Die Zukunft gehört den Elektroautos

gruenes_autoSeit der Abgas-Skandal bei VW ans Licht kam, haben zahlreiche Tests gezeigt, dass Diesel-Autos mehr schädliche Stickoxide ausstossen, als erlaubt. Der Verkehrs-Club der Schweiz (VCS) fordert nun ein Verbot. «Der Bundesrat soll die Zulassung von neuen Dieselfahrzeugen verbieten – zumindest solange, bis die Hersteller eine ausreichend funktionierende Abgasreinigung verbauen», sagt dessen Präsidentin Evi Allemann zum «Blick». Die SP-Nationalrätin will im Parlament einen entsprechenden Vorstoss lancieren. Rückendeckung bekommt der VCS von Ferdinand Dudenhöffer, Autoexperte an der Universität Duisburg. «Im Prinzip hat der Verkehrs-Club recht», sagt er. «Der Dieselmotor hat bei Personenwagen definitiv keine Zukunft.» Mittelfristig führe kein Weg an den Elektroautos vorbei. Der VCS rät beim Neuwagenkauf ebenfalls auf Elektro- oder Gasfahrzeuge zu setzen. «Auch neue Benziner sind ökologischer als neue Diesler», sagt Allemann. (QUELLE: TA)

Bis 2025 nur noch Elektrofahrzeuge?

Velo

Ruhe und gute Luft im ganzen Land: Ab dem Jahr 2025 wollen die Niederlande grundsätzlich keine neuen Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor für die Straße zulassen. Das Parlament hat vor kurzem einen weitreichenden und in dieser Konsequenz fast einzigartigen Beschluss gefasst. Mitte der 2020er Jahre sollen nur noch Elektroautos zugelassen werden. Dennoch muss niemand sein oder ihr altes Auto abschaffen: Für schon vorhandene Verbrenner besteht Bestandsschutz. Eingebracht wurde die Vorlage von der Arbeiterpartei (Partij van de Arbeid – PvdA). Sie sieht vor, dass zukünftig ausschließlich Fahrzeuge neu auf die holländischen Straßen gelassen werden, deren Antrieb keine fossilen Brennstoffe benötigt. Darunter fallen also selbst Autos mit Hybridantrieb, die Niederlande setzen auf 100% Elektromobilität. Die zweite Kammer des Parlaments hat den Vorschlag angenommen. Dabei ist Holland auf einem guten Weg. 2013 hat das Unternehmen Fastend begonnen, das Land mit Schnellladestationen auszurüsten, die sauberen Strom liefern. Spannend bleibt, wie die Autoindustrie reagiert. Ein reiches mitteleuropäisches Land beschließt seinen Absatzmarkt in weniger als zehn Jahren komplett zu schließen. Wie schnell beispielsweise die großen Autohersteller aus Deutschland ihr Angebot umstellen können, bleibt fraglich. Heute kam die Nachricht des VW Konzerns – inmitten oder aufgrund der aktuellen „Diesel-Gate“-Krise, dass bis zum Jahr 2025 ein Viertel des Absatzes mit Elektroautos bestreiten zu wollen. Dies entspräche 1,5 Millionen Fahrzeugen.

Angesichts der nach wie vor stark steigenden Verkaufszahlen für E-Bikes und besonders Speed-Pedelecs in den Niederlanden und der dort hervorragend ausgebauten Infrastruktur für (Elektro-)Radfahrende, ist es nicht unwahrscheinlich, dass in Zukunft immer weniger Menschen überhaupt ein Auto wollen oder brauchen.

Auch Norwegen ohne Abgase

Mit dem Beschluss folgen die Oranjes Norwegen. Dort hatte man vor rund einem Monat Ähnliches beschlossen. Auch hier ist geplant, ab 2025 nur noch elektrisch betriebene Neuwagen zuzulassen. Darüber hinaus steht im dortigen Papier, dass bis 2050 komplett auf Stromer umgestellt werden soll.

