. Einige haben es probiert, andere stehen vor dem Markteintritt. Vielleicht ist der ökonomische Druck noch zu gering, oder die Netzwerke in einem kleinen Land funktionieren noch primär über den persönlichen Kontakt. Genutzt werden die vorhandenen Angebote jedoch gerne: Die Anzahl der Airbnb-Gäste in der Schweiz wuchs im letzten Jahr um 314 Prozent. Gemäss Unternehmensangaben schliefen pro Nacht durchschnittlich 900 Schweizer in einem Airbnb-Bett.

Trend oder Trendwende

Ob es sich bei der neuen Freude an der mindestens teilweisen Besitzlosigkeit tatsächlich um eine Trendwende in Sachen Besitz handelt oder um eine kurzfristige Tendenz, ist offen. Einige sehen darin eine Abwendung von der Wegwerfgesellschaft, andere schlicht die Möglichkeit, auch ohne grossen Besitz reich an Möglichkeiten zu sein und sich etwa Aufenthalte auf der ganzen Welt leisten zu können. Entsprechend umstritten ist auch, ob die Tauschökonomie nachhaltiger sei oder damit schlicht und einfach neue Konsumbedürfnisse geschaffen werden. Ganz nach dem Motto: Warum soll ich nicht einfach nach Paris reisen, wenn ich schon eine günstige Mitfahrgelegenheit und eine preiswerte Wohnung habe? Und vielleicht bleibt etwas mehr Budget fürs Shopping. (Quelle: Seraina Mohr/Tages-Anzeiger)

Die neue Vegelateria in Zürich ist ein Hit

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Am 18. Januar ist die vegane Szene in Zürich um ein vielversprechendes Lokal reicher geworden. Der “Tages-Anzeiger” wie auch sein Veranstaltungskalender, der “Züritipp” sind zu Recht begeistert und kündigen die Nachricht mit Fotos und Interviews an. Das Lokal mit dem vollen Namen “The Sacred and Secret Way of Amazing Strength” befindet sich übrigens mit 10 Plätzen erst im Anfangsstadium; in Kürze soll auf 25 und im Sommer auf 75 Plätzen aufgestockt werden… und dann wird an der Müllerstrasse 64 definitiv die vegane Post abgehen! Hier der Bericht im “Züritipp”:

Shoppen, Lesen, Schlemmen: Die Auswahl an veganen Angeboten in Zürich wächst. Michael Schrottenholzer ist 52 Jahre alt, was man ihm aber nicht ansieht. Die hellblauen Augen strahlen, das Gesicht ist faltenfrei. Er ruft «Hoi zäme!», wenn Gäste ins neu eröffnete Takeaway an der Müllerstrasse treten. Hier wird vegan gekocht – das heisst, die Glace wird ohne Rahm, das Zürcher Geschnetzelte ohne Kalb, die Bolognese ohne Rind und der Cappuccino ohne Milch zubereitet.

Seit 25 Jahren ernährt sich Michael Schrottenholzer vegetarisch, zu 95 Prozent gar vegan. «Wenn es nicht anders geht», sagt der Zürcher, «esse ich schon mal eine vegetarische Omelette.» Das kommt vor, wenn er wie letzten Monat auf den Ski steht und in der Berghütte kein Gericht serviert wird, das ohne tierische Produkte gekocht wird. Eine Sünde ist das nicht, findet Schrottenholzer, denn für ihn ist Veganismus keine Religion, sondern eine bewusste Lebensart. Und diese möchte er den Leuten im Namen von Soyana schmackhaft machen.

Soyana ist ein Schlieremer Lebensmittelhersteller, der seit 1981 Fleisch- und Milchalternativen produziert und in über 400 Länder verkauft. Das Unternehmen stellte vor 27 Jahren das erste Soja-Joghurt der Welt her, hinzugekommen sind Frischkäse, Tofuwürste, Milch und Glace, alles bio und auf pflanzlicher Basis. Eine von Soyana entwickelte Fleischalternative ist Dinki, die auf Urdinkel basiert, weizen- und glutenfrei ist und sich so auch für Allergiker eignet. Michael Schrottenholzer arbeitet seit 15 Jahren für Soyana und kocht nun fünf Tage die Woche in deren Take-away. Im Sommer wird die Vegelateria um ein veganes Restaurant mit 75 Sitzplätzen ergänzt. Es wird Amazing Strength heissen, übersetzt etwa «Verblüffende Kraft».

