Wie wir erfahren haben, soll die erfolgreiche visuelle Ausstellung “Ashes and Snow” von Gregory Colbert in weiteren Ländern gezeigt werden, aber genaue Daten sind zur Zeit noch nicht bekannt. Vermutlich werden wir Mitte dieses Jahres Weiteres erfahren und dann hier im Blog bekanntmachen. Wenn jemand einen Ausstellungsort kennt, wo “Ashes and Snow” gezeigt werden könnte, bitte direkt melden. Hier ist die offizielle Webseite des Projektes: www.ashesandsnow.org. Meines Erachtens gehören die faszinierenden und unglaublichen Bild- und Film-Dokumente des Kanadiers Gregory Colbert zu den besten ihrer Art. Er hat in jahrzehntelanger Arbeit die Beziehung von Mensch Tier in ihrer natürlichen Umgebung so echt eingefangen, dass dem Betrachter oft der Atem still steht… Hier eine Auswahl seiner Arbeiten, die ich schon in früheren Blog-Einträgen vorstellen durfte. “Ashes and Snow” wurde seit 2002 schon von über 10 Millionen Leuten besucht!
Das ist ein Film der neuen Generation. Wer genug hat von den falschen Hollywood-Produktionen, soll sich Zeit nehmen für “The Green Beautiful” von Alain Sarde, jetzt in 9 Teilen auf You Tube. Am besten Du klickst auf den Film, dann kommst du zu YouTube und kannst dann alle 9 Teile anschauen. Der Film ist in Französisch mit englischen Untertiteln (z.T etwas schnell wechselnd, aber man gewöhnt sich daran oder stopt halt schnell auf Pause zum Lesen). Ich kann nur sagen, ich habe alle 9 Folgen hintereinander angesehen und es lohnt sich 100 %. Die Story: Eine Gemeinschaft von Menschen lebt auf einem anaderen Planeten in Wonne, Einfachheit, naturverbunden und mit natürlichen telepathischen Kräften beschenkt. Dann fragt einer unter ihnen, ob jemand auf den Planet Erde gehen will. Niemand meldet sich. Schliesslich will eine Frau gehen. Und was Sie alles auf der Erde erlebt, will ich nicht vorwegnehmen. Ein echter “mind-blowing” Film, der einem aufzeigt, wie es um unsere Gesellschaft steht und wohin wir uns wieder zurückbewegen müssen…
So wild ist sie nicht wie ihr Titel verlautet. Diese neue Webseite für Kunstschaffende aller Bereiche wie Malerei, Forografie, Body-Art, Bildhauen, Florale Kunst und vieles mehr heisst “wild-art-web” und existiert seit Mai diesen Jahres. Und trotzdem ist sie informativ und gibt Kunstschaffenden ein Portal, um sich vorzustellen. Leider sind im kostenlosen Grundportal nur die Abbildung von 10 Werken enthalten und eine Webseiten-Verlinkung ist nicht möglich. Es ist jedch ein bezahltes Premium-Angebot erhältlich, wo mehr Features enthalten sind. Die Seite ist noch jung, aber sicher ein interessanter Start. Wünschenswert wäre nur, dass das Grundangebot attraktiver und grosszüger wäre… Adresse: www.wild-art-web.de
Der kanadische Photograph und Filmschaffende Gregory Colbert hat mit seiner Ausstellung “Ashes and Snow” ein unvergessliches visuelles und kulturhistorisches Werk geschaffen. Seit Jahrzehnten ist er dran, die Beziehung von Mensch und Tier in der natürlichen Umgebung festzuhalten. Dabei nimmt er tagelange Expeditionen in der Natur in Angriff, um eins zu werden mit der Schöpfung. Seine Photos und seine Filme sind atemberaubend schön, faszinierend und eindrücklich. Immer mehr Menschen fühlen sich zu seiner Ausstellung hingezogen, die in einem neuartigen aus Containern zusammengestellten Ambiente präsentiert wird. Letzte Station der Show war das Zócalo Nomadic Museum in Mexico City, wo dieses Frühjahr über 8 Millionen Besucher zu verzeichnen waren, und Ende dieses Jahres folgt eine Ausstellung in Brasilien. Diese Bilder gehören zu den neuesten Aufnahmen von Gregory Colbert. Für weitere Informationen und vor allem eine Super-Präsentation im Internet kannst Du seine Webseite besuchen.
Ich schaue selten Filme an und kaufe parktisch keine DVD’s, aber diese musste ich haben; und es hat sich gelohnt. “Die grosse Stille” von Philp Gröning ist ein Meisterwerk: ein stilles Dokument über seine Begegnung mit dem französischen Orden der Kartäuser, gefilmt im Kloster “Grande Chartreuse”. Der Regisseur hatte vor vielen Jahren den Wunsch, das Leben der Kartäuser, die während ihres Alltags kein Wort sprechen, zu dokumentieren. Er fragte den Abt an und erhielt eine Absage. Es sei noch nicht der richtige Moment.
19 Jahre später klingelte das Telefon und der Abt teilte mit, der Moment sei jetzt gekommen, er dürfe filmen kommen. Während Monaten hat Philip Gröning im Kloster selbst – in einer kleinen hölzernen Zelle – wie alle anderen gelebt und zeichnete jeden Tag in höchst poetischer und meditativer Weise den Alltag des Ordens auf. Das Resultat ist ein 162 Minuten langes Epos, das kaum Worte, dafür aber umso mehr Stimmung, Geräusche und wunderschöne Aufnahmen enthält. Der Film ist lang und man muss sich dafür Zeit nehmen. Das ist kein Konsumfilm, sondern eine echte Meditation. Wen man ihn gesehen hat, fühlt man sich anders, man fühlt sich bereichert. Weitere Infos auf der Webseite des Films.