Raketenmann schafft den Aermelkanal mit Flügeln und 4 Düsenantrieben

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Der Schweizer Pilot Yves Rossy sprang am heute Nachmittag über der französischen Stadt Calais in rund 2300 Meter Höhe aus einem Flugzeug und zündete seine vier Miniaturtriebwerke. Mit einem Tempo von über 200 Stundenkilometern erreichte der 49-jährige ehemalige Kampfjetpilot gut zehn Minuten später die englische Stadt Dover auf der anderen Kanalseite, wo er mit einem Fallschirm landete. „Es war großartig“, sagte Rossy mit einem breiten Grinsen, nachdem er mit seinem selbstgebauten Fluggerät auf einem Feld hinter den Klippen von Dover aufgesetzt hatte. Für ihn sei ein Traum wahrgeworden. „Ich hoffe, dass viele Menschen die Gelegenheit haben werden, so zu fliegen.“ Rossys Helfer Stéphane Marmier sagte, es habe keinerlei Probleme bei dem Flug bei stahlend blauem Himmel gegeben. „Es gab ein paar Turbulenzen, aber ansonsten war es ein perfekter Flug.“ Rossy, der für die Schweizer Fluggesellschaft Swiss als Linienpilot arbeitet und sich selbst „FusionMan“ nennt, hatte den Flug diese Woche wegen schlechter Wetterbedingungen zwei Mal verschieben müssen. Als nächstes möchte Rossy die Schluchten des Grand Canyon überfliegen! (Video: National Geographical Channel/BBC)

Paul McCartney begeistert Israel

Paul McCartney hat sich in die Herzen seiner israelischen Fans gespielt. 44 Jahre nach einem Auftrittsverbot der Beatles präsentierte der 66-jährige Musiker am Donnerstagabend in Tel Aviv eine Mischung aus alten Klassikern wie „Hey Jude“ und „Let It Be“ sowie neueren Songs. McCartney ließ vor 45.000 begeisterten Fans seinen ganzen Charme spielen und sagte einige der über 30 Titel in Hebräisch an. „Vielen Dank, dass Ihr in dieser wunderbaren Nacht gekommen seid und mit mir die Botschaft von Frieden und Liebe teilt“, rief McCartney unter dem tosenden Beifall der Menge. Das nach israelischen Medienangaben größte Konzert in der Geschichte Israels war von massiven Sicherheitsvorkehrungen begleitet. Militante Islamisten hatten McCartney wegen seines Auftritts in Israel mit dem Tod gedroht. Sir Paul reagierte gelassen und begrüßte gleich am Anfang des Konzerts das Publikum auf Hebräisch und Arabisch.

Als McCartney in Erinnerung an seinen toten Band-Kollegen John Lennon dessen Lied „Give Peace A Chance“ spielte, war die Menge aus dem Häuschen. „Ihr wollt es. Gebt dem Frieden eine Chance“, feuerte McCartney die mitsingenden Fans an. Nach zwei Stunden und zehn Minuten verabschiedete sich der Ex-Beatles mit dem Versprechen: „Wir werden uns wiedertreffen“. Ursprünglich wollten die Beatles bereits vor mehr als vier Jahrzehnten in Israel spielen. Damals lehnte jedoch ein Parlamentsausschuss den Auftritt der vier Pilzköpfe mit der Begründung ab, sie besäßen keinen künstlerischen Wert und sorgten nur für Hysterie und Chaos unter Jugendlichen. Der israelische Botschafter in Großbritannien, Ron Prosor, hatte sich Anfang des Jahres bei den „Four Fab“ entschuldigt und die beiden noch lebenden Beatles, Paul McCartney und Ringo Starr, zu den Feierlichkeiten anlässlich der Staatsgründung Israels vor 60 Jahren nach Tel Aviv eingeladen. (Quelle: Kurier)