Santa Claus Weltmeisterschaft im schweizerischen Samnaun

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Am Samstag war es endlich soweit. Insgesamt 15 Teams aus neun Nationen (Schweiz, Deutschland, Belgien, Großbritannien, Mazedonien, Neuseeland, Japan und Island) traten zum 8. Clau Wau – der Weltmeisterschaft der Nikoläuse an. Und Samnaun war an diesem Wochenende wie für die Nikoläuse geschaffen. Ein weisses Winterwunderland präsentierte sich den Nikoläusen. Von Freitag bis Sonntag wurde erstmals ein buntes Rahmenprogramm für die ganze Familie geboten. Das „ClauWau Dorf“, der Samnauner Weihnachtsmarkt lud mit zahlreichen Buden ebenso zum Entdecken ein. Am Freitag wurde der Clau Wau mit einem Ball eröffnet bei dem das Tschirgant Duo für Stimmung sorgte. Das ganze Wochenende stand zudem im Zeichen der roten Nase. Gesammelt wurde für die Theodora Stiftung. Bei der Tombola am Freitag und der Versteigerung der selbstgestalteten Lebkuchenherzen der Teams am Samstag kamen insgesamt CHF 2515 zusammen. Am Samstag ging es dann um den Weltmeistertitel: Zu den Disziplinen in der Vorrunde zählten die Santa Parade, das Santa Travel, das Lebkuchen verzieren, das Esel-Trekking mit Kaminklettern und die Gestaltung eines Schneebildes. Den in 4er-Teams angetretenen Mannschaften wurde denn auch alles abverlangt. Angespornt von den zahlreichen Zuschauern und den immer wieder treffenden und süffisanten Kommentaren von Moderator „Lupo“ aus St. Moritz, mussten die Teams durch die harte Schule der Qualifikation, die ab 13.00 Uhr auf dem neuen Wettkampfgelände „Pragrond“ in Samnaun Dorf abgehalten wurde.

Im Finale ab 19:30 ging es dann richtig los. 12 Teams konnten sich für das Finale qualifizieren. Beim „Santa Biathlon“ war neben Schnelligkeit auch Zielgenauigkeit verlangt. Nicht jeder Nikolaus hatte sein Gleichgewicht beim „Flying Santa“ im Griff, wobei er hüpfend versuchen musste, möglichst viele Geschenke in seinen Sack zu packen. Beim „Santa Biathlon“ war neben Schnelligkeit auch Zielgenauigkeit verlangt. Neu präsentierte sich auch die Santa Show. Die Teams hatten die Möglichkeit sich einen deutschen, englischen oder flämischen Song auszusuchen, den sie mittels Karaoke und Choreographie dem Publikum darbieten durften. Jury und Zuschauer bewerteten die Darbietungen mit Applaus und Punkten. So ging der Nikolaus-Weltmeister-Titel an das Team der „Balsthaler Turnerkläuse“ aus der Schweiz. Den Rang 2 erkämpfte sich der „TV Bassersdorf“, auch aus der Schweiz. Platz 3 teilten sich „Uh la la“ (Schweiz) und die Chlausisten des Vatikan.

Einmaliges Dokument einer Feuer-Zeremonie in Japan

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Dieser Film lässt Dich eine echte japanische Feuer-Zeremonie im Saifukuji Temple in der Nähe von Kagoshima im Süden der Insel miterleben. Der Film enthält keine Sprache und keine Begleitmusik; im Mittelpunkt stehen die Klänge der grossen Tempelschale, das Rascheln des sich aufbauenden Feuers und die mantrischen Gebete der Mönche. Auf den kleinen Holzprügel schreiben die Anwesenden einen Wunsch oder ein Gebet und übergeben es dem Himmel via das Feuer zur Erfüllung. Ich war einer der wenigen westlichen Kameraleute, die an einer solchen Zeremonie live teilnehmen konnten. Es war ein grosses Erlebnis. Jetzt kannst Du auch dabei sein, hier im Video auf dem Blog oder in besserer Auflösung auf vimeo.

Alle setzen auf die Klimakonferenz von Poznan

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Die Menschheit nähert sich der letzten Chance, um die Erwärmung unseres Klimas unter dem gefährlichen Schwellenwert von zwei Grad Celsius zu halten. Die globale Umweltorganisation ruft die auf der UN-Klimakonferenz vom 1. bis 12. Dezember im polnischen Poznan (Posen) tagenden Regierungen dringend dazu auf endlich einen tragfähigen ersten Entwurf eines neuen Klimavertrags im Hinblick auf 2009 zu entwerfen. Der WWFÖsterreich sandte heute einen offenen Brief an die österreichischen Regierungsmitglieder, namentlich an den zukünftigen Vizekanzler und Finanzminister Josef Pröll sowie an den designierten Umweltminister Nikolaus Berlakovich. Darin werden die gemeinsamen Wurzeln der Klimakrise und der Finanzkrise thematisiert und konkrete Maßnahmen zu deren Abwehr vorgeschlagen. Der WWF fordert von der österreichischen Regierungsdelegation ein Eintreten für die Reduktion von Klimagasen von 30 Prozent bis 2020 und 80 Prozent bis 2050.

