5G-Mobilfunk bedroht die Menschheit

5gMikrowellen-Sendeantennen alle zweihundert Meter und Zehntausende von Satelliten sollen jeden Quadratzentimeter Erdoberfläche ab 2020 mit einer völlig neuen Art der Mobilfunkstrahlung überziehen. Ärzte und Wissenschaftler schlagen Alarm: Es wird Siechtum für alles Leben auf dem Planeten bedeuten.

Die fünfte Generation des Mobilfunks wird 400’000 mal leistungsfähiger sein als der GSM-Standard (die zweite Generation oder 2G), mit welchem 1992 die Ära des Digitalfunks eingeläutet wurde – und immerhin über hundertmal schneller als der aktuelle 4G-Standard. So kann dann ein jeder von uns über zwei Gigabytes Daten pro Sekunde durch den Äther jagen. Doch selbst diese gigantisch anwachsenden Datenmengen sind nicht der eigentliche Grund, weshalb die Mobilfunkindustrie mit 5G eine technologische Revolution anstrebt: Man will „alle Lebensbereiche digitalisieren“ (Swisscom) und sämtliche Geräte in der virtuellen globalen „Cloud“ miteinander vernetzen – drahtlos, versteht sich. Es ist das vielgepriesene „Internet der Dinge“, das angeblich ein „neues Bedürfnis“ der Menschheit sei (mehr dazu im Artikel Internet der Dinge: Vernetzt, verstrahlt und krank).

Damit künftig ausreichend Bandbreiten und Funklizenzen für eine schier unerschöpfliche Datenflut zur Verfügung stehen, will man technologisch völlig neue Wege beschreiten. Und genau das macht 5G noch unberechenbarer – auch für die Gesundheit. Weil aber 700 Milliarden Dollar investiert werden, um das Spektrum der drahtlosen Kommunikation auszubauen, wollen sowohl die Mobilfunkindustrie als auch die Behörden uns Bürgern Sand in die Augen streuen und reden lieber davon, wie toll es dereinst sein wird, überall auf der Welt einen ganzen HD-Kinofilm in wenigen Sekunden kabellos herunterladen zu können.

Antennenflut sprengt Grenzwerte

Neben den heute bereits verwendeten Mikrowellenbandbreiten soll 5G erstmals auch sogenannte Millimeterwellen bis zu 200 GHz nutzen. Das stellt die Industrie vor neue Herausforderungen, weil solch hochfrequente Mikrowellen im Bereich über 20 GHz in der Haut absorbiert werden und damit auch bereits von Pflanzenblättern abgefangen werden können. Somit dringt 5G nicht in Häuser ein und ist nur über kurze Distanzen nutzbar, da die Funkwellen von zahllosen Hindernissen geschirmt, reflektiert und geschluckt wird. Mit anderen Worten: Die neue Technologie setzt einen so massiven Infrastrukturausbau voraus, wie man ihn noch nicht gesehen hat. Laut Hochrechnungen wird in Ballungsräumen im Schnitt auf jedes Dutzend Wohnhäuser eine Mobilfunkantenne kommen – und selbst in ländlichen Gebieten will man die Antennen flächendeckend ungefähr alle zweihundert Meter aufstellen. Schließlich soll langfristig auch die Landbevölkerung ebenso vollständig ins Internet der Dinge eingebunden werden wie die Städter.

Straßenlampen, Ortsschilder, Telefonmasten, Garagendächer, Hausecken – die deutlich kleineren 5G-Antennen können fast überall montiert werden, was bei der geplanten Ausbaudichte auch unabdingbar ist. Aufgrund der massiv höheren Strahlenbelastung will die Mobilfunkindustrie, dass der Gesetzgeber die Grenzwerte künftig lockert. Die Zeit drängt: Tests mit der 5G-Technologie hatten die US-Mobilfunkgiganten Verizon und AT&T in bestimmten Gebieten bereits 2017 begonnen und die Olympischen Winterspiele 2018 wurden vollmundig als „erste Spiele in 5G“ angepriesen. Im Jahr 2020, so hoffen die Mobilfunkanbieter, soll es dann ernst werden.

Wenn Büsche Feuer fangen

Ernst ist es in Kalifornien schon lange, nicht zuletzt wegen der ständigen Brandgefahr aufgrund von Dürre und Hitze. Deshalb sind die Bürger dazu angehalten, kein trockenes Laub liegen zu lassen. Das ist so weit nachvollziehbar. Was der kalifornische Stromlieferant Pacific Gas & Electric (PG&E) jedoch neulich verlauten ließ, lässt aufhorchen: Das Unternehmen musste zugeben, einige Brände auf Werksgeländen seien verursacht worden, weil man versäumt habe, das Blattwerk zurückzuschneiden – also lebende Pflanzen zu stutzen!

Zur Erinnerung: Die Millimeterwellen der 5G-Technologie werden von den Blättern absorbiert. Das heißt, ihre Energie überträgt sich aufs Blatt und erwärmt es um eine Winzigkeit. Wird es trotzdem ausreichen, damit in trockenen Landstrichen wie Kalifornien Büsche künftig noch häufiger von selbst Feuer fangen? Ganz zu schweigen davon, ob viele Pflanzen und Bäume noch mehr kränkeln und eingehen werden, wenn ihre Blätter den Hauptteil der 5G-Strahlung abkriegen…

Der Mensch besitzt zwar keine Blätter, dafür aber eine Haut. Oft gering geschätzt, ist sie trotzdem ein zentrales Organ des Körpers. Wie das Pflanzenblatt absorbiert unsere Haut die Millimeterwellen von 5G fast vollständig. Das sei ein Vorteil, behauptet sogar die Weltgesundheitsorganisation. Die WHO verlässt sich in ihrer Argumentation ganz auf die Empfehlungen einer privaten Expertenkommission namens ICNIRP. Darin sitzen vornehmlich Lobbyisten der Mobilfunkindustrie und geben sogenannte Grenzwertempfehlungen aus, welche die meisten Länder unbesehen in ihre nationale Gesetz- gebung übernehmen. Die ICNIRP argumentiert: Weil die Strahlung nicht mehr so tief ins Gewebe und in den Kopf eindringe, wären Gehirn und wichtige innere Organe besser geschützt – ein weiterer Grund, weshalb man die Grenzwerte lockern solle.

