Migros und WWF in der gleichen Richtung aktiv

Die Migros und der WWF erweitern ihre Zusammenarbeit und setzen sich gemeinsam für eine nachhaltige Entwicklung ein. Kooperationen bestehen bereits seit mehreren Jahren, unter anderem bei den WWF Groups zu den Themen «Wood», «Climate» und «Seafood». Wie aus einer Migros-Medienmitteilung hervorgeht, sponsert der Detailhandelsriese exklusiv das Jugendprogramm des WWF. Mit der langfristig angelegten Zusammenarbeit leisten der WWF und die Migros laut den Angaben einen gemeinsamen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung. Besonders wichtige Themen sind der Schutz von Klima, Wald und Meer sowie die Erhaltung der Artenvielfalt. «Die Migros setzt sich seit langem für die Umwelt ein. Wir freuen uns, dass sie jetzt vor allem in der Jugendarbeit ein Zeichen setzt und den WWF in seinem Bestreben für mehr Umweltbildung unterstützt», wird Hans-Peter Fricker, CEO WWF Schweiz, in der Medienmitteilung zitiert.

fscNeu sponsort die Migros das Jugendprogramm des WWF. Dieses richtet sich an Kinder und Jugendliche zwischen 3 und 17 Jahren. Der WWF publiziert altersspezifische Magazine und vermittelt damit spielerisch Wissen zu Tier und Natur. Für die ganz Kleinen gibt es eine Publikation mit Bildergeschichten und Bastelanleitungen. Schulkinder können an Ferienlagern teilnehmen und die Natur im Freien erleben. Ausserdem erhalten sie Informationen zu aktuellen WWF-Kampagnen und lernen, wie sie selber aktiv werden können – zum Beispiel mit einer Standaktion. «Wir sind stolz, dass wir einen Beitrag leisten, um die Jungen für den Umweltschutz zu begeistern. Denn von ihrer Einstellung hängt die Zukunft ab», erklärt Herbert Bolliger, CEO der Migros. Die Migros knüpft an ein bestehendes Engagement an: Seit 2001 ist sie Sponsorin des WWF-Pandamobils. Dabei handelt es sich um einen umgebauten Migros-Verkaufswagen, der mit Ausstellungen von Schulhaus zu Schulhaus unterwegs ist und den Kindern verschiedene Umweltthemen – in diesem Jahr sind es die Alpen – näherbringt. Im Rahmen der Partnerschaft wird die Migros das Angebot an Produkten mit einem ökologischen Mehrwert weiter ausbauen – wie zum Beispiel MSC-Fisch (aus nachhaltiger Fischerei) oder FSC-Möbel (Holz aus verantwortungsvoller Forstwirtschaft). Der WWF und die Migros wollen die Konsumenten gemeinsam über nachhaltige Labels und das umweltbewusste Einkaufen und Verhalten informieren.

Denn nur wenn die Konsumentinnen und Konsumenten wissen, welche Geräte zum Beispiel am wenigsten Strom verbrauchen, können sie einen bewussten Kaufentscheid treffen. Mit der fachlichen Unterstützung des WWF plant die Migros auch weitere ökologische Verbesserungen entlang der ganzen Wertschöpfungskette: Produktion, Einkauf, Verkauf, Logistik, Mobilität und Entsorgung, wie es weiter heisst.

Internationales Photovoltaik-Forum im Rahmen der „Energy“ in Hannover

photovoltaik

Direkte Stromgewinnung aus Sonnenlicht gilt als eine der Technologien mit besonders guten Zukunfts- und Wachstumspotentialen. In der Branche wird verstärkt daran gearbeitet, die Herstellungskosten von Solarzellen zu reduzieren, ihre Effizienz zu verbessern und die Durchsatzraten in der Produktion zu erhöhen. „Wir sind mit unserer einzigartigen Positionierung in den Geschäftsbereichen Concentrated Solar Power und Photovoltaics für die Zukunft gut gerüstet. Mit dem abgelaufenen Geschäftsjahr ist SCHOTT Solar äußerst zufrieden, denn wir haben in beiden Geschäftsbereichen wesentliche Meilensteine unserer ambitionierten Ausbauplanung erreicht und konnten gleichzeitig unsere Profitabilität nachhaltig verbessern“, betonte Dr. Martin Heming, Chief Executive Officer der Schott Solar AG. „Bis zum Geschäftsjahresende planen wir durch die Inbetriebnahme bzw. den Hochlauf weiterer Fertigungslinien in beiden Segmenten eine nochmalige deutliche Ausweitung der Produktionskapazität. Im Geschäftsbereich Photovoltaics sollen insgesamt 360 Megawatt Modulkapazität erreicht werden, im Geschäftsbereich Concentrated Solar Power ist eine jährliche Produktionskapazität für eine Solarkraftwerksleistung von einem Gigawatt elektrisch geplant. Für das Geschäftsjahr 2008/09 geht die Schott Solar AG von einem weiter starken Umsatzwachstum aus. Allerdings wird die Gesamtentwicklung der Solarbranche im Jahr 2009 erheblich von den momentan schwer prognostizierbaren Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise abhängig sein“, so Heming.

