Schweiz: Gesetz verlangt klare Deklaration von Schadstoffen

Nach den jüngsten Lebensmittelskandalen werden die Informationen für Konsumentinnen und Konsumenten in der Schweiz verbessert: Ziel ist es, die Herkunft von Produkten besser nachvollziehen zu können. Auch die Informationen auf der Verpackung sollen – mit einer Übergangsfrist von zwei Jahren – aufschlussreicher werden. Die Nährwerte werden in einer neuen Reihenfolge aufgeführt, wobei die gesundheitlich bedenklichen Bestandteile zuerst angegeben werden müssen. Spezifiziert werden muss auch das verwendete Öl, insbesondere Palmöl, das sich oft hinter der Bezeichnung «Pflanzenöl» verbirgt.

Künstler schafft „Schneemuster“

schneekreis-man-made

Der englische Künstler Simon Beck wandert mit Schneeschuhen durch grosse Schneeflächen und erstellt Muster, die an Kornkreise oder mathematische Figuren erinnern. Was als Leidenschaft begann, wird für Beck plötzlich eine mögliche Erwerbsquelle: Nachdem er seinen Beruf als Kartenzeichner für Orientierungsläufer wegen Fussproblemen aufgeben musste, sieht er nun Verdienstmöglichkeiten mit seinen Figuren. «Ich werde immer berühmter mit meiner Kunst und hoffe, dass ich irgendwann ein Buch verkaufen kann», schreibt Beck auf seiner Facebook-Seite. Für ein Werk braucht Beck nach eigenen Angaben einen Tag. Und der Mann arbeitet hart, jede Linie zieht er dreimal nach, und manchmal ist er bis tief in die Nacht hinein am Werk. Wanderer schätzen seine riesigen Kunstwerke, Skifahrer weniger – diese wollen oftmals einfach nur drüberfahren. Beck sieht sich während seines Schaffens mit zwei Herausforderungen konfrontiert: beim Zeichnen den Überblick bewahren und schliesslich ein gutes Foto aus einer guten Perspektive schiessen. (Quelle: TA)

Kommt bald eine neue revolutionäre Energieform?

generatorDas Perpetuum Mobile war gestern! Dieser Generator, der schon ab 2014 in den internationalen Verkauf kommen soll, erzeugt das Mehrfache an Energie, als dass er verbraucht. Die brasilianischen Erfinder erklären, dass es sich dabei um ein elektromagnetisches Gerät handelt, das Energiepartikel in Bewegung bringe und durch Elektromagnetismus Strom erzeugt. Es ist eine Sensation, was zwei brasilianische Erfinder, Cleriston Leal und Nilson Barbosa, mit dem „Gerador Captor de Eletrons da Terra“ entwickelt haben. Nur gerade einmal zwei Prozent der danach erzeugten Energie werden zum Betrieb des Generators benötigt. Der kleinste fertige Prototyp soll mit einer Eingabe von nur 21 Watt 6 000 Watt erzeugen können. Wie das geht? Es handelt sich dabei um ein elektromagnetisches Gerät, das Energiepartikel in Bewegung bringt, um so unmittelbar Leistung durch Elektromagnetismus zu liefern. Der Elektronenfänger benötigt hierfür nur eine kleine Initialkraft durch das lokale Stromnetz. Diese geringe Menge an Elektrizität wird in eine grosse Menge elektromotorische Energie umgewandelt.

Schon im Januar 2014 soll der internationale Verkauf beginnen. Der derzeitige Preis für die Standardgrösse liegt bei 5’000 US-Dollar. Im Moment kommen die Erfinder nicht nach, alle Bestellungen abzuwickeln und suchen deshalb internationale Lizenz-Partner. Kontaktseite: http://energiauniversal.eco.br/

Quelle: Seite3

Tegla Leroupe in Zürich

tegla-zürich

Die bekannte Marathonläuferin Tegla Leroupe aus Kenia hat gestern die Vegelateria an der Müllerstrasse in Zürich besucht. Gemeinsam mit ihrer Freundin Narmada will sie in den nächsten Tagen bestehende Kontakte in Zürich auffrischen und den Sportschuhe-Hersteller “on” besuchen, mit dem sie schon seit einigen Jahren zusammenarbeitet. In den letzten 2 Wochen hat on sogar eine Sponseraktion für Kenia’s Läufer lanciert. Für jedes Paar online bestellter Laufschuhe haben sie ein weiteres Paar für Kenia gespendet. Die Aktion “From Athlete to Athlete” unterstützt damit Sportler, die an den von Tegla organisierten “Peace Races” teilnehmen. Dabei handelt es sich z.T. um einheimische Stammes-Krieger, die ihre Waffe mit einem Paar Laufschuhe tauschen! Die nächsten Tegla Leroupe Peace Races finden im Mai 2014 in Uganda und im Juli 2014 in Kenia statt. Im übrigen hat die aktive Marathonläuferin eine eigene Schule (Tegla Leroupe Peace School) gegründet, wo mittellose Kinder von 5 – 14 Jahren eine kostenlose Ausbildung erhalten. Zur Zeit profitieren davon gegen 400 Kinder!