„Die aktuellen Forschungsergebnisse bekräftigen die Vorhersagen, dass die Auswirkungen der Erwärmung heute eine Dimension erreichen, wie wir sie für dieses Jahrzehnt in dem Maße nicht erwartet hätten“, sagt der WWF-Klimaexperte Markus Niedermair, der in Poznan anwesend sein wird „Das schnelle und frühe Abschmelzen des Eises in der Arktis und in Grönland könnte schlagartig weitere gefährliche Rückkopplungseffekte haben. Das bedeutet, dass die Klimaerwärmung noch schneller und stärker voranschreitet, als bisher angenommen. Die verantwortlichen Politiker können und dürfen nicht länger auf Zeit spielen und dabei die deutlichen Warnungen der Natur ignorieren.“

Laut WWF machen Wissenschaftler jetzt schon deutlich, dass sogar eine Erwärmung von weniger als zwei Grad den Verlust des arktischen Eises sowie das Abschmelzen der Grönland-Eisdecke auslösen könnte. Folgewirkungen von unvorhersehbarem Ausmaß werden uns bei derÜberschreitung dieser kritischen Werte treffen. Ein Szenario ist der Anstieg des weltweiten Meeresspiegels um mehrere Meter, was eine Bedrohung von mehreren zehn Millionen Menschen weltweit bedeutet. „Unser Planet sieht sich heute mit einer völlig neuen Form des Wandels konfrontiert, die es immer schwieriger macht, sich anzupassen und bald auch eine Umkehr unmöglich macht“, sagt Niedermair. „Die Regierungen müssen in Poznan über den Höchstwert und die festzusetzende Senkung der globalen CO2-Emissionen bis 2020übereinkommen, um den Menschen die Hoffnung zu geben, dass die Klimaerwärmung in dem erforderlichen Maß eingedämmt werden und das Schlimmste verhindert werden kann. Zusätzlich zu konstruktiven und zielorientierten Diskussionen in Poznan erhoffen wir uns deutliche Signale für sofortiges Handeln“, so Niedermair.

Die CO2-Speicherkapazität unserer Meere und der Erdoberfläche – die so genannten natürlichen Senken unserer Erde – ist in den letzten 50 Jahren um fünf Prozent gesunken. In derselben Zeit sind die durch Fossile Brennstoffe vom Menschen verursachten CO2-Emissionen kontinuierlich gestiegen – allein in den letzten zehn Jahren vier mal schneller als in dem Jahrzehnt zuvor. Der WWF drängt die Regierungen den UN-Klimagipfel in Poznan für eine unmittelbare Kursänderung zu nutzen und einen Weg aus der Krise einzuschlagen, in der wir uns derzeit befinden. „Wir sind an einem Punkt angelangt, an dem unser Klimasystem außer Kontrolle gerät“, warnt Niedermair. „Nur ein einziges Jahr bleibt uns noch für die Verabschiedung eines neuen weltweiten Abkommens, das unser Klima bewahren und schützen kann. Die UN-Verhandlungen, die nächstes Jahr in Kopenhagen stattfinden werden, können nur dann erfolgreich sein, wenn das Gipfeltreffen in Poznan in den nächsten zwei Wochen einen gerechten und ehrgeizigen Erstentwurf hervorbringt.

Gemeinsam für ein besseres Leben!

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Durch einen Kommentar bin eine auf eine Webseite gestossen, die Denkanstösse und zukunftsträchtige Projekte vorstellt. Sie heisst: Zukunfts-Allianz und gibt auch einen Newsletter heraus. Hier ein Text aus dieser Seite:

Wir wissen: Die Natur steht in einem ausgewogenen Verhältnis. Nichts wird vergeudet, was die Natur hervorbringt. Die ungeheuren Energien, die in den natürlichen Vorgängen enthalten sind, Wasserkraft, Windenergie, Wirbelstürme, Tornados, Sonnenstrahlung, die Kreisläufe von Wachstum und Rückgewinnung sind perfekt. Es stellt sich eine Balance ein, die ohne zusätzliche Entwicklung von Wärme, Schadstoffen und anderen Nachteilen die Umwelt immer wieder selbst reinigt und erneuert. Selbst die fossilen Brennstoffe und die frei werdenden Methangase aus dem Permafrost, die uns mehr und mehr Probleme in der Verbrennung bereiten, sind aus natürlichen Zerfallprozessen der Natur entstanden. Der ungehemmte Eingriff der Menschen in diese Prozesse wird am Ende zu dramatischen Veränderungen der Lebensgrundlagen führen, nicht nur im Bereich einer zerstörten Umwelt, auch bei der Ernährung, den Arbeitsbedingungen und allgemeinen Lebensgrundlagen. Die Politik steht diesen Ereignissen relativ ohnmächtig gegenüber, da die Zwänge weltwirtschaftlicher Vorgänge jede Entwicklung steuern. Daher ist es an der Zeit, wirksam daran zu arbeiten, die Natur als Vorbild einer sinnvollen Energieerzeugung, einer menschenkonformen Arbeitswelt, einer natürlichen Gesundheitspflege und einer überzeugenden Zukunftsgestaltung zu sehen.