Gerade für die Energieversorgung privater Haushalte wird Photovoltaik in Zukunft eine immer größere Bedeutung bekommen. „Die Erneuerbaren Energien werden 2020 in Deutschland 47 Prozent der Stromversorgung sichern. Dabei kommt der sehr dezentralen Solarenergie eine Schlüsselrolle zu. Wenn der Strom vom eigenen Dach in einigen Jahren günstiger ist als der Strom vom Energieversorger, dann werden sich mehr und mehr Haushalte unabhängig machen von Kohle sowie Atom und können zu diesem Wachstum beitragen“, sagt Björn Klusmann, Geschäftsführer des Bundesverbandes Erneuerbare Energie e.V. (BEE). Das Thema Solarstrom ist auf der internationalen Leitmesse Energy, die im Rahmen der Hannover Messe stattfand, im Vergleich zum vergangenen Jahr weiter gewachsen. Der Schwerpunkt der Präsentationen war im Themenpark Renewables zu finden. Auch Werkzeuge, Materialien, Komponenten bis hin zu kompletten Solarstromanlagen, Service- und Dienstleistungen fand man alles zum Thema Photovoltaik.

Auch ds Energieland Nordrhein-Westfalen präsentierte sich mit der EnergieAgentur.NRW- Mehr als 20 Unternehmen und Forschungseinrichtungen stellten auf rund 600 Quadratmetern aus. Auch die Kampagne „Photovoltaik NRW – Solarstrom für Nordrhein-Westfalen“ war präsent: Die abakus solar AG aus Gelsenkirchen stellte maßgeschneiderte Lösungen für gebäudeintegrierte PV-Anlagen vor. Solarkraftwerke und Systeme zur nachhaltigen Energieversorgung gab es von der Ecostream Germany GmbH aus Köln. Das Bonner Unternehmen SolarWorld AG präsentierte den solar betriebenen Rennboliden „SolarWorld No.1“, der gemeinsam mit der Hochschule Bochum konstruiert wurde. Mit der Solarstrom-Kampagne will die Landesregierung gemeinsam mit der EnergieAgentur.NRW Photovoltaik-Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen im Wettbewerb unterstützen (www.photovoltaik.nrw.de).

Eines der Highlights für die Photovoltaik-Branche war auch das erstmalig stattfindende PV-XXL Forum zum Thema „Paradigmenwechsel auf dem PV-Markt durch Projekte im Kraftwerksmaßstab“. Großes Thema war das Zusammenspiel zwischen Politik, Energie-Versorgungsunternehmen und Photovoltaik-Industrie sowie alternative Geschäfts- und Finanzierungsmodelle für Photovoltaik-Kraftwerksprojekte. (Quelle: oekonews.at)

Konzertausschnitte von Sri Chinmoy’s Auftritt im japanischen Kumamoto

Vodpod videos no longer available.

Es ist 45 Jahre her seitdem Sri Chinmoy (1931-2007) in den Westen gekommen ist, um sich für Frieden und Harmonie einzusetzen. Ein wichtiges Medium waren dabei meditative Konzerte, in denen er seine bengalischen Lieder wie auch seine musikalischen Kompositionen aufführte. Ein solches Konzert fand in der südjapanischen Stadt Kumamoto im Jahre 1997 statt. Ich hatte die Gelegenheit persönlich dabei zu sein und das Konzert zu filmen. Dieser Ausschnitt zeigt den Maestro beim Singen und mit der goldenen Bambusflöte, einer seiner Lieblingsinstrumente.