«Das Zürcher Geschnetzelte ist der Renner», sagt Schrottenholzer, der sich das Kochen für grosse Gruppen selber beigebracht hat. Und siehe da: Das traditionelle Gericht schmeckt in seiner veganen Version herzhaft gut. Zusammen mit Champignons liegen Dinki-Stücke in einer sämigen Sauce aus Soyananda, einer veganen Alternative zu Frischkäse, Sauerrahm und Mascarpone. Dazu gibt es Basmatireis und Kimchi, also fermentierten Kohl.

Das Mittagessen, das wir in der Vegelateria geniessen, ist ein gutes, das mit einem Begrüssungsdrink aus Spinat, Banane und Chi – ein fermentiertes Getränk aus Früchten, Kräutern, Hefe- und Bakterienkulturen – begonnen hat und mit veganer Eiscreme gekrönt wird. Reis-Mango, Apfel-Zimt und Ingwer-Zitrone stehen neben Klassikern wie Schokolade und Haselnuss zur Auswahl – schmecken tun sie alle gut. Und natürlich anders als herkömmliche Glace. Gesüsst wird mit Vollrohrzucker und Stevia. Und: Weil vegane Glace aus Reis, Hafer, Soyananda und Biofrüchten hergestellt wird, hat es Biss.

Die Vegelateria ist ein grosses Lokal mit wenigen Tischen. Im Raum baumeln Blumengirlanden, an der Wand hängen Bilder von Sri Chinmoy, einem spirituellen Lehrer aus Indien und auf dem Boden stehen Grünpflanzen. 2010 hatte hier Kunststudentin Lauren Wildbolz das erste vegane Restaurant Zürichs, die Vegan Kitchen & Bakery, eröffnet. Nach neun Monaten musste sie schliessen, weil ihr eine Bewilligung und die finanziellen Mittel fehlten. Den Pachtvertrag übergab sie Soyana-Chef Walter Dänzer.

Dass die Vegelateria derzeit ein liebloses Provisorium ist, weiss Dänzer. Er hat Baugesuche eingegeben, damit die Küche besser eingerichtet, eine zweite Toilette und eine Belüftungsanlage eingebaut werden können – alles Auflagen der Behörden. Dänzer sagt: «Wir bitten für diesen langsamen Verwandlungsprozess um Verständnis und versichern den Gästen, dass sie in der nächsten Zeit immer wieder interessante Verbesserungen entdecken können werden.»

Kunst auf Objekten des Alltags

Der spirituelle Lehrer und Künstler Sri Chinmoy (1931-2007) hat während 13 Jahren Millionen von kleinen Seelen-Vögel gezeichnet, sei es auf verschiedenen Kunstpapieren oder aber auch auf Objekten des Alltags wie auf diesem Video zu sehen, das im Januar 2001 in Bali entstanden ist, wo der Künstler seine Kreationen in einer Ausstellung präsentierte. Viel Spass! Die Musik stammt von Antara-Prabhat aus Seattle; Kamera und Schnitt: Kedar Misani.

Spontanes Malen in China

Der spirituelle Meister Sri Chinmoy hat vor genau 8 Jahren im chinesischen Quingdao eine Serie von Bildern geschaffen, die als spontane spirituelle Kreationen mit einem chinesischen “Touch” zu verstehen sind. So hat er denn bei allen Gemälden das typisch hohe Format eingehalten und sich bei vielen auf das mit dem Pinsel entstandene Schwarz der chinesischen Tusche beschränkt. Ich konnte einen Nachmittag lang sein Schaffen beobachten und möchte diese Aufnahmen als Neujahrsgruss mit Euch teilen. Die chinesische Background-Musik rundet das Bild harmonisch ab. Viel Spass!

Mein Blog 2012 im Rückblick

The WordPress.com stats helper monkeys prepared a 2012 annual report for this blog.

Der Blog wurde 2012 61,000 mal abgeschaut worden. Click here to see the complete report.

Meditieren in Kagoshima


Als ich zusammen mit Sri Chinmoy während eines Weihnachtsaufenthalts im südlichen Japan weilte, habe ich diese Aufnahmen in Kagoshima gemacht. Ein naher Vulkan und das darumliegende Meer geben Inspiration zum Meditieren. Die Musik stammt von Kamalakanta. Gefilmt von Kedar Misani.

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