Quelle: ebike-news.de, Foto: gepida

HEUTE NACHT: Yoko Ono’s Peace Tower leuchtet für Frieden im Nahen Osten

Peace-Tower

Heute Nacht von 22:30 bis 07:30 Uhr wird der von Yoko Ono (Witwe von John Lennon) gebaute permanent installierte Laser-Leucht-Strahl in Reykjavik (Island) zum Gedenken an die unschuldigen Opfer im aktuellen Isreal-Palästina-Konflikt leuchten. Die Installation ist normalerweise nur zu gewissen Zeiten über die Wintermonate aktiviert. Hier ist die Original-Message von Yoko Ono:

As all of us are devastated by the loss of so many lives of innocent children in the Israeli/Palestinian conflict, I will be lighting IMAGINE PEACE TOWER tonight, Thursday 7th August, hoping that the ceasefire will continue indefinitely, and no more innocent children will be harmed.

With deep sadness and love,

Yoko Ono Lennon
7 August 2014

Link zum Live – Bild des Peace Towers: HIER (Bild erneuert sich alle 3 Minuten)

Attila Hildmann über vegane Ernährung

Vegan-for-YouthMenschen, die sich vegan ernähren, verzichten nicht nur auf Fleisch, sondern auf jegliche tierische Produkte, wie beispielsweise auch Eier, Milch, Sahne und Käse. Attila Hildmann, Deutschlands bekanntester veganer Koch, gab WDR 2 Moderatorin Heike Knispel Tipps, wie sie auch als Veganerin nicht auf ihren Milchkaffee verzichten müsste: „Wenn man seinen Kaffee ein bisschen cremig machen will, kann man wunderbar Hafermilch nehmen, Mandelmilch oder Reismilch, da gibt es aktuell mannigfaltige Variationen.“ Auch wenn vegane Artikel inzwischen auch in einigen Supermarktregalen zu finden sind, empfiehlt Hildmann grundsätzlich den Einkauf im Bioladen: „Die ganze Vielfalt und Variation gibt es nur im Bioladen. Außerdem kann man sichergehen, dass die Lebensmittel frei von Pestiziden sind.“ Hildmann kam als „armer Student“ aus Abneigung gegen die industrielle Massentierhaltung zum Veganismus: „Ich lebe jetzt seit zwölf Jahren vegan, habe dadurch 35 Kilogramm abgespeckt, und stehe heute für eine wirklich kreative Gemüseküche.“ Auch das Klischee vom dogmatischen Fleischfresser-Hasser erfüllt Attila Hildmann nicht, er setzt allein auf die Überzeugungskraft seiner Kochkunst: „Die spricht für sich, da muss man keine Predigten halten. „In Deutschland gilt eine rein vegane Ernährung noch immer als gesundheitlich bedenklich. Dies lässt sich aber keinesfalls grundsätzlich nachweisen, vielmehr kommt es auf die Ausgewogenheit der Ernährung an. Über Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte lässt sich beispielsweise dem Körper ausreichend Zin und Eisen zuführen. Etwas schwierig ist der Fall des wichtigen Vitams B12, das nur in tierischen Lebensmitteln vorkommt. Es kann jedoch über Nahrungsergängzungsmittel zugeführt werden.

Attila Hildmann erzählte auch über seine Reisen an Orte, wo am meisten Leute leben, die über 100 Jahre alt werden und über seine Erfahrungen mit Sport und Meditation. Dabei erwähnte er auch seinen Besuch in der japanischen Kaiserstadt Kyoto, wo er Mönche kenengelernt hat, die 100 % vegan leben und damit gesundheitlich und spirituell grosse Erfolge buchen konnten. Attila Hildmann  hat schon drei Bücher zur veganen Lebensweise geschrieben: VEGAN FOR FIT, VEGAN FOR FUN und VEGAN FOR YOUTH. Das Interview, das heute ausgestrahlt wurde, kann über diesen Link angehört werden: wdr.de/radio.

Schweiz: Nur noch Elektroautos bis 2050?

