NEIN zum Epidemiegesetz am 22. September

Die Schweiz hat ein besseres Epidemiengesetz verdient. Daher am 22. September 2013 ein NEIN! Die Schweiz braucht ein Epidemiengesetz ohne Impfobligatorium, ohne Fichierung von Reisegewohnheit und Gesundheitszustand, ohne Betriebsschliessungen und ohne Unterordnung unter der WHO. Kein Gummigesetz, das alles offen lässt und trotzdem alles zulässt! Das Gesetz ist voller unbestimmten Rechtsbegriffen, wie z.B. viele kann-Formulierungen oder ausserordentliche Lage. Aber auch Begriffe wie „Gefährdung der Gesundheit“ oder Beeinträchtigung der öffentlichen Gesundheit“ wurden nicht definiert. Ein Gesetz, das dem Bund solche unkontrollierbaren Möglichkeiten in die Hand spielt, hat in einer direkten Demokratie nichts verloren. Gesetzliche Grundlagen ja – aber kein „Katze im Sack“ Gesetz! Kein Impfobligatorium und Genabenteuer durch Bund und WHO!

Das Impfobligatorium betrifft alle: „Gefährdete Bevölkerungsgruppen“ (Art. 6, Art. 21, 22), Kinder, alte Menschen, spezielle Berufsgruppen, schlichtweg alle (Art. 7) unter dem Aspekt „Förderung von Impfungen“ (Art. 21). Die Freisetzung von gentechnisch veränderten Krankheitserregern birgt grosse Gefahr für unsere Gesundheit (Art. 27).
Weitere Informationen:

Vegelateria: ein beliebter Treffpunkt für Veganer in Zürich

Vegelateria

Die seit Ende Januar in Zürich bestehende Vegelateria und das damit verbundene vegane Restaurant „Amazing Strength“ sind bereits in kürzester Zeit zu einem In-Lokal der gesunden uns bewussten Szene geworden. Die Besucher sind begeistert. Am letzten Freitag fand ein Schlemmerbuffet statt, das auch rege frequentiert wurde und der bulgarische Koch Giriraja Kostadinov hat zusammen mit seinem Team sein Bestes gegeben. Nach seiner Koch-Ausbildung in Paris und New York leitete er Vegi-Restaurants, bis er 2008 sein eigenes Lokal in Sofia eröffnet hat. Er ist ein Künstler der feinen Details, die ihn auch zum spirituellen Leben geführt haben. In Sofia trat er öfters in TV-Sendungen auf und inspirierte ganz Bulgarien zur Vegi-Ernährung. Im Amazing Strength Restaurant geniesst Ihr seine Kunst auch an folgenden Schlemmer-Buffet-Abenden: Fr., 28. Juni, 12. + 26. Juli, Beginn jeweils um 18.00 Uhr (Voranmeldung notwendig). In diesen Tagen ist auch ein sehr positiver Bericht über die Vegelateria auf der Webseite NEWLY SWISSED erscheinen. Weitere Infos auf der Webseite: vegelateria.ch. Die Vegelateria und das Amazing Strength Restaurant bieten im Moment Platz für 25 Leute. Ein weiterer Ausbau auf 75 Plätze und die Einrichtung einer Rohkostabteilung sind geplant. Offen von Montag bis Samstag von 11 bis 21 Uhr geöffnet.

Zitate vom ersten Schlemmerbuffet:

„Als Veganerin freut es mich sehr, dass es ein veganes Bio-Restaurant in Zürich gibt. Es lohnt sich, hier zu essen. Wir haben 10 Jahre vegan gelebt und haben viele Orte probiert. Hier war die Erfahrung sehr gut, geschmackvoll, die Musik war schön, eine sehr gute Atmosphäre mit viel Herz. So kann es mehr Veganer geben.“ – Marta Bristot, Zumikon-Zürich

 

„Ich habe heute Abend das erste Mal vegan gegessen. Und ich fand es super. Irrsinnig isch es gsii!“ – Zuzana, Zollikerberg

 

„Best Icecream ever. Wir waren viel in Italien und kennen uns aus. Vegelato ist sehr aromatisch und natürlich.“  – Livia und Tobias, Zürich

 

Vorbereitungen für den Zürichsee-Marathon 2013

pfändler

26,4 Kilometer muss Jonas Pfändler am Zürichsee-Marathon zurücklegen – so weit geschwommen ist er noch nie. Für ihn ist Ausdauersport der «purste Sport». Angst hat er nicht, gerade das Ungewisse beim Schwimmen mache für ihn den Reiz des Sportes aus. 

