Erfolgreicher „World Harmony Run“ in Island

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Der von Sri Chinmoy initierte internationale World Harmony Run ermöglicht seit über 20 Jahren Millionen von Menschen mit einer Friedensfackel für den Frieden zu laufen. Im Juli 2009 gastierte das Team mit einer Rekordbeteiligung in Island, wo der Lauf durch das ganze Land führte und viele begeisterte Anhänger fand – auch von Seiten der Regierung, die mehrheitlich solche Friedensbemühungen schätzt. Mehr Bilder und Infos über den Lauf in Island könnt ihr hier sehen.

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Eruption des Vulkans Anak Krakatau

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Ein faszinierendes Schauspiel bietet die Eruption des Vulkans Krakatau. Krakatau ist eine Vulkaninsel in der Sunda-Straße zwischen den indonesischen Inseln Sumatra und Java. Der Vulkan brach im Laufe der letzten Jahrhunderte mehrfach aus. Die bekannteste Eruption, bei der die gesamte Vulkaninsel vollkommen zerstört wurde, ereignete sich am 27. August 1883. Seit April 2008 ist er wieder aktiv bis auf den heutigen Tag. Photo: Marco Fulle.

Elektroautos sollen durch Tauschakkus attraktiver werden

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Renault plant für 2011 vier Elektroautos

Einer Untersuchung des Instituts für Entrepreneurship und Technologie an der Universität Berkeley zufolge könnten austauschbare Akkumulatoren zum endgültigen Durchbruch von elektrisch betriebenen Fahrzeugen führen. Elektroautos könnten so ohne die teuren Energiespeicher vertrieben werden und würden den amerikanischen Markt aufgrund sich ergebender Preisvorteile bis 2030 dominieren, so der Tenor der Experten. Fahrzeughalter würden die zur Fortbewegung nötigen Akkus einfach leasen und müssten diese bei der Anschaffung von Elektrofahrzeugen nicht länger berappen. Im Falle einer Realisierung dieses Ansatzes, der den Aufbau und die Instandhaltung eines adäquaten Netzes von Akkulade- bzw. Tauschstationen vorsieht, wird in den USA mit einer 62-prozentigen Verringerung der CO2-Emissionen, verglichen mit den Werten von 2005, gerechnet. «Solche Geschäftsmodelle wie etwa von Better Place sind zwar schon seit längerem bekannt. Es ist jedoch schwer vorstellbar, dass die Akkubatterie als Kernelement des Elektrofahrzeugs zu einem kollektiven Gegenstand gemacht werden kann, zumal Leistungsfähigkeit und Haltbarkeit massgeblich von Handhabe bzw. Pflege abhängen», sagt hingegen Martin Pulfer, Leiter der Energieforschungsprogramme Verkehr und Akkumulatoren, vom Bundesamt für Energie. Angesichts von Ladezeiten zwischen drei und sieben Stunden müssten Tauschstationen über riesige Ladeeinrichtungen verfügen.

Die Batterien sind und bleiben wohl in ökonomischer wie technischer Hinsicht der Knackpunkt bei der Elektrifizierung des Strassenverkehrs. Zur Zeit könnten maximal 200 Wattstunden Strom mit einem Kilogramm Batteriemasse gespeichert werden. Für 130 Kilometer Elektromobilität mit einem PKW seien jedoch etwa 20 Kilowattstunden Strom und damit 100 Kilogramm Masse zur Speicherung nötig, so Pulfer weiter. Von den US-Wissenschaftern werden jedoch entscheidende Vorteile auf Seiten der Konsumenten gesehen. Angesichts aktueller Batteriepreise und steuerlicher Rahmenbedingungen würden Elektroautos, die auf einfache Weise mit Akkumulatoren bestückt werden können, in den USA schon ab 2012 im Schnitt 7500 Dollar weniger kosten als vergleichbare Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren, so Thomas Becker, Wirtschaftswissenschafter an der Universität Berkeley und Autor der Studie. TauschIm Falle einer funktionierenden Infrastruktur würde sich auch die Reichweite von Elektrofahrzeugen beträchtlich erhöhen, da entladene Akkubatterien an Tauschstationen einfach mit aufgeladenen ersetzt werden könnten. Die Fahrzeuginhaber müssten sich über Robustheit und Kapazität von Akkumulatoren auch nicht länger den Kopf zerbrechen. Notwendig werdende Hardware-Upgrades würden von den Betreiberfirmen durchgeführt, deren Geschäftsmodell sich mit jenem von Mobilfunknetzbetreibern vergleichen liesse.

