Aeltester Fels der Erde

Mit Hilfe von Isotopen-Analysen des Elements Neodymium datierten die Forscher von der McGill Universität in Montreal einzelne Proben aus dem sogenannten Nuvvuagittuq-Grünsteingürtel auf ein Alter von 4,28 Milliarden Jahren. Sie gehen davon aus, dass diese Proben am östlichen Ufer der Hudson Bay vulkanische Ablagerungen sind, wie sie im Wissenschaftsmagazin «Science» berichten. Bisher galt der Avasta-Gneiss in den kanadischen Nordwest-Territorien mit 4,03 Milliarden Jahren als älteste Gesteinsformation. Noch früheren Datums ist das im Westen Australiens gefundene Mineral Zirkon, das aber nur in Form einzelner isolierter Körner auftritt und auf ein Alter von rund 4,36 Milliarden Jahre datiert wird. Weil die Erde nach dem heutigen Wissensstand vor rund 4,6 Milliarden Jahren entstanden war, erhoffen sich die Geologen von deem neuen Fund Aufschlüsse über die Entstehung der Erdkruste, der äussersten festen Schicht der Erde.

Natscha Badmann startet in Hawaii

Wie der TA heute berichtet, wird Natascha Badmann am 11. Oktober an der Ironman-WM auf Hawaii starten. Dies entschieden die sechsfache Hawaii-Siegerin sowie ihr Trainer und Lebenspartner Toni Hasler. Badmann war vor elf Monaten an der letzten Ironman-WM auf Big Island als eine der Topfavoritinnen angetreten. Doch ein schlimmer Sturz im Radfahren zerstörte die Ambitionen der zweifachen Schweizer Sportlerin des Jahres. Zwei Schulter-Operationen und ein bis heute noch nicht abgeschlossener Wiederaufbau waren die Folge. In den letzten Wochen konnte die 41-jährige Küngoldingerin erste Wettkämpfe bestreiten, in denen sie gegen Nicht-Profi-Konkurrenz standesgemäss siegte. Doch der Bewegungsapparat im Oberkörper ist nach wie vor eingeschränkt. Das Ausholen für die Crawl-Züge im Schwimmen, länger anhaltendes Verbleiben in der tiefen Zeitfahr- Position auf dem Karbonrennrad oder die ökonomische Armhaltung im Laufen – die Ausübung aller drei Triathlon-Disziplinen ist nicht mehr mit dem Bewegungsradius früherer Tage möglich. «Doch Natascha klagt nicht. Sie betrachtet es als Chance, durch die Aneignung neuer Bewegungsmuster besser zu werden», sagt Toni Hasler. Badmann betont zwar, dass «ich nicht nach Hawaii gehe, um einfach nur ins Ziel zu kommen, sondern um im Profi-Feld so gut wie möglich abzuschneiden.» Es wäre aber als mittlere Sensation zu werten, wenn die Schweizerin zum 30-Jahr-Jubiläum des berüchtigsten und prestigesträchtigsten Triathlons der Welt die Top 10 und damit zum insgesamt zehnten Mal die Preisgeld-Ränge erreichen sollte.

Badmann hatte 1996 auf Hawaii über 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,195 km Laufen als Überraschungs-Zweite debütiert. Mit Ausnahme von 1999 (Konzentration auf die olympische Distanz) war sie seither in Kailua-Kona immer an den Start gegangen (sechs Siege, zwei zweite Plätze, Rang 10 im Jahr 2006 sowie zwei Aufgaben aus gesundheitlichen Gründen). Bis im Vorjahr, als Rookie Chrissie Wellington (Gb) siegte, war Badmann auch die einzige europäische Siegerin an der Ironman-WM gewesen.

Schwacher Sonnenwind lässt Schutzschicht schrumpfen

Der Sonnenwind hat den niedrigsten Wert seit Beginn der wissenschaftlichen Auswertung in den 1960er Jahren erreicht. Das könnte den natürlichen Schutz vor der Weltraumstrahlung verringern, berichtet die Europäische Raumfahrtagentur ESA. Der Sonnenwind schwankt vermutlich mit Änderungen des Magnetfeldes der Sonne. Mit der Abnahme des Sonnenwinds schrumpft die Heliosphäre, der mehrere Milliarden Kilometer dicke „Schutzgürtel“ des Sonnensystems, der wie ein Schirm gegen die kosmische Strahlungen wirkt. Dadurch könnte mehr Strahlung ins Sonnensystem eindringen. Bisher seien jedoch keine Auswirkungen der Strahlung auf die Erde bekannt, erklärten Forscher der NASA. Allerdings müssten Astronauten und Weltraumtechnik besser gegen die Strahlung aus dem All geschützt werden. Der Einfluss der Strahlung auf das Erdklima muss noch erforscht werden. Die Abnahme des Sonnenwinds wurde von der Weltraumsonde „Ulysses“ gemessen, die gemeinsam von der ESA und ihrem US-Partner NASA betrieben wird. Die Sonde „Ulysses“ wurde im Oktober 1990 gestartet und hat mehrfach die Sonne umrundet. Sie sendet entgegen den Erwartungen immer noch auswertbare Daten. (Quelle: sda/.ch)

Mit einem Bergbach meditieren

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Im Rahmen meiner Videoserie „Moments of Silence“ habe ich eine neue Episode publiziert: Water Meditation. Wenn Du einen Moment Ruhe brauchst, dann schau doch mal rein. Während 3 1/2 Minuten kannst Du die Frische eines Bergbachs geniessen… Wie immer im Blog direkt anzusehen oder in HD-Qualität in vimeo.