Um die vorhandenen und absehbaren Probleme zu meistern, kann nur eine gesamtheitliche Betrachtungsweise herangezogen werden. Um Einzelprobleme auf Kosten anderer Nachteile zu lösen, wird die Zeit rasch knapp werden. Jeder Mensch, der kritisch über die Situation nachdenkt, kann nur zu dem Ergebnis kommen, dass das sorgfältige, natürliche Gleichgewicht in Unordnung geraten ist. Es kann nicht mehr als „natürlich“ hingenommen werden, dass die Finanz- und Wirtschaftssysteme in Unordnung geraten, die Umweltschäden, insbesondere der Rückgang der wichtigen Kälteklimatoren der Erde, die Entartung der Arbeitswelt überall auf der Welt und die verkommene Ignorierung der Zerstörung der Lebensgrundlage von Milliarden Menschen auf dieser Welt, einfach ignoriert und zerredet wird. Es ist auch eine dringende Aufgabe, die Heilwirkung natürlicher Substanzen den Menschen bekannt und zugänglich zu machen. Ein großes Problemfeld, das nur noch von verantwortungsbewussten Menschen gelöst werden kann. -Florian Zurheiden

Faltbarer Display für’s Handy geplant

Das taiwanesisches Forschungsinstitut Industrial Technology Research Institute (ITRI) hat ein biegsames 5-Zoll-Display für Smartphones vorgestellt. Um die Fähigkeiten des TFT-EPD (Thin Film Transistor Electrophoretic Display) zu demonstrieren, hat das Institut zusammen mit der Designschmiede pilotfish einen Smartphone-Dummy entwickelt, der wie das Nokia E90 Communicator aufklappbar ist. Beim Öffnen erscheint aber nur ein Teil des Displays, der andere steckt unter der Tastatur und kann bei Bedarf herausgezogen werden. 5 Zoll ist die derzeit einzige verfügbare Displaygröße, die Forscher arbeiten aber schon an größeren Formaten. Im Unterschied zu dem E-Book-Reader Readius, der ebenfalls ein biegsames 5-Zoll-Display hat, kann die von ITRI entwickelte Anzeige auch Farben darstellen. Wieviele Farben darstellbar sind, wurde bei der Präsentation jedoch nicht verraten. Was wie ein Knick im Display aussieht, ist eine Taskleiste, die bei Bedarf pilotfishverschoben werden kann, um Fotos und Videos im Vollbild-Modus zu anzuschauen. Das Forschungsinstitut arbeitet nach dem Bericht von IDC News Service auch daran, das Display berührungsempfindlich zu machen. Faltbare Displays können die Probleme bei der Entwicklung neuer Handys lösen. Der Kunde verlangt einerseits immer kleinere und handlichere Mobiltelefone und andererseits größere Bildschirme für Videos und Internet. Elektrophorese-Displays sind außerdem extrem stromsparend, weil sie nur bei einem Wechsel der Anzeige Energie benötigen. Einmal in Position gebracht, behalten die Flüssigkristalle ihre Ausrichtung bei, bis sie für das nächste Bild neu ausgerichtet werden.

Universität Neuenburg will Geothermie-Forschung verstärken

Wer heute Geothermie studieren will, kann dies nur in der isländischen Hauptstadt Reykjavik tun. «Island liegt aber geologisch gesehen auf der Grenze zwischen Amerika und Europa», sagt François-David Vuataz, der Direktor des Forschungszentrums für Geothermie (CREGE) in Neuenburg. Deshalb gebe es eigentlich keinen einzigen kompletten Lehrgang für Geothermie in Europa. In Neuenburg etwa stehen für die Studierenden der Hydrogeologie ein paar Kurstage Erdwärmeforschung auf dem Programm. Das sei viel zu wenig, wenn die Erdwärme im Jahr 2020 Teil des Strommixes sein solle, sagt Vuataz.

