Guinnness-Rekord: Längste Blumengirlande der Welt

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Gestern hat Ashrita Furman, ein langjähriger Schüler des Meditationsmeisters und Friedensförderer Sri Chinmoy einen weiteren Guinness Rekord zu Ehren des 83. Jahrestags seines Lehrers präsentiert. In Zusammenarbeit mit 130 Helfern kreierte er in 7 Stunden die längste Blumengirlande der Welt mit einer Länge von 5 Meilen (ca. 8 km) und verbesserte damit seinen eigenen Rekord aus dem Jahre 2011, der bei 2.15 Meilen lag.

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Chemie-Professor will den Rhein durchschwimmen

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Der Chemie-Professor Andreas Fath aus Baden-Württemberg will in vier Wochen den 1230 Kilometer langen Rhein von der Quelle bis zur Mündung durchschwimmen. «Es war kalt, sehr kalt, aber ich bin guter Dinge», sagt Fath am Montag direkt nach seinem Schwimmstart im Tomasee bei Tujetsch in der Schweiz. Bis Ende August will er die Mündung in den Niederlanden erreichen. Ob er trotz Medienrummels, Klausurenphase und organisatorischer Angelegenheiten noch entspannen konnte? «Ich entschwimme dem Stress einfach», sagt 49-Jährige. «Verrückt eigentlich. Ich würde das nicht machen», habe Fath noch vor sieben Jahren gesagt, als er beim Self-Transcendence Zürichsee-Schwimmen (die 27. Ausgabe findet morgen Sonntag, den 10. August statt – Anm. der Blog-Redaktion) mitmachte. Während damals einige Teilnehmer die lange Strecke von mehr als 26 Kilometern zurücklegten, schwamm er mit Freunden die Staffel. «Das ganze Jahr hat es mich beschäftigt, dass man die Strecke auch alleine schaffen kann», erinnert sich Fath. Auf den letzten Drücker habe er sich dann für das Marathonschwimmen im Folgejahr 2008 angemeldet. «Und festgestellt, dass man im Wasser reisen kann.»

Fath ist nicht der Einzige, der in diesem Sommer den Rhein bezwingen will: Der Schweizer Langstreckenschwimmer Ernst Bromeis startete Anfang Juli seinen zweiten Versuch, den Fluss der Länge nach zu durchschwimmen. Mittlerweile habe er mehr als 546 Kilometer hinter sich gebracht, berichtet sein Sprecher. Wegen extrem niedriger Wassertemperaturen musste Bromeis 2012 nach Basel aufgeben. Vom Vorderrhein bis in die Nordsee schaffte es nach eigenen Angaben und Medienberichten zufolge bisher nur der deutsche Schwimmer Klaus Pechstein im Jahr 1969.

Doch Fath wäre nicht Wissenschaftler, wenn er neben der sportlichen Herausforderung im Rhein nicht auch forschen wollen würde. Gemeinsam mit einigen Studenten will er auf der Tour täglich Wasserproben entnehmen, um sie etwa auf Hormone, Drogen und Schwermetalle zu untersuchen. Schließlich habe der Chemiker als Student selbst erlebt, dass er sich Dinge am besten merken könne, die er sich nicht kurzfristig einverleiben müsse: «Die geistige Erkenntnis bleibt nur, wenn sie auch mit Emotionen verbunden ist.» Quelle: Walsroder Zeitung

HEUTE NACHT: Yoko Ono’s Peace Tower leuchtet für Frieden im Nahen Osten

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Heute Nacht von 22:30 bis 07:30 Uhr wird der von Yoko Ono (Witwe von John Lennon) gebaute permanent installierte Laser-Leucht-Strahl in Reykjavik (Island) zum Gedenken an die unschuldigen Opfer im aktuellen Isreal-Palästina-Konflikt leuchten. Die Installation ist normalerweise nur zu gewissen Zeiten über die Wintermonate aktiviert. Hier ist die Original-Message von Yoko Ono:

As all of us are devastated by the loss of so many lives of innocent children in the Israeli/Palestinian conflict, I will be lighting IMAGINE PEACE TOWER tonight, Thursday 7th August, hoping that the ceasefire will continue indefinitely, and no more innocent children will be harmed.

With deep sadness and love,

Yoko Ono Lennon
7 August 2014

Link zum Live – Bild des Peace Towers: HIER (Bild erneuert sich alle 3 Minuten)

Magazin VISIONEN: 7 positive Impulse von Sri Chinmoy

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In der neuesten Ausgabe (8/2014) der Zeitschrift Visionen werden unter dem Titel „Spirituelle Fehlerkultur“ 7 positive Impulse vorgestellt, wie man mit Fehlern umgehen sollte.

