Borobudur – Besuch des grössten buddhstischen Monuments in Indonesien

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Ich konnte kürzlich das grösste buddhistische Monument in Indonesien besuchen: Borobudur auf der Insel Java. Im 8. Jhdt. mit über 2 Millionen Steinen erbaut, stellt es die ganze Lebens-Geschichte von Buddha sowie seine über 500 Inkarnationen in Skulpturen und Steinbildern dar. Obwohl nur wenige der Buddha-Figuren erhalten sind, ist die Anlage im quadratischen Grundformat mit der grossen geschlossenen Stupa an der Spitze die meistbesuchteste buddhistische Tempelanlage von Indonesien. Besonders faszinierend sind die Stupas im Morgengrauen, wenn noch kaum Besucher da sind und die ersten Sonnenstrahlen die Skulpturen beleuchten. Erlebt Borobudur in diesem 10minütigen Video, das auch eine Führung mit der Schilderung der in Stein gemeisselten Geschichte von Buddha enthält. Klicke auf das HD-Signet unten rechts des Videofeldes, um die optimale Bildqualität zu erhalten.

Ein buddhistischer Chant für eine kurze Entspannungspause

Zu Besuch in Borobudur

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Modell der Anlage von Borobudur

Als Abschluss meines dreiwöchigen Aufenthaltes in Bali, habe ich gestern einen Abstecher auf die benachbarte Insdel Java gemacht und Borobudur (auch Borobudour geschrieben) einer der größten buddhistischen Tempelanlagen Südostasiens besucht. Die kolossale Pyramide befindet sich 40 Kilometer nordwestlich von Yogyakarta auf der Insel Java in Indonesien. Leider ist im Moment Regenzeit, sodass ich trotz frühen Aufstehens keinen glorreichen Sonnenaufgang erleben konnte. Trotzdem hat sich die Pilgerreise mehr als gelohnt. Gebaut wurde die Stupa vermutlich zwischen 750 und 850 während der Herrschaft der Sailendra-Dynastie. Als sich das Machtzentrum Javas im 10. und 11. Jahrhundert nach Osten verlagerte (vielleicht auch in Verbindung mit dem Ausbruch des Merapi 1006), geriet die Anlage in Vergessenheit und wurde von vulkanischer Asche und der Vegetation begraben. 1814 wurde sie wiederentdeckt, aber erst im Jahr 1835 brachten Europäer sie wieder ans Tageslicht. Ein Restaurierungsprogramm in der Zeit zwischen 1973 und 1984 brachte große Teile der Anlage wieder zu früherem Glanz.Borobudur wurde 1991 von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt und wird seither stetig aufgebaut. Insgesamt neun Stockwerke türmen sich auf der quadratischen Basis von 123 m Länge. An den Wänden der vier sich stufenartig verjüngenden Galerien befinden sich Flachreliefs in der Gesamtlänge von über fünf Kilometern, welche das Leben und Wirken Buddhas beschreiben. Darüber liegen drei sich konzentrisch verjüngende Terrassen mit insgesamt 72 Stupas, welche die Hauptstupa von fast 11 m Durchmesser umrahmen.

Sobald ich mein Videomaterial aufgearbeitet habe, werde ich einen Film publizieren und Euch natürlich auf dem Laufenden halten. Gleichzeitig möchte ich mich für die Unregelmäsigkeiten in meinen Posts der vergangenen Tagen entschuldigen. Die Internet-Verbindung reicht in vielen Ländern Asiens knapp aus, um ein Bild raufzuladen…