Auch Regentropfen und Blätter absorbieren die 5G-Funkwellen.
Regentropfen und Blätter absorbieren die 5G-Funkwellen.

Der Umstand, dass fast die gesamte Energie eines 5G-Gerätes in der Haut absorbiert werde, dürfe nicht für eine höhere Strahlenbelastung missbraucht werden, bloß „weil die ICNIRP ohne jeden wissenschaftlichen Beweis die Haut willkürlich zu den weniger wichtigen Körperteilen zählt“, schimpft Professor Dariusz Leszczynski von der Universität Helsinki. Der international anerkannte Experte im Bereich der Mobilfunkforschung kritisiert die WHO seit Jahren für ihre industriefreundliche Haltung.

Gefährliche Millimeterwellen

Dr. Mercola schreibt hingegen auf seiner weltweit einflussreichsten Gesundheitsseite im Internet, Millimeterwellen würden für Augen- und Herzprobleme, Schmerzen oder Immunschwächen verantwortlich gemacht (das habe die 5G-Technologie im Tierversuch bereits klar gezeigt)1 : „Diese Strahlung dringt ein bis zwei Millimeter tief in menschliches Gewebe ein und wird ebenfalls von den Oberflächenschichten der Augenhornhaut absorbiert.“ – Ein bis zwei Millimeter Tiefenwirkung heißt aber auch, dass die 5G-Strahlung das Blut, den Träger unserer Seele, massiv beeinflusst. Dieser kostbare Saft ist auch in physiologischer Hinsicht höchst wichtig, wie jeder weiß. Zudem besteht Blut zu 95 Prozent aus Wasser – und Wasser ist der wichtigste und beste Informationsträger, den die Natur kennt (experimentelle Computer werden bereits mit „Gehirnen“ aus Wasser statt Silizium betrieben). Ausgerechnet Körperflüssigkeiten, welche die Gesundheitsinformationen für unseren Organismus speichern und transportieren sollen, werden also durch die 5G-Millimeterstrahlung besonders in Mitleidenschaft gezogen – und wir reden hier nicht „nur“ von Blut und Lymphe, von intra- und extrazellulärem Wasser: Die Wissenschaft hat nämlich unlängst ein „flüssiges Organ“ direkt unter unserer Haut entdeckt!

Kein Wunder also, dass Millimeterwellen mit Symptomen wie Schmerzen oder Immunschwächen in Zusammenhang gebracht werden, die sich überall im Körper manifestieren können! Doch das Blut besteht nicht nur aus Wasser. Fünf Prozent sind in Wasser gelöste Stoffe – Blutzellen, Nährstoffe und eben auch Myriaden von Bakterien. Wozu diese normalen Bakterien allerdings unter Mikrowellenbeschuss mutieren könnten, weiß niemand so genau. Weit hergeholt? Dr. Mercola warnt, die 5G-Strahlung könne das weltweite Drama um die wachsende Antibiotikaresistenz zusätzlich verschärfen, weil sich viele Bakterien (darunter auch E. coli) durch solche Millimeterwellen verändern und damit noch resistenter werden. Diese Erkenntnisse wurden 2016 im Fachorgan Applied Microbiology and Biotechnology veröffentlicht.2

„Gekochte“ Schweißdrüsen?

Der Mensch besitzt zwei bis vier Millionen Schweißdrüsen. Sie liegen unter der Epidermis in der Lederhaut. Und werden deshalb von der 5G-Strahlung „gekocht“, weil sie die Millimeterwellen wie Antennen anziehen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Physikprofessors Yuri Feldman von der Hebräischen Universität Jerusalem. Man müsse mögliche Gesundheitsgefahren umfassend und unbedingt vor Einführung des 5G-Standards abklären, fordern er und sein Forschungsteam. Sonst werde die Menschheit einem „gigantischen unkontrollierten Experiment“ ausgesetzt. Dass die neue Mobilfunkstrahlung in den Schweißdrüsen als Hitzewellen oder gar Schmerz empfunden werden könne, ist hierbei wohl noch das kleinste Gesundheitsproblem.

Feldmans Kollegin Dr. Yael Stein vom Hadassah Medical Center in Jerusalem schrieb deswegen bereits am 9. Juli 2016 einen offenen Brief an die Federal Communications Commission FCC. Diese unabhängige Behörde regelt in den USA die Kommunikationswege Rundfunk, Satellit und Kabel und hat deswegen auch im Bereich Mobilfunk eine regulatorische Vorreiterrolle für die ganze Welt inne. Ärztin Stein prophezeit in ihrer Warnung vor der 5G-Technologie: „Sollten diese Geräte und Antennen den öffentlichen Raum füllen, werden wir alle, auch die gesundheitlich anfälligeren Mitglieder der Gesellschaft, dieser Strahlung ausgesetzt sein: Babys, schwangere Frauen, Senioren, Kranke und elektrosensible Menschen.“ Die bereits mit dem heutigen Mobilfunk zutage tretenden Gesundheitsbeschwerden würden sich nochmals deutlich verschärfen, „zusammen mit dem Auftreten vieler neuer Krankheitssymptome von physischen Schmerzen und bis anhin unbekannten neurologischen Störungen“, schreibt Stein und schiebt eine Drohung an die Mobilfunkindustrie nach: „Man wird einen kausalen Zusammenhang zwischen der 5G-Technologie und diesen spezifischen Krankheiten nachweisen können. Die betroffenen Personen hätten somit ein Anrecht auf eine finanzielle Entschädigung.“

