Mehr Elektromobilität in Dänemark

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Better Place, weltweit führender Betreiber im Bereich Elektromobilität, gab diese Woche bekannt, gemeinsam mit DONG Energy € 103 Millionen Euro (770 Mio. Dänische Kronen) in Aktien und Wandelanleihen für den Aufbau elektrischer Mobilität in Dänemark zu investieren. Dong Energy wird als Vorzugslieferant erneuerbare Energie für den Betrieb der Aufladestationen liefern. Damit errichten Better Place und Dong gemeinsam die Voraussetzungen, um wie geplant bis 2011 einen entsprechend großen Markt für Elektrofahrzeuge in Dänemark zu schaffen.  Auch Dänemarks Politik will diesen Weg erfolgreich unterstützen. Dänemark will die CO2-Emissionen des Landes bis 2012 um 21 Prozent senken. Würde man alle Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor mit emissionsfreien Elektrofahrzeugen austauschen, so könnte Dänemark seine Emissionen um rund 17 Prozent verringern. Aus diesem Grund setzt die dänische Regierung Anreize, damit abgasfreie Fahrzeuge verkauft werden. Diese sollen steuerfrei bleiben. Im Gegenzug sollen bis zu 180 Prozent Steuern beim Kauf von benzinbetriebenen Autos eingehoben werden. Derzeit werden rund sieben Prozent der dänischen Wind-Stromerzeugung in andere Länder exportiert, weil es keine Möglichkeit gibt, die überschüssige Energie vor Ort zu nutzen. Mit der „Better Place“ Modell entsteht in Dänemark die Möglichkeit, diese erneuerbare Energie für Elektrofahrzeuge und ihre Batterien zu nutzen und so die Wind-Stromerzeugung für den Transportbereich zu nutzen. „Dänemark hat die Gelegenheit, der Welt vor der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen zu zeigen, wie die Zukunft der Mobilität aussieht“, erklärte Shai Agassi, Gründer und CEO von Better Place. „Wir wollen durch unseren Einsatz den Ausstoß von CO2-Emissionen zu verringern und den Verbrauch von erneuerbaren Energien durch die effizientere Nutzung von Windkraft erhöhen“, meinte Anders Eldrup, CEO und Präsident von DONG Energy.

Auf der Suche nach der Sonnen-Eclipse

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Da ich gerade auf der Insel Bali weile, habe ich mich am Montag auf die Suche nach der angekündigten Sonnen-Eclipse gemacht, bei der sich der Mond vor die Sonne schiebt und diese so verdeckt, dass nur noch eine oranger Rand enstteht, der sogenannte „Ring of Fire“. Leider spielte das Wetter nicht mit und ein Wolkenmeer verunmöglichte mir eine bessere Sicht. Trotzdem war das Naturschauspiel einzigartig. Es wurde während fast 2 Stunden beinahe dunkel und das Meer wirkte geheimnisvoll. Diese Aufnahme enstand in dieser Zeit.

Mit 9 Jahren das klügste Kind

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Der neunjährige Ainan Cawley aus Singapur studiert Chemie. Als er einen Monat alt war, begann der Junge zu sprechen. Ainan Cawley ist das älteste Kind zweier Briten, die in Singapur leben und arbeiten. Er studiert dort Chemie und war mit sieben Jahren das jüngste Kind, das je die britische Hochschulreife in Chemie erlangte. Als der Junge knapp vier Wochen alt war, sprach er nach Angaben seines Vaters das Wort Wasser in seiner Heimatsprache Malaysisch. Inzwischen widmet er sich vor allem der chemischen Forschung. «Ainans Wissen ist manchmal fast prophetisch», sagt der Vater. «Weil er über das hinaussehen kann was ist und sich vorstellt, was möglich sein könnte.» Der Junge interessiert sich für Physik, Biologie und Chemie und hat nach Angaben der Eltern trotz seiner Begabung viele Freunde. Der britische Fernsehsender Channel 4 sendet jetzt einen Film über das hochbegabte Kind, das auch die Zahl Pi auf über 200 Stellen nach dem Koma aufsagen kann. (Quelle: TA)