Das CREGE, eine nicht gewinnorientierte Organisation, hat nun die Universität Neuenburg davon überzeugen können, einen separaten Studiengang für Geothermie aufzubauen. Anfang nächsten Jahres wird die 38-jährige Deutsche Eva Schell die neu geschaffene Professur antreten. 2010 soll der neue Lehrgang erstmals angeboten werden. Die erste Geothermie-Professorin der Schweiz soll aber nicht nur lehren sondern auch forschen: Vor allem die tiefen Schichten des Mittellands müssen besser ergründet werden. Wegen der dichten Bevölkerung ist hier die Nutzung der Erdwärme am effizientesten. Bis zu einer Tiefe von etwa 200 Metern wird die Geothermie bereits heute breit eingesetzt: Erdwärmesonden für Privathaushalte gibt es in der Schweiz rund 50’000 Stück, es ist das weltweit dichteste Netz überhaupt. Mit dieser Art der Wärmegewinnung kann zwar geheizt werden, für die Stromproduktion aber ist die tiefe Geothermie notwendig. Bei dieser Tiefengeothermie wird eine Bohrung von drei bis fünf Kilometern gemacht, meist in eine wasserführende Schicht oder in heisses Gestein. Die Flüssigkeit, die in der Bohrleitung zirkuliert, kann sich in solchen Tiefen auf über 100 Grad Celsius erhitzen. (Quelle: news.ch)

Songs of the Soul – Tournee gastierte in Zürich

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Vor kurzem gastierte die „Songs of the Soul“ Tournee im Zürcher Bernhard-Theater, das für einem ganz der Spiritualität gewidmet war. Gegen 100 Musiker und Sänger/innen aus ganz Europa interpretierten Kompositionen des indischen spirituellen Lehrers und Musikers Sri Chinmoy (1931-2007). Auf der Leinwand waren Bilder und Videos des Meisters zu sehen und davor spielten die Künstler. Der Anfang machte Alap Jetzer, ein begabter Zürcher New-Age Musiker und Flötenbauer. Er spielte Improvisationen auf mehren seiner Flöten. Danach folgten Adesh & Ajita mit einem impulsiven Sitar/Tabla-Stück (siehe Video), die Oesterreicher Mandu (Harfe/Erhu) und seine Frau Visuddhi Trummer (Harfe), Choreinlagen mit Musikern aus den USA, Kanada und Europa, ein Klavierinterpretation des World Harmony Songs von André Deponds sowie als Abschluss kraftvolle Klänge des Gandharva Loka Orchestra. Das Bernhard-Theater war bis zum letzten Platz besetzt und alle Anwesenden waren begeistert. Als Ueberraschung erhielten sie am Schluss noch eine gekühlte Mango-Lassi! Ich werde in den nächsten Wochen übrigens noch weitere Darbietungen des Abend in Videoclips vorstellen, die Ihr hier auf dem Blog, auf srichinmoy.tv und auf vimeo anschauen könnt.

Kalifornien plant Netz von Ladestationen für Elektroautos

Der Tesla Roadster kommt nicht zufällig aus Kalifornien – dort soll bis 2012 ein flächendeckendes Netz an Ladestationen vorhanden sein. Gouverneur Arnold Schwarzenegger hat diese Woche gemeinsam mit den Bürgermeistern von San Francisco, San Jose und Oakland eine Initiative angekündigt, durch die private und öffentliche Anschaffungen von Elektrofahrzeugen und die dazu notwendige Infrastruktur vorangetrieben werden soll. “ Wir sind bereits weltweit führend beim Kampf gegen den Klimawandel und bei der Förderung erneuerbarer Energien. Unsere Partnerschaft ist Beweis dafür, dass wir die Wirtschaft ankurbeln und gleichzeitig etwas für unseren Planeten tun können, wenn wir zusammenarbeiten“, so Schwarzenegger. Kalifornien ist jener Bundesstaat, der auch zur Forcierung und Verbreitung des Hybridantriebs durch strenge Emissionsgesetze und entsprechende Steuervergünstigungen beitrug. Kaum sonst wo sieht man soviele Toyota Prius Hybrids auf den Straßen. Der Erfolg brachte auch weitere Autohersteller unter Zugzwang .

electric-carDer Aufbau des Elektronetzes, mit Lade- und Batteriewechselstationen soll von “Better Place übernommen werden, so wie bereits in Israel, Australien und Dänemark. Das Leasing-Modell soll auch in Kalifornien übernommen werden. Die Vermarktung soll sich an jener von Mobiltelefonen orientieren- nach Leistungspaketen oder Fahrzeugeinsatz. “Wir kaufen Batterien und sauberen Strom, und wir verkaufen die Meilen“, erklärte Shai Agassi von “Better Place” bei der Pressekonferenz. Der Start ist in der San Francisco Bay geplant, dort wohnen rund sieben Millionen der Kalifornier. Zur Bay Area gehört auch das Santa Clara Valley, das als “Silicon Valley” weltbekannt ist. Die Bürgermeister wollen entsprechend Platz für die Ladestationen zur Verfügung stellen, Unternehmen die auf ihren Firmenparkplätzen eine Elektrotankstelle anbieten unterstützen, sowie selbst ihre kommunalen Betriebe auf Elektroautos umstellen.

