Weltrekord im “Musical Marathon Relay”

Foto-Weltrekord-Musical-Relay-27hGunthita Corda, Anastasia Klink und Anete Klavina aus Winterthur sind seit Sonntag neue Weltrekordhalterinnen im Dauermusizieren. Am 23. internationalen Impossibility Challenger Weltrekordfestival in Kladno (Tschechische Republik) erzielten sie einen neuen Weltrekord in der Kategorie “Musical Marathon Relay”, zusammen mit einer Gruppe von insgesamt 16 Musikerinnen der internationalen Sri Chinmoy Meditationscentres.

Die Musikgruppe spielte und sang 27 Stunden und 13 Minuten lang non-stop, und führte in dieser Zeit 1069 Kompositionen des Komponisten Sri Chinmoy auf. Die Lieder wurden mit Gitarre, Keyboard, Violine, Harmonium, Harfe, Glockenspiel, Djembe, und weiteren Percussionsintrumenten arrangiert. Dabei war es keinesfalls einfach, den Rekord aufzustellen, auch wenn sich die Musikerinnen abwechseln durften, denn die Regeln waren hart: Jedes Lied musste indestens 1 Minute lang gespielt werden und die Pause zwischen den Liedern durfte nicht länger als 10 Sekunden dauern. Es sollten mindestens eintausend Lieder gespielt werden. Die einzelnen Mitglieder durften sich abwechseln (bis auf einen harten Kern von 4 Musikerinnen), kamen aber individuell auf Spielzeiten von ca. 18 – 27 Stunden während des Rekords!

Die drei Hobbymusikerinnen, von denen Gunthita Corda bereits für Papst Johannes Paul II. und Mutter Teresa spielen durfte, und die mit ihrer Gruppe “Heart Garden Birds” Konzerte in der Schweiz und im Ausland geben, sind sich einig: “Das war eine ganz einmalige Erfahrung – Mega!”

Die Impossibility Challenger Weltrekordspiele wurden von Sri Chinmoy gegründet, um Selbst-Transzendenz – das “Über-sich-selbst-Hinauswachsen” – zu fördern, und werden seit 1982 ausgetragen. Sie fanden bisher in der Schweiz, Deutschland, Ungarn, Neuseeland, Portugal und Tschechien statt.

Trommel-Power aus Japan

Das japanische Shumei Taiko Drum Ensemble hat in einem Schulhof in Barcelona die Wände der Nachbarhäuser zum Beben gebracht. Ich hatte das Glück, dabei zu sein und das Ganze auf Video aufzunehmen. Zwei Kurzfassungen sind auf YouTube bereits 3.2 Millionen Mal angeschaut worden und jetzt habe ich eine neue Version des gesamten Filmmaterials zusammengeschnitten und dauzu noch den Ton stark verbessert. Ein Muss für jeden Liebhaber japanischer Trommelkunst.

 

Zug: Blockchain-Paradies im Schweizer Krypto Valley

bitcoin.comEs gibt inzwischen eine Reihe von Staaten, Städten und Stadtstaaten, die sich selbst das Prädikat „Blockchain-Land“ oder „Blockchain-City“ geben. Das Schweizer Örtchen Zug hat sich derweil längst zu einem der attraktivsten Standorte für Fintech-Unternehmen gemausert und gilt inzwischen nicht mehr nur unter Kennern der Szene als „Krypto Valley“.

Der Kanton Zug in der Schweiz genießt auch über die Grenzen der Eidgenossenschaft hinweg einen untadeligen Ruf. Er gilt nicht nur als der wohlhabendste Kanton inmitten eines ohnehin schon überdurchschnittlich reichen Landes, die Stadt Zug ist mit schöner Altstadt auch idyllisch gelegen inmitten eines Tals aus Flüssen und Seen und bietet dementsprechend eine ausgesprochen hohe Lebensqualität. Insbesondere deutsche Besucher schätzen das in der Deutschschweiz gelegene Zug. Jetzt schickt sich der Kanton auch im Bereich Blockchain an, in der ersten Liga mitzuspielen.

