Weltpremiere in Paris: Oeko-Elektro-Auto aus Holland

Das neue Auto mit Namen QUICC! des holländischen Herstellers DuraCar wird nicht nur 100% elektrisch angetrieben, sondern wird auch vollständig (inklusive des Chassis) aus Kunststoff produziert. Der Wagen ist umweltfreundlich, ökonomisch und wurde speziell für den Stadtverkehr entwickelt. Ab 2009 soll das Auto auf den Markt kommen. Mit einer ersten kleinen Startserie werden in enger Zusammenarbeit mit ausgewählten Kunden so viel wie möglich Testkilometer gefahren. Im Frühling 2009 wird mit dem Bau dieser Serie gestartet. Die Erfahrungen mit dem Betrieb sollen in die Weiterentwicklung einfliessen. Während der Messe in Paris zeigt DuraCar einen technisch optimalisierten Prototypen mit neuen Lithium-Ion Akkus und einem vollständig neuen Antrieb. Prof. Dipl.-Ing. Johann Tomforde, der Erfinder des SMART ForTwo, ist bei DuraCar für das weitere Design des QUICC! in der Vorbereitung auf die Massenproduktion, die 2010 beginnt, mitverantwortlich. DuraCar hat dem speziell für den Stadtverkehr entwickelte Lieferwagen den Namen QUICC! (Markenname) DiVa (Distribution Van; Typenbezeichnung) gegeben. Die Autos werden mit einem Lithium-Ion Eisen Phosphat Akkupaket oder einem speziellen bipolairen leichtgewichtigen Bleiakkupaket ausgerüstet. Damit erreicht das Auto eine Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h und einen Aktionsradius von 150 km. Ein herkömmlicher Lieferwagen im Stadtverkehr legt normalerweise täglich rund 50 km zurück.

Die Unterschiede zu Fahrzeugen, die mit einem konventionellen Verbrennungsmotor ausgerüstet sind, sind offensichtlich: Der durchschnittliche Energieverbrauch von nur 1 bis 2 Euro pro 100 km (u.a. abhängig vom Energiepreis), kein CO2- oder Feinstaubausstoss und nahezu geräuschlos. Zielgruppe sind vor allem Unternehmer mit Fahrzeugen, die rein im städtischen Bereich eingesetzt werden, denn in Städten ist die Luftqualität am schlechtesten und die Lärmbelastung am grössten. Mehr Informationen finden Sie unter: http://www.quicc.eu. Hier gibt es auch Video anzusehen: http://www.quicc.eu/Firmenfilm. (Quelle: oekonews.at)

2 thoughts on “Weltpremiere in Paris: Oeko-Elektro-Auto aus Holland

  1. Hallo guten Tag
    Wir die snow-driver-school in der Schweit veranstaltet im Winter 09/10 eine Elektro und Solor Auto Challenge auf einem Rundkurs mit Schnee. Vorgesehen sind 100 Km mit Fahrerwechsel gegen die Uhr.
    Wir finden es ist so weit euch die gelegenheit zu bieten eure Autos ins Rampenlicht zu setzen und zu zeigen das es auch mit Strom geht.
    Wir würden uns freuen wenn Sie sich mit uns in verbindung setzten.
    Diese Veranstaltung findet im Januar oder Februar in den Schweizer Bergen statt.

    Liebe Grüsse
    http://www.snow-driver-school.ch
    Hans Egger

  2. Solch eine völlige Neuentwicklung hätte man sich auch sparen können.
    Es gab mal einen leichten Kleinlieferwagen von VW , auch „Fridolin“ genannt (besitze noch solch ein seltenes Exemplar), den man zusätzlich noch auf Dach und Seitenflächen mit Solarzellen bestücken könnte, die das Fahrzeug unterwegs immer wieder nachladen würden. Im etwas überdimensionierten Motorraum hätten bequem die Batterien
    Platz. –
    Hatte vor ca. 15 Jahren einem namhaften Hersteller von Elektrofahrzeugen meine Idee vorgeschlagen, der sie aber für zu utopisch bzw. nicht machbar hielt !
    Aber warum denn einfach, wenn’s auch kompliziert und teuer geht !!

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