Nachschlageseite Oeko-Wikia jetzt auch auf Deutsch

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Wikipedia kennt jeder. Den wenigsten Menschen ist dagegen Wikia Green ein Begriff, das Online-Lexikon für ökologisch bewusstes Leben mit alphabetisch geordneten Ratschlägen aus allen Bereichen des Lebens. 2008 hat der Wikipedia-Gründer Jimmy Wales dieses englischsprachige Öko-Wiki auf Anregung von US-Vizepräsident Al Gore ins Leben gerufen (http://green.wikia.com). Jetzt gibt es auch eine deutschsprachige Seite: Wikia Green Germany (http://de.green.wikia.com). Im Internet soll nun die umfangreichste deutschsprachige Umweltschutz-Enzyklopädie entstehen – ein Wiki ganz in grün. „Wikia Green Germany“ funktioniert nach dem bewährten Prinzip der Wikipedia: Jeder kann Artikel schreiben, ergänzen, verbessern. Das von den Nutzern zusammengetragene Wissen bezieht sich ausschließlich auf Umweltschutz und CO2-Einsparung. Eines der Hauptziele von Wikia Green ist laut Jimmy Wales vor allem die Bündelung einfacher, aber wirkungsvoller Tipps zum eigenen umweltbewußten Verhalten: „Es existieren bereits eine Menge an Informationen, die sich mit umweltbewußtem Verhalten und Nachhaltigkeit beschäftigen. Diese sind aber an verschiedenen Stellen im Netz verstreut, so dass es für Interessierte schwierig geworden ist, einen Einstieg in das Thema zu finden. Wikia Green hat das Ziel, genau diesen Einstieg zu bieten.“ Erfreulich ist das gerade für Nutzer mit wenig Zeit: Es wird das Wichtigste in Kürze vermittelt, so dass man sich nicht durch endlos lange Artikel klicken muss. Für alle, die es genauer wissen wollen, gibt es weiterführende Links am Fuß der Seite.

Die Gründung von Wikia Green Germany begrüßt neben Wales auch der deutsche Country-Manager von Wikia Tim Bartel sehr: „Wir freuen uns, dass mit Hilfe von Wikia Green Germany jetzt auch ein Anlaufpunkt zu objektiven Informationen über das Thema in deutscher Sprache existiert. Ich glaube fest daran, dass das Thema Nachhaltigkeit in Zukunft eine noch wichtigere Rolle als bisher einnehmen wird und jeder Einzelne dazu beitragen kann.“ Im Wiki steht dazu die Rubrik „Konsum“ mit vielfältigen Verbraucher-Tipps im Mittelpunkt. Unter dem Stichwort „Auto“ findet man beispielsweise Empfehlungen für besonders CO2-sparende Alt- und Neuwagen und Tipps für eine ressourcenschonende Fahrweise. Unter „Klimarechner“ gibt es Links zu Seiten, auf denen man seine individuelle CO2-Emissionen, den sogenannten „ökologischen Fußabdruck“, ausrechnen kann. Die Nachfrage an Öko-Informationen ist vorhanden, nun kommt es darauf an, im täglich wachsenden Netz auch gefunden zu werden. Es gibt bereits über 100 Artikel, neue Leser und vor allem Schreiber werden immer gesucht. Eine gute Möglichkeit, sich am praktischen Umwelt- und Klimaschutz zu beteiligen. „Umwelt-Wiki“, das erste grüne Wiki-Angebot in deutscher Sprache, das bereits 2007 vom Biologen Claudio Tennie und dem Gymnasiallehrer Martin d’Idler gegründet wurde, geht in dem neuen „Wikia Green Germany“ auf.

