Das ist der neue Hybrid-Honda

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Das erste offizielle Bild der US-Serienversion des Honda Insight zeigt, wie aus dem Insight Concept, das auf dem Pariser Automobilsalon im Oktober zu sehen war, ein aerodynamisches und sehr athletisches Strassenauto geworden ist. Der fünftürige Insight wird Platz für fünf Personen bieten und von einer leichteren und kompakteren Version des Honda IMA Hybridsystems angetrieben. Am Genfer Automobilsalon im März 2009 feiert der neue japanische Saubermann seine Europapremiere und wird gleichzeitig auf dem Schweizer Markt lanciert. Honda hofft, vom neuen Insight weltweit mindestens 200’000 Einheiten pro Jahr zu verkaufen. Der Honda Insight wird eine neue, interaktive Spritspartechnologie an Bord haben. Dieser «Eco-Coach» (EDAS: Ecological Drive Assist System) gibt dem Fahrer in Echtzeit Rückmeldung zu der Wirtschaftlichkeit seiner Fahrweise und hilft ihm so, laufend Verbrauch und Emissionen zu senken. Honda rühmt sich in der neusten Medienmitteilung: «Als Vorreiter in der Entwicklung von sauberen, effizienten Autos hat Honda bereits früh erste Niedrigemissions-Fahrzeuge eingeführt: das erste Hybridfahrzeug in Europa und Nordamerika und das weltweit erste zertifizierte Wasserstofffahrzeug, den FCX. Zudem wurde Honda viermal in Folge von der Union of Concerned Scientists zum grünsten Autohersteller gekürt.»(Quelle: TA)

Heute ist internationaler Klimaschutztag

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Heute ist internationaler Klimaschutztag. Weltweit sind Aktionen geplant. Bis zum Jahresende will Toyota Deutschland rund 140.000 Bäume für den Klimaschutz neu anpflanzen. Schüler und Händler haben die letzte Monate schon einen Großteil der Bäume gesetzt, die restlichen sollen dann in den nächsten Monaten folgen. Die Aktion „Billion Tree Campaign“, die es sich zum Ziel gesetzt hat bis zum Jahr 2009 europaweit 1,2 Millionen Bäume zu pflanzen, wird auch von dem japanischen Autobauer unterstützt. Initiator der BTC-Aktion sind die Vereinten Nationen, deren Ziel es ist, sieben Milliarden neue Bäume zu pflanzen, eben genau einen für jeden Menschen auf dem Planet Erde! Mit der Maßnahme, an der sich weltweit verschiedene Konzerne und Umweltschützer beteiligen, soll der Klimawandel kostengünstig und daneben vor allem wirksam bekämpft werden.

Eine weitere Initiative betrifft Glühlampen. Nach Angaben aus dem Europaparlament sollen stromfressende Glühlampen mit mehr als 100 Watt bereits ab September 2009 aus dem Handel genommen werden. Anfang 2010 folgen dann Birnen mit mehr als 40 Watt Leistung. Ein durchschnittlicher Haushalt kann dadurch nach Angaben der EU-Kommission im Jahr 50 Euro Kosten sparen – die teureren Anschaffungskosten schon eingerechnet. Dem Beschluss des Regelungsausschusses müssen noch Europaparlament und Ministerrat zustimmen. Verbraucher können zu Hause weiter ihre alten Glühlampen benutzen. Wenn diese aufgebraucht sind, können sie aber nach 2012 EU-weit nur noch Energiesparlampen kaufen, zu denen auch Halogenleuchten gehören. Nach Angaben aus der Industrie könnten weniger effiziente Halogenleuchten aber bereits 2016 verboten werden. Sie sparen teilweise nur wenig mehr Strom ein als Glühlampen.

gluhbirnenDamit steht die 1879 von Thomas Edison erfundene Glühlampe in Europa endgültig vor dem Aus. Sie gilt als Energieschleuder. Nur fünf Prozent des Stroms werden in Licht umgesetzt, der Rest verpufft als Wärme. Moderne Energiesparlampen verbrauchen zwischen 65 und 80 Prozent weniger Strom und halten im Schnitt sechsmal länger. Trotz ihrer deutlich höheren Anschaffungskosten sind sie auf die Lebenszeit gerechnet billiger als Glühlampen. Der Nachteil: Bisher sind sie weniger hell. Mit der Umstellung auf Energiesparlampen will die Europäische Union dem Beispiel von Australien und Kalifornien folgen und zur Erfüllung ihrer ehrgeizigen Klimaziele beitragen. Die EU will bis 2020 ein Fünftel der Treibhausgase einsparen und zugleich die Energieeffizienz um 20 Prozent erhöhen. Europaweit lassen sich durch Energiesparlampen Stromkosten in Höhe von fünf bis zehn Milliarden Euro jährlich sparen.

Energiekommissar Andris Piebalgs bezeichnete die schrittweise Abschaffung der Glühbirnen als „bahnbrechende“ Entscheidung. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel erklärte in Berlin: „Mit diesem Beschluss setzen wir auch gegenüber den Verbraucherinnen und Verbrauchern ein Signal für die Verwendung effizienter Produkte. Das schont gleichzeitig den eigenen Geldbeutel.“ „Kein Verbraucher muss befürchten, im Dunkeln stehengelassen zu werden“, erklärte die Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments und Energieexpertin Mechtild Rothe (SPD). Sie verwies darauf, dass die Umstellung auf Energiesparlampen mit der Industrie abgesprochen sei. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) begrüßte die „richtige Entscheidung für den Klimaschutz“. Zugleich forderte der BUND, die Ökobilanz der Birnen zu verbessern. Dazu müssten die Quecksilbergehalte in den überwiegend in Asien produzierten Lampen weiter reduziert werden. Der Handel müsse ausgediente Lampen als Sondermüll erfassen. Zudem erzeugten die Lampen derzeit noch zu viel Elektrosmog.