Rhein-Valley Hospital in Kenya – ein Musterbetrieb

Die von Ruth Schhäfer und Stephan Holderegger gegründete Rhein-Valley Hospital in Nakuru, Kenya,  ist ein wahrer Musterbetrieb. Wer es besucht oder sogar eine Zeit dort arbeitet, kann sich davon überzeugen. Zur Zeit arbeitet Corinne Jeker dort und hat diesen Bericht verfasst:

Seit fast einem Monat bin ich bei Ruth Schäfer zu Besuch! Mit großer Spannung fuhren wir in meiner ersten Woche zum Spital! Als Pflegefachfrau war ich doppelt gespannt, was mich erwartet! Es ist absolut unglaublich was ich zu Gesicht bekommen habe! Ich bin fasziniert und überwältigt von dem Spital und wie es organisiert ist! Auch am heutigen Tag war der Wartesaal voll besetzt; vor allem mit Frauen und kleinen Kindern und ein paar Männern. Hospitalisiert waren 3 Patienten und eine Wöchnerin mit ihrem Neugeborenem Kind! Obwohl viel zu tun ist, nimmt sich der Arzt kurz Zeit, mir alles zu zeigen! Wieder stehe ich mit offenem Mund da. Für mich und meinen Erwartungen, wie es in einem afrikanischen Spital so laufen könnte, bin ich sehr positiv überrascht! Jeder Klient erhält eine Karte mit einer Nummer. Mit dieser Nummer sind die Krankengeschichten sortiert und abgelegt. Mit der Krankengeschichte werden die Klienten vom Arzt in den verschiedenen Behandlungsräume erwartet. Die Behandlungsräume sind gut strukturiert und sauber!

In der Apotheke wird genau geachtet, wie viele Medikamente abgegeben werden und es hat kein einziges Medikament, welches abgelaufen ist! Auch das Labor weist einen hohen Standard auf! Ich bin sehr überrascht, welch hohen hygienischen Standard vor zu finden ist. Aber nicht nur im Spital, sondern auch rundherum sieht es sehr gepflegt aus! Der Rasen wird von Hand geschnitten und der Garten weist kein Unkraut auf! Im Verlauf der Besuche im Spital merke ich dann auch, mit welcher Disziplin Ruth diesen hohen Standard geschaffen hat und wie viel Geduld und Erklärungen immer wieder nötig sind! Ich freue mich sehr, einen Einblick in das (Spital)leben von Kenya zu erhalten und bin gespannt, was ich noch alles erleben darf! Eines ist bereits jetzt schon klar, was Ruth und der ganze Verein, vor allem Stephan leisten, ist übermenschlich! -Corinne Jeker

Mit transpantierter Lunge auf den Kilimandscharo

Der Rheintaler Stephan Holderegger bekam vor elf Jahren eine neue Lunge. Was ihm Ärzte nie zugetraut hätten, wiederholt er nun zum sechsten Mal! Er steigt auf den höchsten Berg Afrikas. Diesmal mit zwei Schwingern: Nöldi Forrer und Michael Bless. Das Ziel der Kilimanjaro-Expedition besteht darin, Spenden zur Finanzierung des Rhein-Valley Hospitals, das Holderegger mitgegründet hat, zu erhalten. Das Spital bietet medizinische Hilfe für ein Einzugsgebiet von 80 000 Menschen und hat schon Tausenden das Leben gerettet. Das Spital in Nakuru wird von der Appenzellerin Ruth Schäfer geleitet. Unter dem Slogan «Jeder Höhenmeter zählt» können sich Unternehmungen, Firmen aller Art, wie  auch Privatpersonen als «Höhenmeter-Sponsor» an dieser humanitären aussergewöhnlichen Gipfelbesteigung beteiligen. Ab 27. November ist die Spendenseite im Internet unter www.hochhinaus.org aufgeschaltet. Sämtliche Expeditionsteilnehmer bezahlen übrigens ihre Reise selber. Weiter Infos über das Rhein-Valley Hospital findest du auf ihrem Blog: rheinvalleyhospital.blogspot.com