Noch gibt sich die Mobilfunklobby selbstsicher (obwohl in den USA ein Gerichtsfall mit verheerenden Konsequenzen droht; siehe Artikel ab Seite 9), denn sie hat einflussreiche Verbündete in Politik und Behörden. Ein klassischer Fall ist der Lobbyist Tom Wheeler, zum Zeitpunkt von Steins Brief an die FCC Vorsitzender dieser Regulationsbehörde. In einer vielbeachteten Rede zu 5G (mehr dazu im Artikel Internet der Dinge: Vernetzt, verstrahlt und krank) hatte er gut zwei Wochen davor erklärt: „Im Gegensatz zu anderen Ländern glauben wir nicht, dass man die nächsten Jahre damit verschwenden sollte, wie 5G auszusehen habe. Wir werden dem technologischen Fortschritt nicht im Weg stehen. Denn es ist weit besser, den Innovatoren [der Mobilfunkindustrie; die Red.] völlig freie Hand zu lassen, anstatt von Komitees und Behörden zu erwarten, dass sie die Zukunft definieren.“

Neu entdecktes „Organ“ direkt unter der Haut!

Forschung mag sich im Technologiebereich auszahlen – für die Gesundheit ist sie indes (über)lebenswichtig. Manchmal findet sie selbst dort Bahnbrechendes, wo man schon alles gefunden zu haben glaubte: im menschlichen Körper. So verkündeten Forscher der New York University School of Medicine im April 2018, sie hätten ein neues „Organ“ gefunden, das den ganzen Körper durchzieht!3 Das Besondere an diesem Interstitium ist seine Beschaffenheit – es ist nämlich flüssig. Genau deshalb haben es die Biologen auch bis heute übersehen, weil man für herkömmliche Laboranalysen von Organen und Gewebe zuerst sämtliche Flüssigkeiten entfernt – und damit auch jenen hochinteressanten Stoff.

Manche mögen nun einwenden, das Interstitium (lateinisch für „Zwischenraum“) oder Stroma sei schon längst als eine Form des Bindegewebes bekannt. Schon, aber bis jetzt war der Wissenschaft nicht klar, dass diese unzähligen miteinander verbundenen Gewebekammern im lebenden Organismus mit Flüssigkeit und dehnbaren Proteinen gefüllt sind. Das Interstitium schließt an die Haut an und findet sich auch in den Innenwänden unseres Verdauungsapparats, der Lungen und des Urinaltrakts sowie in den die Organe umhüllenden Arterien und Venen und sogar in den Faszien zwischen dem Muskelgewebe. So kann das flüssige Interstitium als „Stoßdämpfer“ für alle lebenswichtigen Organe dienen und verhindern, dass es zu Geweberissen kommt, vermuten die Forscher. Gleichzeitig könnte die „Autobahn aus sich bewegender Flüssigkeit“ auf der materiellen Ebene die Erklärung sein, weshalb Akupunktur wirke, schreiben sie weiter: Die im Interstitium schwimmenden Eiweißbündel erzeugen nämlich Elektrizität, wenn sie durch die Bewegungen der umgebenden Organe und Muskeln in verschiedene Richtungen gedehnt werden. Akupunkturnadeln lösen bekanntlich ebenfalls elektrische Impulse in den Nervenzellen aus. Zudem scheint das Interstitium auch eine wichtige Rolle bei Entzündungsprozessen im ganzen Körper zu spielen, die ein Merkmal für viele chronische Krankheiten wie Herzprobleme, Diabetes, Arthritis und bestimmte Krebsformen sind.

Fassen wir also zusammen: Da existiert direkt unter der Haut ein komplexes System, das bis anhin nicht bekannte elektrisch geladene Flüssigkeiten im ganzen Körper reguliert – und offenbar schwere Krankheiten begünstigt, wenn es aus dem Gleichgewicht gerät. Fällt das Sonnenlicht, eine elektromagnetische Welle, aus der Harmonie, spricht man von „Depolarisation“. Auch das Blut und vor allem das Interstitium können durch Strahlung (= Energieübertragung) von außen depolarisiert werden. Welche Verheerungen die neuartigen Millimeterwellen des 5G-Mobilfunks mit unserer Gesundheit anrichten könnten, da sie in den obersten zwei bis drei Millimetern des Körpers absorbiert werden, will man sich gar nicht erst ausmalen! Da hilft es auch nicht, dass man Zehntausende von Satelliten in den Orbit schießen will, die den ganzen Planeten mit 5G-Strahlung aus dem All eindecken sollen (mehr dazu im folgenden Artikel Internet der Dinge: Vernetzt, verstrahlt und krank).