Trommelsemiar im schweizerischen Braunwald

tromelAm Samstag, den 25. April organisiert Maria-Magdalena Mara im schweizerischen Bergort Braunwald ein Trommelseminar. Maria schreibt in ihrem Flugblatt darüber: Ich habe auf vielerlei Wunsch spontan ein Trommelseminar organisiert. Da ich mich vegan ernähre und diese Ethik auch in meinem ganzen Leben leben will, trommle ich seit einiger Zeit auf „Kristalltrommeln“. Man nennt diese Trommeln so, weil sie einen äusserst starken und grossen Klangraum öffnen und aus Kunstfell hergestellt sind. Kein Tier musste deswegen sein Fell lassen. Diese „vegetarischern“  Trommeln haben noch andere Vorteile, man muss sie nicht spannen und sie können sich auch nicht verziehen. Ich vermittle das UR Alte Wissen, WAS eine Trommel ist, sie ist KEIN Musikinstrument und sie solle auch nicht zum Spielen oder unwissentlich gebraucht werden. Ihr lernt die verschiedenen Takte und den Sinn davon. Auch wie man damit reisen kann und sich selber anschliessend wieder GANZ einsammelt, damit die Seele wieder im Körper ist und die Aura geschlossen. Das Seminar (ohne Trommel) kostet SFR. 150.— und findet statt am Samstag  von 10.00 Uhr bis ca. 15.00 Uhr. Wir sind im Bio Hotel Klösterli, und treffen uns in Linthal an der Talstation der Braunwaldbahn um 9.30 Uhr. Lasst uns mit viel Freude den Frühling begrüssen; am 25.4. ist Neumond – einen neuer Zyklus eintrommeln. Wer ist dabei? Weitere Infos: www.ashahain.ch.

Schweizer Solarfirma gewinnt Energy Globe Award

1240348418Für den Bau des ersten zu 100 Prozent solar beheizten Mehrfamilienhauses Europas erhält das Oberburger Solarunternehmen Jenni Energietechnik AG den Energy Globe Award. Im Rahmen des Treffens der EU-Umweltminister in Prag wurde das im bernischen Oberburg gebaute Solar-Mehrfamilienhaus vor kurzem mit einem begehrten «Energy Globe Award» ausgezeichnet. Insgesamt waren 769 Projekte aus 111 Länder nominiert. Das Solar-Mehrfamilienhaus wurde als bestes Schweizer Projekt auszeichnet und war zudem unter den 15 weltweit besten Projekten. Auf dem Dach des Mehrfamilienhauses sind Sonnenkollektoren installiert, die den Solarspeicher im Gebäude aufheizen. Von der gespeicherten Wärme können die acht Wohnungen auch im Winter vollständig mit Warmwasser versorgt und beheizt werden. Da die Sonne gratis scheint, haben die Mieter tiefe Nebenkosten. Zudem müssen sie sich nicht vor steigenden Energiekosten fürchten. “Der Energy Globe Award ist für unser Unternehmen ein Riesenerfolg”, sagt der Geschäftsleiter Josef Jenni. Trotz Wirtschaftskrise liegen die Umsätze des Unternehmens aktuell über dem Vorjahr. “Viele Eigenheimbesitzer wollen lieber eine Solaranlage installieren, als Autos oder Aktien zu kaufen”, so Jenni.

Interview mit Guinness Champion Ashrita Furman

Vodpod videos no longer available.

Wie schon erwähnt, hat diese Woche Ashrita Furman aus New York sein neuesten Guinness-Rekord mit der Rezitation des Gedichtes „Precious“ von Sri Chinmoy erhalten. Gleichzeitig erreichte er damit einen Rekord als Halter der meisten Guinness-Rekorde. Ich habe Ashrita noch am gleichen Tag interviewt. Hier die neueste Ausgabe von LIFE Voices mit  der Geschichte von Ashrita und wie seine Rekorde zustande kommen (Englisches Original). Die beste Qualität erreicht man, wenn man zuerst auf das Bild klickt, dann unten rechts auf der Bildleiste den Knopf HD drückt, und anschliessend das Video in Super-Qualität anschaut!