Stephan Holderegger ist mit Cystischer Fibrose zur Welt gekommen. Das ist eine Stoffwechselerkrankung, die Fehlfunktionen in einigen Organen auslöst. Menschen mit dieser Krankheit haben heute eine durchschnittliche Lebensdauer von ungefähr 35 Jahren. Der 62jährige Rebsteiner ist der älteste noch lebende Mensch mit Cystischer Fibrose und steht damit im «Guinnessbuch der Rekorde». Um den Krankheitsverlauf zu verlangsamen, hat er mehrere Jahre seines Lebens in Kenia verbracht, weil das dortige Klima besser verträglich ist. Trotzdem verschlechterte sich sein Gesundheitszustand und eine Lungentransplantation war vor elf Jahren unumgänglich. Die Ärzte meinten, dass er ohne eine Spenderlunge nur noch wenige Tage überleben könne. Deshalb versprach er Gott, in Kenia ein Krankenhaus zu errichten, falls er überleben sollte. Am 22. Oktober 1999 wurde er endlich operiert. Nach seinem Spitalaufenthalt setzte er alles daran, sein Versprechen zu erfüllen. Mit Hilfe zahlreicher Sponsoren und vor allem durch die Unterstützung des Vereins Rhein-Valley Hospital konnte in Kasambara-Gilgil, 150 km nordwestlich der kenianischen Hauptstadt Nairobi, ein Spital eröffnet werden. Mit seinem eisernen Willen überwand er alle gesundheitlichen Probleme. Holderegger setzt auf mentale Stärke, fordert sich bis zum Letzten und lenkt sich dadurch von seinen gesundheitlichen Schwierigkeiten ab. «Dadurch habe ich überlebt.» Siehe auch mein Interview mit Stephan Holderegger auf vimeo.com. Sein nächstes Projekt ist die Besteigung des Kilimanjaro. Mit 33 Personen, vorwiegend Geschäftsleute aus der Ostschweiz, geht es am 29. Januar nach Afrika und dann in sechs Tagen auf den 5895 Meter hohen Gipfel. Die Aktion läuft unter dem Titel «Jeder Höhenmeter zählt» und unterstützt das Rhein-Valley Hospital. Für Holderegger ist es bereits die sechste «Kili»-Besteigung seit 2004. «Den Gipfel habe ich aber noch nie erreicht mit meiner neuen Lunge», erzählt er. Auch letztes Jahr, als er mit der Miss Schweiz 2007 Amanda Ammann und Hackbrettler Nicolas Senn unterwegs war, musste er umkehren. Ein Infekt hatte ihn vor der Abreise zur Einnahme starker Medikamente gezwungen und ihn viel Kraft gekostet. Nun hofft er, dass es diesmal klappt, und freut sich jetzt schon riesig auf das Abenteuer, zu dem ihn auch ein Arzt begleiten wird: der Teamarzt des deutschen Bundesligaclubs Mainz 05. (Quelle: Ueli Daepp/anzeiger.biz)

11-11: Eine Million Menschen meditieren für den Frieden

Gestern haben eine Millionen Menschen begonnen, während 11 Tagen um 11:11 Uhr für den Frieden und das Wachsen in ein neues Bewusstsein auf der Erde zu meditieren. Weitere Details der Initiative hier: http://www.newrealitytransmission.com (Photo by Yesika).

Ein Büro in der Natur!