Frankensteins Monster fällt vom Himmel

So warnt denn Lloyd Burrell, ein amerikanischer Experte für Mobilfunkstrahlung davor, dass sogar „Wasser, das vom Himmel fällt, verstrahlt sein wird“ – Regentropfen absorbieren den 5G-Mobilfunk natürlich auch. Doch das ist nicht alles. Burrell sieht noch andere Gefahren der 5G-Technologie:4 Werden die neuartigen Millimeterwellen von den Pflanzenblättern absorbiert, produzieren die Pflanzen mehr Stressproteine, wie Studien beispielsweise an Weizenschösslingen zeigen. Niemand kann voraussagen, in welchem Ausmaß eine flächendeckende globale 5G-Bestrahlung auf die wichtigsten Nahrungspflanzen wirken und damit auch das globale Nahrungsangebot beeinflussen wird. „Mensch und Tier hängen von Pflanzen als Nahrungsquelle ab. Millimeterwellen könnten uns eine Nahrung bescheren, die nicht mehr sicher für den Verzehr ist“, schreibt Burrell. „Das ist wie Genfood auf Steroiden.“

Kein Wunder, haben über 180 Ärzte und Wissenschaftler aus 35 Ländern eine Petition unterzeichnet, worin sie ein Moratorium für den Ausbau der 5G-Technologie fordern, solange die möglichen Gesundheitsrisiken nicht geklärt sind.5 Schon vor 5G hätten sich 230 Wissenschaftler aus 41 Ländern „große Sorgen“ über die allgegenwärtige und ständig zunehmende elektromagnetische Strahlenbelastung durch Drahtlosgeräte gemacht, steht in dem Appell. „Zu den gesundheitlichen Folgen gehören ein erhöhtes Krebsrisiko, Zellstress, ein Anstieg der schädlichen freien Radikale, beschädigte Gene, strukturelle und funktionelle Veränderungen im Fortpflanzungssystem, Lern- und Gedächtnisschwierigkeiten, neurologische Störungen und ganz allgemein negative Einflüsse auf das Wohlbefinden der Menschen. Wobei längst nicht nur die Menschheit in Mitleidenschaft gezogen wird. Die Wissenschaft belegt eine wachsende Zahl von schädlichen Auswirkungen auf Pflanzen und Tiere.“

Die Zeit wird knapp, doch gemeinsam können wir den 5G-Irsinn noch im Keim ersticken. Wie das geht, lesen Sie im Elektronikanschließenden Artikel. Dort beleuchten wir auch die wahren Hintergründe, weshalb die globale Schattenelite das „Internet der Dinge“ und die damit verbundene vollständige Vernetzung der Welt so rücksichtlos vorantreibt. – Und weil Information so wichtig ist, haben wir diesen Artikel in vollständiger Länge auf unsere Internetseite gestellt, damit Sie ihn unter möglichst vielen Menschen verbreiten!

QUELLE:  „Zeiten-Schrift“

 

Stoppt die Monopolisierung von Saatgut durch ‚Baysanto‘

Screen Shot 2018-06-14 at 20.16.0314. Juni 2018 / Nach der Übernahme von Monsanto durch den deutschen Chemiekonzern Bayer fordern rund 40 Institutionen aus den Bereichen Pflanzenzucht, Landwirtschaft und Umwelt wirksame Maßnahmen, um die Patentierung der herkömmlichen Züchtung von Pflanzen und Tieren zu beenden. Das Europäische Patentamt (EPA) erteilt derartige Patente obwohl sich alle Institutionen der EU dagegen ausgesprochen hatten und 2017 neue Regeln für die Auslegung des Patentrechts erlassen wurden. Entsprechende Patente betreffen das Saatgut, die Pflanzen und die Ernte beziehungsweise daraus hergestellte Lebensmittel.

So hat das EPA jüngst mehrere Patente für die niederländische Firma ENZA Zaden erteilt, in denen Melonen, Trauben, Gurken, Soja, Zwiebeln, Tomaten und Kartoffeln beansprucht werden. Grundlage der Patente sind zufällige Veränderungen im Erbgut der Pflanzen. Diese sind aber nicht gentechnisch verändert. Ähnliche Patente wurden bereits zuvor auch für Bayer und Monsanto erteilt.

„Pflanzen und Tiere dürfen nicht länger als ‚Produkte‘ patentiert werden. Lebewesen sind keine Erfindung der Industrie“, sagt Ruth Tippe, die seit vielen Jahren entsprechende Patentanträge recherchiert und dafür jüngst mit der Bayerischen Staatsmedaille für Umwelt ausgezeichnet wurde. „Letztlich profitieren nur die großen Konzerne von diesen Patenten, sie erlangen eine zunehmende Kontrolle über unsere Lebensgrundlagen.“

Durch die Übernahme des US-Konzerns durch Bayer wird „Baysanto“ zum weltweit größten Saatgutkonzern. Obwohl Teile des Geschäfts an BASF verkauft werden, kann der Konzern rund 25 Prozent des internationalen Saatguthandels kontrollieren. Der zweitgrößte ‚Seed Giant‘, der US-Konzern DowDuPont hat einen Marktanteil von rund 20 Prozent. Der drittgrößte Konzern in diesem Bereich, Syngenta, der von ChemChina aufgekauft wurde, besitzt rund 10 Prozent. Damit kontrollieren nur drei Konzerne deutlich mehr als 50 Prozent des internationalen Handels mit Saatgut.

„Baysanto & Co beeinflussen maßgeblich, welche Pflanzen gezüchtet, angebaut und geerntet werden, was Saatgut kostet und wie unsere Lebensmittel in Zukunft produziert werden. Diese Marktmacht basiert zu großen Teilen auf einer stark steigenden Anzahl von Patenten, die Saatgut, Nutzpflanzen und die Ernte bis hin zum Lebensmittel umfassen“, sagt Katherine Dolan von Arche Noah, einer der unterzeichnenden Organisationen.

Um der zunehmenden Monopolisierung von Saatgut effektiv entgegen zu steuern, fordern die unterzeichnenden Organisationen konkrete Maßnahmen: Patente auf konventionelle Züchtung sollen ausnahmslos verboten werden. Patente im Bereich Gentechnik und Genome Editing müssen in ihrer Reichweite auf die jeweiligen technischen Verfahren begrenzt werden.