Mandela’s Briefe an Sri Chinmoy

mandela-Sri-Chinmoy-bookNelson Mandela (18. Juli 1918 – 5. Dez. 2013), Vater der Regenbogennation Südafrika, war eine Ikone des Friedens, der Vergebung und Versöhnung und eine unermessliche Inspiration für die ganze Welt – und wird es bleiben. Er lebte und verkörperte die Bedeutung von „Ubuntu“ – der Verbundenheit der Menschheitsfamilie – in der kein Platz sein darf für Rassismus, Gewalt, Unterdrückung und Ausbeutung. Unter großem persönlichen Opfer gelang es ihm mit seinem friedlichem Protest, mit unglaublicher Geduld, Durchhaltewillen, Mut, innerer Stärke und Größe, die Welt von Grund auf zu verändern. Jetzt ist es an jedem von uns, sein Vermächtnis weiter zu tragen. Sri Chinmoy (1931-2007), der sein Leben selbst dem Frieden gewidmet hatte, schätzte Nelson Mandela zutiefst und würdigte und ermutigte ihn zu vielen Gelegenheiten. Seit ihrer ersten Begegnung an den Vereinten Nationen 1990, kurz nach Mandelas Entlassung aus der Haft, widmete Sri Chinmoy ihm Lieder und Gedichte, ehrte ihn 1996 in Johannesburg mit dem U Thant Friedenspreis und 1999 mit dem „Lifting up the World with a Onenes-Heart“-Award (dt: die Welt mit einem Einsseins-Herzen emporheben), indem er ihn auch phyisch in die Höhe hob. Mandela wiederum sah in ihm einen Freund und Bruder und hielt 1998 in New York mit seiner Frau Graca Machel als Zeichen seiner Unterstützung die Friedensfackel des weltumspannenden Peace Runs, den Sri Chinmoy 1987 ins Leben gerufen hatte.

Nelson und Mandela und Sri Chinmoy haben sich beide für den Frieden eingesetzt. Die folgenden Zitate stammen von Nelson Mandela’s Briefen an den Friednsphilosophen Sri Chinmoy:

„Ich kann meine Freude nicht in Worte fassen! Was Sie tun, ist im Interesse der ganzen Menschheit und der Welt.“
29. Januar 1996 anlässlich einer Begegnung im Hauptquartier des African National Congress (ANC), Johannesburg

„Es ist mir eine Ehre, einer Person Ihres Führungsformats zum Geburtstag zu gratulieren, denn Sie haben sich als ein herausragender Kämpfer für den Frieden ausgezeichnet.“
27. August 1996 in einem Brief

„Ich bin außerordentlich glücklich, von der wunderbaren Friedenskampagne zu erfahren, die Du, mein Bruder, ins Leben gerufen hast Ich habe grosse Achtung vor Deinem Wirken, mein Bruder, und ich hoffe aufrichtig, Deine Anstrengungen von Erfolg gekrönt zu sehen.“
14. April 1997 in einem Brief

„Mein Bruder im Frieden wir erkennen den großen Beitrag an, den Du und Deine Friedensbewegung bei der Förderung des Friedens auf der Welt leisten. Für die Menschen unseres Landes ist es eine Ehre, von Dir Inspiration und Ermutigung während unseres Kampfes für die Demokratie erhalten zu haben.“
26. August 1997 in einem Brief

„Deine unermüdlichen Bemühungen und unablässigen weltweiten Reisen, um die Botschaft des Friedens und des Einsseins der Menschheit zu verbreiten, sind in der Tat bewundernswert, mein Bruder, und wir alle geben Deinen Friedensinitiativen unsere Unterstützung und Ermutigung Du sollst wissen, dass Du bei allem, was Du tust, um den Frieden in der Welt zu fördern, unsere volle Unterstützung hast.“
26. August 1997 in einem Brief

„Die Friedenszentren, die Du in verschiedenen Teilen der Welt errichtet hast, sind von größter Bedeutung für das Überleben der Mensch

heit .“
13. April 1999 in einem Brief

„Während der letzten 30 Jahre haben unzählige Botschafter und Angestellte der UNO Deine Friedensmeditationen an den Vereinten Nationen erlebt. Deine spirituellen Aktivitäten haben dazu beigetragen, das Niveau der Menscheit zu neuen Höhen emporzuheben. Ich bin stolz auf die Tatsache, dass Südafrika eines der 60 [inzwischen 152] Länder ist, die sich und ihr Volk als Sri Chinmoy Peace-Blossoms-Nationen der Förderung des Friedens und der Freundschaft gewidmet haben.“
10. Juli 2000 in einem Brief