Elektroauto

Der Vorstand der Grünen Schweiz verfolgt ein ehrgeiziges Ziel: Künftig sollen auf Schweizer Strassen nur noch Fahrzeuge unterwegs sein, die zu hundert Prozent mit «grünem Strom» betrieben werden. Der komplette CO2-Abbau im Personenverkehr soll «bis spätestens» im Jahr 2050 umgesetzt sein. Dazu wäre das Emissionsziel für Neuwagen von heute 150 Gramm CO2 pro Kilometer schrittweise auf null zu senken. Das Strassennetz dürfe nicht weiter ausgebaut werden. Dafür soll durch die Erhöhung der Auto-Importsteuer und die Umwandlung bestehender Parkplätze in Elektroparkplätze mit Ladestationen für grünen Strom die Nutzung von Elektrofahrzeugen vorangetrieben werden, wie es in einem Communiqué heisst. Der Parteivorstand fordert zudem ein «verursachergerechtes Mobility-Pricing auf der Basis von Fahrleistung und Energieverbrauch». Dies steht in einem Aktionsplan zur Elektromobilität, den der Grünen-Vorstand an seiner Sitzung von heute Samstag verabschiedet hat. Am 9. November soll die Delegiertenversammlung definitiv darüber entscheiden können.

Verkehrsaufkommen reduzieren

Die Partei wolle mit dem Klimaschutz im Verkehr vorwärts machen und deshalb mit konkreten Massnahmen die klimafreundliche Mobilität fördern, heisst es weiter. Konkret müsse das Verkehrsaufkommen reduziert und auf umweltgerechte Fortbewegungsmittel wie Langsamverkehr oder öffentlichen Verkehr verlagert werden. Der «verbleibende Personenverkehr» soll zum Schutz des Klimas auf durch Elektrofahrzeuge ersetzt werden. Der Vorstand der Grünen empfiehlt der Delegiertenversammlung FABI (Finanzierung und Ausbau der Bahninfrastruktur) anzunehmen. Damit würden die nötigen Kapazitäten für den Umsteig auf den öffentlichen Verkehr geschaffen. Auch die Beschränkung des Steuerabzugs für Pendler sei ein wichtiger Schritt in Richtung ökologisches Steuersystem.

Schweiz: NEIN zum Epidemiegesetz am 22. September

Das Gesetz würde das Volk, die Gemeinden, die Kantone, kurz den Souverän, entmünden. Dafür würden BAG/Pharma und die WHO mehr Macht über das Schweizer Volk erhalten. Zusammengefasst sieht es so aus:

Die Schweiz hat bereits ein gutes Epidemiengesetz, welches dauernd erweitert wurde! Föderalismus ist ein grosser Vorteil – Zentralismus schadet und widerspricht unserer Staatsauffassung! Keine Machtkonzentration bei einem einzigen Bundesamt (BAG)! Kein Notrecht im Alltag! Oder: Was ist eine «besondere Lage»? Sachliche Information der Bevölkerung statt Verhaltenslenkung und Angstmacherei! Vertrauen in die Bevölkerung statt zweifelhafter Zwangsimpfungen Keine Überwachung und keine Weitergabe von Daten! Nein zur Kostenlawine für Bund und Kantone und damit auch für Euch! Für die Gesundheit der Menschen – nicht für pralle Kassen der Pharma- Industrie! Dies ist nur eine kleine Übersicht. Alles weitere erfährst Du beim Lesen des Gesetzestextes und der entsprechenden Botschaft. Dieses Gesetz gehört in dieser Form klar zurückgewiesen, auch (oder vor allem?) gegen den Willen von Bundesrat und BAG. Weitere Infos:  www.Nein-zum-epidemiengesetz.ch

Da die Altersgruppe 18-25 jährige normalerweise nicht Tagesschau, politische Sendungen oder die entsprechenden Seiten in den Zeitungen lesen, sind diese oft nicht wirklich informiert und stimmen eher selten ab. Bei der Abstimmung zum Epidemiengesetz geht es aber auch um die Jungen, dessen freie gesundheitliche selbstbestimmte Zukunft in Frage steht. Denn wird das Gesetz angenommen, sind ja bekanntlich einige diktatorische Massnahmen möglich, unter denen die Jungen dann durchaus zu leiden haben. Deshalb: 18-25 jährige an die Urne! Wer nicht abstimmt, über den wird bestimmt. Aber der Urnengang mit einem deutlichen NEIN gehört natürlich auch für alle anderen freiheitsliebenden Menschen zu Muss.