Feriengrüsse aus Bali

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Ich bin in den nächsten 3 Wochen in den Ferien und kann nur unregelmässig Beiträge publizieren. Wenn man in Asien ist, sieht man wie verwöhnt wir in Europa sind. Auf einer Insel wie Bali kann man zwar Naturschönheiten und Götterfiguren bestaunen, aber pukto Internet ist nicht viel los. Schon ein Bild hochladen ist nicht selbstverständlich. Ich versuche trotzdem via Internet-Cafés am Ball zu bleiben, aber bitte um Nachsicht, wenn mal ein Tag ohne neuen Beitrag vergeht. Wenn’s natürlich News von hier hat, gebe ich sie gerne weiter. Z.B. in einer kanppen Woche wird ein neuartiger Glaspalast am Meer in der Form eines Diamanten eingeweiht. Ihr werdet die ersten sein, die ein Bild davon sehen werdet. Bis bald.

Sonnenenergie als Hilfe für Brenstoffzellen

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Brennstoffzellen finden als Methode zur Energieversorgung immer mehr Verbreitung. Damit sie ihr Potenzial auch ausschöpfen können, sind aber einfache und günstige Methoden zur Gewinnung von Wasserstoff und Sauerstoff erforderlich. Hier ist Wissenschaftlern am Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung (MPIKG) ein Durchbruch gelungen. Sie setzen auf Kohlenstoffnitrid als Photokatalysator, um mithilfe von Sonnenenergie Wasserstoff aus Wasser zu gewinnen. Durch das Polymer wird es erstmals möglich, bei der Reaktion zur Wasserstoffgewinnung auf teure Edelmetalle zu verzichten. Das Material hat aber noch grösseres Potenzial. «Kohlenstoffnitrid kann auch die Sauerstoffgewinnung aus Wasser unter sichtbarem Licht katalysieren», meint Xinchen Wang, Leiter der Arbeitsgruppe am MPIKG.

Zur Wasserstoffgewinnung mithilfe von Sonnenlicht waren bislang Edelmetalle wie etwa Platin als Katalysator und zusätzlich Halbleiter als Antenne für das Sonnenlicht erforderlich. Das Kohlenstoffnitrid, eine eigentlich schon seit 1834 bekannte Substanz, vereint in den aktuellen Experimenten beide Aufgaben. Es absorbiert Sonnenlicht und setzt dadurch Ladungsträger frei, die dann der Katalysereaktion dienen. Das Material bietet zudem weitere Vorteile. «Das Besondere an Kohlenstoffnitrid ist, dass es in Wasser selbst bei extrem sauren und basischen Bedingungen stabil ist. Ausserdem kann es sehr einfach und kostengünstig hergestellt werden», erklärt Wang. Der organische Halbleiter ist auch einfacher zu fertigen als die bislang üblichen anorganischen. Noch ist die Wasserstoff-Ausbeute des neuen Verfahrens gering, doch die Wissenschaftler hoffen durch eine Vergrösserung der aktiven Materialoberfläche mehr Effizienz zu erreichen.

Solarenergie-Speicher

Die effiziente Katalyse von Sauerstoff und Wasserstoff ist von grossem Interesse, da Brennstoffzellen als Solarenergie-Speicher genutzt werden können. Im Sommer vergangenen Jahres haben Forscher am Massachusetts Institute of Technology (MIT) einen Durchbruch bei der Sauerstoff-Katalyse erzielt und dabei den Wert von Brennstoffzellen als Solarstrom-Zwischenspeicher betont. Allerdings setzt die MIT-Entwicklung auf Katalyse mittels zuvor generiertem Strom, während die aktuelle Arbeit auf eine direkte Photokatalyse setzt. «Es wäre also derzeit schwierig, diese Entwicklungen zusammenzuführen», meint Wang auf Anfrage. Aufgrund der aktuellen Ergebnisse, die in Zusammenarbeit mit Kollegen der Universität Tokio und der chinesischen Fuzhou Universität gewonnen wurden, glauben die MPIKG-Forscher allerdings, dass Karbonnitrid auch für die Sauerstoffkatalyse geeignet ist. «Das bietet das Potenzial, Wasser mit einem Katalysator unter sichtbarem Licht vollständig aufzuspalten», sagt Wang. Die Forscher arbeiten nun daran, eine derartige Gewinnung beider Elemente in einem einzigen Karbonnitrid-Aufbau tatsächlich umzusetzen. (Quelle: news.ch)