„Dein Wirken hat das spirituelle Wachstum, die Lebensfreude und das Wohlergehen beflügelt, insbesondere angesichts der gegenwärtigen, noch nie dagewesenen Angriffe auf die Menschheit Dein ist eine Stimme der Vernunft, die wir alle beachten müssen.“
27. August 2001 in einem Brief

nelson-mandela_700a

Mit Bruno Baumann auf der Seidenstrasse

bruno

Soeben ist das neueste Buch von Bruno Baumann erschienen: „Die Seidenstrasse – Auf der legendären Route nach Asien“., 272 Seiten, mit 122 Photographien, Verlag terra magica, ISBN 978-3-7243-1051-8.

Wertvolle Waren und kostbares Wissen wurden einst auf den Karawanenwegen der legendären Seidenstrasse transportiert. Doch die Seidenstrasse ist mehr als eine historische Handelsroute: sie ist ein moderner Verbindungs-strang zwischen Europa und Asien. In seinem Buch verbindet der österreichische Abenteurer, Schriftsteller und Filmemacher Bruno Baumann interessante Fakten und Details über die Seidenstrasse mit Berichten über seine Abenteuer bei der Ergründung ihres Mythos. Die Erlebnisse im Rahmen seines Kultur-Projektes Roads of Dialogue, mit dem er den Geist der alten Seidenstrasse wiederbeleben möchte, spannen eine Brücke von sagenumworbener Vergangenheit in die Gegenwart. Die Seidenstrasse, auf der nicht nur wertvolle Güter wie die kostbare Seide, sondern auch Religionen, Ideen und Kunststile ausgetauscht wurden, ist mehr als eine nostalgische Reiseroute: Seit dem Zerfall der Sowjetunion gibt es die Vision einer neuen Seidenstrasse. Fasziniert von dieser Vorstellung hat Brno Baumann das Projekt Roads of Dialogue ins Leben gerufen. Zusammen mit internationalen Künstlern besucht er Orte entlang der Seidenstrasse, um die Menschen mit kulturellen und sportlichen Veranstaltungen wieder miteinander in Dialog zu bringen. Eine spannende Reise zwischen damals und heute, die unter anderem auf den Spuren Marco Polois durch Venedig, in die Oasenwelt am Rande der Takla Makan und zu den himmlischen Bergen des Tien-Shan-Geboirges führt.

Bruno Baumann wurde 1955 geboren, studierte Ethnologie und Geschichte und lebt als Schriftsteller und Filmemacher in München. Der Abenteurer gilt als einer der besten Kenner Asiens und der Seidenstrasse. 2003 gelang ihm eine Solo-Durchquerung der Wüste Gobi und 2006 sorgte sine Entdeckung archäologischer Reste des Königsreichs von Shangshung in Westtibet für grosses Aufsehen. Weitere Informationen unter www.bruno-Baumann.de und www.solkroadexperiences.org. Ich möchte in diesem Zusammenhang auch auf ein Interview hinweisen, dass ich vor ein paar Jahren mit dem Autor gemacht habe. Es kann auf vimeo.com angesehen werden.

Im Mittelpunkt: Vegane Ernährung

abarita-vegelateria

Gestern Abend hat die „Schweizerische Vereinigung für Vegetarismus“ (SVV) und das vegane Restaurant Vegelateria/Amazing Strength zu einer Vegi-Feier eingeladen. 50 enthusiastische Vegetarier und Veganer sind der Einladung gefolgt und konnten durch Einführungsreferate von A.W. Dänzer (Firma Soyana) und Renato Pichler (SVV) Einblick in das Wirken der beiden Pioniere gewinnen. A.W. Dänzer erzählte über seine Anfänge als Aktivist für ein gesundes, bewusstes und veganes Leben und wie er durch die von ihm gegründete Firma Soyana einen Meilenstein in der fleischlosen und biologischen Ernährung gesetzt hat. Renato Pichler zeigte auf eindrückliche Weise, wie es die vegane Szene in der Schweiz schwer hat, gegen die landesweite Milchlobby aufzukommen und wie wichtig es ist, gemeinsam Aufklärungsarbeit zu leisten. Die schon bald ein Jahr alte Vegelateria bildete einen schönen Rahmen für diese Veranstaltung und war mit einem Bio-Vegi-Menu verantwortlich für das leibliche Wohl der Gäste.  Da der Anlass schon nach kurzer Zeit ausgebucht war, gibt es noch eine Wiederholung am Samstag, den 7. Dezember (Beginn 16:30 h), auch wieder in der Vegelateria an der Müllerstrasse 64 in Zürich. Bitte verpasst diese einmalige Gelegenheit nicht und meldet Euch rechtzeitig an (auf der Webseite oder per Tel. 044 558 70 35); die Platzzahl ist beschränkt.