Der Aufruf wird derzeit von rund 40 Institutionen aus Dänemark, Deutschland, Belgien (Brüssel), Portugal, Österreich und der Schweiz unterstützt: Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), Arche Noah, Bäuerliche Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall, Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM), BUND Naturschutz in Bayern, Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), Corporate Europe Observatory (CEO), Danish Seed Savers (Frøsamlerne),  Die Freien Bäcker, FIAN, GAIA-Environmental Action and Intervention Group, Gäa, Vereinigung ökologischer Landbau, Gen-ethisches Netzwerk (GeN),  Gesellschaft für ökologische Forschung (GOEF), Getreidezüchtung Peter Kunz (GZPK), IG Nachbau, IG Saatgut, Katholische Landvolkbewegung Deutschland (KLB), Kein Patent auf Leben!, No Patents on Seeds!, Kultursaat, KLB Freiburg, Praktisk Økologi, ProSpecieRara, Public Eye, Sativa Rheinau AG, Swissaid, Slow Food, Slow Food Deutschland, Slow Food Sjælland (Denmark), Save our Seeds (SOS), Plataforma Transgénicos Fora, Umweltinstitut München, Verband Katholisches Landvolk, Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt (VEN), WeMove, Zivilcourage Miesbach, Zukunftsstiftung Landwirtschaft (ZSL).

Kontakte:

Ruth Tippe, Kein Patent auf Leben!, +49 173 1543409, rtippe@keinPatent.de

Katherine Dolan, ARCHE NOAH, +43 676 557 4408, katherine.dolan@arche-noah.at

Christoph Then, Keine Patente auf Saatgut!, + 49 151 54 63 80 40, info@no-patents-on-seeds.org

Johanna Eckhardt, Keine Patente auf Saatgut!, + 43 680 2126 343, johanna.eckhardt@no-patents-on-seeds.org

Weitere Informationen: www.no-patents-on-seeds.org

10. Juni: Unbedingt Ja zur Vollgeldinitiative in der Schweiz stimmen

Screen Shot 2018-05-22 at 17.14.27Die Vollgeld-Initiative verwirklicht, was die meisten Menschen heute schon für Realität halten. Was ist Vollgeld? Vollgeld ist vollwertiges gesetzliches Zahlungsmittel, das von der Nationalbank in Umlauf gebracht wird. Vollgeld sind heute nur Münzen und Banknoten. Bargeld macht aber nur noch 10% des gesamten umlaufenden Geldes aus, 90% sind elektronisches Geld.

Was ist elektronisches Geld? Das sind die Zahlen auf unseren Konten. Diese kommen nicht von der Nationalbank, sondern werden von den Banken erzeugt. Sie sind kein gesetzliches Zahlungsmittel, sondern nur ein Versprechen einer Bank, uns bei Bedarf Bargeld auszuzahlen. Gerät eine Bank in Schieflage, können Kunden ihr Geld nicht mehr abheben. Die Vollgeld-Initiative will, dass neben Münzen und Noten zukünftig auch das elektronisches Geld allein von der Nationalbank hergestellt wird. Damit wird das elektronische Geld zu Vollgeld und steht jederzeit zur Verfügung, auch wenn eine Bank in eine Krise gerät. Vom Vollgeld profitieren alle: Bankkunden, Realwirtschaft, Bund, Kantone, SteuerzahlerInnen und das traditionelle Bankgeschäft. Die Banken bleiben zuständig für Zahlungsverkehr, Vermögensverwaltung und Kreditvermittlung, können aber kein eigenes Geld mehr erzeugen. Die Einführung von Vollgeld ist gut machbar. Es gibt eine ausreichende Übergangszeit, und die Nationalbank hat differenzierte Steuerungsmöglichkeiten.

Wir Schweizer haben bereits 1891 den Banken das Drucken von Banknoten verboten und zur Aufgabe der Nationalbank gemacht. Genau wie damals bei Banknoten wollen wir nun der Nationalbank auch das Erzeugen unseres elektronischen Geldes übertragen.

Das Problem: Unsicheres Bankengeld

Nicht alles Geld ist echtes Geld. 73 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer glauben gemäss einer repräsentativen Umfrage, dass auch das Geld auf ihren Bankkonten von der Nationalbank stamme so wie das Bargeld im Portemonnaie. Das ist ein Irrtum. Unser elektronisches Geld wird nicht von der Schweizerischen Nationalbank geschaffen sondern von den privaten Banken erzeugt. Wenn eine Bank einen Kredit vergibt, entsteht neues Geld. Denn sie verleiht grundsätzlich nicht das Geld der Sparer, sondern erzeugt auf dem Konto des Kreditnehmers ein Guthaben per Knopfdruck, also Geld, das es vorher nicht gegeben hat.

Ein Guthaben auf dem Bankkonto ist kein gesetzliches Zahlungsmittel, sondern nur ein Versprechen der Bank, bei Bedarf Bargeld auszuzahlen. Deshalb liegen auf den Bankkonten heute keine echten Schweizer Franken. Diese elektronischen Guthaben umfassen mittlerweile 90 Prozent unseres Geldes und sind nur mit minimalen Reserven gesichert. Gerät eine Bank in Schieflage, können Kunden ihr Geld nicht mehr abheben. Es gibt zwar eine Einlagensicherung für Guthaben bis zu 100‘000 Franken. Die dafür vorgesehenen Garantien von sechs Milliarden entsprechen aber nur 1,4 Prozent aller Guthaben. In einer grösseren Krise reicht dieser Einlagenschutz daher bei weitem nicht aus, um allen Bankkunden ihr Geld auszuzahlen.