Er zieht sein T-Shirt und seine Hose aus, setzt sich eine Brille auf und bewegt sich, ohne zu zögern, auf das grosse Becken im Freibad Baden zu. Der Himmel ist von dunklen Wolken behangen, geschmeidig gleitet er in das kalte Wasser. Er dreht fünf Runden, ehe er wieder aus dem Becken klettert und seinen athletischen Körper mit einem Handtuch trocknet. Dieser Mann ist hungrig – hungrig nach körperlichen Herausforderungen. «Es gibt so viele Wettbewerbe, an denen ich teilnehmen möchte», sagt Jonas Pfändler. Der in Baden wohnhafte Sportler hat Ambitionen, will sich herausfordern und schauen, wozu sein Körper in der Lage ist. «Ausdauersport ist für mich der purste Sport.»

«Ich habe Ambitionen, Kampfgeist»

Schwimmen sei nicht seine erste Leidenschaft, erzählt Pfändler. Das Joggen und Velofahren habe er lieber, er komme eigentlich vom Triathlon. Und dennoch: Für seine nächste sportliche Herausforderung konzentriert er sich komplett auf das Schwimmen. Am 4. August wagt er sich beim 26. Internationalen Zürichsee-Schwimmen, dem Sri Chinmoy Marathon, ins Wasser und muss 26,4 Kilometer hinlegen – und das, obwohl Pfändler noch nie mehr als 7 Kilometer am Stück geschwommen ist. Wieso tut man sich das an, mögen sich viele fragen. Für Pfändler ist die Antwort einfach: «Ich bin sicher nicht der beste Schwimmer, aber ich habe Ambitionen und Kampfgeist.» Der Weg zur Teilnahme am Wettbewerb sei kein einfacher gewesen, so Pfändler. Es ist ein internationaler Wettbewerb, die Teilnehmer kommen aus der ganzen Welt und Startplätze sind nur begrenzt. Nur gerade um die 50 Schwimmer können teilnehmen, davon sind nur wenige aus der Schweiz, einer davon ist Pfändler. «Du musst dich anmelden und wirst dann ausgelost», erzählt der 28-Jährige. Er habe sich schon einmal angemeldet, sei das erste Mal aber nicht angenommen worden. Sein Ehrgeiz sei dieses Jahr deshalb umso grösser. Ganz ohne Angst ist der Sportler dennoch nicht. Er habe Respekt vor der Aufgabe, sei nervös. Starker Seegang, das Verlieren der Orientierung durch schlechtes Wetter oder mitten im Schwimmen einen Krampf zu bekommen – das müsse einberechnet werden. Daran will Pfändler, der seit Monaten drei- bis viermal die Woche trainiert, nicht denken. Solche Dinge seien nicht voraussehbar. Und sowieso: «Gerade das Ungewisse beim Schwimmen macht den Reiz des Sportes für mich aus.» Trotzdem werde er von einem Freund mit Boot begleitet, ohne dieses dürfe niemand teilnehmen, es wäre zu gefährlich. Seine grösste Angst sei, dass er das Ziel nicht erreiche und er die Aktion abbrechen muss. 12 Stunden – länger darf Pfändler für die 26,4 Kilometer lange Strecke von Rapperswil bis nach Tiefenbrunnen nicht haben, sonst gilt das Rennen als ungültig und die Mühe und das harte Training wären umsonst. «Aber ich glaube, meine Mutter hat wahrscheinlich sowieso mehr Angst als ich», sagt er und lacht.

Quelle: Yvonne Lichtsteiner/AZ/Photo: Annika Buetschi

Neues E-Bike “Gitane Alter Bike” mit Wasserstoffantrieb vorgestellt

Der Traum vom serienreifen Wasserstoffauto lässt zwar noch auf sich warten. Jetzt haben aber drei französische Unternehmen ein E-Bike vorgestellt, das diese Technologie beinhaltet und traditionellen Akkus wortwörtlich das Wasser reichen könnte. Rund 1,4 Millionen Elektroräder fahren in Deutschland. Sie alle haben einen Akku, der an der Steckdose oftmals mehrere Stunden laden muss, bis das geliebte Pedelec wieder einsatzbereit ist. Mit dem “Alter Bike” reicht es, eine Kartusche mit Wasserstoff einzusetzen und schon fährt das E-Rad, bis der komplette Treibstoff in Wasser umgewandelt wurde. Das Elektrorad wird von Cycleurope unter dem Markennamen Gitane verkauft und soll verschiedene Kriterien moderner Pedelecs erfüllen. So wiegt es wenig und soll flexibel einsetzbar sein. Jetzt haben die Unternehmen Cycleurope, bekannt für seine Fahrräder, Pragma Industries, die Wasserstoffantriebe herstellen und Ventec, die für das Batteriemanagement sorgen, das revolutionäre E-Bike vorgestellt. Anlass war der 20te Kongress des “Club des Villes et Territoires Cyclables” in Nizza. Nach Angaben von Pragma Industries soll die eingesetzte Brennstoffzelle einen zwanzigmal geringeren CO2-Fußabdruck hinterlassen als eine Lithium-Batterie. Außerdem ließe sich die Zelle komplett recyceln.

