Mobilität 2030 – In Yverdon wurden neue Modelle und Ideen vorgestellt

Experten gehen davon aus, dass das globale Fördermaximum von Erdöl innerhalb der nächsten Jahre erreicht wird. Danach wird die weltweite Fördermenge zurückgehen – für immer. Die Schweiz deckt zurzeit mehr als die Hälfte ihres Energiebedarfs mit Erdöl. Dieses wird vor allem als Treibstoff und Brennstoff genutzt. Angesichts der steigenden Nachfrage nach Mobilität und der sich abzeichnenden Treibstoffverknappung ist es Zeit, nachzudenken, umzudenken und zu handeln. Die SATW (Schweizerische Akademie der Technischen Wissenschaften) lud deshalb in den letzten zwei Tagen zu einem ausführlichen Diskurs über die künftige Mobilität ein. Am Kongress «Mobilität 2030» in der Fachhochschule HAIG in westschweizerischen Yverdon konnten sich Personen aus Forschung, Wirtschaft und Politik über Ressourcen, Klima und technologische Innovationen austauschen. Auch die neue SATW Studie zu «Erdölknappheit und Mobilität in der Schweiz» wird erstmals vorgestellt. Der SATW ist es ein grosses Anliegen, dass sich nicht nur die Fachleute mit der zukünftigen Mobilität auseinandersetzen, sondern auch die Bevölkerung. Rund 30 Aussteller präsentierten ihre neusten Ideen. Auf der Webseite der SATW sind noch viele weitere Photos von neuartigen Fortbewegungsmitteln auf 2, 3 und 4 Rädern zu finden.

Wie bewegen wir uns in Zukunft? Mit Hybrid-Antrieb? Mit Brennstoffzellen? Auf zwei, drei oder vier Rädern? Die Bevölkerung konnte energieeffiziente Fahrzeuge ansehen und Probe fahren. Gleichzeitig liessen öffentliche Diskussionsrunden, Vorlesungen und eine Ausstellung erahnen, wie wir uns im Jahr 2030 fortbewegen werden. Berühmte Wissenschaftler, bekannte Industrielle, beliebte Politiker und geschätzte Fachleute aus der Verwaltung nahmen am Anlass teil.

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