Spiritualität und Alltag – Jammern bringt doch nichts

Von Ingrid Auer

auer
Igrid Auer

Obwohl in Büchern, deren Inhalte auf medialem Weg empfangen wurden, seit Jahren immer wieder von einem bevorstehenden Zusammenbruch unseres Bankensystems zu lesen war, reagierten die meisten von uns dennoch völlig überrascht und sehr betroffen, als sich diese Voraussagungen bewahrheiteten. 2008 war als „Jahr der großen Veränderungen“ angekündigt worden und es hat seinem Namen wirklich Rechnung getragen. Viele Menschen wurden mit tief greifenden Veränderungen – oft in mehreren Lebensbereichen gleichzeitig – konfrontiert: Im Privaten, im Beruf, in wirtschaftlichen oder in gesundheitlichen Bereichen. Schlägt man Zeitungen auf, hört oder sieht man Nachrichten, dann beherrscht ein Thema alle anderen: Die Weltwirtschaftskrise. Es wird gejammert ohne Ende! Wir alle sind mittlerweile eine Gesellschaft von „scheinbaren“ Opfern geworden, die immer nur andere Menschen für ihre persönliche Situation verantwortlich macht. Ohnmacht und Wut, Resignation und Hilflosigkeit haben dazu geführt, dass die meisten zuerst die Schuld bei anderen, beispielsweise bei Politikern, Wirtschaftsbossen oder Spekulanten suchen. Dabei vergessen sie, dass letztendlich doch sie selbst die Verantwortung dafür tragen, was ihnen im Leben widerfährt. Und diese Verantwortung kann und wird ihnen aber niemand abnehmen.

Bereits die Philosophen der Antike kannten die Geistigen Gesetze, beispielsweise das Spiegelgesetz (Analogiegesetz), das da lautet: „Wie innen so außen, wie oben so unten.“ Alles, was wir im Außen erleben, spiegelt immer unser Inneres. Das Resonanzgesetz wiederum sagt: „Alles, womit wir in Resonanz gehen, ziehen wir in unser Leben herein, ob positiv oder negativ.“ Provokant formuliert würde das bedeuten: Wir haben genau die Krise, die Politiker, die Wirtschaftsbosse und die Spekulanten, die wir verdienen. Sie sind der Spiegel unserer Gesellschaft. Also jammern wir bloß nicht weiter! Jammern und Klagen lösen keine Probleme, egal, worum es sich dabei handelt. Im Gegenteil: Sie verstärken und verlängern sie nur. Solange wir beklagen, was in unserem Leben verkehrt läuft, gibt es keinen Raum dafür, etwas Positives ins Leben herein zu lassen. Solange wir im Jammern verhaftet sind, können wir uns nicht auf eine Veränderung oder Verbesserung der Situation konzentrieren. Denn Jammern verbraucht all unsere Aufmerksamkeit, unsere Kraft und unsere Zeit.  „Das Leben fängt genau da an, wo die Bequemlichkeit aufhört“, schreibt Neale Donald Walsch in einem seiner Bücher. Das klingt ziemlich unangenehm, aber er hat damit Recht! Es kann sich an unserer derzeitigen Situation nur dann etwas verändern, wenn wir beginnen, zuerst einmal eine Art innere Bestandsaufnahme zu machen und ehrlich zu hinterfragen, was die unliebsamen Veränderungen, die gerade das Jahr 2008 – auch in privaten Bereichen – mit sich brachte, mit uns persönlich zu tun haben. Waren wir zu bequem, zu feige, zu inkonsequent, zu unbedacht oder zu unflexibel? Haben wir die Anzeichen anstehender Veränderungen nicht erkennen wollen, sie unter den Teppich gekehrt oder vor uns hergeschoben? Waren wir nicht bereit, Menschen, Situationen oder Verbindungen loszulassen, die uns an einer Weiterentwicklung gehindert haben? Sind wir vielleicht jetzt endlich willens, Zeit und Energien zu investieren, um eine echte Veränderung in unserem Leben zu bewirken? Wir haben die Wahl.

Ein wichtiger Punkt sei in diesem Zusammenhang noch erwähnt: Unser morphogenetisches Feld, also unser Massenbewusstsein. Mit jedem Jammern, mit jeder Klage und mit jedem negativen Beitrag in den Medien, der die Banken- und Wirtschaftskrise zum Inhalt hat, werden negative Energien in unserem individuellen morphogenetischen Feld, aber auch im weltumspannenden Bewusstseinsfeld abgespeichert. Es liegt an uns, wie sehr wir uns vom allgemeinen Wehgeschrei anstecken und mitziehen lassen, wie sehr wir immer wieder in negative Gespräche einsteigen und damit diese Energien noch weiter verfestigen. (Thema des Meistersymbols „Serapis Bey“) Eine Alternative dazu wäre, umzudenken, nach Lösungen zu suchen, sowie anderen und sich selbst Mut und Zuversicht zuzusprechen. Und wir sollten die Geistige Welt darum bitten, uns dabei zu unterstützen. Denn bei allem Negativen, was sich derzeit hier auf unserem Planeten abzuspielen scheint, sollte man eines nicht aus den Augen lassen: Das, was jeder Einzelne bereit ist, an Altem und Überholtem aufzugeben, und das, was jeder Einzelne bereit ist, an Veränderungen zuzulassen, schafft kreatives Potenzial für die gesamte Menschheit. Die Eigenverantwortung jedes Einzelnen für die Entwicklung und den Fortbestand unseres Planeten bekommt damit eine neue, weltumspannende Dimension. (Quelle: www.menschenklang.com)

