Antike Stadt Seuthopolis soll freigelegt werden

seuthopolis

Die antike Stadt Seuthopolis liegt im Tal der thrakischen Könige und wurde versehentlich überschwemmt. Mit einer spektakulären Methode wird sie nun trockengelegt. Seuthopolis ist sehr gut erhalten und war die Residenzstadt des thrakischen Königs Seuthes III. Dieser gründete die Ortschaft im heutigen Mittelbulgarien im Jahr 323 vor Christus. Heute liegt sie auf dem Grund eines Stausees. Bei Bauarbeiten zum Damm für den Stausee war die Stadt 1948 erst entdeckt worden. Die Archäologen konnten einige Teile davon ins Museum und somit in Sicherheit bringen. Denn auch der spektakuläre Fund hielt die Kommunisten nicht davon ab, das Tal 1954 zu fluten. Dieser Fehler soll nun rückgängig gemacht werden. Dazu hat der bulgarische Architekt Scheko Tilew ein spektakuläres Projekt entworfen. Ein 20 Meter hoher Betonring wird um die Stadt gelegt, der schliesslich das Wasser abhält und die Stadt trockenlegt. Touristen werden zu diesem Ring transportiert und können dort dann die Ruinen begutachten. Der Ring hat insgesamt einen Durchmesser von 420 Metern. Die Regierung hat laut «Welt» bereits grünes Licht gegeben. Finanziert wird der runde Staudamm im Stausee unter anderem von der EU. Das Projekt soll mehr als 150 Millionen kosten.

Die Motive des Architekten Tilew ist klar: «Seuthopolis gehört zur Schatzkammer des Weltkulturerbes.» Wann die Bauarbeiten beginnen, ist noch nicht bekannt.

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