Der Strom für das Netz soll von Pacific Gas and Electric Company (PG&E) kommen. Zur Finanzierung, die Kosten des gesamten Infrastrukturaufbaus werden auf rund 1 Mrd. US-Dollar geschätzt konnte von Project Better Place der Riskkapitalgeber Vantagepoint Venture Partners gewonnen werden, von dem auch ein Teil des Investments für Tesla Motors stammt. Better Place plant, in Kalifornien mit Toyota, General Motors, Tesla Motors und anderen AUtoherstellern, die Elektroautos herstellen , zusammenarbeiten. Die Region will zur „Elektroautohauptstadt der USA“ werden. Kalifornien erhöht so seine Wettbewerbsfähigkeit und verringert die Abhängigkeit des Transportsektors vom Öl, gleichzeitig werden Treibhausgas-Emissionen reduziert. Die Beteiligten erwarten sich, dass der Schritt hin zu einem nachhaltigen Transportsystem einen positiven Schub für das ganze Land und vor allem auch für die angeschlagene US-Automobilindustrie auslöst. Die Basis des neuen Transportsystems stellen Elektrofahrzeuge dar, die mit Strom aus erneuerbaren Energien angetrieben werden sollen.

LIFE-Archiv jetzt online zugänglich

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Dieses Foto aus dem LIFE-Archiv stammt von Walllace G. Levison aus dem Jahre 1884 und wurde in Brooklyn, NY aufgenommen.

Der Internetkonzern Google hat erste Teile des legendären Fotoarchivs des US-amerikanischen Fotojournalismus-Magazins „Life“ im Internet für die Öffentlichkeit freigegeben. Die Bildersammlung, die insgesamt an die zehn Millionen Aufnahmen umfasst, gilt als eines der wichtigsten Archive des 20. Jahrhunderts. Mit dabei sind neben Foto-Raritäten von Marilyn Monroe und John F. Kennedy bis hin zu Barack Obama und Hillary Clinton aber auch Aufnahmen, die noch aus der Zeit vor der Magazingründung stammen. Ein Großteil der nun direkt und ohne Beschränkungen im Web zugänglichen Fotografien war bisher noch unveröffentlicht. Wie Google in seinem offiziellen Blog wissen lässt, sind allerdings erst etwa 20 Prozent des gesamten Life-Archivbestandes online. Der Inhalt werde aber in den kommenden Monaten kontinuierlich wachsen, heißt es vom Suchmaschinenbetreiber.

life„Rund 70 Jahre lang konzentrierte sich das Life-Magazin nur auf eine Sache, nämlich auf die Macht der Fotografie als Instrument zum Geschichten erzählen“, erklärt Life-Präsident Andy Blau. Mit der aktuellen Online-Veröffentlichung wolle man nun auch einem breiteren Publikum die Möglichkeit einräumen, die „unbeschreibliche Tiefe und bedeutende Größe“ des eigenen Fotoarchivs erleben zu können. „Es ist eine unglaublich aufregende Sammlung an Fotografien und Radierungen, die wir da von den Archiven ins Internet bringen“, erklärt R.J. Pittman, Direktor der Product-Management-Abteilung bei Google, gegenüber dem Guardian.Mit rund 97 Prozent noch gänzlich unveröffentlichtem Material sei die aktuelle Online-Veröffentlichung sicherlich eine „echte Bereicherung“ für die Allgemeinheit. „Die meisten Fotos lagen in verstaubten Archiven und wären eines Tages wahrscheinlich verloren gegangen“, betont der Internetkonzern. Zur Zeit sei allerdings erst ein knappes Fünftel des gesamten Bestandes verfügbar. „In einigen Monaten ist das Archiv dann komplett online“, kündigt Google an. Nach Angaben von Google sind die Fotos aus dem Life-Archiv am besten über diese Startseite zugänglich. Dort sind die Aufnahmen nach verschiedenen Kriterien wie Erscheinungsjahrzehnt, Ort, Person oder Fotograf sortiert. „Man kann via der Bildersuche und dem versteckten Parameter ’source:life‘ aber auch selbst nach Fotos suchen“.