Die Studie bezieht sich auf den amerikanischen Markt, in Europa scheinen die Konsumenten im Hinblick auf Erwerb und Betrieb eines Elektroautos indes nicht minder aufgeschlossen zu sein. Die fehlende Infrastruktur und die immer noch hohen Kosten für leistungsfähige Akkumulatoren sind jedoch auch hierzulande als die zentralen Hindernisse für die baldige Verbreitung von Fahrzeugen mit elektrischem Antrieb anzusehen. (Quelle: news.ch)

Mandu spielt auf der chinesischen Erhu

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Als ich vor einer Woche ein Interview mit dem österreichischen Musiker Mandu Trummer machen konnten, drehten wir gleich noch einen kleinen Film in der Dorfkirche von Elm (Schweiz). Mandu spielt das Stück „Ore Tora“ von Sri Chinmoy und „Ave Maria“ von Schuibert. Viel Spass!

Abgefülltes Mineralwasser bald verboten?

mineralwasserWird es bald verboten sein,  abgefülltes Mineralwasser zu verkaufen. Besonders wenn man daran denkt, wie gross der damit verbundene Abfallberg und die Verschwendung von Rohstoffen ist, scheint diese Hypthese gar nicht so weit von der Wirklichkeit entfernt zu sein. Oft ist die Qualität des Wassers kaum besser als Hahnenwasser. Eine Gemeinde in Australien hat jetzt schon ernst gemacht. Wie der Tages-Anzeiger in seiner online-Ausgabe berichtet, haben die Bewohner der australischen Stadt Bundanoon den Verkauf von Wasser in Flaschen in ihrer Gemeinde verboten. Sie sind die ersten in Australien und vermutlich sogar weltweit, die diesen drastischen Schritt gegangen sind. Für die Flaschenwasserindustrie in Australien war es am Mittwoch die zweite Niederlage innerhalb weniger Stunden. Zuvor hatte der Regierungschef des Staates New South Wales es allen Behörden verboten, in Flaschen abgefülltes Wasser zu kaufen. Er nannte es eine Verschwendung von Ressourcen. Ähnliche Kampagnen gibt es inzwischen in vielen Ländern, so auch in den USA unter dem Motto «Think Outside the Bottle». Ein Sprecherin erklärte, es gehe darum zu erkennen, dass sicheres Trinkwasser auch aus dem Wasserhahn kommt. Für die Herstellung der Flaschen, den Transport und die Entsorgung des Mülls entstehen riesige Kosten. In Bundanoon begann der Protest, als eine in Sydney ansässige Firma ein Abfüllwerk für Wasser in ihrer Stadt bauen wollte. Die Aussicht, dass diese Firma ihr Wasser abpumpt, in Flaschen füllt und in das 160 Kilometer entfernte Sydney fährt, empörte sie so sehr, dass sie beschlossen, dem Wasser in Flaschen den Kampf anzusagen…