3. Deutsche Wellness-Tage in Baden-Baden

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Wellness ist heute eine gesamtgesellschaftliche Bewegung, der Trend und Kult unserer Wohlstandsgesellschaft. Die Deutschen-Wellness-Tage spiegeln die ganze Vielfalt dieser Bewegung wider. Sie finden zum 3. Mal vom 6.-8. Februar in Baden-Baden statt. Das Angebot umfasst Wellness-Oasen und Erlebnis-Räumen und ist in vier Themengruppen aufgeteilt: Medical-Wellness umfasst den medizinisch physio-therapeutischen Bereich. Hier findest Du den direkten Kontakt zu Therapeuten und Ärzten; Sensual-Wellness umfasst den sinnlichen Bereich mit Düften, Mode, Wohnambiente und Kosmetik; Holistic-Wellness umfasst die ganzheitliche Betrachtungsweise von Körper, Geist und Seele, mit Ayurveda, Yoga, Reiki und Gesundheitsartikel. Der vierte Abschnitt ist dem Wellfood gewidmet und umfasst alles, was im Bereich Nahrung fit macht, nachhaltig ist und gut tut. Im Rahmen einer Messe, inmitten von vielen Eindrücken, inspirierenden Angeboten und unzähliger Informationen, ist es immer sehr wohltuend Orte zum Ausruhen und Entspannen zu finden – kleine Oasen des Rückzugs eben.  Gleichzeitig sollen für den Besucher diese Erlebnis – Oasen Inspiration und Anregung sein, wie man sich selbst mit einfachen Mitteln zuhause solche kleinen Oasen schaffen kann, inmitten unserer doch so hektischen und technisierten Welt. Farben, Formen, Düfte und Atmosphäre sollen einladen auszuprobieren und dazu verführen, oder ermutigen, es auch mal selbst zu versuchen. Mit oft schon sehr einfachen Mitteln können wir uns unsere ganz eigenen „Wellness Oasen“ schaffen (Künstlerische Leitung der Oasen: Teresa-Maria Sura). Mehr Infos auf der Webseite der Messe.

Solarzellen auf Jungfraujoch erfolgreich getestet

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Bertrand Piccard hat für sein Solarflugzeug, mit dem er die Welt umfliegen will, offenbar die richtigen Solarzellen ausgewählt. Tests auf dem Jungfraujoch haben den hohen Wirkungsgrad bestätigt. Die ersten Ergebnisse zeigten einen Wirkungsgrad von 22 Prozent. Die von Piccard gewählten Solarzellen wiesen damit eine um rund 50 Prozent höhere Effizienz auf als konventionelle Solarzellen, wie das bernische Energieunternehmen BKW in einer Mitteilung schrieb. Die Angaben des kalifornischen Herstellers der Solarzellen hätten sich damit auch auf 3580 Metern über Höhe im Härtetest als richtig erwiesen. Diese Höhe entspricht gemäss Angaben der BKW etwas weniger als der Hälfte der geplanten maximalen Flughöhe von Piccards «Solar Impulse». Die BKW respektive ihre Tochtergesellschat Mont-Soleil (GMS) nehmen die Solarzellen unter die Lupe, weil die GMS seit 1992 ein internationales Solarenergie-Testzentrum auf dem Mont-Soleil im Berner Jura betreibt. Gemessen wird mit einem Testmodul aus 24 Zellen und einer Referenzzelle als Strahlungsmessgerät. Seit Beginn der Tests im Dezember herrschten auf dem Jungfraujoch extreme Temperaturschwankungen. Auch blies der Wind mit einer Geschwindigkeit von bis zu 250 Stundenkilometern über die Zellen. Piccard hat sein Solarflugzeug bisher erst im Simulator gesteuert. Der Ballon-Rekordfahrer aus dem Waadtland versteht das Projekt auch als Vision für eine nachhaltige Energienutzung. Die Testeinrichtung auf dem Jungfraujoch bleibt voraussichtlich noch einige Monate in Betrieb. (Quelle: news.ch)

