Heute Abend ist Earth Hour

Eine Welle rollt hezte über den Globus: Um jeweils 20.30 Uhr Ortszeit löschen Städte weltweit die Beleuchtung von Wahrzeichen. Von Beijing bis Baden, von London bis Luzern, von Sao Paolo bis St. Gallen ist die Botschaft dieselbe: Die Welt ist sich einig, wir brauchen mehr Klimaschutz. Die meisten der 20 grössten Städte der Welt machen mit und auch fast alle grösseren Schweizer Städte sind dabei, darunter Zürich, Basel, Genf und Lausanne. Die Liste der Wahrzeichen reicht von der Oper von Sydney und dem Times Square in New York über das Kolosseum und das Brandenburger Tor bis zur Golden Gate Bridge und der Christusstatue in Rio. In der Schweiz tauchen etwa das Schloss Chillon, die Kapellbrücke oder das Kloster St. Gallen für eine Stunde ins Dunkel. Die Earth Hour ist aber mehr als eine symbolische Stunde Dunkelheit: Sie zeigt, dass Menschen, Unternehmen und Städte auf der ganzen Welt mit dem Klimaschutz vorwärts machen. Rund um den Globus wurden zur Earth Hour Umweltprojekte angestossen. In der Schweiz fordern der WWF und viele weitere Organisationen von Bundesrat und Parlament eine gerechte Klimapolitik. Dafür muss die Schweiz ihren Treibhausgas-Ausstoss im Inland bis 2030 mehr als halbieren, bis ins Jahr 2050 ganz aus den fossilen Energien aussteigen und Entwicklungsländer finanziell unterstützen. Sie haben kaum zur Klimaerwärmung beigetragen und leiden besonders stark darunter. Insgesamt 60’000 Menschen haben die Petition bereits unterschrieben, davon sind 15’000 Unterschriften vom WWF.

Auch der Pariser Eiffelturm liegt während der Earth Hour im Dunkeln. Wenige Kilometer von dort sollen im Dezember über 190 Staaten einen Klimavertrag besiegeln, mit dem sich erstmals alle Länder zu ernsthaftem Klimaschutz verpflichten. Das wird schwierig, aber es ist möglich: «Wir haben in den letzten Monaten mehr Zeichen des Aufbruchs gesehen als je zuvor», sagt Thomas Vellacott, CEO des WWF Schweiz. Die grösste Klimademo aller Zeiten, der sinkende Kohlekonsum in China oder das Klimaabkommen zwischen USA und China sind nur einige dieser Zeichen, die Earth Hour von heute ist ein weiteres. Der neue IPCC-Bericht bestätigt, dass die Klimaerwärmung die wohl grösste Herausforderung unserer Zeit ist. Und dass wir das Schlimmste noch verhindern können. Thomas Vellacott: «Wir dürfen unseren Kindern nicht bloss unsere ungelösten Probleme überlassen. Wir müssen jetzt anpacken.» Die Earth Hour startete 2007 als gemeinsame Aktion der Stadt Sydney und des WWF Australien. Heute machen jeweils über 7000 Städte in über 170 Ländern mit, und die Earth Hour erreicht damit rund zwei Milliarden Menschen. (Quelle: news.ch)

printletter – Forum für künstlerische Photographie

printletter-blogVon 1987 bis 1982 habe ich im Eigenverlag ein Forum für künstlerische Photographie herausgegeben. Unter dem Namen print letter habe ich anfangs als Newsletter, später als Zeitschrift, Informationen über die ganze Szene der (damals fast ausschliesslich) Schwarz-Weiss-Photos, die als Kunstform und in kleiner Auflage oder als Original-Prints ausgestellt, gesammelt und verkauft wurden. Dazu kamen Interviews mit Photographen, Portfolios von Photographen, neue Bücher und Ausstellungen, Artikel über Galerien und Veranstaltungen, die sich diesem Kunstzweig widmeten sowie Preislisten von im Handel oder an Auktionen angebotenen signierten Photographien. Als Archiv-Dokumentation habe ich jetzt einen Blog geschaffen, wo alle erschienenen Ausgaben mit Inhaltsangabe und Bildbeispielen publiziert sind. Es lohnt sich mal reinzuschauen. Wenn ein Sammler Interesse an einzelnen Ausgaben oder der ganzen Sammlung in gebundener Form hat, möge er/sie sich bitte per Kommentar auf diesen Beitrag melden. Es sind zum Teil nur noch sehr wenige Eemplare erhältlich. Es handelt sich bei der Sammlung um 41 Ausgaben von Nr 1 bis zur letzten Doppelausgabe 41/42. Sollte ein Interesse bestehen, derzeitige künstlerische Schwarzweiss-Photographien zu präsentieren, können sich Photographien jederzeit bei mir melden. Es wäre schön, wenn damit der Gedanke der Zeitschrift wieder aufleben könnte.
– Kedar M. Misani, Zürich

Bald mehr Ladestationen für Elektroautos in der Schweiz?

Elektroauto-LadestationenElektroautos sollen entlang der Nationalstrassen ihre Batterien laden können. Der Nationalrat hat stillschweigend ein Postulat seiner Transportkommission überwiesen. Damit wird der Bundesrat beauftragt, die Voraussetzungen für ein solches Schnellladenetz zu prüfen.

Dabei soll insbesondere geprüft werden, welche Rahmenbedingungen es braucht, damit private Investoren Schnellladestationen entlang von Nationalstrassen realisieren können. Die nationalrätliche Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen (KVF) hat dabei aufgrund der strategisch wichtigen Lage Standorte auf Raststätten und Rastplätzen im Blick, auch wenn auf letzteren kein Treibstoff abgegeben wird. Grund für den Vorstoss ist die Reichweitengrenze von Elektroautos. Das lückenhafte Netz von Schnellladestationen hemme die Verbreitung von umweltfreundlichen Elektroautos. Der Bundesrat erklärte sich bereit, den Vorstoss anzunehmen. (Quelle: news.ch)

 

Songs of the Soul – Musik für die Seele

Seit Sri Chinmoy am 11. Oktober 2007 den Körper verlassen hat, lebt die Musik des Meisters in einer speziellen Konzertserie weiter. Sie heisst „Songs of the Soul“. Schüler aus aller Welt spielen und singen seine Melodien und bieten jeweils ein attraktives abendfüllendes inspirierendes Programm. Anfangs Jahr gab es z.B. ein solches Konzert in Dubrovnik, Kroatien, das Du hier in einer halbstündigen Zusammenfassung miterleben kannst. Weitere Konzerte sind dieses Jahr geplant im Japan, Perth, Australien, und Österreich. Das genau Programm findest Du hier: songsofthesoul.com.