1. WÄHLE DAS RICHTIGE! Wenn wir etwas falsch gemacht haben und wissen, dass es Jemanden gibt, der über grenzenlose Gnade und grenzenloses Mitleid verfügt, dann lasst uns bei Ihm Zuflucht suchen. Aber wir müssen uns auch völlig im Klaren darüber sein, dass wir wegen des karmischen Gesetzes nichts Unrechtes tun sollen, denn des Gesetz des Karmas, das Gesetz der Handlung wird sich sonst bei uns melden. Wenn ich weiterhin Fehler begehe, wie kann ich dann ein besseres Leben, ein erfüllenderes Leben erwarten? Nein. Ich muss dafür bezahlen. Gott lässt mir in jedem Augenblick die Wahl, entweder das Richtige zu tun oder, wenn ich mit der Unwissenheit Freundschaft schließe, das Falsche zu tun. Es liegt daher bei mir. Wenn ich das Richtige tue, wird mein Leben selbstverständlich mit Gottes Licht, Frieden, Wonne, Harmonie und Vollkommenheit gesegnet werden, und wenn ich das Falsche tue, muss ich den Preis dafür zahlen, den das Gesetz des Karmas verlangt.

2. TILGE FEHLER SOFORT! Wenn du etwas getan hast, das nicht richtig war, dann versuche das Richtige, das Göttliche zu tun. Diese Sekunde, diese Minute hast du gerade für etwas verwendet. Du konntest sie entweder für einen guten Zweck oder für einen schlechten Zweck verwenden. Wenn du sie für einen schlechten Zweck verwendet hast, dann benutze die nächste Minute für den göttlichen Zweck. Wenn du diesen Moment für einen göttlichen Zweck verwendest, ohne an die vorangegangene Minute zu denken, in der du etwas falsch gemacht hast, was passiert dann? Deine positive Kraft, die Willenskraft, die du eingesetzt hast, um das Richtige zu tun, wird sich dann voll und ganz entfalten. Wenn du jedoch an die vergangene Minute mit einem Gefühl der Schuld, mit dem Gefühl, etwas falsch gemacht zu haben, denkst, und dann entschlossen bist, in der nächsten Minute das Richtige zu tun, ist die Hälfte der Kraft schon wieder im Dunkeln verloren gegangen und dir steht nur noch die halbe Kraft zur Verfügung, um das Richtige zu tun. Versuche deshalb, in der nächsten Minute deine ganze Kraft zu mobilisieren, und tilge so den vorherigen Fehler.

3. KONZENTRIERE DICH AUF DAS GÖTTLICHE! Wenn man eine schlechte Tat im Gedächtnis bewahrt und über sie brütet, verstärkt man unbewusst wieder seine eigene Schuld. Vielleicht denke ich: „Jetzt bereue ich es.“ Aber warum sollte ich bereuen? Wenn ich etwas falsch gemacht habe, dann habe ich auch die Fähigkeit, das Richtige zu tun. Indem wir all unsere Aufmerksamkeit auf das Richtige lenken, verstärken wir unsere positive Kraft. Das Gefühl der Schuld, der ständige Drang zu Selbstvorwürfen, ist leider in der westlichen Welt allgegenwärtig. Wenn meine Quelle Gott ist, das absolute, unendliche Licht, wenn ich weiß, dass ich genau von dort gekommen bin, dann muss ich eines Tages zu meiner Quelle zurückkehren. Während meines Aufenthalts auf der Erde habe ich leider einige ungesunde, unstrebsame und sehr negative Erfahrungen gemacht. Jetzt muss ich diese unglücklichen Erfahrungen loswerden und erfüllende Erfahrungen in meinem Leben erhalten. Darum muss ich mich ausschließlich auf das Richtige konzentrieren, das Göttliche, das mich erfüllen wird, und nicht auf die Dinge, die mir im Wege standen.

4. NIMM FEHLER ALS UNVOLLKOMMENE WAHRHEITEN! Was bedeutet es letzten Endes, einen Fehler zu machen? Wenn wir glauben, dass ein Fehler etwas ist, auf das Strafe folgen muss, dann liegen wir völlig falsch. Betrachten wir einen Fehler zuerst einmal als Misserfolg. Was ist ein Misserfolg? Misserfolge sind die Säulen des Erfolges. Sehen wir den Misserfolg als Gottes Erfahrung in uns. Gott erfährt Sich ständig in und durch uns, gleichzeitig läuft Er und trägt uns dabei zum letztendlichen Ziel der Vollkommenheit. Betrachten wir Misserfolge als Halbwahrheiten. Wenn wir sie als etwas Schändliches und Unverzeihliches betrachten, werden sie niemals berichtigt und zu Wahrheiten umgeformt werden. Nur wenn wir Fehler als unvollkommene oder unendlich kleine Wahrheiten ansehen, wenn wir in einem Fehler eine Spur Wahrheit sehen, können wir fühlen, dass der Fehler korrigiert und in Wahrheit umgewandelt werden kann.