Eiskreise – ein neues Phänomen

Der Eiskreis in England

In gefrierenden Flüssen bilden sich gelegentlich kreisrunde Eisformationen. Niemand kann erklären wie es dazu kommt. Das nährt Spekulationen.  Nun hat man das Phänomen erstmals in Grossbritannien entdeckt. Auf dem Flüsschen Otter in der Grafschaft Devon hat sich ein Eiskreis mit 3 Meter Durchmesser gebildet. Alle vier Minuten dreht er sich einmal um seinen Mittelpunkt, wie die britische Zeitung «The Times» meldet. Eiskreise kannte man bislang aus Skandinavien und Nordamerika. In Kontinentaleuropa ist das seltene Phänomen nun erstmals beobachtet worden. Die Ursache kennt man bislang nicht. Ufologen behaupten, dass die perfekten Formen nur von Ausserirdischen geschaffen werden könnten. Wissenschaftler dagegen glauben, es liege an einer ganz bestimmten Kombination von tiefen Temperaturen und Unterwasser-Strömungen. Wirklich erklären können sich die Experten die Eiskreise auch nicht. «Wir stehen ein bisschen am Berg», sagte ein Vertreter des britischen meteorolgischen Dienstes der «Times». «Wir haben noch nie so etwas gesehen und wissen auch nicht, weshalb es in Skandinavien häufiger vorkommt.» Erstmals dokumentiert wurden die Kreise 1895 mit einem Bild in der Zeitschrift «Scientific American». In letzter Zeit wurde das Phänomen immer häufiger beobachtet, vor allem in Russland und Skandinavien. Dort wurden schon 200 Meter breite Exemplare beobachtet.

iPhone-Konkurrenz von Nokia

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Nun stellt Nokia sein erstes Handy mit Touchscreen vor, und es wundert angesichts der sehr hoch liegenden Messlatte kaum, dass die Finnen nicht im Business-Bereich vorpreschen, sondern mit einem Freizeithandy, das sich überwiegend an jüngere Leute richtet. Das 5800 Xpress Music für rund 350 Euro orientiert sich an der Multimedia-Gemeinde, seine Verarbeitungsqualität ist so bescheiden, dass wir es nur unter dem Gesichtspunkt des neuen Betriebssystems Symbian S60 in der „5th Edition“ für berührungsempfindliche Bildschirme angesehen haben. Zunächst fällt auf, dass Nokia kein kapazitives, sondern ein resistives Display verwendet. Ersteres beim iPhone nutzt Kondensatortechnik und erkennt Fingerberührungen anhand elektrischer Felder. Das resistive Display reagiert indes auf leichten Druck, hier kommt also zwangsläufig ein Stift zum Einsatz, und Nokia spendiert dem 5800 zudem eine Rückmeldung durch kurzes Rütteln des Motors für den Vibrationsalarm. Das Display löst mit 640 × 360 Pixel auf, bietet also mehr als das iPhone mit 480 × 320 Bildpunkten. Wie beim Vorbild ist ein Lagesensor eingebaut, der die Anzeige automatisch dreht. Während das iPhone mit einer einzigen Taste auskommt, bringt das 5800 nicht nur drei auf der Vorderseite, sondern auch Seitentasten, einen Schieber zum Lösen der Verriegelung (ein sehr nerviges Detail) und die obligate Einschalttaste oben (auch zur Profilumschaltung) mit. Das Hauptmenü entspricht bis auf kleinere Änderungen dem gewohnten Symbian S60 in der dritten Baureihe, nur dass man sich jetzt nicht mit dem Cursor zu einzelnen Menüeinträgen bewegt, sondern direkt auf das Symbol tippt. (Lies den vollständigen Artikel auf FAZ-online)