Das Elektro-Auto wird trotz allem salonfähig

Der hier eingebettete Film „Who killed the Electric Car“ (deutsche Fassung) zeigt auf wie drastisch die die Situation in Bezug auf Elektroautos jahrelang war und wie die grossen Autofirmen in den 90er-Jahren wohl ein Elektrofahrzeig, den EV1 (von GM), anboten (und dies nur im Leasing), um ihn dann kurz danach wieder einzuziehen und zu verschrotten – aus Angst, dass die Oelindustrie darunter zu leiden hätte. An die Umwelt wurde nicht gedacht. Auch Toyata baute ein Elektroauto und zog es kurz danach wieder aus dem Markt zurück. All dies zeigt dieser Film. Zum Glück werden jetzt langsam aber sicher Elektroautos wieder salonfähig. smart bietet jetzt die 3. Generation ihres smart elctric drive an (wenn auch nur in kleinen Stückzahlen und mit grossen Wartezeiten und hohen Anschaffungskosten), Renault und Citroen haben Elektroautos im Programm und viele andere werden in den nächsten Jahren sicher folgen. Es bleibt zu hoffen, dass die Konsumenten langsam klug werden und Elektroautos kaufen und sich für ihre Existenz einsetzen, denn die Zukunft liegt definitiv in neuen Technologien, wie Elektro, Wasserstoff-Brennstoffzellen oder sogar der O-Punkt-Energie, bei der Energie praktisch kostenlos generiert werden kann. Der Verbrennungsmotor wird bald ausgedient haben, denn wer will noch Kohle oder Oel verbrennen wollen, wenns einfacher, billiger und sauberer geht. Ich habe mir schon mal einen der neuen smart electric drive’s bestellt…

Schweiz: Kampf umd die Bewilligung von Solaranlagen

solar2Zu den Pfeilern der Energiewende gehört die dezentrale Stromversorgung. Statt den Strom von Energieunternehmen zu beziehen, sollen sich Private in Zukunft vermehrt selber mit Strom versorgen. Auch Jan Meier* will so einen Beitrag zum Jahrhundertprojekt leisten. Sein Bootshaus steht am Ufer des Zürichsees und wurde 1925 in einer Bauzone erstellt, bevor es im Zuge einer Zonenplanänderung ausserhalb der Bauzone zu liegen kam. Wie immer in solchen Fällen geniesst das Gebäude Bestandesgarantie, darf also für alle Zeit stehen bleiben und unterhalten werden. Das bald 90-jährige Bootshaus ist sanierungsbedürftig geworden – ein idealer Zeitpunkt, um die südliche Dachhälfte durch Solarziegel zu ersetzen und den Bootsbetrieb von Benzin- auf Elektromotoren umzustellen, denkt sich Meier. Mit dem Solarstrom will er künftig den Energiebedarf seiner beiden Boote decken; allfällige Überschüsse sollen ins öffentliche Stromnetz fliessen. Die Behörden der Stadt Zürich und des Kantons bewilligen das Projekt, nicht zuletzt weil der offizielle Solarkataster das Gebäude als optimalen Standort ausweist. Auch die Ästhetik – häufig ein Streitpunkt bei Solaranlagen – befinden sie für gut. Zum selben Schluss gelangt die städtische Denkmalpflege. Das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (EWZ) sichert zudem zu, den überschüssigen Strom abzunehmen.

Am Mittwoch vor Bundesgericht

Das Projekt scheint also auf gutem Weg. Doch dann wehrt sich ein Nachbar Meiers gegen die geplanten Solarziegel – aus ästhetischen Gründen. Und reüssiert vor Gericht: Das Baurekursgericht des Kantons Zürich verweigert die Dachsanierung. Meier rekurriert beim Verwaltungsgericht. Erfolglos. Nun liegt der Fall vor Bundesgericht; die öffentliche Urteilsberatung findet am kommenden Mittwoch statt.

Streitpunkt ist allerdings nicht mehr die Ästhetik; darauf sind die Vorinstanzen nicht eingegangen. Entscheidend ist vielmehr etwas anderes: Kommt auf einem Haus mit Bestandesgarantie der Bau einer Solaranlage mit Stromeinspeisung ins öffentliche Netz einer unzulässigen Erweiterung gleich? Die Vorinstanzen stellen sich auf den Standpunkt, die Produktion von Energie verändere den Nutzungszweck des Bootshauses und sei mit seiner Lage ausserhalb der Bauzone nicht vereinbar. Beobachter erwarten am Mittwoch einen Leitentscheid. Wie viele alte Häuser, Hütten, Garagen und Schuppen mit gleicher Ausgangslage wie das Bootshaus betroffen wären, ist nicht bekannt; entsprechende Statistiken fehlen. Vom TA befragte Baujuristen schätzen die Zahl vorsichtig auf Tausende von Gebäuden landesweit.