Eddie Kroll besucht sein Wasserprojekt in Kenia

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Der 6. Januar 2006 war ein Tag, der das Leben des Oesterreichers Eddie Kroll für immer verändern sollte. An jenem Morgen entgingen Kroll und seine drei Freunde nur knapp dem Ertrinkungstod bei einem Bootsunfall in Kenia. Dieses dramatische Ereignis veranlasste ihn, aus Dankbarkeit ein Hilfsprojekt zum Bau von Brunnenanlagen in Kenia ins Leben zu rufen. Seit dieser Zeit läuft die Hilfsaktion „Schilling für Shilling“ und was der St. Georgener  auf die Beine gestellt hat, kann sich wahrlich sehen lassen. In Zusammenarbeit mit dem Casino Linz finden regelmäßig Veranstaltungen mit zahlreichen Ehrengästen statt. Der Erlös aus diesen Benefizgalas kommt, ohne jeden Abzug, dem Hilfsprojekt zugute. Viele Prominente wie Franz Grad, Lothar Mathäus, Toni Polster, Ivica Vastic, Didi Constantini, Josef Schicklgruber, Christian Mayrleb, Karl Daxbacher, Waterloo und Robinson u. v. a. unterstützen diese Hilfsaktion.

kroll1Heute hat Eddie Kroll sein Wasserprojekt in Thugunui zusammen mit Familie und Freunden besucht und natürlich das Rhein-Valley Hospital in Kasambara, mit dem eine enge Zusammenarbeit besteht. An beiden Stellen kommt die Bevölkerung dank dieser Initiative zum lebensnotwendigen frischen Trinkwasser. Der Brunnen in Thugunui besteht seit einem Jahr. Die österreichische Gruppe war erstaunt zu sehen, wie gut das Projekt läuft und wie gut es von den verantwortlichen Einheimischen betreut wird. Die Besucher brachten auch Geschenke für die Kinder des Dorfes, die mit Freuden entgegen genommen wurden. Eine Gruppe von Frauen sang Willkommenslieder und auch Ruth Schäfer vom Rhein-Valley Hospital war eingeladen. Eddie erhielt eine Ziege als Geschenk, für die jetzt auf dem Areal ein Ehrenplatz eingerichtet wird. Nach dem Besuch des Wasserprojektes in Thugunui auf 3000 m ging er ins Spital hinunter und lobte dort die perfekte Ordnung und Sauberkeit. Dann ging es gleich wieder Richtung Nairobi zum Flugplatz, wo Eddie Kroll via Mombasa heimkehrte.

Meeresenergie ist die Energie der Zukunft

Bei der Förderung erneuerbarer Energien will Frankreich verstärkt auf Energie aus dem Meer und Windkraft setzen. «Meeresenergie ist die Energie der Zukunft», betonte Umweltminister Jean-Louis Borloo am Montag in Paris. Es müsse ein Weg gefunden werden, die Kosten für diese Technologie zu reduzieren. Dänemark und Grossbritannien seien mit gutem Beispiel vorangegangen. Frankreich besitzt seit Anfang der 60er Jahre ein Gezeitenkraftwerk an der Atlantikküste bei Saint Malo. Borloo kündigte zum Auftakt einer Woche der erneuerbaren Energie zahlreiche Massnahmen an, um den Anteil der erneuerbaren Energien in Frankreich wie europaweit geplant auf 20 Prozent zu verdoppeln. Die Zahl der Windkrafträder soll von 2000 auf 8000 erhöht werden. Durch leistungsfähigere Maschinen soll die Produktion von derzeit 2500 Megawatt verzehnfacht werden. Dabei solle die Landschaft geschont werden. «Wir müssen einen Ausgleich finden, ohne die Windkraft aufzugeben», betonte Borloo. In Frankreich gibt es eine starke Protestbewegung gegen Windräder. Ziel sei daher, grössere Windparks vor der Küste anzulegen. Frankreich liegt nach Deutschland und Spanien bei Windkraft an dritter Stelle. (Quelle: news.ch)

