Eurobike 2015: Suche nach einem leichten e-bike Faltrad

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Heute haben die Pforten der Eurobike 2015 geschlossen. In den letzen 4 Tagen konnten sich Fachleute, Einkäufer und Fahrrad-Enthusiasten über die neuesten Entwicklungen und Angebote der Fahrrad-Industrie informieren. Besonders viel Gebrauch wurde von den Teststrecken gemacht, wo man ein Bike nach dem anderen ausprobieren konnte. Auf Wunsch wurde dazu auch ein Helm ausgeliehen.

Ich habe dieses Jahr vor allem nach einem leichten e-bike Faltrad gesucht und bin leider nicht fündig geworden. Es scheint, dass die Designer und Produzenten noch nichts Passendes anzubieten haben. Bei Brompton, der bekannten englischen Faltrad-Firma erfuhr man, dass jetzt endlich 2016 ein e-bike Faltrad präsentiert werden soll; aber Näheres wurde noch nichteurobike verraten. Das neue Flyer Faltrad, auf das viele mit Spannung gewartet haben, ist leider mit 22 kg auch wieder (zu) schwer – und auch nur in Schwarz erhältlich. Dann habe ich mir noch das tern und Dahon e-bike Faltrad angeschaut. Auch diese konnten gewichtsmässig keine Glanzleistung hinlegen. Einzig stail (ein Newcomer auf dem e-bike-Markt) hat ein leichteres als Vormodell gezeigt, das unter 15 kg wiegen soll, aber erst Ende dieses oder anfangs nächsten Jahres auf dem Markt erscheinen soll – leider auch nur in Schwarz (siehe Bild). Es bleibt dann noch das englische Gocycle zu erwähnen, das seit drei Jahren in der gleichen Ausführung angeboten wird, ca. 16 kg auf die Waage bringt, ab er vom Fahrverhalten und dem (nicht vorhandenen) Display wegen gewöhnungsbedürftig ist. Gocycle soll übrigens auch 2016 mit einer überarbeiteten Version zum Verkauf gelangen, jedoch weiterhin ohne Display. Der Fahrer muss sich mit ein paar roten Leuchtdioden auf der Lenkstange begnügen, um Geschgwindigkeit, Antriebsmodus und Akkuladestand zu erraten. Kurz zusammengefasst: der Durchbruch punkto leichtem e-bike Faltrad ist noch nicht passiert, aber einige Hoffnungsschimmer sind für 2016 zu erwarten. Erfreulicher Schlusspunkt, die Firma Bosch bringt für ihren Antrieb Ende dieses Jahres ein Power Pack 500 mit 500 Wh auf den Markt, das fast gleich schwer sein soll wie das Power Pack 400 und nur wenig mehr kostet.

Unterstützung der Vollgeld-Initiative in der Schweiz

Die Vollgeld-Initiative fordert, dass der Bund allein das Recht haben soll, Münzen, Banknoten und Buchgeld zu schaffen. Letzteres wäre eine Neuerung. Das heutige Kreditwesen der Banken ist den Verfechtern der Vollgeld-Theorie ein Dorn im Auge. Indem die Banken Kredite vergeben, schaffen sie dauernd neues, eigenes fiktives Geld, sogenanntes Buchgeld. Dieses existiert nur elektronisch (früher in den Büchern), erweitert aber die Geldmenge im Umlauf. Sobald ein Kredit zurückgezahlt ist, ist das Geld wieder verschwunden. Eine Masterarbeit der Universität Zürich untersuchte nun mittels einer Umfrage bei 1146 Stimmberechtigten in 26 Kantonen, was die Schweizer über die Geldherstellung wissen und wie sie zu dieser stehen. Nur 13 Prozent der Befragten wussten, dass auch private Geschäftsbanken mit der Vergabe von Krediten neues Geld schaffen, wie es in der Mitteilung der Vollgeld-Initianten hiess. 78 Prozent der Befragten wünschten sich, dass nicht private Banken, sondern allein die Nationalbank Franken herstellt und in Umlauf bringt. 57 Prozent der Befragten würden einer Volksinitiative zustimmen, welche dieses Anliegen unterstützt. Die Kernforderung der Vollgeld-Initiative sei also mehrheitsfähig, folgern die Initianten. Sie haben noch bis am 3. Dezember Zeit, die nötigen 100’000 Unterschriften zu sammeln. Derzeit haben sie laut der Homepage zur Initiative über 90’000 Unterschriften beisammen.

Quelle: news.ch

28. Ausgabe des Marathon-Schwimmens im Zürichsee

46 Einzelschwimmer und 18 Teams aus aller Welt starteten am Sonntagmorgen, den 26. Juli in Rapperswil. Ihr Ziel: innerhalb von 12 Stunden nonstop nach Zürich (Badi Tiefenbrunnen) zu schwimmen. Um 7:00 Uhr die Einzelschwimmer, um 7:15 folgten die Staffeln. Die äusseren Bedingungen waren sehr gut: der See war ruhig, die Wassertemperatur 24°C und das Wetter sonnig bis leicht bedeckt bei 23°C. Nur drei Schwimmer hatten die Cutoffs in Meilen/Küsnacht nicht erreicht oder mussten frühzeitig aufgeben. Am schnellsten am Ziel war das Team „Uusschwümme :)“ vom Schwimmclub Thalwil mit Christian Tschudi, Till Mesmer und Nadine Zürcher in 6Std 14Min 43Sek. Als nächster im Ziel und somit schnellster Einzelschwimmer war Jason Gill aus Glasgow (GB) mit 6Std 52Min 41Sek. Die schnellste Einzelschwimmerin war Friderike Wachs vom ASV Hegge (D) und sie stellte mit 7Std 53Min 11Sek gleich einen neuen Streckenrekord in der Kategorie „Frauen Masters mit Neopren“ auf!

Dies ist eine Kurzfassung; das ganze Video (32 min) ist als DVD erhältlich über ch.srichinmoyraces.org.