NTDTV publiziert Video über Rekord-Gedicht „Precious“ von Sri Chinmoy

NTDTV hat als erste TV-Station einen Bericht über den Rekord veröffentlicht, den Ashrita Furman am Dienstag in New York aufgestellt hat. Das Gedicht „Precious“ (Wertvoll) von Sri Chinmoy wurde in 111 Sprachen übersetzt und rezitiert. Hier ist die auf YouTube publizierte Version. In wenigen Tagen erscheint auch im Rahmen meiner Serie „LIFE Voices“ ein Interview mit Ashrita Furman, das ich am gleichen Tag machen durfte. Wird natürlich auch hier auf dem Blog zu sehen sein.

Vodpod videos no longer available.

New York: Guinness-Rekord für Gedichtrezitation von Sri Chinmoy

ashrita-poetry2

Der New Yorker Bioladen-Besitzer und langjähriger Schüler des Meditationslehreres Sri Chinmoy, Ashrita Furman hat gestern mit der Präsentation eines Gedichtes seines Meisters in 111 Sprachen seinen 100. bestehenden Guinness-Rekord aufgestellt. Gegen 100 Teilnehmer haben dabei mitgeholfen. Der Anlass fand vor der City Hall in Manhatten statt, wo Ashrita persönlich vom Guinness-Zeuge Danny Girton Jr. mit zwei Urkunden ausgezeichnet wurde, eine für den neuesten Rekord und eine zweite für das Erreichen des 100. gültigen Guinness-Rekords, was in sich wieder einen Rekord darstellt!

Solarkocher im Kartongehäuse erhält Zukunftspreis

picture-1Ein kenianischer Solarkocher namens Kyoto-Box, der umgerechnet fünf Euro kostet, hat den «Forum for the Future Preis» in der Höhe von 75’000 Dollar gewonnen. Bei dem Wettbewerb werden günstige und umweltfreundliche Lösungen für arme Länder prämiert. Solarkocher verringern einerseits gesundheitsschädliche Abgase in Wohnräumen, andererseits wird damit die Umwelt geschützt, da der steigende Bedarf an Brennholz zur Zerstörung der Vegetation führt. Zudem sind viele Dorfbewohner – zumeist Frauen – täglich stundenlang mit der Suche nach Brennholz beschäftigt. Der kenianische Hersteller der Kyoto-Box, die aus Karton gefertigt ist, hofft, damit das Kochen mit Sonnenenergie etwas populärer zu machen. «Die Kyoto Box hat das Potenzial Millionen von Menschenleben zu ändern, in dem grüne und nachhaltige Methoden gefunden werden», so Peter Madden, CEO des Forum for the Future. Die Solarbox ist sehr einfach konzipiert – sie besteht aus zwei Kartonschachteln, die mit Reflektorfolien ausgekleidet und mit schwarzer Farbe ausgemalt sind, um für die maximale Absorption der Solarenergie zu sorgen. Wenn der Topf mit einer transparenten Folie abgedeckt wird, erhitzt sich das Wasser auf mindestens 80 Grad. Insgesamt zwei Mrd. Menschen weltweit verwenden Holz zum Kochen, da andere Brennstoffe zu teuer für sie sind.