Oekofonds mit grossen Wachstumschancen

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Neben Ökofonds als Finanzanlagen und sozial verantwortlichen Investmentfonds sind es vor allem Staatsfonds, die sich privaten Anlegern öffnen, um in umweltbewusst agierende Unternehmen investieren zu können. In Europa zählen etwa der norwegische oder der niederländische Regierungs-Pensionsfonds sowie der Pensionsfonds der britischen Umweltagentur zu den Vorreitern dieser weltweit erkennbaren Tendenz. «Regulierungen wie das Kyoto-Protokoll oder das EU-Emissionshandelsmodell regen Investments in alternative Energiesysteme und erneuerbare Energiequellen an. Zudem trägt die Entstehung verschiedener Investitionsmöglichkeiten wie grüner Anlagefonds, nachhaltiger hypothekarisch gesicherter Wertpapiere, grüner Hedgefonds oder grüner Exchange-traded Funds zu dem starken Marktwachstum von grünen Investments bei», erklärt Kavitha Chakravarthy, Financial Analyst der Unternehmensberatung Frost & Sullivan. Bis 2014 sei eine überdurchschnittlich hohe Wachstumsrate von rund 18 Prozent zu erwarten, womit der Sektor ein Volumen von über 570 Mrd. Euro erreichen. Neben Ökofonds als Finanzanlagen und sozial verantwortlichen Investmentfonds sind es vor allem Staatsfonds, die sich privaten Anlegern öffnen, um in umweltbewusst agierende Unternehmen investieren zu können. In Europa zählen etwa der norwegische oder der niederländische Regierungs-Pensionsfonds sowie der Pensionsfonds der britischen Umweltagentur zu den Vorreitern dieser weltweit erkennbaren Tendenz. Die Europäische Kommission habe Gesetzesentwürfe mit dem Ziel präsentiert, die CO2-Emissionen in der EU bis 2020 um 20 Prozent zu reduzieren. Gleichzeitig soll der Anteil der Energiegewinnung aus Erneuerbaren Energien von derzeit 8,5 auf 20 Prozent angehoben werden. «Die Regulierungen werden dem ohnehin wachsenden Emissionsmarkt einen enormen zusätzlichen Auftrieb geben», meint Chakravarthy. In den Bereichen Wind-, Solar- und Ozean-Energie würden die Gesetzesvorhaben zudem als starker Investitionstreiber zur Wirkung kommen. Auf Deutschland habe dies die gleichen Auswirkungen wie auch auf andere EU-Mitgliedsstaaten. Zum ersten Mal gebe es jedoch verpflichtende Ziele für die EU-Länder. «Deutschlands Anteil an Erneuerbaren Energien im Endenergieverbrauch ist 2020 mit 18 Prozent festgelegt», so Chakravarthy. Dies mache sowohl Investitionen in den Sektor als auch eine Aufklärung und Einbindung der Investoren erforderlich. (Quelle: news.ch)

wildearth.tv – Liveaufnahmen aus Afrika

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Internet-Videos und Internet-TV stehlen den bestehenden Fernsehsendern immer mehr die Show. Während die Inhalte der Fernsehprogramme nicht mehr den individellen Ansprüchen der Zuschauer gerecht werden scheinen und die Informationen oft manipuliert oder einseitig sind, gibt es mittlererweile eine Vielzahl von Videoseiten und nun auch Webcams und Internet-TV-Stationen, die spezielle Themen-Nischen besser ausfüllen als die Mainstream-Medien. Vor kurzem habn wir von jeet.tv aus München berichtet, die jeden Abend ein live-Programm mit Studiogästen und Uebertragugen von Messen und Konzerten senden. Jetzt bin ich (dank Ursi’s Blog) auf eine neue Station aufmerksam gemacht worden. wildearth.tv bringt jeden Tag zwei Safaris durch den afrikanischen Dschungel, live vom fahrenden Jeep auf den Internet-Bildschirm (siehe obige Momentaufnahme aus einer Uebertragung). Wirklich interessant und spannend, wie man da Tigern, Elephanten oder vielen anderen Tieren in der freien Wildbahn begegnen kann … und alles ohne Hektik und ohne Werbespots. Wer noch andere erwähnenswerte private TV-Stationen übers Internet kennt, kann mir  eine kurze Nachricht schicken und ich werde gerne darüber hier auf dem Blog informieren.

Bahnbrechende Projekte von Rolex ausgezeichnet

Zehn bahnbrechende Projekte in aller Welt in den Bereichen «Wissenschaft und Medizin», «Technik und Innovation», «Erforschung und Entdeckung», «Umwelt» und «Kulturerbe» werden mit fünf Mal 100 000 und fünf Mal 50 000 Dollar ausgezeichnet. Die diesjährigen Preisträger stammen aus Indien, Jordanien, Mexiko, Paraguay, Südafrika, Philippinen, Grossbritannien und den USA. Ihre Konkurrenz war gross, die Jury musste knapp 1500 Bewerbungen aus 127 Ländern begutachten. Die 1976 von der Uhrenmanufaktur ins Leben gerufenen Preise wurden bislang an 110 Personen aus 38 Ländern vergeben, die bahnbrechende Projekte verwirklicht haben und dafür von Rolex Anerkennung und eine finanzielle Unterstützung erhielten.

