Marathon-Weltrekord für Haile Gebrselassie: 2:03:59 h

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Beim Berlin-Marathon 2008 stellte Gebrselassie heute den neuen Weltrekord von 2:03:59 auf. Damit übertraf der Äthiopier seine eigene Bestmarke von 2:04:26, die er im vergangenen Jahr ebenfalls in Berlin aufgestellt hatte. «Ich bin so glücklich, alles war perfekt heute, alles hat gepasst, das Wetter, die Zuschauer. Seit ich laufe, ist Berlin mein Glück. Das ist meine Spezialstrecke», sagte Gebrselassie nach dem Rennen. Für den 35-jährigen Doppel-Olympiasieger über 10’000 m, der auf einen Start beim Olympia-Marathon in Peking verzichtet hatte, war es bei seiner neunten Marathon-Teilnahme der sechste Sieg. In Berlin gewann er nach 2006 und 2007 zum dritten Mal in Folge und sicherte sich die Siegprämie von 50’000 Euro sowie einen Weltrekordbonus in gleicher Höhe. Zudem kassierte er geschätzte 250’000 Euro Antrittsgage. Zweiter wurde in 2:05:35 der Kenianer James Kwambai vor seinem Landsmann Charles Kamathi (2:07:48). Bei den Frauen siegte die Deutsche Irina Mikitenko in 2:19:19. Der Berlin-Marathon ist der viertgrösste Marathon der Welt und zählt neben New York, London, Chicago und Boston zu den World Marathon Majors (WMM). (Quelle: TA/Video: Reuter)

Rauchverbot in allen Zürcher Gaststätten

Im Kanton Zürich ist das Rauchen in Gaststätten künftig nur noch in abgetrennten Räumen möglich. Das Stimmvolk hat heute der Initiative «Schutz vor Passivrauchen» gegenüber dem milderen Gegenvorschlag des Parlaments den Vorzug gegeben. Die Initiative «Schutz vor Passivrauchen» der Lungenliga wurde bei einer Stimmbeteiligung von 37,5 Prozent mit 168’780 Ja gegen 129’534 Nein angenommen. Dies entspricht einem Anteil von 56,6 Prozent Ja-Stimmen. Der Gegenvorschlag des Kantonsrats dagegen wurde mit 142’709 Nein- gegen 140’173 Ja-Stimmen verworfen (49,6% Ja). In der Stichfrage entschieden sich die Stimmenden mit 158’209 gegen 129’881 ebenfalls für die Initiative. (Quelle: AP)

Bogenschiessen in Japan – Exklusiv-Interview mit Mamie Mayanaki

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Als ich das letzte Mal in Japan war, genauer gesagt in Kamakura, der Stadt mit der grössten Buddha-Statue, genannt Daibutsu, habe ich auch nach kulturellen Rosinen Ausschau gehalten. Und in einem Tempelgarten wurde ich fündig. In einer kleinen Halle übte sich Jung und Alt in der Kunst des Bogenschiessens. Der Fachbegriff heisst Kyudo. Darunter versteht sich eine alte traditionelle Form der Martial Arts, die nur in Japan vorkommt. Es geht den Schülern dabei um eine meditative Annäherung an die Kunst des Bogenschiessens, für die man 30 Jahre oder mehr Training braucht, bis man sich der Perfektion nähert. Wen man den Schülern zuschaut, sieht man wie stark Konzentration, Disziplin und Meditation im Mittelpunkt stehen. Ich durfte sie beim Training filmen und konnte auch die Kyudo-Schülerin Mamie Mayanaki interviewen. Du kannst Dir das inspirierende Video hier auf dem Blog, auf vimeo oder srichinmoy.tv ansehen. Es ist Teil der monatlichen Podcast-Serie LIFE Voices.