«Das ist die einfachste Lösung, die ich gefunden habe», erklärt der Erfinder der Kyoto-Box und der Gründer des Unternehmens Kyoto Energy, Jon Böhmer. Das sei auch die Philosophie dahinter. Der Norweger Böhmer arbeitet bereits seit fünf Jahren an einer optimierten Version. «Was eine grosse Rolle spielt, ist auch die Tauglichkeit zur Massenproduktion», meint Böhmer. Bereits bestehende Kartonhersteller könnten jeden Monat zehntausende der Schachteln produzieren. Kyoto Energy stellt aber auch andere Billigprodukte für ein besseres und ökologisch gesünderes Leben her. Die Idee mit Hilfe der Sonnenenergie zu kochen, ist Jahrhunderte alt. Seit einigen Jahren bieten auch andere Hersteller solche Kocher an. Eines davon ist das Deutsche Unternehmen Sun and Ice. «Die Modelle mit einem Spiegeldurchmesser von 1,40 Meter sind hervorragend zum Grillen, Backen, Braten und Frittieren geeignet», so Geschäftsführer Stephan Zech. Der Solarkocher, der aus einem Parabolspiegel besteht, habe sich inzwischen über 30’000-fach bewährt. «In zahlreichen Ländern wurden bereits Werkstätten für die Reparatur und Installation von Solarkochern eingerichtet.»

Längerfristig arbeite man daran, die Kocher vor Ort herzustellen. Untersuchungen haben ergeben, dass die Emissionen von offenem Feuer für Babys und Kinder besonders in Räumlichkeiten extrem hoch ist. «Wenn zwei Mal am Tag gekocht wird, entstehen Schadstoffe, die der Menge von 150 filterlosen Zigaretten entsprechen», so Zech. «Die Low-Tech-Solarkocher sind eine wirklich optimale Möglichkeit darauf zu reagieren», meint der Experte. (Quelle: news.ch)

„Together to One“- Ein neuartiges Fair-Trade-Projekt

jericho

Together to One ist ein aus sich heraus wachsendes Zukunfts-Projekt. Es wurde in der Schweiz von Susanne Triner initiiert und im Mai 2005 gegründet. Ziel ist der weltweite Bewusstseinswandel hin zu mehr Miteinander. Das Ziel wird dadurch erreicht, dass Individuen gestärkt werden um danach das Gelernte in handfesten Projekten umzusetzen. Die Projekte konzentrieren sich im Moment auf eine ausgewählte Stadt. Das Wissen steht weltweit zur Verfügung. Der Startpunkt ist Jericho, die älteste Stadt am tiefsten Punkt der Erde. Hier schafft Together to One gemeinsam mit der lokalen Bevölkerung an der Blaupause einer Zivilgemeinschaft zum Wohl aller. Together to One bringt Menschen zusammen, um in ‚Smart Groups’ konkrete Projekte umzusetzen. Diese werden von lokalen InitiantInnen und Besuchern aus aller Welt am jährlich stattfindenden Zukunftskongress vorgestellt und mit Begeisterung umgesetzt. Together to One begleitet die Projektgruppen während durchschnittlich drei Jahren. Individuelle Empowerment-Strategien und der Together to One-Gruppenprozess sind dabei wichtige Grundpfeiler. In Jericho entsteht die Blaupause für eine Zukunft zum Wohle aller, die Idee selber geht später auf Reisen und soll weitere Städte inspirieren. Merida, eine mittelgrosse Stadt in Mexiko will ab 2012 Together to One Stadt werden.

susanne
Gründerin Susanne Triner

Together to One ist ein der wenigen sogennanten „Hilfsorganisation“, die durch ihre Philosophie einen Bewusstseinswandel hin zu mehr Miteinander der Menschenfamilie anstrebt. Dies bedeutet nicht nur spirituelle Arbeit an sich selbst, die Together to One Gruppenprozesse fordern und fördern auf allen Ebenen. An jedem 21. Tag des Monats wird das morphogenetische Feld des Together to One aktiviert. So erhalten Menschen weltweit die Möglichkeit sich zu verbinden und gemeinsam an der Zukunft mitzuwirken. Das Feld wird von allen genährt und allewerden vom Feld genährt. Es ist ein freies Geben und Nehmen, ein sich gegenseitig fördern und stützen. Wer bei einem Together to One Projekt mitwirkt ist automatisch Mitglied des Vereins. Es gibt vorderhand keine Mitglieder-Beiträge. Von den Mitgliedern wird allerdings erwartet, dass sie sich in den Projekten engagieren. Ein Austritt ist jederzeit möglich. Bis anhin haben ca. 1200 Personen bei Anlässen, in Projekt-Gruppen und bei Seminaren teilgenommen.