5. FORME FEHLER IN BRAUCHBARES UM! Der bloße Gedanke, einen Fehler als etwas Schmachvolles zu betrachten oder als etwas, worüber man nicht spricht, schafft eine falsche Schwingung. Wir sollten uns immer mit unserem weitesten Teil identifizieren, dem Teil, der alles umarmt, der die ganze Welt und die ganze Menschheit umfasst. Wenn wir das tun, ist unser so genannter Fehler kein Fehler mehr. Dann fühlen wir, dass er nur eine Unvollkommenheit darstellt. Es ist ein Spiel der Unvollkommenheit, das wir unbewusst und nicht vorsätzlich gespielt haben. Tatsächlich distanzieren wir uns aber von dem Fehler, als ob er etwas Schmutziges, Unanständiges oder so Hässliches wäre, dass wir ihn nicht anfassen könnten. Mit dieser Einstellung werden wir niemals Fortschritt machen. Sehen wir den Fehler stattdessen als einen Klumpen Ton. Diesen Tonklumpen kann man leicht modellieren und in eine andere Form bringen. Wenn wir genug Weisheit, genug Licht haben, können wir dann diesen umgeformten Tonklumpen für verschiedene Zwecke verwenden.

6. BETRACHTE FEHLER ALS SEGEN! Statt jeden Fehler als einen Fluch zu sehen, können wir ihn als Segen auffassen. Natürlich sollten wir in erster Linie nicht bewusst und absichtlich Fehler begehen. Aber wenn uns ein Fehler in unserer inneren Natur, in unserer vitalen Natur, in unserer physischen Natur und in unserem äußeren oder physischen Verstand passiert, sollten wir sofort bereit sein, den Fehler uns und Gott gegenüber einzugestehen. Durch unser Geständnis werden wir sofort wieder frei. Andernfalls würde sich ein Berg von Fehlern in uns auftürmen. In dem Augenblick, wo wir den Mut aufbringen, unseren Fehler einzugestehen, kommt Gottes allmächtiger Schutz auf uns zugelaufen. Sein Schutz gewährt uns Zuflucht. Sein Schutz wird sofort zu unserem sicheren Hafen.

7. VERTRAUE AUF GOTTES VERWANDELNDE LIEBE! Aus Unwissenheit machen wir etwas falsch, und dann haben wir wegen unserer Fehler ein schlechtes Gewissen. Statt dessen sollte uns als erstes folgender Gedanke in den Sinn kommen: „Wenn ich die Macht habe, etwas falsch zu machen, dann hat Gott die Macht, mir zu vergeben.“ Falls wir etwas sehr Schlechtes getan haben, dürfen wir nicht glauben, dass es keine Macht im Universum gibt, die unsere falschen Handlungen tilgen kann. Zugegeben, wir haben etwas falsch gemacht, doch Gott ist unendlich viel stärker, als wir es sind, und wir sollten uns daran erinnern, dass Er reines Mitleid ist. Wann immer wir meditie- ren, sollten wir fühlen, dass Gott reine Liebe ist. Er wird uns nicht bestrafen. Mit Seinem unendlichen Mitleid wird er uns verwandeln. Aber wenn wir uns in Schuldgefühlen ergehen, wird uns Gott nicht retten können.

– Sri Chinmoy

10 Gebote, um unseren Planeten zu retten

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Der Geist, den die Verfassung trägt, lässt sich gut an den „zehn Geboten, um den Planeten, die Menschheit und das Leben zu retten“ ablesen, die von Boliviens Präsident Evo Morales verfasst und von ihm auf der UNO-Generalversammlung vorgetragen wurden:

1. Mit dem Kapitalismus aufhören
Um den Planeten, das Leben und die menschliche Spezies zu erhalten, müssen wir mit dem Kapitalismus aufhören. Es ist Zeit, die finanziellen Schulden des Südens gegen die ökologischen Schulden des Nordens aufzurechnen.