Die Stadt Yverdon wird ausgezeichnet mit Wakkerpreis 2009

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Der Wakkerpreis 2009 geht an die Waadtländer Kleinstadt Yverdon-les-Bains. Der Schweizer Heimatschutz würdigt mit der Auszeichnung den Umgang Yverdons mit dem öffentlichen Raum, insbesondere die Aufwertung der Seepromenade und den sorgsamen Umgang mit der Altstadt. Yverdon habe bereits an der Expo.02 mit dem neu gestalteten Bahnhofplatz auf sich aufmerksam gemacht. Seither versuche Yverdon die Verbindung zwischen Altstadt und See wieder aufzuwerten, begründete der Schweizer Heimatschutz am Dienstag die Preisvergabe. Altstadtkern und Seeufer waren im 19. Jahrhundert durch die Eisenbahn und Industriezonen getrennt worden. üngstes Beispiel für die Aufwertung sei der letztes Jahr eingeweihte Parc des Rives. Auf diesem Teil der früheren Arteplage setzten Landschaftsarchitekten mit wenigen baulichen Elementen Akzente und schufen eine von der Bevölkerung geschätzte Erholungszone. Auch der Umgang mit der Altstadt sei sorgfältig. Sie werde nicht zum Museum gemacht, sondern sei lebhaft und authentisch. Die Eingriffe zeugten vom behutsamen Umgang mit dem gebauten Erbe. Der mit 20’000 Franken dotierte Wakkerpreis wird der Stadt am 27. Juni übergeben. Seit 1972 zeichnet der Heimatschutz mit diesem Preis jedes Jahr Gemeinden für vorbildliche Leistungen in der Siedlungs- und Ortsbildentwicklung aus. Im letzten Jahr war Grenchen Wakkerpreisträger.

Sonnenuntergang auf dem Mars

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Da wir 2009 im Zeichen des Mars stehen, sei es uns erlaubt, einen Blick auf dessen Oberfläche zu werfen. Das Bild zeigt einen Sonnenuntergang, aufgenommen vom Marsmobil „Spirit“. Die NASA feiert z.Z. das fünfjährige Bestehen und Wirken der Mars-Roboterm „Spirit“ und „Opportunity“.

2009 ist das Jahr des Büffels

buffel2009 ist das Jahr des Ochsen (oder Büffel). In der orientalischen Mythologie steht der Büffel an zweiter Stelle für den Ruf Buddhas; überholt nur von der unglaublich schnellen Ratte, ist der Ochse das zweite Tier des chinesischen Tierkreiszeichen. Wer dem Zeichen des Ochsen angehört ist durch Gewissenhaftigkeit und eine außergewöhnliche Konzentrationsfähigkeit im Berufsleben gekennzeichnet. Wehe jedoch wenn der Ochse von den festgesetzten Aufgaben abgehalten wird… beinahe nichts auf der Welt könnte ihn davon im letzten Moment abbringen ihnen nachzukommen!  Unter den Berühmtheiten die unter diesem chinesischen Tierkreiszeichen stehen finden wir: Dustin Hoffman, Eddie Murphy, Jack Nicholson, Bruce Springsteen, Meryl Streep, Paul Newman und Robert Redford. Im Ochsen Geborene sind vielleicht nicht in der Lage große Überraschungen zu veranstalten, aber ihre Zuverlässigkeit ist eine besondere Gabe; es handelt sich sogar um angesehene, bemerkenswerte Persönlichkeiten, denen sowohl der Partner als auch Freunde größtes Vertrauen schenken. Mai und Juni verleihen euch Ehrgeiz und überzeugende Ausdruckskraft. Im Büffel geborene Menschen werden strahlender als jemals zuvor sein und siegreiche Ideen und Initiativen haben, besonders wenn sie intellektuelle Tätigkeiten ausüben oder sich mit Öffentlichkeitsarbeit beschäftigen. Im Winter, besonders im November, zeigen sie Furchtlosigkeit und Schnelligkeit beim Treffen von Entscheidungen, für jene, die finanzielle Transaktionen betreffen. Für beinahe das gesamte Jahr werden sie von einer guten physischen Lebenskraft und einem großartigen, geistigen Enthusiasmus gestützt. Der Winter zeichnet sich als eine von großer Energie geleitete Periode ab, in welcher sie sich mit Eifer der Besserung ihres physischen Zustands widmen.

