Sesto Castagnoli: Gedanken zur Weihnachtszeit

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Sesto Castagnoli

Sesto Castagnoli, Gründer und Leiter des jährlich im Januar stattfindenden „World Spirit Forum“ (WSF) in Arosa, schreibt in seinem neuesten Newsletter folgende Gedanken zu den kommenden Festtagen: „Für mich liegt Weihnachten in einer sehr arbeitsintensiven Zeit, denn das jährliche WSF Forum steht vorder Türe. Als ich vorgestern eine Mail schrieb und dabei das Motto des 6. WSF tippte: „Discovering Soul“, fragte ich mich: „Was hat eigentlich Weihnachten unserer Seele zu bieten?“ Diese Frage tauchte wieder auf, als ich mit meiner Frau über die Gestaltung unserer Feiertage sprach. Keine leichte Frage für uns. Ich bin „Weihnachtsromantiker“ und liebe das traditionelle Weihnachten mit allem Drum und Dran. Sie hat mehr als 20 Jahre Erfahrung in „Stille(r) Nacht“ allein und ohne Weihnachtsblues. Für uns beide ist es aber gleich wichtig einen guten Jahresausklang und einen ebensolchen Vorlauf auf das bevorstehende WSF zu haben. Bereits im letzten Jahr haben wir für uns die „Rauhnächte“ oder „Heiligen Nächte“ entdeckt, die zwischen Weihnachten und Epiphanias (24.12.-06.01.) liegen und manchmal als das „Spirituelle Herz“ des Jahres bezeichnet werden. In dieser Zeit des Jahres sind unsere Seelen und die Weltenseele am stärksten verbunden. Es ist eine besondere Zeit um unsere Aufmerksamkeit auf unseren „inneren Weg“ zu richten. Die Idee, dass unsere Träume in dieser Zeit luzider sind als sonst, und jeder Traum der 12 Nächte einen Hinweis auf die persönliche Weiterentwicklung in den folgenden 12 Monaten enthält, ist für uns ein sehr kraftvoller Gedanke. Für den 24. die sogenannte „Mutternacht“ der „Heiligen Nächte“ haben wir uns entschlossen, der (Mutter) Natur einen persönlichen Besuch abzustatten, so werden wir warm verpackt an einer schönen Stelle im Wald eine mitgebrachte heiße Suppe löffeln und ein Licht aufstellen.“ Alle weiteren Informationen, sowie eine Beschreibung des Veranstaltungskonzeptannst Du hier lesen: http://www.worldspiritforum.org.

Zum Licht schrieb Rudolf Steiner im Dezember 1911: ‚Jenes Licht, das in der heiligen Nacht, als Symbol des Menschenlichtes, an seinem Ursprung selber uns erscheint, jenes Licht, das uns in den neueren Zeiten die Lichter des Weihnachtsbaumes symbolisieren: es ist zugleich, richtig verstanden, das Licht, das uns die besten, stärksten Kräfte für unsere nach dem wahren, echten Weltenfrieden, nach der wahren, echten Weltenbeseligung, nach der wahren, echten Weltenhoffnung strebenden Seele geben kann.‘

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