Die Hersteller planen das Alter Bike zunächst beim E-Bike-Sharing in Frankreich einzusetzen. Erst 2016 soll es in den Verkauf gehen. Ganz neu ist die Idee jedoch nicht. Studenten haben vor einiger Zeit bereits eine Elekto-Rikscha konzipiert und als Prototyp umgesetzt, die sich ebenfalls per Wasserstoff nutzen lässt. Im Gegensatz zum Uniprojekt wird das Gitane Alter Bike aber bald für die Allgemeinheit in Frankreich verfügbar sein.

Quelle: www.ebike-news.de

Die 9 gesündesten Lebensmittel

Auf der Webseite ZENTRUM DER GESUNDHEIT werden die 9 gesündesten Lebensmittel vorgestellt. Ideal wäre es, wenn Sie täglich mindestens zwei dieser Lebensmittel essen würden. Ideal wäre es, wenn Sie täglich mindestens zwei dieser Lebensmittel essen würden.

Es gibt Lebensmittel, die krebserregend sind, Lebensmittel, die zu einem hohen Cholesterinspiegel beitragen können, Lebensmittel, die unsere Knochen brüchig machen, Lebensmittel, die entzündungsfördernd wirken und natürlich auch Lebensmittel, die dick machen. Doch gibt es genauso gesunde Lebensmittel, die Krebs bekämpfen, die den Cholesterinspiegel senken, die unsere Knochen stärken, die Entzündungen hemmen, die das Immunsystem stärken, die mit Mineralstoffen versorgen, die den Muskelaufbau fördern und die viele weitere supergesunde Auswirkungen mehr auf unseren Körper haben. Die gesündesten Lebensmittel nun weisen sogar mehrere dieser positiven Eigenschaften gleichzeitig auf. Doch wer gehört zu den Top Nine? Welche Lebensmittel sind die gesündesten? Unsere Hit-Liste der neun gesündesten Lebensmittel verrät es Ihnen.

Diese Liste sollte am besten in Ihrer Küche hängen. Auf diese Weise vergessen Sie nie, genug dieser Lebensmittel einzukaufen und Sie vergessen nie, ausreichend davon zu essen!

Lebensmittel Nr. 1: Brokkoli und Brokkolisprossen

Brokkoli ist in jeder Form ein Superfood – als Gemüse, Rohkost oder auch als würzige Brokkolisprossen. Brokkoli regt im Körper die Bildung eines Stoffes an, der Krebs vorbeugen und sogar bestehenden Krebs bekämpfen kann – insbesondere Brust-, Prostata-, Darm- und Gebärmutterhalskrebs. Darüber hinaus liefert Brokkoli Sulforaphan, einen sekundären Pflanzenstoff mit hochgradig antioxidativer Wirkung. Sulforaphan ist einerseits ebenfalls in der Krebsbekämpfung tätig, hilft aber auch bei Alzheimer und Arthritis. Wenn Sie die segensreichen Wirkungen des Brokkoli voll auskosten möchten, dann sollten Sie in ein und derselben Mahlzeit Brokkoli gemeinsam mit Brokkolisprossen essen. Diese Kombination soll nämlich – laut einem Forscherteam der Universität von Illinois – die Krebs bekämpfenden Effekte des Brokkoli annähernd verdoppeln.

Lebensmittel Nr. 2: Hanfsaat

Die kleinen Samen des Hanfs, die Hanfnüsschen, sind für den Menschen nicht nur ein köstliches, sondern auch ein ganz besonders wertvolles Lebensmittel – und zwar schon seit Urzeiten.

Hanfnüsschen liefern zahlreiche Antioxidantien, Vitamin E und von den B-Vitaminen besonders das Vitamin B2. Ja, Hanf ist sogar eine der besten pflanzlichen Vitamin-B2-Quellen. Vitamin B2 ist sehr wichtig für die Schilddrüse, die Augen und die Haut. Es spielt beim Muskelaufbau eine wichtige Rolle und ist an der Bildung der Stresshormone beteiligt. Lassen also Ihre Augen nach, leiden Sie gelegentlich an rissigen Mundwinkeln oder gesprungenen Lippen, schuppt sich Ihre Haut? Dann wird es Zeit für Hanf!

