Die Stadt Yverdon wird ausgezeichnet mit Wakkerpreis 2009

yverdon

Der Wakkerpreis 2009 geht an die Waadtländer Kleinstadt Yverdon-les-Bains. Der Schweizer Heimatschutz würdigt mit der Auszeichnung den Umgang Yverdons mit dem öffentlichen Raum, insbesondere die Aufwertung der Seepromenade und den sorgsamen Umgang mit der Altstadt. Yverdon habe bereits an der Expo.02 mit dem neu gestalteten Bahnhofplatz auf sich aufmerksam gemacht. Seither versuche Yverdon die Verbindung zwischen Altstadt und See wieder aufzuwerten, begründete der Schweizer Heimatschutz am Dienstag die Preisvergabe. Altstadtkern und Seeufer waren im 19. Jahrhundert durch die Eisenbahn und Industriezonen getrennt worden. üngstes Beispiel für die Aufwertung sei der letztes Jahr eingeweihte Parc des Rives. Auf diesem Teil der früheren Arteplage setzten Landschaftsarchitekten mit wenigen baulichen Elementen Akzente und schufen eine von der Bevölkerung geschätzte Erholungszone. Auch der Umgang mit der Altstadt sei sorgfältig. Sie werde nicht zum Museum gemacht, sondern sei lebhaft und authentisch. Die Eingriffe zeugten vom behutsamen Umgang mit dem gebauten Erbe. Der mit 20’000 Franken dotierte Wakkerpreis wird der Stadt am 27. Juni übergeben. Seit 1972 zeichnet der Heimatschutz mit diesem Preis jedes Jahr Gemeinden für vorbildliche Leistungen in der Siedlungs- und Ortsbildentwicklung aus. Im letzten Jahr war Grenchen Wakkerpreisträger.

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