Je 100’000 Dollar erhalten: Talal Akasheh (Jordanien), 61. Er dokumentiert seit 26 Jahren die Monumente der Felsenstadt Petra und arbeitet derzeit am Aufbau eines Informationssystems, das künftig den Schutz dieser beliebten, aber gefährdeten historischen Stätte erleichtern wird. Tim Bauer (USA), 31, nutzt eine bahnbrechende Technik zur Umrüstung luftverschmutzender Zweitaktmotoren von Rikschas auf den rolexawardsPhilippinen und trägt damit zum Abbau eines der grossen Umwelt- und Gesundheitsprobleme Südostasiens bei. Andrew McGonigle (Grossbritannien), 35, ist Physiker und installiert in einem ferngesteuerten Hubschrauber Geräte, die eine ungefährliche und zuverlässige Vorhersage von Vulkanausbrüchen erlauben. Andrew Muir (Südafrika), 43, ist Naturschützer und bietet Aids-Waisen Lebenskompetenztraining, Ausbildung und Unterstützung bei der Arbeitssuche in Südafrikas florieren-dem Ökotourismus. Elsa Zaldívar (Paraguay), 48, entwickelt mit ihren aus Pflanzenfasern und Recyclingplastik hergestellten Bauelementen eine umweltfreundliche und kostengünstige Lösung für die Wohnungsnot in ihrem Land. Je 50’000 Dollar erhalten: Alexis Belonio (Philippinen), 48 (Belonio ist Erfinder einer Technik für die Gewinnung eines sauberen und billigen Brennstoffs aus dem Abfall der Reiserzeugung), Arturo González (Mexiko), 44 (Gonzáles archäologische Funde aus den Unterwasserhöhlen der mexikanischen Halbinsel Yucatán geben Aufschluss über die Eiszeit), Rodrigo Medellín (Mexiko), 50, der sich für die Rettung gefährdeter Fledermausarten durch den Schutz ihres Lebensraums und durch Bildungsarbeit einsetzt, Moji Riba (Indien), 36, ein Filmemacher, der das reiche Kulturerbe der Stämme im indischen Bundesstaat Arunachal Pradesh dokumentiert und schützt sowie Romulus Whitaker (Indien), 65, ein Naturschützer, der ein Netzwerk von Regenwald-Forschungsstationen einrichtet, um die Artenvielfalt im Süden Indiens zu dokumentieren und zu wahren. (Quelle: 20minuten)

Der Weg des Buddha – ein neuer Bildband

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Ausgehend von jenem kleinen Gebiet an der indisch-nepalesischen Grenze, wo der historische Buddha lebte und seine Lehre entwickelte,  zeichnet Bruno Baumann im neuen Bildband die Wege nach, die der Buddhismus von seinem Ursprung aus nahm und wie er von den Kulturen, auf die er traf, beeinflusst wurde. Der Buddhismus war von Anfang an keine homogene, sondern eine sehr vielgestaltige Bewegung. Zwar ist das Ziel aller Buddhisten gleich, nämlich Befreiung durch Erleuchtung zu erlangen, doch die Wege und Methoden, die dazu entwickelt wurden, sind sehr unterschiedlich. Bereits in Indien hat die Lehre des Buddha eine tiefgreifende  Wandlung durchgemacht. Es entstanden neue Richtugen wie Theravada, Mahayana und Trantrayana. Diese spalteten sich im Laufe der Zeit weiter auf, wobei sich in China und Japan sogar neue Lehrsysteme entwickelten, die keinem indischen Vorbild mehr folgten. Die Fähigkeiten, einen Dialog mit anderen Kulturen einzugehen, lässt sich auch am Bild des Buddha erkennen. Es besitzt zwar feste Merkmale, gleichzeitig hat es jedoch lokales Kolorit angenommen. Im Anschluss an die jeweiligen Kapitel des vorliegendes Bildbandes lässt Bruno Baumann namhafte Persönlichkeiten des Buddhismus der Gegenwart zu Wort kommen wie zum Beispiel den Dalai Lama oder Thich Nhâ Hanh, die gleichsam stellvertretend für die verschiedenen Richtungen und Wege stehen. Sie schildern ihr persönliches Verhältnis zum historischen Buddha und nehmen zu Aspekten seiner Lehre Stellung.

Bei der Ansicht des Bildbandes ist mir nur eine kleine visielle Lücke aufgefallen. Der grosse Buddha von Kamakura (Japan), genannt Daibutsu ist nur mit einer kleinen Detailaufnahme, nicht aber in der majestätischen Gesamtform abgebildet. Dies ist meines Erachtens schade, da gerade dieser Buddha gemäss Aussagen prominenter Buddhakenner dem Originalbild und der ürsprünglichen Ausstrahlung des Buddhas am echtesten entspricht. Im übrigen ist der Bildband ein äusserst empfehlenswertes Werk, das sich kein Liebhaber des Buddhismus entgehen lassen sollte. Er ist erschienen im terra magica Verlag (ISBN 978-3-7243-1004-4). Ich möchte hier auch auf noch auf ein Interview mit Bruno Baumann hinweisen, dass ich im Rahmen meiner monatlichen Podcast-Serie LIFE Voices im Internet publiziert habe. Es ist zu sehen auf srichinmoy.tv (in 3 Grössen zum downloaden oder direkt anschauen) oder auf vimeo (HD).