Hanf versorgt Sie dabei nicht nur mit schützenden Vitaminen, sondern auch mit einem hochwertigen Eiweiss. Das Hanfkörnchen besteht gar aus bis zu 24 Prozent aus einem für den Menschen leicht verwertbaren Protein. Wer also glaubt, man müsse Fleisch, Fisch und Eier essen, um an ein vollständiges Aminosäureprofil zu gelangen, hat sich noch nicht näher mit Hanf beschäftigt. Wenn man daher seine Proteinversorgung etwas aufpeppen möchte, dann genügen bereits 2 bis 3 Esslöffel Hanfprotein pro Tag, das man in Säfte oder Smoothies mixt. Sportler können gut die doppelte Menge vertragen (auf zwei Portionen aufgeteilt).

Hanfsaat gibt es geschält und kann in dieser Form wunderbar in Shakes, Suppen oder Sossen gemixt oder über Salate und Gemüse gestreut werden. Hanfsaat kann auch genau wie etwa Sonnenblumenkerne in Gebäck- und Brotteige gemischt werden. Wenn man die Hanfsaat mahlt, kann das entstandene Hanfmehl bis zu 20 Prozent einem herkömmlichen Mehlrezept beigefügt werden und verleiht der Rezeptur ein nussiges Aroma.

Leckere Bratlinge lassen sich aus Hanf ebenfalls fertigen. Dazu stellt man einen Teig aus gemahlener Hanfsaat, Haferflocken, Semmelbröseln, einem Ei und Gewürzen her, formt Frikadellen und brät sie in etwas Kokosöl goldbraun.

Neben den Hanfnüsschen gibt es aus Hanf auch das feine Hanföl. Sein Omega-6-Omega-3-Verhältnis ist optimal und bewegt sich bei etwa 3,75 : 1. Aus diesem Grund gehört das Hanföl – genau wie die Hanfnüsschen – in jede gesunde Ernährung und ganz besonders in die Ernährung von Menschen mit chronischen Erkrankungen. Chronische Erkrankungen sind nämlich häufig auf chronische Entzündungsprozesse zurückzuführen und das richtige Fettsäurenverhältnis im Hanf kann hier entzündungshemmend wirken. Zu den chronischen Entzündungskrankheiten gehören z. B. Arthritis, Arteriosklerose, Parodontitis, Diabetes, Bluthochdruck, viele chronische Nervenleiden, chronisch entzündliche Darmerkrankungen uvm.

Da Hanf ferner die seltene Gamma-Linolensäure (GLA) enthält, können die Nüsschen oder das Hanföl auch bei Neurodermitis oder dem prämenstruellen Syndrom Einsatz finden. Die GLA wirkt sich nicht nur positiv auf die Haut, sondern auch auf den weiblichen Hormonspiegel aus.

Hanföl passt sehr gut zu Salaten aus Wurzelgemüse oder anderen Rohkostgerichten. Erhitzen sollte man es nicht.

Lebensmittel Nr. 3: Chiasamen

Chiasamen sind winzige Körnchen, die aus Mexiko stammen und zu den absoluten Superfoods gehören. Ein Teelöffel Chia genügt – so heisst es in Mexiko – um einen Menschen 24 Stunden lang ausreichend mit Nährstoffen zu versorgen. Wenn man sich die Nährwerte der kleinen Samen ansieht, dann verwundert diese Aussage nicht mehr. Chiasamen liefern doppelt so viel Eiweiss wie herkömmliches Getreide, dreimal so viel Eisen wie Spinat und fünfmal so viel Calcium wie Milch. Das Omega-6-Omega-3-Verhältnis in Chia ist hervorragend. Während die moderne Ernährung oft 15 bis 20mal mehr Omega-6-Fettsäuren liefert als Omega-3-Fettsäuren, enthält die Chiasaat dreimal so viele Omega-3-Fettsäuren wie Omega-6-Fettsäuren und sorgt damit für ein antientzündliches und heilungsförderndes Milieu im Körper.

Chiasaat erinnert aufgrund dieses Fettsäuremusters an Leinsamen. Doch kann man Leinsamen nicht sehr gut lagern. Er wird schnell ranzig. Chiasaat hingegen kann jahrelang gelagert werden, ohne Nährstoffeinbussen zu erleiden. Ähnlich wie der Leinsamen quillt die Chiasaat in Flüssigkeiten ebenfalls stark auf. Sie reguliert daher die Verdauung, lindert Sodbrennen, hält den Blutzuckerspiegel konstant und wirkt entgiftend. Man kann aus der Chiasaat dank ihres starken Quellvermögens wunderbare Puddings und Shakes zubereiten.

Lebensmittel Nr. 4: Löwenzahn

Wie kann ein Unkraut bei den gesündesten Lebensmitteln stehen? Ganz einfach: Löwenzahn ist in Wirklichkeit kein Unkraut. Es wurde nur so von Menschen genannt, die mit dem Löwenzahn nichts anzufangen wissen. Löwenzahn ist jedoch nicht nur eines der gesündesten Lebensmittel, sondern ausserdem auch ein wunderbares und noch dazu kostenloses Heilmittel.