Der Weg des Buddha – ein neuer Bildband

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Ausgehend von jenem kleinen Gebiet an der indisch-nepalesischen Grenze, wo der historische Buddha lebte und seine Lehre entwickelte,  zeichnet Bruno Baumann im neuen Bildband die Wege nach, die der Buddhismus von seinem Ursprung aus nahm und wie er von den Kulturen, auf die er traf, beeinflusst wurde. Der Buddhismus war von Anfang an keine homogene, sondern eine sehr vielgestaltige Bewegung. Zwar ist das Ziel aller Buddhisten gleich, nämlich Befreiung durch Erleuchtung zu erlangen, doch die Wege und Methoden, die dazu entwickelt wurden, sind sehr unterschiedlich. Bereits in Indien hat die Lehre des Buddha eine tiefgreifende  Wandlung durchgemacht. Es entstanden neue Richtugen wie Theravada, Mahayana und Trantrayana. Diese spalteten sich im Laufe der Zeit weiter auf, wobei sich in China und Japan sogar neue Lehrsysteme entwickelten, die keinem indischen Vorbild mehr folgten. Die Fähigkeiten, einen Dialog mit anderen Kulturen einzugehen, lässt sich auch am Bild des Buddha erkennen. Es besitzt zwar feste Merkmale, gleichzeitig hat es jedoch lokales Kolorit angenommen. Im Anschluss an die jeweiligen Kapitel des vorliegendes Bildbandes lässt Bruno Baumann namhafte Persönlichkeiten des Buddhismus der Gegenwart zu Wort kommen wie zum Beispiel den Dalai Lama oder Thich Nhâ Hanh, die gleichsam stellvertretend für die verschiedenen Richtungen und Wege stehen. Sie schildern ihr persönliches Verhältnis zum historischen Buddha und nehmen zu Aspekten seiner Lehre Stellung.

Bei der Ansicht des Bildbandes ist mir nur eine kleine visielle Lücke aufgefallen. Der grosse Buddha von Kamakura (Japan), genannt Daibutsu ist nur mit einer kleinen Detailaufnahme, nicht aber in der majestätischen Gesamtform abgebildet. Dies ist meines Erachtens schade, da gerade dieser Buddha gemäss Aussagen prominenter Buddhakenner dem Originalbild und der ürsprünglichen Ausstrahlung des Buddhas am echtesten entspricht. Im übrigen ist der Bildband ein äusserst empfehlenswertes Werk, das sich kein Liebhaber des Buddhismus entgehen lassen sollte. Er ist erschienen im terra magica Verlag (ISBN 978-3-7243-1004-4). Ich möchte hier auch auf noch auf ein Interview mit Bruno Baumann hinweisen, dass ich im Rahmen meiner monatlichen Podcast-Serie LIFE Voices im Internet publiziert habe. Es ist zu sehen auf srichinmoy.tv (in 3 Grössen zum downloaden oder direkt anschauen) oder auf vimeo (HD).

Buddhistisches Meditationsretreat in Wildhaus

Vom 11.-17. Oktober findet in Wildhaus (Schweiz) ein buddhistisches Meditationsretreat statt. Es wird geleitet von Jigme Rinpoche, zusammen mit den beiden westlichen Lamas Drime und Irene. Jigme Rinpoche wurde 1949 in Kham, Osttibet geboren. Mit 6 Jahren kam er nach Tsurphu, dem Hauptsitz der Karmapas in Tibet. Nachdem er 1959 zusammen mit dem 16. Gyalwa Karmapa Rangjung Rigpe Dorje Tibet verliess, lebte er in Rumtek, Sikkim, und erhielt dort seine Ausbildung vom 16. Karmapa. Seit 1974 lebt er in Frankreich und ist der Vertreter Gyalwa Karmapas in Europa. Er zählt zu den grossen buddhistischen Lehrern unserer Zeit und versteht es, Meditation zu leben und dies anderen zu vermitteln. Die Lamas werden jeden Morgen um 10 Uhr gemeinsam zum Thema unterrichten und mit den Teilnehmern meditieren. Am Nachmittag trifft man sich in Kleingruppen, um das Thema und die Praxis weiter zu vertiefen. Während der ganzen Woche wid mehrmals täglich die Praxis der Weissen Tara geübt, die eine Manifestation der Weisheit aller Buddhas ist. Sie hat die Kraft, uns ein langes Leben, Glück und Weisheit zu schenken. Wenn wir uns mit aufrichtigem Vertrauen auf sie verlassen, kann sie uns auch vor Krankheiten und anderen Gefahren beschützen. Die Praxis der Weissen Tara dient insbesondere dem Erlangen eines langen Lebens, dem Heilen von Krankheiten und der Beseitigung von Hindernissen. Interessenten können sich an diese Webseite wenden.