Zwischen 50 und 100 Blockchain-Start-ups soll es schätzungsweise bereits in dem gesamten Kanton geben – in dieser Dichte wäre das, gemessen an der Einwohnerzahl Zugs, weltweit einmalig. Die Gründe für die hohe Attraktivität des Schweizer Standortes sind relativ schnell auszumachen: eine – verglichen mit Europa – ziemlich niedrige Steuerbelastung für Unternehmen gepaart mit einem regulatorischen Rahmen, der eher auf die Kräfte des Marktes als auf die Macht des Staates setzt und zudem auf eine überbordende Regulierung des Blockchain-Sektors verzichtet. Damit hat Zug eine Handhabung gefunden, an der viele andere Länder rund um den Globus derzeit noch arbeiten.

Nicht ganz unbeteiligt daran ist Dolfi Müller, langjähriger Bürgermeister – oder wie es im Schweizerischen heißt: Stadtpräsident – von Zug. Der Filmemacher Manuel Stagars, der im letzten Jahr die Dokumentation „Fintech Made In Switzerland“ abgedreht hat, bezeichnet Müller in einem Interview mit der Luzerner Zeitung als einen Pionier in der Blockchain-Szene. Ihn zeichne aus, dass er sich nicht vor den Herausforderungen der Digitalisierung fürchte, sondern optimistisch sei und neue Entwicklungen lieber annähme als davon überrascht zu werden. Somit schaffe der Zuger Regierungschef glänzende Herausforderungen für das „globale Dorf“ Zug.
Krypto Valley

Insbesondere junge Unternehmen und Start-ups sollen so nach Zug gelockt werden, um die überlegene Unternehmenskultur des Standortes weiter auszubauen. So wurde im Kanton der Status des Krypto Valley ausgerufen, in Anlehnung an den Vorreiterstandort für Technologie-Start-ups in den USA. So nimmt Zug den Blockchain-Sektor ins Visier, deren Unternehmen das Zuger Kanton anwirbt. So haben beispielsweise bekannte und international agierende Blockchain-Start-ups wie Xapo, ShapeShift, Monetas und Etherisc ihren Sitz in Zug, ebenso wie die Stiftung und die Geschäftsführung von Ethereum, auch wenn Gründer und CEO, Vitalik Buterin, seinen Wohnsitz unlängst von Zug nach Singapur verlegt hat.

Ein Meilenstein in der Entwicklung Zugs zum Blockchain-Standort war die Akzeptanz von Bitcoin-Zahlungen in der Stadt, die bereits im Mai 2016 beschlossen wurde. Damit wurde es den Bürgern Zugs vonseiten der Stadt offiziell ermöglicht, für öffentliche Dienstleistungen in Bitcoin zu bezahlen – ein revolutionäres Großprojekt. Ungeachtet dessen, dass diese Möglichkeit nur von einem Bruchteil der Bürger angenommen wurde, sendete die Initiative der Zuger Regierung ein wichtiges Signal an die Blockchain- und Krypto-Szene: Wir sind offen für die neue Technologie und bereit, ihrer weiteren Entwicklung in unserem Kanton einen fruchtbaren Boden zu bereiten.

Dennoch ruht sich das Kanton nicht auf dem bereits Erreichten aus, sondern bemüht sich fortwährend, den Finanzstandort Zug und dessen Status als innovativen Hubs für den Krypto-Sektor weiter voranzutreiben und zu unterstreichen. Um zukünftig noch stärker das Feld von Investments im Krypto-Bereich ins Blickfeld zu rücken, richtet sich die im Januar 2018 in St. Moritz stattfindende Crypto Finance Conference demnach in allerersten Linie auch an Investoren, die daran interessiert sind, an der weiteren Entwicklung des Blockchain-Sektors teilzuhaben. So soll jetzt bereits an einer erfolgreichen Zukunft für das Schweizer Krypto Valley gearbeitet werden.

QUELLE: https://www.btc-echo.de