Der Zustand unseres Verdauungssystems ist bekanntlich ausschlaggebend für unsere Gesamtgesundheit. Ist der Darm, die Galle oder die Leber krank, dann funktioniert im Grunde nichts mehr so richtig – weder die Nährstoffaufnahme noch die Gift- und Schlackenausscheidung. Der Körper wird immer kränker und kränker. Der Löwenzahn nun hat genau auf diese so wichtigen Organe einen ganz erstaunlichen Einfluss. Er reguliert die Verdauung, aktiviert die Magensaftsekretion, lindert Blähungen, fördert den Gallenfluss, hilft daher gegen Gallensteine und verbessert ausserdem den Fettstoffwechsel, so dass der Cholesterinspiegel wieder annehmbare Werte annimmt.

Auch auf die Harnwege wirkt der Löwenzahn ganz hervorragend, so dass er bei Blasenentzündungen oder anderen Harnwegsinfekten sehr gut eingesetzt werden kann.

In letzter Zeit mehren sich ferner die wissenschaftlichen Studienergebnisse, die des Löwenzahns krebsbekämpfende Wirkung beweisen. So soll der Löwenzahn nicht nur bei Prostata- und Brustkrebs sowie bei Leukämie, sondern auch bei bereits chemotherapieresistentem Hautkrebs die entarteten Zellen in den Zelltod schicken können.

Natürlich kann man den Löwenzahn als Tee zu sich nehmen. In Form von grünen Smoothies und Salaten versorgt er jedoch mit ungleich mehr Vitalstoffen. So liefert der Löwenzahn beispielsweise vierzigmal mehr Betacarotin als Kopfsalat, viermal so viel Magnesium und neunmal so viel Vitamin C. Dazu kommen all die hilfreichen Bitterstoffe und sekundären Pflanzenstoffe, die dem Löwenzahn sein antioxidatives Potential verleihen.

Wenn die Witterung die Löwenzahnernte vereitelt oder man gerade keine Zeit dazu hat, ins Grüne zu fahren, kommt man dennoch in den Genuss der einzigartigen Nährstoffkomposition des Löwenzahns, nämlich mit Hilfe des Löwenzahnwurzelextrakts. In der Wurzel des Löwenzahns steckt die geballte Kraft der Pflanze. Daher genügt vom Extrakt bereits ein halber Teelöffel täglich.

Lebensmittel Nr. 5: Kokosnuss

Die Kokosnuss liefert eine Vielzahl an unterschiedlichen Lebensmitteln. Natürlich geht nichts über eine frische Kokosnuss. In der Küche jedoch ist sie nicht so vielseitig einsetzbar wie z. B. das Kokosöl, das Kokosmus oder die Kokosmilch.

Kokosprodukte sind jedoch nicht nur für vielerlei Zwecke zu gebrauchen – als Lebensmittel, als Heilmittel und als Körperpflegemittel – sie schmecken ausserdem unglaublich gut und bieten zusätzlich enorme gesundheitliche Vorteile. Die Kokosnuss MUSS also in die Top 9 der gesündesten Lebensmittel.

Das Fett der Kokosnuss besteht vorwiegend aus gesättigten Fettsäuren. Deshalb stand man ihr lange Zeit skeptisch gegenüber. Heute aber weiss man, dass die gesättigten Fettsäuren der Kokosnuss sogar vor Arterienverkalkung und Herzinfarkt schützen können, da sie eher das „gute“ HDL-Cholesterin erhöhen, was dann insgesamt zu einer verbesserten Fettstoffwechselsituation führt.

Kokosöl enthält ausserdem einen hohen Anteil an Fettsäuren, die die Zellwände von Bakterien regelrecht aufweichen können (Laurinsäure, Caprinsäure u. a.), so dass Kokosöl bei den unterschiedlichsten Infektionskrankheiten zu einem milderen Verlauf führen kann oder dazu, dass die Krankheit gar nicht erst ausbricht – wenn das Kokosöl regelmässig zum Speiseplan gehört. So konnte die schädigende Auswirkung des Kokosöls beispielsweise bereits bei Staphylokokken, Streptobazillen, Helicobacter pylori, Chlamydien und vielen anderen nachgewiesen werden.

Aufgrund seiner antibakteriellen, aber auch antimykotischen (pilzfeindlichen) Wirkung ist Kokosöl auch das Körperöl der Wahl, wenn die Haut an Pilzinfektionen leidet. Kokosöl hat ferner eine abschreckende Wirkung auf Zecken, Flöhe etc., so dass es nicht nur SIE vor sommerlichem Ungeziefer schützen kann, sondern auch Ihren Hund.

