Akku-Wechselstationen sollen Elektroautos populär machen

Picture-5Elektroautos sind bislang eher für Pendler interessant. Ob Elektrosmart, Tesla Roadster oder Think City – wer mit seinem Stromer lange Überlandfahrten absolvieren will, muss nach dem derzeitigen Stand der Technik Übernachtungen einplanen. Spätestens nach 200 Kilometern Autobahn ist der Akku in der Regel leer. Der Ladevorgang an einer herkömmlichen Steckdose dauert etliche StundenBetter Place, eine Firma des ehemaligen SAP-Vorstands Shai Agassi, möchte dieses Problem lösen. Das Unternehmen stellt keine eigenen Elektroautos her, sondern möchte gewissermaßen der Tankwart des Stromer-Zeitalters werden. Better Place plant in mehreren Ländern den flächendeckenden Aufbau von Ladestationen für Elektrovehikel. Die Firma geht zwar davon aus, dass viele Autobesitzer in Zukunft ihre Fahrzeuge über Nacht an der Steckdose aufladen werden. Für lange Fahrten setzt Agassi jedoch auf automatisierte Servicestationen, an denen Fahrzeugbesitzer ihre Akkublöcke austauschen lassen können. Einen Prototypen dieser Technik stellte die Firma nun in Yokohama vor. Das Robotersystem arbeitet mit zwei Schlitten, die sich auf einem automatischen Schienensystem bewegen. Einer hält die geladene Batterie, während der andere die leere entfernt. Sie wandert automatisch in eine Ladevorrichtung und wird für den Einsatz im nächsten Fahrzeug vorbereitetDamit dieses System praktikabel wird, müssen noch einige Hürden überwunden werden. Der Fahrzeugboden muss eine Öffnung für den Akkuaustausch haben, und die im Pkw eingesetzten Akkus müssen normiert sein. Bei der Demonstration in Yokohama zeigte Better Place einen Nissan-Crossover-Prototypen, der über eine entspreche Vorrichtung verfügt. Bisher gibt es weltweit aber noch kein Serienfahrzeug, das mit der Austauschstation kompatibel ist. (Quelle: SPIEGEL online)

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