Die Together21 Aktivitäten in Jericho laufen unter dem Namen Sawa Asdika Ariha (Together Friends of Jericho). Ein erstes Projekt heisst: „Adopt-A-Palm – Adoptiere eine Palme“. Menschen aus aller Welt adoptieren eine Palme. Diese wächst während über hundert Jahren und liefert Ernteerträge. Die Erträge werden in weitere Projekte investiert. Bio-Diversität und Permakultur werden gefördert, Experimente mit alternativen Anbaumethoden gemacht und Lösungen für die Wasserknappheit gefunden. Die Produkte werden in Bio-Qualität auf dem Europäischen Markt angeboten. Weitere ähnliche Projekte sind in Arbeit. Eine Palme kostet 127 Euro oder 210 CHF. Der Betrag deckt die Kosten für fünf Jahre Pacht, die Bereitstellung des Landes, den Kauf der Dattelpalmen, die Kosten für Wasser und Elektrizität, die Gehälter der Fachkräfte und weitere Unkosten. Die Geschichte von Jericho ist seit tausenden von Jahren mit der Dattelpalme verbunden. Im Alten Testament wird die Oase gar als „Stadt der Palmen“ bezeichnet. Menschen kultivieren die Dattelpalme seit 6000 Jahren und die Pflanze hat im Jordanland immer eine wichtige Rolle für die Ökologie gespielt. Die Palmen werden bis zu 30 m hoch und leben mehrere hundert Jahre. Sie bieten kleineren Pflanzen Schutz vor der Härte des Klimas. Die süsse Frucht der Dattelpalme ist eine der nährreichsten überhaupt. Für den gleichen Nährwert an Mineralien und Vitaminen müssten Aprikosen, Birnen und Trauben in gleicher Menge, gleichzeitig gegessen werden. Mehr Informationen siehe: www.adoptapalm.com.

Biomasse statt Erdöl

wald

Stroh, Holz, Mikroalgen und viele weitere Nachwachsende Rohstoffe können Erdöl ersetzen. Das Land Sachsen-Anhalt, der Bund und die Fraunhofer-Gesellschaft planen ein Forschungszentrum in Leuna, das Unternehmen ermöglichen soll, chemisch-biotechnologische Verfahren vom Labor in die technische Anwendung zu bringen. Die Minister für Finanzen sowie Wirtschaft und Arbeit des Landes Sachsen-Anhalt, Jens Bullerjahn und Dr. Reiner Haseloff, sowie Prof. Dr. Marion Schick, Vorstand Personal und Recht der Fraunhofer-Gesellschaft, haben am Freitag in der Lutherstadt Wittenberg den Aufbau des Chemisch-Biotechnologischen Prozesszentrums CBP angekündigt. Am Chemiestandort Leuna im mitteldeutschen Chemiedreieck sollen das CBP und eine Fraunhofer-Projektgruppe entstehen.

Das begehrte Mineralöl ist Ausgangsstoff für viele Produkte wie Kunststoffe, Lacke, Waschmittel, Klebstoffe oder Kosmetik. Weltweit arbeiten Chemieunternehmen daran, den Rohstoff Erdöl durch nachwachsende Rohstoffe zu ersetzen. Schon heute werden viele Produkte aus Biomasse hergestellt. Dazu sind ausgefeilte Verfahren notwendig. Viele Inhaltsstoffe der Pflanzen müssen beispielsweise durch Enzyme chemisch verändert werden, bevor sie sich für eine Weiterverarbeitung eignen. Die Pflanzenstoffe müssen jedoch in konstanter Qualität und zu günstigen Preisen verfügbar sein, um im industriellen Maßstab als Rohstoffquelle dienen zu können. Neue Verfahren sollen dabei ohne Lebens- und Futtermittel auskommen. »Die Nutzung nachwachsender Rohstoffe in industriellen Dimensionen ist selbst für große Unternehmen ein erheblicher finanzieller und technologischer Kraftakt. Viele kleine und mittlere Unternehmen scheitern, obwohl sie im Labor bereits attraktive Produkte erfolgreich entwickelt haben. Mit der Schaffung des CBP unterstützen wir daher gezielt diesen kritischen Schritt auf dem Weg in die industrielle Anwendung innovativer Produkte und Verfahren unter Nutzung der industriellen Biotechnologie. Dadurch stärken wir nicht nur die regionale Kompetenz und schaffen die Grundlage für neue Arbeitplätze in der Region, sondern setzen auch ein Zeichen mit nationaler Signalwirkung«, erläuterte Haseloff die herausragende Bedeutung des CBP für das Land Sachsen-Anhalt. »Das neue Chemisch-Biotechnologische Prozesszentrum CBP schließt die Lücke zwischen Labor und industrieller Umsetzung«, bestätigt Marion Schick. »Das Zentrum in Leuna soll allen Kooperationspartnern für Forschung und Entwicklung zur Verfügung stehen. Die neue Projektgruppe ist eng mit den Fraunhofer-Instituten vernetzt und kann auf die Kompetenzen der Fraunhofer-Kolleginnen und Kollegen zurückgreifen.«