Kritik auf breiter Front

Der Fall erregt deshalb über Zürich hinaus Aufsehen, denn in der Schweiz stehen vielerorts alte Gebäude ausserhalb der Bauzone. Zum Beispiel im Engadin. Hansjörg Hosch (Freie Liste), Kreisrat im Oberengadin, spricht von einem Entscheid, der der angestrebten Energiewende total zuwiderlaufe. «Die Argumentation der Vorinstanzen ist an den Haaren herbeigezogen.» Hosch hofft auf eine Korrektur durch das Bundesgericht. Sonst ergäbe dies ein «negatives Signal», das die Gegner der Energiewende ermutigen könnte, mit der Begründung der Zweckänderung andere Solarprojekte von Privaten zu bekämpfen. Die Behörden geben sich zurückhaltend: Vor dem Entscheid des Bundesgerichts wollen weder das Hochbaudepartement der Stadt Zürich noch die kantonale Baudirektion etwaige Auswirkungen auf ihre Bewilligungspraxis kommentieren.

Irritation über die Richter herrscht auch beim Hauseigentümerverband Zürich: «Es geht nicht an, Private zu bestrafen, die Geld ausgeben, um selber Strom zu produzieren», sagt Direktor Albert Leiser, der für die FDP im Stadtzürcher Gemeinderat politisiert. Der Zürcher SVP-Nationalrat Hans Egloff mahnt an, «die Relationen zu wahren». Selbst wenn die Begründung der Vorinstanzen juristisch korrekt sein möge: «Mit dem gesunden Menschenverstand lässt sie sich nicht nachvollziehen», sagt Egloff, der den Schweizer Hauseigentümerverband präsidiert.

Rechtslage hat sich geändert

Pikant ist, dass sich seit dem Entscheid des Verwaltungsgerichts vom April 2012 die Rechtslage im Kanton Zürich geändert hat. So hat der Kantonsrat beschlossen, Investitionen in erneuerbare Energien bei Sanierungen zu erleichtern. Und er hat das kantonale Planungs- und Baurecht geändert. Der entsprechende Passus, seit April dieses Jahres in Kraft, schreibt vor: «Sorgfältig in Dach- und Fassadenfläche integrierte Solaranlagen werden bewilligt, sofern nicht überwiegende öffentliche Interessen entgegenstehen», etwa jene des Denkmalschutzes. «Dieses klare Bekenntnis sollte in die Gesamtbeurteilung der Richter zwingend einfliessen», sagt FDP-Kantonsrätin und Rechtsanwältin Carmen Walker Späh. Dieser Ansicht ist auch Nationalrat Bastien Girod (Grüne). Sollte das Bundesgericht nicht im Sinne Meiers entscheiden, wird er mit einem Vorstoss im Parlament aktiv – mit dem Ziel, das Energie- oder Raumplanungsgesetz zu ändern. «Ein zeitgemässer Unterhalt eines Hauses muss heute die Gewinnung von Solarstrom beinhalten.»