Die Lösung: Echte Franken auf unseren Konten

Die Vollgeld-Initiative will, dass künftig allein die Nationalbank elektronisches Geld erschafft. Die Banken können dann kein eigenes Geld mehr erzeugen – genauso wenig wie alle anderen Unternehmen und Privatpersonen. Die Banken vergeben dann Kredite nur noch mit Geld, das sie von Sparern, anderen Banken oder von der Nationalbank zur Verfügung gestellt bekommen hat. Die Nationalbank hat den gesetzlichen Auftrag, dafür zu sorgen, dass weder Kreditknappheit noch Geldschwemme entsteht. Unser elektronisches Geld wird so zu einem gesetzlichen Zahlungsmittel wie Banknoten und Münzen. Auch Bargeld in elektronischer Form ist dann Vollgeld. Es gehört dem Geldbesitzer wie das Bargeld im Portemonnaie oder im Tresor. Es steht jederzeit zur Verfügung, auch wenn eine Bank in eine Krise oder sogar in Konkurs gerät.

Bargeld behalten! Immer lauter wird die öffentliche Diskussion zur Abschaffung des Bargeldes. Dabei war es während Jahrhunderten eine Quelle der Verlässlichkeit. Doch was passiert, wenn wir nur noch elektronisches Bankengeld zur Verfügung hätten? Uns Bürgern stünde kein vollwertiges gesetzliches Zahlungsmittel mehr zur Verfügung. Wir wären von den unsicheren Auszahlungsversprechen (elektronische Guthaben) privater Banken völlig abhängig. Damit wir auch in Zukunft bar bezahlen können und unsere Privatsphäre gewahrt bleibt, bekräftigt die Vollgeld-Initiative die Absicherung des Bargeldes in der Bundesverfassung. („Der Bund allein schafft Münzen, Banknoten und Buchgeld als gesetzliche Zahlungsmittel.“ Art. 99 Abs. 2) Zusätzlich wird das bisherige elektronische Bankengeld zu krisensicherem “elektronischen Bargeld” der Nationalbank aufgewertet.

 

Neuer Blog: Smartphonephotography

Screen Shot 2018-05-01 at 10.03.36Die Verwendung von Smartphones als Photokamera wird immer populärer – und dies zu Recht. Die drei Kameras des neuen Huawei P20pro z.B. erlauben erstaulich gute Aufnahmen mit bis zu 40 MP Auflösung. Wenn Du Dich jetzt auch von Aufnahmen inspirieren lassen willst, die mit einem Smartphone aufgemnommen wurden, dann abonniere doch den neuen Blog Smartphonephotography. Und wenn Du ein passendes Photo hast, kannst Du es gerne für eine mögliche Publikation im Blog einschicken.

Rohkost-Meet-up im SACRED in Zürich

Nüsslisalat2Am nächsten Samstag, den 17. März 2018 ist es wieder soweit: wir treffen uns im SACRED an der Müllerstrasse 64 in Zürich (Nähe Volkshaus) um 17:30 Uhr zu unserem wöchentlichen Rohkost-Meet-up, diese Woche unter der Leitung von Kedar. Ich plane einige Ueberraschungen, u.a. mehrere Sorten Sushis, Selleriesalat mit Payaya, Randensalat mit Apfelstückli, Zuchetthi-Spagetthi italien, 2 Sorten „Landjäger“, Sonnenblumen-Humus, Rohkostkuchen, 3 grüne Salat-Sorten, Sauerkraut special, Kiwi-Orangen-Fruchtsalat, feine süsse, faserfreie Mangoschnitze aus Costa Rica, 7 Sorten Rohkost-Vegelati und vieles mehr. Es lohnt sich zu kommen.

Jünger und gesünder werden mit C60 ?

c60_caseCarbon 60 Olive Oil ist das perfekte Supplement für alle Lebewesen für allgemeines Wohlbefinden, Entgiftung und zur Verjüngung. Wissenschaftliche Studien laufen schon seit Jahren und haben unglaubliche Erfolge gezeigt. Recherchiere zuerst Infoquellen, bevor du mit dem Produkt arbeitest. Lass Dich von Interviews mit Experten inspirieren und aufklären. Du findest sie hier: s60switzerland.wordpresss.com. Folgende Attribute werden dem C60 zugeschrieben: Vitamin C – Boost, Anti-Oxydant, hilft Schwermedalle und Gifte aus dem Körper schaffen und die Auswirkungen des Elektrosmogs vermindern.

C60 ist jetzt auch in der Schweiz über kedar27@protonmail.com erhältlich.

JA zur No-Billag Initiative!

Logo_DEIn 12 Tagen wird in der Schweiz abgestimmt, ob über die Billag die Stimmbürger weiterhin gezwungen werden, Fernsehgebühren zu bezahlen, auch wenn sie gar kein Fernsehgerät benützen. Zudem unterstützt die Billag das Staatsfernsehen, das wie alle anderen Mainstream-Medien keine objektive Berichterstattung ermöglicht. Unbedingt ein JA zur No-Billag Initaitive in die Urne legen! Hier ein paar Argumente:

