Kundalini – die Kraft der göttlichen Mutter


In der täglichen Internet-Live-Sendung mit Texten von Sri Chinmoy erfuhr man heute Einiges zum Thema Chakren aus dem Buch „Kundalini – die Kraft dergöttlichen Mutter“. Kedar Misani las Texte live auf srichinmoytv und jeettvlive. Die Sendungen beginen jeweils um 22:30 Uhr MEZ. In der Ausgabe vom Sonntag, 8. März wird das Thema „Selbstentdeckung und Transformation“ vorgestellt.

kundalini-chinmoy

Kundalini bedeutet versteckte oder geheime Energie. In jedem Mensch ruhen geheimnisvolle Schätze, die entdeckt und genutzt werden können. Wie? Durch innere Versenkung – Konzentration und Meditation. Der Meditationslehrer und Mystiker, Sri Chinmoy, zeigt in seinem Buch „Kundalini – Die Kraft der göttlichen Mutter“ einen Weg auf, wie ein Zugang zu den Kräften der Kundalini-Kraft gefunden werden kann. Aber er warnt auch vor Missbrauch und einer falschen Herangehensweise. Deshalb rät er jedem Interessierten, den genauen Anweisungen eines Eingeweihten oder spirituellen Lehrers zu folgen. Nur dann wird das Ziel des Kundalini-Yoga, innere Erkenntnis, erreicht werden können. Im Kapitel „Prana und die Kraft der Chakren“ erklärt Sri Chinmoy ausführlich die einzelnen Energiezentren des Kundalini-Yogas, die auch Chakren genannt werden. Die Kundalini-Kraft selbst ist dabei vergleichbar mit der mäandernden Bewegung einer Schlange, die sich die Wirbelsäule empor bewegt.

An bestimmten Punkten ihres Aufstiegs ist sie besonders kraftvoll. Hier sind die Chakren angesiedelt. Es beginnt mit dem Wurzelchakra am Steißbein, welches heilende Fähigkeiten besitzt. Darauf folgt das Milzchakra, welches die Macht der Liebe verkörpert. Danach kommt das Nabelchakra, wo Kummer und Leid ihr Ende finden. Das folgende vierte, mittlere, Zentrum ist sehr bedeutend. Es nennt sich Herzzentrum oder Anahata-Chakra. Seine Macht, so Sri Chinmoy, ist unvorstellbar. Wer die Herrschaft über dieses Zentrum erlangt wird zum Herr über Raum und Zeit. Als nächstes kommt das Kehlkopfzentrum, der Sitz der künstlerischen Ausdruckskraft. Dann das Stirnchakra, auch drittes Auge genannt, wo Visionen geschaut werden können. Das letzte, das Scheitelchakra, gehört nur noch bedingt in diese Aufzählung, da es oberhalb der Wirbelsäule liegt. Hier kann der Mensch Unendlichkeit, Ewigkeit und Unsterblichkeit entdecken. Die Energiezentren können durch Konzentration auf das jeweilige Chakra geöffnet werden. Unterstützend kann dabei ein so genanntes Samenwort oder Mantra Verwendung finden. Jedes Zentrum besitzt sein eigenes Samenwort. Beim dritten Auge ist es zum Beispiel das bekannte Mantra Aum. Jedoch, und das erwähnt der Autor an vielen Stellen des Buches explizit, gibt es Vorbedingungen für die Öffnung, will der Suchende nicht sehr negative Erfahrungen machen und sich in große Gefahr begeben. Die wichtigste Vorbedingung ist dabei Reinheit. Das bedeutet, der Einzelne muss die Fähigkeit besitzen das jeweilige Energiezentrum nur für den jeweiligen Zweck zu verwenden, für welchen es geschaffen wurde. Es also nicht für eigene Zwecke zu missbrauchen. Daher rät Sri Chinmoy dringendst zu einem Lehrer, der den Suchenden sicher um Kliffe und Untiefen des Kundalini-Ozeans geleiten kann.

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