Mystery Park: Erfolgreiche Wiedereröffnung

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Am 15. Mai wurde der Mystery Park in Interlaken für fünf Monate wieder eröffnet. Während der letzten sechs Wochen besuchten täglich über 500 Interessierte den Freizeitpark.Eigentlich hatte der Mystery Park im Dezember 2006 seine Tore geschlossen. Trotzdem wollten ihn die Betreiber in diesem Sommer nochmals eröffnen. Der Mut zu diesem Risiko habe sich gelohnt, sagt Geschäftsführer Marcel Meier am Mittwoch gegenüber bernerzeitung.ch. Seit der Wiedereröffnung besuchen täglich mehr als 500 Erwachsene und Kinder den Freizeitpark. «Damit sind die Erwartungen von 90’000 Besuchern bis Ende Oktober durchaus realistisch», betont Meier. Die Betreiber stellen fest, dass während der Woche besonders viele Familien aus der Region den Weg in den Park finden. Im Gegensatz dazu sei an den Wochenenden der Touristenandrang gross. «Wir profitieren zudem vom durchzogenen Wetter.» Die vergangenen Tage seien äusserst gut gelaufen, sagt Meier. «Bei der temporären Wiedereröffnung haben wir bewusst auf Familien gesetzt», erklärt er. Dieses Konzept habe bis anhin hervorragend funktioniert. Zum Erfolg würden besonders die zahlreichen Kinderattraktionen neben den traditionellen Pavillons beitragen. «Endlich können Eltern mit Kindern jeden Alters den Park besuchen.» Dieser Vorteil habe sich erstaunlich rasch herumgesprochen, freut sich der Geschäftsführer.

Dank der vorübergehenden Inbetriebnahme des Parks konnten laut Meier 35 Arbeitsplätze geschaffen werden. Zum jetzigen Zeitpunkt sei man weit entfernt von Kurzarbeit. «Wir haben keinen Mann zu viel», sagt Marcel Meier. Zu einem Drittel besetzen ehemalige Mystery Park Crew-Mitglieder die Temporärstellen. Für den Rest seien neue Arbeitskräfte rekrutiert worden. «Einige Ehemalige hatten bereits andere Stellen gefunden», begründet Meier. Mit manchen hätte eine erneute Zusammenarbeit aus Betreibersicht nicht mehr funktioniert.

Trotz positiver Zwischenbilanz wird es den Mystery Park in dieser Form nur noch bis im Herbst geben. Ende Oktober soll das Konzept für das Nachfolgeprojekt präsentiert werden. Momentan werden vier Ansätze diskutiert, welche sich laut Meier stark voneinander unterscheiden. Klar sei allerdings, dass das neue Projekt weiterhin eine touristische Nutzung in Form eines Freizeitparkes vorsehe. (Quelle: Tages-Anzeiger)

Kirchenorgel-Improvisation von Sri Chinmoy – jetzt online auf vimeo

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Im Jahre 1987 hat der spirituelle Musiker Sri Chinmoy begonnen, sich für die Kirchenorgel zu interessieren. Er spielte erstmals in einer Zürcher Kirche und die Faszination der mächtigen Kirchenorgel begleitete ihn noch viele Jahre. Aufführungen in aller Welt folgten, in kleinen Kapellen wie auch in bekannten Kathedralen. Eine solche Improvisation durfte ich 1988 in Den Haag miterleben. Hier ist das Video-Dokument; es dauert gut 22 Minuten.

Bringt Solarstrom Billionenumsätze?

tritec-stadeEine heute im Auftrag der Umweltorganisation Greenpeace präsentierte Erhebung in Deutschland geht davon aus, dass durch den weltweiten Bau solarthermischer Kraftwerke Unternehmen von 2010 bis 2050 mit einer Wertschöpfung von bis zu drei Billionen Franken massiv profitieren. Megavorhaben wie das Desertec-Projekt in der Sahara, an dem sich 15 Grossunternehmen und deutsche Institutionen wie E.ON und RWE beteiligen wollen, sind dabei wichtige Wegweiser. Man geht davon aus, dass 2050 weltweit zwischen 357’000 und 582’000 Arbeitskräfte für den Bau solarthermischer Kraftwerke nötig sind.«Dass es das Thema Solarstrom endlich auf die politische Tagesordnung geschafft hat, ist ein Erfolg. Neben den Solarfirmen selbst sind sich auch immer mehr grosse Unternehmen wie die Münchener Rück der Bedeutung des Themas bewusst», so Andree Böhling, Energie-Experte bei Greenpeace Deutschland.