Die Architekten von Selgas Cano wollen auf dem Boden bleiben. Das beweisen sie auf jeden Fall mit ihren wunderschönen Büros  im Erdgeschoss. Sie stehen mitten im Wald, ausserhalb Madrids und sind teilweise in den Boden eingebaut. Lang und elegant sind sie und bieten den Angestellten einen beneidenswerten Arbeitsplatz.Stellen Sie sich vor, hier zu arbeiten, mitten in der Natur und mit ihr verbunden. Die Büros der spanischen Architekten Selgas Cano ziehen sich wie eine Art lange, transparente Röhrenhöhle durch eine Vorstadt-Waldlandschaft.Aussen weiss und transparent, zeigt das Architekturbüro im Innenbereich Farbe. Es ist als ob der Wald mit seinen vielfältigen Farbtönen innen weitergeht. Das Gebäude wirkt wie eine Art Höhle, ein Tunnel oder ein futuristischer Zugwagen mit grossen Panoramafenstern, die den Blick in die Natur und in den Himmel lenken.Die Arbeitsräume wirken eher wie eine andere Ebene anstelle eines echten Gebäudes, wahrscheinlich genau der richtige Ausgangspunkt, um neue Architektur zu entwerfen und zu entwickeln.Von der Rückseite wirkt das Architekturbüro wie ein Strich in der Landschaft, eine Art Plastik oder ein UFO, auf keinen Fall so, wie man sich einen ganz normalen Arbeitsplatz vorstellt.Das Gebäude ist in den Boden eingebaut, ein Teil der Landschaft. Stellen Sie sich vor, wie entspannend es sein muss, am Bürotisch zu sitzen und doch mit der Natur verbunden zu sein, den Saisonwechsel mitzuerleben und den verschiedenen Wettersituationen geschützt ausgesetzt zu sein. Mehr Bilder im  Tages-Anzeiger. (Quelle: TA)

Bewusst ernähren und bewusst leben

Ich komme gerade von einer Reise aus New York zurück und habe wieder hautnah erlebt, wo die Probleme eines bewussten Lebens stecken. Wenn man sieht, wieviele Menschen sich nur von Burger, Chips, Gummimännchen und Cola ernähern, muss man sich nicht wundern, dass in Amerika die Rate der Uebergewichtigen – und dies schon in jungen Jahren – sehr hoch ist. Wie lange braucht es noch, bis sich die Menschen bewusst ernähern und dann erleben dürfen, wieviel wöhler sie sich fühlen. Viele Krankheiten und psychische Störungen sind auf falsche Ernährung zurückzuführen. Zum Glück begegnet man natürlich auch Menschen, die realisiert haben, dass sie mit einer gesunden Ernährung selbst am meisten profitieren. Angefangen von den Vegetariern über Veganer bis hin zu sogenannten „Fruitariern“. Ich bin nicht sicher, ob es dieses Wort im Deutschen Sprachraum schon gibt, aber es soll Menschen kennzeichnen, die sich nur von Früchten ernähren. Einen solcher hat übrigens den Self-Transcendence Marathon in Connecticut gewonnen: Michael Arnstein. Er absolvierte übrigens 2 Tage vorher einen 160-km-Lauf. Ich bin selbst seit vielen Jahren Vegetarier und etwa 80 % Rohköstler. In diesem Zusammenhang sei auch noch auf eine Adresse im Internet hingewiesen: www.rawfoodworld.com. Es handelt sich dabei um einen Blog und eine angeschlossene tägliche Internet-TV-Sendung, in der die beiden Rohköstler und Inhaber einer grossen amerikanischen Internet-Rohkost-Versandfirma, Angela und Matt Stokes-Monarch Rezepte sowie spannende Erlebnisberichte und Interviews präsentieren (in Englisch). Angela hatte übrigens vor ihrer Rohkost-Diät ein Gewicht von 150 kg und ist heute gesund, frisch und schlank. Auf ihrer Seite ist auch CNN-Bericht zu sehen, in dem ihre Story aufgezeigt wird.

Gesunde Ernährung ist aber nicht der einzige Faktor eines bewussten Lebens. Es beinhaltet auch welchen Einflüssen man sich täglich aussetzt, d.h. ob man noch fernsieht und was, welche Lektüre man liest, mit welchen Leuten man verkehrt, was für Musik man hört und vieles mehr. Wenn man z.B. sieht wie die Passagiere in einem Flugzeug pausenlos Filme ansehen und Games spielen, kann man sich nicht wundern, welches Bewusstsein sie aufnehmen und was dies für Folgen hat…