Abgefülltes Mineralwasser bald verboten?

mineralwasserWird es bald verboten sein,  abgefülltes Mineralwasser zu verkaufen. Besonders wenn man daran denkt, wie gross der damit verbundene Abfallberg und die Verschwendung von Rohstoffen ist, scheint diese Hypthese gar nicht so weit von der Wirklichkeit entfernt zu sein. Oft ist die Qualität des Wassers kaum besser als Hahnenwasser. Eine Gemeinde in Australien hat jetzt schon ernst gemacht. Wie der Tages-Anzeiger in seiner online-Ausgabe berichtet, haben die Bewohner der australischen Stadt Bundanoon den Verkauf von Wasser in Flaschen in ihrer Gemeinde verboten. Sie sind die ersten in Australien und vermutlich sogar weltweit, die diesen drastischen Schritt gegangen sind. Für die Flaschenwasserindustrie in Australien war es am Mittwoch die zweite Niederlage innerhalb weniger Stunden. Zuvor hatte der Regierungschef des Staates New South Wales es allen Behörden verboten, in Flaschen abgefülltes Wasser zu kaufen. Er nannte es eine Verschwendung von Ressourcen. Ähnliche Kampagnen gibt es inzwischen in vielen Ländern, so auch in den USA unter dem Motto «Think Outside the Bottle». Ein Sprecherin erklärte, es gehe darum zu erkennen, dass sicheres Trinkwasser auch aus dem Wasserhahn kommt. Für die Herstellung der Flaschen, den Transport und die Entsorgung des Mülls entstehen riesige Kosten. In Bundanoon begann der Protest, als eine in Sydney ansässige Firma ein Abfüllwerk für Wasser in ihrer Stadt bauen wollte. Die Aussicht, dass diese Firma ihr Wasser abpumpt, in Flaschen füllt und in das 160 Kilometer entfernte Sydney fährt, empörte sie so sehr, dass sie beschlossen, dem Wasser in Flaschen den Kampf anzusagen…

2 thoughts on “Abgefülltes Mineralwasser bald verboten?

  1. Über die Geschichte aus Australien hab ich im Standard gelesen (finds aber dummerweise online nicht mehr). Hast du dazu eine „sichere Quelle“ (einen Link)?

    Denn zu den PET-Flaschen-Mineralwässern gibts ja noch eine Geschichte – nämlich die Hormonbelastung. Was aus einer deutschen Studie schon bekannt war (ttp://www.umweltjournal.de/fp/archiv/AfA gesundheit/15400.php) hat nun auch der österreichische „Konsument“ festgestellt (http://help.orf.at/?story=9235). Aus den PET-Flaschen können krebserregende Stoffe in das Mineralwasser kommen.

    Also nicht nur Kosten, Umweltbelastung (Wasserverbrauch & Transport) und Abnützungserscheinungen (Wirbelsäule) sprechen gegen Mineral- und für Leitungswasser… Wers lieber hormonfrei will, sollte auch nicht so oft zur Flasche greifen….

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