Zeit für Atomkraft und Kohle vorbei

Laut dem Fachmann ist die Technologie schon weit fortgeschritten, dass ein flächendeckender Einsatz von solarthermischen Anlagen nach Windkraft und Photovoltaik zum dritten deutschen Exportschlager im Bereich der Öko-Energien werden könnte. Demnach sei die Zeit für Atomkraft und Kohle bald vorbei, meint Böhling. Obwohl sich die Kosten für Dersertec bis 2050 vorsichtigen Schätzungen nach auf rund 400 Mrd. Euro belaufen werden, winken Branchenkennern noch ungesehene Renditen. Wie das Wuppertaler Institut für Klima, Umwelt und Energie im Auftrag von Greenpeace und des Club of Rome errechnet hat, könnten deutsche Unternehmer ihre starke Marktpositionierung mit dem Projekt weiter ausbauen. Gleiches gilt auch für die Firmen, die Receiver, Spiegel oder Turbinen zuliefern.  «Wenn man Projekte wie Desertec auf die Beine stellen will, geht dies nur in gemeinschaftlicher Kooperation aller Partner. Dadurch ist es möglich, die Energieversorgung in den einzelnen Wüstenstaaten zu verbessern sowie die Stromüberschüsse kostengünstig in den Eurostaaten-Energiemix einzuspeisen», sagt Böhling. Vom Ausbau und Betrieb der Anlagen profitiert auch der Arbeitsmarkt. So könnte die Zahl der Beschäftigten der deutschen Unternehmen, die am Bau beteiligt sind, gemessen an der weltweiten Beschäftigung einen Anteil von über 40 Prozent betragen. «Die Zahl der Jobs für den Betrieb und den Bau der Anlagen, die 2050 nötig sein wird, beläuft sich weltweit auf rund zwei Mio.», fügt Böhling hinzu.

Realistisch sei auch, dass Deutschland mit allen erneuerbaren Energien zukünftig über eine Mio. Arbeitsplätze schaffen könne, erläutert auch Max Schön, Präsident des Club of Rome. Damit könnte eine mit der Automobilindustrie vergleichbare Leitindustrie entstehen. Greenpeace vertritt bei Dersertec aber auch widerstrebende Positionen. So fordern wenige, Solarstrom in Europa zu fördern. Viele Öko-Anhänger befürworten hingegen eine dezentrale Solarenergie-Förderung. (Quelle: news.ch)

Die elektromobile Zukunft hat begonnen

Mit ihrer Ausstellung „Elektro-mobilität: EDAG – ÜWAG“ zeigen die beiden Fuldaer Unternehmen derzeit im ÜWAG-Kundenzentrum umfangreiche Informationen und Konzepte mit einem gemeinsamen Nenner: elektrische Energie. Bei der Ausstellungseröffnung stellten ÜWAG-Vorstand Dipl.-Ing. Günter Bury und Dipl.-Ing. (FH) Jörg Ohlsen, Sprecher der Geschäftsführung der EDAG, Zukunftsvisionen für Elektromobilität aus der Region und in der Region vor. Elektromobile haben, im Vergleich zu fossilen Fahrzeugen, weit höhere Wirkungsgrade und geringste Schadstoffemissionen- diese hängen davon ab, mit welchem Strom man tankt. Highlight der Ausstellung ist das „EDAG Light Car – Open Source“, das erstmals enthüllt wurde. Im zum „Showroom“ gewandelten Kundenzentrum ist diese Studie der EDAG, nach ihrer Premiere beim Genfer Autosalon 2009, zum ersten Mal öffentlich in der Region zu sehen. „Wirtschaftlicher, emotionaler, individueller: Mit dem ‚EDAG Light Car – Open Source’ präsentiert die Fuldaer High-Tech-Schmiede ihre Vision vom Auto der Zukunft“, erklärte Dipl.-Ing. Jörg Ohlsen, Sprecher der Geschäftsführung der EDAG. Man setze komplett auf neue Materialien, Antriebs-, Beleuchtungs- und Bedienkonzepte: „Mit ihren Concept Cars gestalten die EDAG Entwicklungs- und Design-Teams Visionen künftiger Mobilität für die Rahmenbedingungen unserer Gesellschaft in den kommenden Jahren.“

