Zürcher Stimmbürger sprechen sich gegen Atomkraft aus

Die Stadt Zürich soll langfristig aus der Atomenergie aussteigen. Das Stimmvolk hiess am Sonntag eine entsprechende Ergänzung der Gemeindeordnung (GO) mit 76,4 Prozent Ja-Anteil bei einer Stimmbeteiligung von 46,4 Prozent gut. Die GO-Ergänzung hält unter anderem fest, dass die Stadt sich nicht mehr an neuen Atomkraftwerken beteiligt. Der Ausstieg erfolgt allerdings nicht von heute auf morgen: Erst wenn das Kernkraftwerk Gösgen dereinst den Betrieb einstellt, läuft die letzte Zürcher Kernkraftwerk-Beteiligung aus. Zudem schreibt die GO neu eine Reduktion des Energieverbrauchs auf einen Drittel des heutigen Wertes vor. Drei Viertel des Energiebedarfs sollen dannzumal aus erneuerbaren Energiequellen stammen, der CO2-Ausstoss soll von heute sechs Tonnen pro Person und Jahr auf eine Tonne reduziert werden. Die Stadt Zürich ist damit die erste Schweizer Gemeinde, welche die Reduktion des CO2-Ausstosses und den Verzicht auf die Atomenergie in ihrer Verfassung verankert. (Quelle: sda/news.ch)

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