2. Auf Kriege verzichten
Kriege sind die größte Verschwendung und Plünderung von Leben und der natürlichen Ressourcen. Wir, die indigenen Völker des Planeten, müssen der Welt sagen, dass wir glauben, dass die Millionen und Abermillionen von Dollar, die heute in die Industrie des Todes investiert werden, in einen großen gemeinsamen Fonds gehen sollten, um den Planeten, die Menschheit und das Leben zu retten.

3. Eine Welt ohne Imperialismus und Kolonialismus
Das kapitalistische System trägt in seinen Eingeweiden den Imperialismus und den Kolonialismus. Den anderen zu beherrschen, den anderen zu unterwerfen, den anderen zu kontrollieren und den anderen unterzuordnen sind die Formen des „Lebens“ dieses Modells der „Entwicklung“, die auf der Konkurrenz basiert und nicht auf der Ergänzung/Vollständigkeit.

4. Das Wasser als Recht aller Lebewesen
Ohne Wasser gibt es kein Leben. Der Grundwasservorrat geht weltweit zurück. Um uns mit dieser Weltkrise des Wassers auseinanderzusetzen, müssen wir damit anfangen, den Zugang zu Wasser als Menschenrecht zu erklären und folglich als eine öffentliche Dienstleistung, die nicht privatisiert werden kann. Wenn das Wasser privatisiert und vermarktet wird, können wir kein Wasser für alle garantieren. Es ist fundamental, den Zugang zu Wasser zum Menschenrecht zu erklären.

5. Saubere und umweltfreundliche Energiearten
Einige Daten ermöglichen  uns zu verstehen, was in der Welt im Hinblick auf die Anwendung von Energie und ihre Beziehung zur Natur vor sich geht. Die Entwicklung sauberer und umweltfreundlicher Energien ist eine weitere grundlegende Aufgabe zur Rettung des Planeten, der Menschheit und des Lebens.

6. Achtung vor der Mutter Erde
Der Schändung unserer Mutter Erde und aller ihrer Lebewesen werden wir mit der Kraft der Erkenntnis und der Liebe zur Schöpfung entgegenwirken. Die Erde kann nicht nur als eine natürliche Ressource angesehen werden. Wir respektieren die Natur, ehren unsere Mutter Erde und erkennen die Naturgesetze als höchstes Gesetz an.

7. Die Grunddienstleistungen als Menschenrecht
Der Zugang zu Wasser, Energie, Bildung, Kommunikation, Gesundheit und Transport ist ein Grundrecht, das jeder Staat seiner Bevölkerung als grundlegendes Menschenrecht garantieren muss. Diese Dienstleistungen können nicht zu privaten Geschäften gemacht werden. Sie müssen zur Grundlage der öffentlichen Dienste werden.

8. Verbrauchen, was notwendig ist, und Konsum des lokal Produzierten
Wir müssen Schluss machen mit dem Konsumismus, der Verschwendung und dem Luxus. Im ärmeren Teil des Planeten verhungern jedes Jahr Millionen Menschen; gleichzeitig werden im reicheren Teil des Planeten Millionen Dollar ausgegeben, um die Fettleibigkeit zu bekämpfen. Wir verbrauchen im Exzess, wir vergeuden Naturressourcen und produzieren Müll, der die Mutter Erde vergiftet. Verbrauchen, was notwendig ist, und dem Verbrauch dessen, was wir lokal produzieren, den Vorrang geben, das ist von erstrangiger Bedeutung, um den Planeten, die Menschheit und das Leben zu retten.

9. Respekt vor kultureller und wirtschaftlicher Vielfalt
Der Kapitalismus reduziert die Menschen auf ein Leben als Konsumenten. Wir – die indigenen Völker dieses Planeten – glauben nicht an Einheitslösungen für alle. Menschen sind verschieden. Wir leben in Gemeinschaften mit Identitäten, mit eigenen Kulturen. Eine Kultur zu zerstören, die Identität eines Volkes anzugreifen – das ist der größte Schaden, den man der Menschheit zufügen kann.

10. „Vivir Bien“ – das gute Leben
Wir – die indigenen Völker dieses Planeten – wollen einen Beitrag leisten für eine gerechte, vielfältige und ausgeglichene Welt, die einschließt und nicht ausgrenzt. Wir sagen „Vivir Bien“ – das gute Leben.
Ich denke, dass wir Menschen unsere Wurzeln wiederentdecken können – und sollten. Ich glaube daran, dass die Menschheit eine gerechtere Welt aufbauen kann. Eine vielfältige Welt, eine Welt, die integriert und ausgeglichen ist, eine Welt im Einklang mit der Natur, mit der Mutter Erde.