  1. Mehr Entscheidungsfreiheit
  • Radio- und Fernsehgebühren sind Zwangsgebühren, welche die Entscheidungsfreiheit jedes Einzelnen einschränken.
  • Jeder soll selbst entscheiden können, für was er sein hart erarbeitetes Geld ausgeben möchte. Nicht jeder ist bereit, jährlich über 450 Franken für den Konsum von Radio und Fernsehen auszugeben.
  • Wenn man sein bisher an die Billag bezahltes Geld weiterhin für Radio und TV ausgeben möchte, ist dies auch nach Annahme der No-Billag-Initiative möglich. Wenn die Bürger sich allerdings mit diesem Geld lieber Zeitungen, Bücher, Weiterbildungen leisten oder eine Spende an ein Hilfswerk machen möchten, so soll ihnen dies nicht verwehrt werden.
  • Die No-Billag-Initiative entlastet die Bürger: Es gibt viele Menschen, die jeden Rappen umdrehen müssen und sich keinen Luxus leisten können. Gerade für diese Menschen ist die Abschaffung der Billag-Zwangsgebühren enorm vorteilhaft.
  1. Entlastung für Unternehmen, Arbeitnehmer und Konsumenten
  • Zu den grossen Verlierern der RTVG-Vorlage zählen die Unternehmen, die KMU und das Gewerbe. Schon bald werden sie dazu genötigt, jährlich bis zu 39’000 Franken Billag-Zwangsgebühren zu bezahlen.
  • Diese Mehrbelastung für Unternehmen führt notgedrungen zu tieferen Löhnen für Arbeitnehmer und zu höheren Produktpreisen für Konsumenten.
  • Unternehmen, Arbeitnehmer und Konsumenten würden deshalb mit der Abschaffung der Billag-Zwangsgebühren entlastet.
  1. Stärkung der Volkswirtschaft
  • Bei einem Ja zur No-Billag-Initiative würde für die Schweizer Volkswirtschaft eine ungeheure Kaufkraft von 1,3 Mrd. Franken pro Jahr freigesetzt, denn alle Haushalte hätten hierzulande neu über 450 Franken pro Jahr zusätzlich für den Konsum zur Verfügung.
  • Um dieses Geld der Konsumenten könnten sich neu alle Branchen und Unternehmen mit ihren Produkten und Dienstleistungen bewerben, anstatt nur ein paar wenige Privilegierte Billag-Gebühren-Empfänger.

QUELLE: https://nobillag.ch/argumente/abschaffung-zwangsgebuehren/

 

Thorsten Schulte sprach über Freiheitsberaubung der Bürger an der 14. AZK-Versammlung

Als langjähriger Finanzexperte warnt Thorsten Schulte in seinem AZK-Referat „Gefährlicher Kontrollverlust“ vor der Freiheitsberaubung der Bürger durch die Finanz- und Medienwelt. Er macht den Zuhörern einmal mehr bewusst, wie eng diese beiden Welten miteinander verbunden sind. Die Freiheit der Bürger werde in der Meinungsbildung genauso beschnitten, wie bei der Verwaltung ihrer Finanzen. Thorsten Schulte markiert den Kontrollverlust über ureigenste Rechte, welche die Regierung entgegen jedem Bürgerwillen zunehmend herbeiführt. Dies diesjährige AZK-Veranstaltung fand anfangs November in der Schweiz statt.

Carbon C 60 jetzt auch in der Schweiz erhältlich

c60_caseCarbon 60 Olive Oil ist das perfekte Supplement für alle Lebewesen., um länger zu leben und weniger zu leiden. Wissenschaftliche Studien laufen schon seit Jahren und haben unglaubliche Erfolge gezeigt. Recherchiere zuerst Infoquellen, befor du das Produkt anwendest. C60 ist jetzt auch in der Schweiz erhältlich. Auf diesem Blog findest Du weitere Infos und Videos:

https://c60switzerland.wordpress.com/

Weltrekord im “Musical Marathon Relay”

Foto-Weltrekord-Musical-Relay-27hGunthita Corda, Anastasia Klink und Anete Klavina aus Winterthur sind seit Sonntag neue Weltrekordhalterinnen im Dauermusizieren. Am 23. internationalen Impossibility Challenger Weltrekordfestival in Kladno (Tschechische Republik) erzielten sie einen neuen Weltrekord in der Kategorie “Musical Marathon Relay”, zusammen mit einer Gruppe von insgesamt 16 Musikerinnen der internationalen Sri Chinmoy Meditationscentres.

Die Musikgruppe spielte und sang 27 Stunden und 13 Minuten lang non-stop, und führte in dieser Zeit 1069 Kompositionen des Komponisten Sri Chinmoy auf. Die Lieder wurden mit Gitarre, Keyboard, Violine, Harmonium, Harfe, Glockenspiel, Djembe, und weiteren Percussionsintrumenten arrangiert. Dabei war es keinesfalls einfach, den Rekord aufzustellen, auch wenn sich die Musikerinnen abwechseln durften, denn die Regeln waren hart: Jedes Lied musste indestens 1 Minute lang gespielt werden und die Pause zwischen den Liedern durfte nicht länger als 10 Sekunden dauern. Es sollten mindestens eintausend Lieder gespielt werden. Die einzelnen Mitglieder durften sich abwechseln (bis auf einen harten Kern von 4 Musikerinnen), kamen aber individuell auf Spielzeiten von ca. 18 – 27 Stunden während des Rekords!

Die drei Hobbymusikerinnen, von denen Gunthita Corda bereits für Papst Johannes Paul II. und Mutter Teresa spielen durfte, und die mit ihrer Gruppe “Heart Garden Birds” Konzerte in der Schweiz und im Ausland geben, sind sich einig: “Das war eine ganz einmalige Erfahrung – Mega!”

Die Impossibility Challenger Weltrekordspiele wurden von Sri Chinmoy gegründet, um Selbst-Transzendenz – das “Über-sich-selbst-Hinauswachsen” – zu fördern, und werden seit 1982 ausgetragen. Sie fanden bisher in der Schweiz, Deutschland, Ungarn, Neuseeland, Portugal und Tschechien statt.