Da die mittelkettigen Fettsäuren des Kokosöls ferner sehr leicht verdaulich sind, können sie bei einer Bauchspeicheldrüsenschwäche oder auch bei Gallenproblemen äusserst hilfreich sein. In diesen Fällen sind andere Fette oft nur noch mit Beschwerden verzehrbar. Kokosöl hingegen versorgt auch dann den Organismus noch mit wertvollen Nährstoffen und verhindert dabei Übelkeit und Völlegefühl.

Kokosöl soll bei täglichem Verzehr auch die Alzheimer-Krankheit vorbeugen und sogar lindern können. Ein Versuch ist es in jedem Fall wert. Lesen Sie hier mehr darüber, wie die Ärztin Dr. Newport die Alzheimer-Symptome Ihres Mannes mit Hilfe von Kokosöl mindern konnte: Kokosöl bei Alzheimer

Von besonderem Interesse ist für viele Menschen, dass Kokosöl ferner eine stoffwechselaktivierende Wirkung hat, den Grundumsatz steigern kann und auf diese Weise bei Diäten zur Gewichtsreduktion das Fett der Wahl sein sollte.

Da Kokosprodukte so vielseitig einsetzbar sind und es inzwischen unzählige Rezepte mit Kokosöl und Kokosmilch gibt, ist der tägliche Einsatz derselben kein Problem mehr. Auch beim Braten ist das Kokosöl ein zuverlässiger Begleiter, da es äusserst hitzestabil ist und beim Erhitzen keine schädlichen oxidativen Prozesse stattfinden.

Die Kokosmilch gibt es ausserdem inzwischen als gut lagerfähiges und leicht verwendbares Kokosmilchpulver, das schnell angerührt ist und ganz vorzüglich in Shakes, Smoothies und natürlich asiatische Gerichte passt.

Lebensmittel Nr. 6: Brennnessel

Die Brennnessel gilt – wie schon der Löwenzahn – als höchst unbeliebtes Unkraut. Das ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass die Brennnessel im Grunde eines der gesündesten Lebensmittel ist, die man so oft wie möglich essen sollte.

Es ist mittlerweile sogar wissenschaftlich erwiesen, dass die Brennnessel gegen Arthrose, Arthritis, Prostata- und Blasenbeschwerden hilft und bei chronisch entzündlichen Darmbeschwerden wirksam sein kann. Die Samen der Brennnessel sind hingegen eines der natürlichsten Allround-Nahrungsergänzungsmittel der Welt. Sie stellen die Wirkung so mancher teurer Vitalitätstonika in den Schatten und werden traditionell auch gegen Haarausfall eingesetzt. Brennnesselblätter – mit Handschuhen geerntet – lassen sich für Suppen, Smoothies, Aufläufe, Quiches, Gemüsetorten oder für einen feinen Kräutertee mit hochbasischer Wirkung nutzen. Die Brennnesselsamen hingegen passen in Müsliriegel, Brot- und Brötchenrezepte, Gewürzmischungen oder werden einfach aufs Butterbrot gestreut. In Smoothies kann man sie selbstverständlich ebenfalls mixen. Oder man nimmt sie einfach täglich löffelweise wie ein Nahrungsergänzungsmittel.

Lebensmittel Nr. 7: Quinoa

Quinoa, das perfekte Wunderkorn der Inka, sollte so oft wie möglich die heute üblichen Beilagen (Reis, Teigwaren, Pommes frites etc.) ersetzen. Quinoa liefert ein für pflanzliche Lebensmittel ungewöhnlich vollständiges Aminosäurespektrum und ist daher sehr gut zur Optimierung der Proteinversorgung geeignet. Während nämlich viele Getreide arm an Lysin sind, enthält Quinoa sehr viel davon. Lysin ist übrigens jene Aminosäure, die auch gegen eine Metastasierung von Krebs wirksam sein kann. Auf ähnliche Weise wirkt Lysin auch gegen arteriosklerotische und allergische Prozesse im Körper. Darüber hinaus enthält Quinoa sehr viel Eisen, Magnesium und deutlich mehr Calcium sowie mehr Vitamin E als Weizen oder Roggen. Gerade aufgrund des hohen Magnesiumgehalts gemeinsam mit einem – im Vergleich zu Hafer – doppelt so hohen Vitamin-B2-Gehalt kann Quinoa Migränepatienten dabei helfen, ihre Schmerzattacken zu beseitigen – wenn es regelmässig verzehrt wird.

