52jährige Amerikanerin absolviert längsten Lauf der Welt

Die 52jährige Besitzerin eines Geschenkladens in Washington, DC, Suprabha Beckjord, hat am Wochenende den längsten Lauf der Welt, das 3100 Mile Race (= knapp 5000 km) des Sri Chinmoy Marathon Teams in Queens, New York, in einer Zeit von 56 Tagen, 17 Stunden und  51 Minuten zum 13. Mal erfolgreich abgeschlossen. Sie erreichte dabei eine durchschnittliche Distanz von etwas mehr als 54 Meilen (ca. 87 km) pro Tag und ist gleichzeitig die älteste Finisherin dieser Ultrasport-Veranstaltung. Am 3100 Meilen-Lauf haben dieses Jahr 14 Läufer teilgenommen, 11 davon kamen zum Ziel. Bei diesem Laufereignis kommt es nicht auf die Geschwindigkeit, sondern einzig auf die Ausdauer an. Es ist sehr hart, während fast zwei Monaten auf hartem Asphant in einem New Yorker Aussenquartier unaufhörlich seine Runden zu drehen. Viele der Teilnehmer sagten aus, dass sie nur dank ständiger Meditation durchgekommen sind! Wer mehr über das Rennen erfahren möchte, kann die Seite www.3100.ws oder Uphal Marshalls Blog besuchen. Utphal hat in den vergangen 58 Tagen einen super Job gemacht – mit täglichen Video-Interviews, Photos und hervorragend geschriebenen Berichten (in Englisch).

Dutzende von Meteoren sind heute und morgen zu sehen

Wie auf der TA-Online-Ausgabe zu erfahren ist, wird heute Dienstag und morgen Mittwoch in den frühen Morgenstunden ein Meteorschwarm der Perseiden ein Lichterschauspiel bringen. Dutzende von Meteoren sollen am Himmel aufglühen. Die Meteore sind Materieteile, die der Komet Swift-Tuttle auf seiner Reise hinter sich lässt und für Beobachter aus dem Sternbild Perseus zu kommen scheinen. Wenn die Staubspur des Kometen die Erde – wie in jedem Jahr – in der Zeit um den 12. August kreuzt, entstehen faszinierende Lichtstreifen: Wenige Millimeter grosse Teilchen dringen mit Geschwindigkeiten von 70 Kilometern pro Sekunde in die Erdatmosphäre und verglühen. Um die Sternschnuppen besser zu sehen, raten Fachleute, erhöhte Standorte aufzusuchen. Zudem begünstigt ein freier Horizont die Chancen – wenn nicht zu viele künstliche Lichter in der Nähe sind. Technische Hilfsmittel sind nicht nötig. Ferngläser oder Teleskope wären beim Aufspüren sogar hinderlich, denn das Blickfeld solcher Instrumente ist zu klein, um die flinken Sternschnuppen einzufangen. Im Volksmund werden die August-Meteore auch «Laurentius-Tränen» genannt. Einer Legende zufolge wurde der Heilige Laurentius am 10. August 258 unter der Herrschaft des römischen Kaisers Valerian verbrannt, weil er den Besitz der Kirche an Arme und Kranke verteilte. Seither soll es an diesem Tag stets feurige Tränen vom Himmel geregnet haben. Wer sich beim Anblick einer Sternschnuppe etwas wünschen möchte, sollte nach einem alten Glauben zwei Regeln beachten: Man darf den Wunsch nur denken, und er muss zu Ende gedacht sein, ehe die Sternschnuppe erlischt! (Archivbild: Ali Jarekji)