Trommel-Power aus Japan

Das japanische Shumei Taiko Drum Ensemble hat in einem Schulhof in Barcelona die Wände der Nachbarhäuser zum Beben gebracht. Ich hatte das Glück, dabei zu sein und das Ganze auf Video aufzunehmen. Zwei Kurzfassungen sind auf YouTube bereits 3.2 Millionen Mal angeschaut worden und jetzt habe ich eine neue Version des gesamten Filmmaterials zusammengeschnitten und dauzu noch den Ton stark verbessert. Ein Muss für jeden Liebhaber japanischer Trommelkunst.

 

Zug: Blockchain-Paradies im Schweizer Krypto Valley

bitcoin.comEs gibt inzwischen eine Reihe von Staaten, Städten und Stadtstaaten, die sich selbst das Prädikat „Blockchain-Land“ oder „Blockchain-City“ geben. Das Schweizer Örtchen Zug hat sich derweil längst zu einem der attraktivsten Standorte für Fintech-Unternehmen gemausert und gilt inzwischen nicht mehr nur unter Kennern der Szene als „Krypto Valley“.

Der Kanton Zug in der Schweiz genießt auch über die Grenzen der Eidgenossenschaft hinweg einen untadeligen Ruf. Er gilt nicht nur als der wohlhabendste Kanton inmitten eines ohnehin schon überdurchschnittlich reichen Landes, die Stadt Zug ist mit schöner Altstadt auch idyllisch gelegen inmitten eines Tals aus Flüssen und Seen und bietet dementsprechend eine ausgesprochen hohe Lebensqualität. Insbesondere deutsche Besucher schätzen das in der Deutschschweiz gelegene Zug. Jetzt schickt sich der Kanton auch im Bereich Blockchain an, in der ersten Liga mitzuspielen.

Zwischen 50 und 100 Blockchain-Start-ups soll es schätzungsweise bereits in dem gesamten Kanton geben – in dieser Dichte wäre das, gemessen an der Einwohnerzahl Zugs, weltweit einmalig. Die Gründe für die hohe Attraktivität des Schweizer Standortes sind relativ schnell auszumachen: eine – verglichen mit Europa – ziemlich niedrige Steuerbelastung für Unternehmen gepaart mit einem regulatorischen Rahmen, der eher auf die Kräfte des Marktes als auf die Macht des Staates setzt und zudem auf eine überbordende Regulierung des Blockchain-Sektors verzichtet. Damit hat Zug eine Handhabung gefunden, an der viele andere Länder rund um den Globus derzeit noch arbeiten.

Nicht ganz unbeteiligt daran ist Dolfi Müller, langjähriger Bürgermeister – oder wie es im Schweizerischen heißt: Stadtpräsident – von Zug. Der Filmemacher Manuel Stagars, der im letzten Jahr die Dokumentation „Fintech Made In Switzerland“ abgedreht hat, bezeichnet Müller in einem Interview mit der Luzerner Zeitung als einen Pionier in der Blockchain-Szene. Ihn zeichne aus, dass er sich nicht vor den Herausforderungen der Digitalisierung fürchte, sondern optimistisch sei und neue Entwicklungen lieber annähme als davon überrascht zu werden. Somit schaffe der Zuger Regierungschef glänzende Herausforderungen für das „globale Dorf“ Zug.
Krypto Valley

Insbesondere junge Unternehmen und Start-ups sollen so nach Zug gelockt werden, um die überlegene Unternehmenskultur des Standortes weiter auszubauen. So wurde im Kanton der Status des Krypto Valley ausgerufen, in Anlehnung an den Vorreiterstandort für Technologie-Start-ups in den USA. So nimmt Zug den Blockchain-Sektor ins Visier, deren Unternehmen das Zuger Kanton anwirbt. So haben beispielsweise bekannte und international agierende Blockchain-Start-ups wie Xapo, ShapeShift, Monetas und Etherisc ihren Sitz in Zug, ebenso wie die Stiftung und die Geschäftsführung von Ethereum, auch wenn Gründer und CEO, Vitalik Buterin, seinen Wohnsitz unlängst von Zug nach Singapur verlegt hat.

Ein Meilenstein in der Entwicklung Zugs zum Blockchain-Standort war die Akzeptanz von Bitcoin-Zahlungen in der Stadt, die bereits im Mai 2016 beschlossen wurde. Damit wurde es den Bürgern Zugs vonseiten der Stadt offiziell ermöglicht, für öffentliche Dienstleistungen in Bitcoin zu bezahlen – ein revolutionäres Großprojekt. Ungeachtet dessen, dass diese Möglichkeit nur von einem Bruchteil der Bürger angenommen wurde, sendete die Initiative der Zuger Regierung ein wichtiges Signal an die Blockchain- und Krypto-Szene: Wir sind offen für die neue Technologie und bereit, ihrer weiteren Entwicklung in unserem Kanton einen fruchtbaren Boden zu bereiten.

Dennoch ruht sich das Kanton nicht auf dem bereits Erreichten aus, sondern bemüht sich fortwährend, den Finanzstandort Zug und dessen Status als innovativen Hubs für den Krypto-Sektor weiter voranzutreiben und zu unterstreichen. Um zukünftig noch stärker das Feld von Investments im Krypto-Bereich ins Blickfeld zu rücken, richtet sich die im Januar 2018 in St. Moritz stattfindende Crypto Finance Conference demnach in allerersten Linie auch an Investoren, die daran interessiert sind, an der weiteren Entwicklung des Blockchain-Sektors teilzuhaben. So soll jetzt bereits an einer erfolgreichen Zukunft für das Schweizer Krypto Valley gearbeitet werden.

QUELLE: https://www.btc-echo.de