Da Quinoa glutenfrei ist, kann es problemlos von Menschen mit Zöliakie und auch von Weizenallergikern verzehrt werden. Ja, Quinoa gehört nicht einmal zu den Getreiden, sondern ist ein Gänsefussgewächs und führt daher weder zur oft getreidetypischen Verschleimung des Verdauungssystems noch weist es die gravierenden Nachteile des Weizens auf. Auch die glykämische Last von Quinoa ist deutlich niedriger als die von den typischen Teig- und Backwaren, von Reis oder von Kartoffelgerichten. Quinoa schont daher den Blutzuckerspiegel und sorgt dafür, dass die Kohlenhydrate nur langsam ins Blut übergehen.

Geniessen Sie Quinoa gekocht als Beilage oder in Salaten, als frische Quinoa-Sprossen, gepoppt oder geflockt in Müslis, Brot und Brötchen oder auch als gesundes und schnelles Quinoa-Bio-Fertiggericht.

Quinoa ist darüber hinaus ein Tryptophanlieferant der Extraklasse. Diese Aminosäure wird im Gehirn zur Herstellung unseres Glücks- und Wohlfühlhormons Serotonin gebraucht. Tryptophan ist auch reichlich in Fleisch, Fisch und Eiern enthalten. Doch gelangt das Tryptophan aus diesen Lebensmitteln nicht so leicht ins Gehirn. Nimmt man jedoch Quinoa zu einem bestimmten Zeitpunkt (nüchtern) und in einer bestimmten Zubereitungsform (roh und fein gemahlen) zu sich, dann kann das Tryptophan ins Gehirn gelangen und dort zur Serotoninherstellung genutzt werden.

Lebensmittel Nr. 8: Chlorella-Alge

Was soll man über ein Lebensmittel schreiben, das so viele positive Auswirkungen hat, dass sich damit dicke Bücher füllen lassen. Wo soll man beginnen? Was soll man aufzählen, was lässt man weg? Die Chlorella-Alge ist ein solches Lebensmittel. Ihr Chlorophyllgehalt ist der höchste, der je bei einer Pflanze gemessen wurde. Wollte man jetzt allein die Wunderwirkungen des Chlorophylls aufzählen, wäre ein weiteres Buch damit gefüllt. So sorgt Chlorophyll beispielsweise für gesundes und reines Blut, für einen sauberen Darm und für gesunde Schleimhäute. Es absorbiert Körpergerüche und wirkt daher gegen Mundgeruch oder Transpirationsgerüche. Chlorophyll hilft dem Körper ausserdem dabei, Krebsvorstufen zu erkennen und sie rechtzeitig auszumerzen.

Gleichzeitig gilt Chlorophyll als hervorragender Leberschutzstoff, da es an der Entgiftung von Toxinen aller Art beteiligt ist – ganz gleich, ob es sich um Aflatoxine (Schimmelpilzgifte), um Abgase, um Zigarettenrauch oder um Dioxin handelt.

Zur Optimierung der Chlorophyllversorgung sind neben der Einnahme von Chlorella auch Getreidegräser höchst empfehlenswert, wie z. B. Gerstengras, Dinkelgras oder Weizengras.

Die Chlorella-Alge nun enthält jedoch nicht nur Chlorophyll, sondern noch viele weitere entgiftende Komponenten. Erst diese Mischung sorgt dafür, dass die Chlorella-Alge eine der ersten und besten Massnahmen darstellt, wenn man den Organismus entschlacken, entgiften und innerlich reinigen möchte. Aus diesem Grund ist die Chlorella-Alge auch eine wichtige Komponente bei der Quecksilberausleitung nach der Amalgamentfernung.

Die Chlorella-Alge liefert ausserdem eines der umfangreichsten Spektren sekundärer Pflanzenstoffe der Welt. Kaum eine andere Pflanze kann hier mithalten. Chlorellan beispielsweise wirkt gegen Bakterien und Pilze und verstärkt sogar die Wirkung von schulmedizinischen Antibiotika und Antimykotika. Da die Chlorella-Alge gleichzeitig die Darmflora schützt, sollte sie auch bei einer solchen Medikamenteneinnahme keinesfalls abgesetzt werden. Die ideale Chlorella-Dosis beträgt zweimal täglich 1 bis 1,5 Gramm (insgesamt also 2 bis 3 Gramm) – jeweils zu den Mahlzeiten. Zur Entgiftung kann die Dosis gesteigert werden.

Lebensmittel Nr. 9: Sprossen

Kauft man Salat und Gemüse, dann liegt dessen Erntezeitpunkt meist bereits seit einigen Tagen zurück. Mit jedem Transport- und Lagertag sinkt der Vitalstoffgehalt und die Energie im Gemüse. Frisch geerntetes Gemüse erhält man allerhöchstens noch in manchen Hofläden oder wenn man eine Abokiste von einem Bio-Hof bezieht. Ideal wäre es da, man könnte sein Gemüse selbst anpflanzen. Das geht jedoch aus Platz- und Zeitmangelgründen heute leider nur noch selten.