Daibutsu – Der grosse Buddha von Kamakura

Eines der beliebtesten Reiseländer ist Japan. Das Inselreich fasziniert nicht nur durch eine blühende Wirtschaft und liebenswürdige Einwohner sondern auch durch ein einmaliges kulturelles Erbe. Der Daibutsu, wie die grosse Buddha-Statue in Kamakura genannt wird, gehört sicher zu den Höhepunkten. Ich war schon mehrere Male dort und war jedes Mal von der majestätischen Grösse und Ausstrahlungskraft berührt. Dieses Video versucht in meditativ ruhiger Weise diesem einzigartigen Ebenbild von Buddha Gerecht zu werden. Viele Kenner erachten den Daibutsu als die Statue, die am echtesten dem grossen Avatar entspricht, der vor 2500 Jahren lebte. Du kannst das Video hier direkt im Blog anschauen oder auf vimeo die HD-Version geniessen!

Neues Video auf vimeo: Buddha-Skulpturen in Japan

Bei einer kürzlichen Reise nach Kumamoto und Kagoshima in südlichen Japan habe ich diesen Tempelgarten entdeckt, wo an einem Hügel 500 Buddhaskulpturen zu finden waren. Dies sind keine prunkvollen goldfarbenen Skulpturen, wie wir sie kennen, sondern einfache Steinfiguren, die verschiedene Aspekte des Buddhas verkörpern. Und gerade durch ihre Einfachheit faszinieren sie. Die musikalische Untermalung stammt von meinem österreichischen Musikerfreund Parichayaka Hammerl. Lass dich überraschen und schau Dir das auf vimeo erschienene Video gleich hier auf dem Blog an oder in HD-Auflösung auf vimeo!

Die Kunst des Bogenschiessens – neues Video über das japanische Kyudo

Als ich das letzte Mal in Japan war, genauer gesagt in Kamakura, der Stadt mit der grössten Buddha-Statue, genannt Daibutsu, habe ich auch nach kulturellen Rosinen Ausschau gehalten. Und in einem Tempelgarten wurde ich fündig. In einer kleinen Halle übte sich Jung und Alt in der Kunst des Bogenschiessens. Der Fachbegriff heisst Kyudo. Darunter versteht sich eine alte traditionelle Form der Martial Arts, die nur in Japan vorkommt. Es geht den Schülern dabei um eine meditative Annäherung an die Kunst des Bogenschiessens, für die man 30 Jahre oder mehr Training braucht, bis man sich der Perfektion nähert. Wen man den Schülern zuschaut, sieht man wie stark Konzentration, Disziplin und Meditation im Mittelpunkt stehen. Ich durfte sie beim Training filmen und habe meine Eindrücke in diesem auf vimeo veröffentlichten Video eingefangen. Da die Farben fast überflüssig waren, habe ich das Video in klassischem Schwarz-Weiss gehalten. Wenn Du auch von der Kunst des Kyudos fasziniert bist, kannst Du auch gerne ein Interview mit der Kyudo-Schülerin Mamie Mayanaki ansehen, das ich auf srichinmoy.tv im Rahmen meiner Interview-Serie LIFE Voices publiziert habe.

Spiritueller Schneemann

Eine Gruppe junger Leute, die sich über Silvester zu einer gemeinsamen Meditation im Allgäu getroffen haben, kamen auf die Idee, einen Wettbewerb zu veranstalten, wer den schönsten spirituellen Schneemann kreieren konnte. Auf den ersten Platz kam Vasanti aus Heidelberg, die einen meditierenden Meister aus Schnee schuf. Die Schneemänner waren auch für die übrigen Feriengäste im Dörfchen Lindenberg eine ungewohnte Neujahrs-Ueberaschung.