Riesiges Solarkraftwerk in China geplant

Zwei chinesische Firmen haben den Bau eines Solarkraftwerks angekündigt, dass einmal das größte der Welt werden könnte. Die China Technology Development Group und Qinghai New Energy Group wollen zunächst 150 Millionen Dollar für eine 30-Megawatt-Anlage für Photovoltaik (PV) im Qaidam-Becken investieren. Komplett ausgebaut soll das Werk ein Gigawatt Strom produzieren. Ein Zeitrahmen für die Fertigstellung wurde nicht genannt. Experten zufolge war das bisher größte angekündigte PV-Kraftwerk eine 500-Megawatt-Anlage der Firmen OptiSolar und der PG&E Corp in Kalifornien. Das Qaidam-Becken liegt im Nordwesten Chinas. CTDG erklärte, die in der Provinz Qinghai gelegene Salzwüste sei aufgrund ihrer vielen Sonnentage der ideale Standort für eine große Solaranlage. Das Becken ist bereits stark industrialisiert: in der Region befinden sich umfangreiche Vorkommen an Gas, Erdöl und Leichtmetallen. (Quelle: kurier.at)

Projekte nachhaltiger Energienutzung in der Schweiz ausgezeichnet

Sechs Projekte für eine nachhaltige Energienutzung werden dieses Jahr vom Bundesamt für Energie (BFE) mit einem Watt d’Or ausgezeichnet. Dazu gehört unter anderem die Rheintaler Energie-Initiative. Zwölf Gemeinden im St. Galler Rheintal haben sich zu einer Energie-Initiative zusammengeschlossen und ein Energieförderprogramm für Gebäude erarbeitet. Sie hätten geschafft, womit sich oft schon zwei Gemeinden schwer täten, teilte das BFE am Donnerstag mit. Die Energie-Initiative sei deshalb ein Modell für die ganze Schweiz. Dafür erhielt die Rheintaler Energie-Initiative den biketecWatt d’Or 2009 in der Kategorie Gesellschaft. In der Kategorie Energietechnologien wurden das Paul Scherrer Institut in Villigen AG und die Technische Universität Wien ausgezeichnet. Sie hatten in Güssing (A) die weltweit erste Pilotanlage für die Umwandlung von Holz in synthetisches Erdgas gebaut.

Die Rhônéole SA in Vernayaz VS erhielt den Watt d’Or in der Kategorie erneuerbare Energien. Sie hatte im Mai 2008 in Martigny VS das grösste Windkraftwerk der Schweiz in Betrieb genommen. In der Kategorie energieeffiziente Mobilität wurde die Biketec AG aus Kirchberg BE prämiert. Sie verleiht in Tourismusgebieten Elektrofahrräder. Ausgezeichnet wurde schliesslich auch die Allreal aus Zürich in der Kategorie Gebäude für ihre Null-Energie-Wohnüberbauung in Oberwinterthur ZH. Der Spezialpreis der Jury geht an die Ernst Schweizer AG Metallbau in Hedingen ZH. Sie engagiere sich seit Jahren erfolgreich für eine energieeffiziente und umweltschonende Produktion, lautet die Begründung. Die Watt d’Or wurden bereits zum dritten Mal vom BFE verliehen. Die Preise sind nicht dotiert; Ziel ist es vielmehr, die prämierten Projekte bekannt zu machen und so Wirtschaft, Politik und die breite Öffentlichkeit für innovative Energietechnologien zu sensibilisieren. Für die diesjährigen Watt d’Or wurden über 100 Projekte eingereicht.  (Quelle: news.ch)