Wissenschaftler der Fraunhofer-Institute für Grenzflächen und Bioverfahrenstechnik IGB und für Chemische Technologie ICT planen das CPB gemeinsam mit der InfraLeuna GmbH, der Standortbetreibergesellschaft des Chemiestandorts Leuna. Mit diesem sehr flexibel einsetzbaren Bioraffineriekonzept bieten sich neue Möglichkeiten, um in Zukunft biologische Rohstoffe verarbeiten zu können und nach Bedarf Öle, Fette, Cellulose, stärke- oder zuckerhaltige Rohstoffe als Ausgangsstoffe für Produkte zu gewinnen. Durch das Engagement sollen neue, hochwertige Arbeitsplätze geschaffen und die Ansiedlung von Biotechnologiefirmen gefördert werden. Nach der Aufbauphase werden ca. 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am CBP tätig sein. »Als klassischer Chemiestandort sind unsere produzierenden Unternehmen bisher weitgehend von fossilen Rohstoffen abhängig. Mit regenerativen Rohstoffen können wir sowohl diese Abhängigkeit als auch CO2-Emmissionen weiter reduzieren. Das CBP ist ein wichtiger erster Schritt in diese Richtung« sagt Andreas Hiltermann, Geschäftsführer der InfraLeuna GmbH.

Sachsen-Anhalt wird an der Gesamtinvestition von derzeit geplanten 50 Millionen Euro einen Anteil von 20,1 Mio Euro sowie die Anschubfinanzierung der Projektgruppe beitragen. Die restlichen Mittel sollen durch das Engagement der Industrie, mittels Bundeszuwendungen der Fraunhofer-Gesellschaft und im Rahmen mehrerer konkreter Forschungsprojekte mit Unterstützung unterschiedlicher Bundesministerien aufgebracht werden. Erste Projekte sollen von den Bundesministerien für Bildung und Forschung (BMBF), für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) und für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) finanziert werden. Die Fraunhofer-Gesellschaft plant, sich mit 9,6 Mio Euro aus der Grundfinanzierung des BMBF zu beteiligen.

Gegenwärtig planen 23 Industrieunternehmen sowie 15 Universitäten und Forschungseinrichtungen ihre Beteiligung an den Projekten. Ihr Ziel ist es, die Prozesse vom Rohstoff über den Biokatalysator und der Skalierung der benötigten Verfahren zum gewünschten Produkt und in die industrielle Umsetzung zu bringen. »Wir möchten nun die im Labor entwickelten Verfahren und Prozesse in Größenordungen testen, die für die Industrie relevant sind. Dazu benötigen wir die Infrastruktur und Anlagen«, erklärt Professor Thomas Hirth vom Fraunhofer-IGB. Sobald der Fraunhofer-Senat und der Bund-Länder-Ausschuss zugestimmt haben, kann die Forschungsarbeit losgehen. (Quelle: oekonews.at)

Borobudur – Besuch des grössten buddhstischen Monuments in Indonesien

Vodpod videos no longer available.

borobudur-overview

Ich konnte kürzlich das grösste buddhistische Monument in Indonesien besuchen: Borobudur auf der Insel Java. Im 8. Jhdt. mit über 2 Millionen Steinen erbaut, stellt es die ganze Lebens-Geschichte von Buddha sowie seine über 500 Inkarnationen in Skulpturen und Steinbildern dar. Obwohl nur wenige der Buddha-Figuren erhalten sind, ist die Anlage im quadratischen Grundformat mit der grossen geschlossenen Stupa an der Spitze die meistbesuchteste buddhistische Tempelanlage von Indonesien. Besonders faszinierend sind die Stupas im Morgengrauen, wenn noch kaum Besucher da sind und die ersten Sonnenstrahlen die Skulpturen beleuchten. Erlebt Borobudur in diesem 10minütigen Video, das auch eine Führung mit der Schilderung der in Stein gemeisselten Geschichte von Buddha enthält. Klicke auf das HD-Signet unten rechts des Videofeldes, um die optimale Bildqualität zu erhalten.