Seinen im vieldeutigen Namen („light“ bedeutet im Englischen sowohl „Licht“ als auch „leicht“) trägt das „EDAG Light Car – Open Source“ sowohl wegen seines innovativen Lichtkonzepts, als auch wegen seiner Leichtbauweise. Es ist eines der ersten Fahrzeuge, das die (O)LED-Technik – (O)LED steht für Organische Leuchtdiode, ein dünnfilmiges leuchtendes Bauelement – als variables Design- und Kommunikationselement nutzt. In die Karosserie eingearbeitete (O)LED-Folien verwandeln die gesamte Oberfläche des Wagens in eine Art Bildschirm. Die Kontur der Scheinwerfer kann der Fahrer je nach Wunsch gestalten. Zusätzlich ermöglicht der Einsatz von (O)LED in der gläsernen Heckklappe die clevere Nutzung als Projektionsfläche einer effektiven Form einer Car-2-Car-Kommunikation mit Hinweis- und Warnsignalen. Das umweltfreundliche Antriebskonzept des „EDAG Light Car“ lässt keine Abgase entstehen. Ein monovalenter Elektroantrieb wird mit einer Lithium-Ionen-Batterie kombiniert. Das „EDAG Light Car – Open Source“ erreicht Spitzengeschwindigkeiten von rund 150 km/h und hat eine Reichweite bis zu 200 km. Vier bis fünf Personen finden in dem innovativen Elektroauto bequem Platz. Der großzügige Fahrzeug-Innenraum wird durch den Verzicht auf einen herkömmlichen Verbrennungsmotor samt Getriebe möglich.

Jörg Ohlsen kündigte die Fortführung des Projekts an. „Mit dem Light Car haben wir in Genf 2009 bereits zahlreiche Innovationen angedeutet. Die äußerst positive Resonanz aus der Automobilindustrie und der Fach-presse haben uns bestärkt, das Light Car technisch weiterzuentwickeln. Wir werden bis zum Genfer Autosalon 2010 zusätzlich den Innenraum des Fahrzeugs ausgestalten und das Lichtkonzept in das Interieur des Light Cars übertragen. Zudem werden wir einen Prototypen des Aggregate-Trägers für den Elektroantrieb zeigen, der eine Kombination bekannter und neuartiger Leichtbauwerkstoffe aufweisen wird.“ „Elektromobilität ist einzentrales Zukunftsthema“, sagte ÜWAG-Vorstand Dipl.-Ing. Günter Bury. „Als innovatives Energieversorgungsunternehmen aus der Region wird die ÜWAG gerne die Entwicklung der Infrastruktur für diese umweltfreundliche Mobilitätstechnologie in unserer Heimat unterstützen!“ So sei die Planung erster ÜWAG-Stromtankstellen in Vorbereitung: Der Strom für Fahrräder mit Elektroantrieb, Elektroroller und Elektroautos, die ihre Akkus außer Haus aufladen wollen, kommt dann aus „ÜWAG-Zapfsäulen“. Mit dem Einsatz im eigenen Fuhrpark will die ÜWAG den Einsatz elektrisch betriebener leichter Nutzfahrzeuge im Betriebsalltag testen. „Dieses Pilotprojekt möchten wir gemeinsam mit der EDAG realisieren“, sagte Günter Bury. „Für unsere Kunden arbeiten wir an einem Förderprogramm für Elektroroller, um Interessenten für den konkreten Einstieg in die elektromobile Zukunft zu gewinnen.“ Für die Energiewirtschaft ist die Entwicklung von Elektrofahrzeugflotten mit großen Herausforderungen verbunden: Eine Infrastruktur für das flächendeckende „Auftanken“ mit Strom ist zu schaffen, es gilt, Stromzapfsäulen mit einheitlicher Technik zu entwickeln und nicht zuletzt müssen Abrechnungsmodalitäten für das „Stromtanken außer Haus“ geregelt werden. Darüber können sich die Besucher ebenso informieren wie über die Vision der Netzbetreiber, durch das Zusammenspiel von „intelligenten Netzen“ und Elektrofahrzeugen in Zukunft einen Beitrag zur gleichmäßigen Netzauslastung leisten zu können. Die Ausstellung „Elektromobilität: EDAG – ÜWAG“ ist noch bis Donnerstag, 9. Juli 2009, im ÜWAG-Kundenzentrum, Bahnhofstraße 2 in Fulda, zu sehen. (Quelle: oekonews.at)