5. Europäische Konferenz der gentechnikfreien Regionen in Luzern

Der Widerstand gegen genmanipulierte Lebensmittel wächst. In ganz Europa erklären sich Regionen gentechfrei. Ende 2008 sind es bereits über 230. Dazu kommen über 4200 Gemeinden und Zehntausende von Bauern und Lebensmittelherstellern. Am 27. November 2005 beschloss auch die Schweiz in einer Volksabstimmung, auf Gentechnik in der Landwirtschaft zu verzichten. Das Moratorium gilt bis Ende 2010. Für Bauern und Konsumentinnen hat diese nationale Regelung grosse Vorteile. Das Moratorium funktioniert ohne Konflikte. Der Bundesrat beantragte kürzlich eine dreijährige Verlängerung des Moratoriums. Das Beispiel Schweiz zeigt: Wenn die Bevölkerung demokratisch entscheiden kann, wählt sie gentechnikfreie Lebensmittel. Der Wunsch nach gesunder Ernährung ist aber in ganz Europa weit verbreitet. Am 24./25. April 2009 wird denn auch die 5. Europäische Konferenz der gentechnikfreien Regionen im schweizerischen Luzern. Die Konferenz steht unter dem Motto: „Food and Democracy.“ Die Bewegung fordert demokratische Mitbestimmung bei einem Thema, das die Bevölkerung unmittelbar angeht: unsere tägliche Nahrung. An der Konferenz werden die Spielräume unter EU-Gemeinschaftsrecht ausgelotet und Strategien für demokratische Moratoriums-Referenden entwickelt. Die Konferenz sucht nach zukunftsfähigen Lösungen für die langfristige Versorgung Europas mit gentechnikfreien Lebens- und Futtermitteln. (Quelle: news.ch)

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