Eine wunderbare Alternative stellt hier die Sprossenzucht dar. Sprossen können ganzjährig ohne grossen Aufwand auf der Fensterbank oder auf dem Küchentisch gezogen werden. Wenn Sie Ihre eigenen Sprossen schliesslich ernten und essen, dann sind diese noch voller Vitalität und Lebenskraft. Vitalstoffverluste sind für Sprossen ein Fremdwort. Mit einem eigenen Garten könnte Ihre Vitalstoffversorgung daher kaum besser sein. Und so gehören Sprossen zu den allergesündesten Lebensmittel, die man sich heute nur wünschen kann.

Nehmen Sie zur Arbeit einfach ein leckeres Dinkelvollkornbrot mit Butter oder einem feinen vegetarischen Brotaufstrich mit und in einem separaten Schüsselchen frische Sprossen. Fertig ist Ihr gesundes Pausenbrot (oder das Ihrer Kinder). Sie mögen Sprossen pur nicht so sehr? Dann geben Sie ein leckeres Dressing oder ein Pesto darüber.

Die Keimsaat für die Sprossenzucht ist ausserdem höchst preiswert. Aus einem kleinen Päckchen Saatgut können Sie zahlreiche Sprossenmahlzeiten gewinnen. Langweilig wird die Sprossenküche auch nicht, da es unzählige Sprossensorten gibt: Brokkolisprossen, Quinoasprossen, Mungbohnensprossen, Rettichsprossen, Sonnenblumenkernsprossen, Linsensprossen, Rotkohlsprossen, Lauchsprossen und viele weitere mehr.

Besorgen Sie sich einige Keimgläser oder ein Keimgerät sowie eine Auswahl an Bio-Keimsaat und starten Sie durch in die faszinierende Welt der Sprossenzucht – die auch Ihren Kindern viel Freude machen wird.

Täglich zwei, drei oder alle neun Lebensmittel?

Sicherlich haben Sie bereits festgestellt, dass es kein Problem darstellen dürfte, täglich mindestens zwei dieser überaus gesunden Lebensmittel in Ihren Speiseplan einzubauen. Im Gegenteil, wenn Sie alle diese Lebensmittel im Hause haben, könnten Sie sogar ohne grossen Aufwand täglich alle neun verzehren.

  • Frühstücken Sie beispielsweise einen grünen Smoothie mit Gerstengraspulver und nehmen Sie dazu Ihre erste Dosis Chlorella-Algen.
  • Nehmen Sie einen Brennnesselriegel mit zur Arbeit oder zur Uni.
  • Nehmen Sie vor dem Mittagessen einen halben Teelöffel Löwenzahnwurzelextrakt.
  • Essen Sie mittags eine Vorspeise aus einem Salat mit frischen Sprossen.
  • Als Dessert gönnen Sie sich einen Chia-Pudding.
  • Trinken Sie am Nachmittag einen Shake aus 1 EL Kokosmus, geschälter Hanfsaat, frisch gepresstem Orangensaft und einer Banane – alles gut gemixt im Personal Blender oder Vitamix.
  • Essen Sie abends Quinoa mit Brokkoli (evtl. gemeinsam mit Brokkolisprossen). Vergessen Sie Ihre zweite Chlorella-Portion nicht.
  • Lassen Sie den Tag mit einem basischen Brennnesseltee ausklingen.

Wenn Sie gleichzeitig die ungesündesten Lebensmittel meiden, werden Sie alsbald eine grosse Überraschung erleben. Ihr Körper wird sich Woche für Woche vitaler und kräftiger fühlen, Ihre Haut wird glatt und rosig, Ihre Konzentrationsfähigkeit steigt, Ihre Müdigkeit verschwindet, Ihr Wunschgewicht rückt unaufhaltsam näher und gewisse Leiden werden immer weniger.

Wolf-Dieter Storl – Wir sind Natur

Der Ethnobotaniker und Kulturanthropologe Dr. Wolf-Dieter Storl ist hierzulande der wahrscheinlich bekannteste Experte zum Thema Pflanzen in verschiedenen Kulturen und ihre Verbindung zu den Menschen. Im Gespräch mit Thomas Schmelzer spricht er u.a. über ihre Heilkräfte und ihr Wesen, über Neophyten, also Pflanzen, die aus anderen Ländern zu uns kamen, über Pflanzen in der Stadt und über Devas. Letztlich erinnert er daran, dass wir uns keine Sorgen machen müssen: Die Natur ist heil und wir sind ein Teil von ihr!