* Name geändert/Quelle: Tages-Anzeiger

Neues E-Bike “Gitane Alter Bike” mit Wasserstoffantrieb vorgestellt

Der Traum vom serienreifen Wasserstoffauto lässt zwar noch auf sich warten. Jetzt haben aber drei französische Unternehmen ein E-Bike vorgestellt, das diese Technologie beinhaltet und traditionellen Akkus wortwörtlich das Wasser reichen könnte. Rund 1,4 Millionen Elektroräder fahren in Deutschland. Sie alle haben einen Akku, der an der Steckdose oftmals mehrere Stunden laden muss, bis das geliebte Pedelec wieder einsatzbereit ist. Mit dem “Alter Bike” reicht es, eine Kartusche mit Wasserstoff einzusetzen und schon fährt das E-Rad, bis der komplette Treibstoff in Wasser umgewandelt wurde. Das Elektrorad wird von Cycleurope unter dem Markennamen Gitane verkauft und soll verschiedene Kriterien moderner Pedelecs erfüllen. So wiegt es wenig und soll flexibel einsetzbar sein. Jetzt haben die Unternehmen Cycleurope, bekannt für seine Fahrräder, Pragma Industries, die Wasserstoffantriebe herstellen und Ventec, die für das Batteriemanagement sorgen, das revolutionäre E-Bike vorgestellt. Anlass war der 20te Kongress des “Club des Villes et Territoires Cyclables” in Nizza. Nach Angaben von Pragma Industries soll die eingesetzte Brennstoffzelle einen zwanzigmal geringeren CO2-Fußabdruck hinterlassen als eine Lithium-Batterie. Außerdem ließe sich die Zelle komplett recyceln.

Die Hersteller planen das Alter Bike zunächst beim E-Bike-Sharing in Frankreich einzusetzen. Erst 2016 soll es in den Verkauf gehen. Ganz neu ist die Idee jedoch nicht. Studenten haben vor einiger Zeit bereits eine Elekto-Rikscha konzipiert und als Prototyp umgesetzt, die sich ebenfalls per Wasserstoff nutzen lässt. Im Gegensatz zum Uniprojekt wird das Gitane Alter Bike aber bald für die Allgemeinheit in Frankreich verfügbar sein.

Quelle: www.ebike-news.de

Teilen – der neue Trend für eine zukunftsträchtige Gesellschaft

Joi Ito (46) ist Leiter des Media Lab am Massachusetts Institute of Technology (MIT). Das vom legendären Nicholas Negroponte im Jahr 1985 gegründete Institut hat sich zum führenden Experimentierlabor für technische und gesellschaftliche Modelle der Zukunft entwickelt. Vom Kopfsalat und von der Tomate, die problemlos in einer Stadtwohnung gezüchtet werden können, bis zum zusammenklappbaren elektrischen Stadtauto, das von einer Software gesteuert wird, experimentieren Studenten und Professoren mit allem Denk- und bisher Undenkbaren. Nicht nur die Experimente sind am Media Lab ungewöhnlich, auch das Personal ist es. Direktor Ito besitzt weder einen Hochschulabschluss noch ein eigenes Büro. In seinem Lieblingsprojekt befasst er sich mit der Stadt der Zukunft, die den Namen «City Science» trägt. «Das Projekt ist ein grossartiges Beispiel, wie verschiedene Tätigkeiten im Media Lab zusammengeführt werden», erklärte Ito in einem Interview mit der «Financial Times». «Wenn man junge Menschen zusammenbringt, die ein Interesse an Architektur, Design, Verkehrsfragen, Energie, Urban Gardening, Mobilität und Big Data haben, dann erhält man eine neue Betrachtungsweise der Welt.» Das Resultat dieser neuen Sichtweise nimmt in Cambridge bei Boston allmählich Konturen an. Die Stadt der Zukunft erinnert an eine europäischen Stadt des 19. Jahrhunderts. Wie in Paris sind die Gebäude etwa 30 Meter hoch und so gebaut, dass die Fläche optimal ausgenützt wird. Die Menschen finden alles, was sie zum Leben brauchen, in einem Umkreis von einem Kilometer. Grössere Distanzen werden mit einem hypermodernen, öffentlichen Verkehrssystem bewältigt. Wenn es überhaupt noch Autos braucht, werden sie geteilt, denn ohne Teilen wird es schlicht unmöglich, die Mobilität in der Stadt der Zukunft zu organisieren.

Die Zeit ist reif fürs Teilen

Nicht nur technische Innovationen werden getestet. Damit das Teilen auch funktioniert, müssen selbst die heiligsten Kühe geopfert werden. Der bürgerliche Eigentumsbegriff wird infrage gestellt. «Warum soll ich ein Fahrzeug oder gar ein Haus besitzen?», sagt Kent Larson, der Leiter des Zukunftsstadt-Projekts. «Das sind bloss illiquide Vermögenswerte, die mich in meiner Bewegungsfreiheit hemmen. Teilen ist ein viel vernünftigeres Modell als dasjenige, mit dem ich aufgewachsen bin.» Teilen als Geschäftsmodell ist zu einer Idee geworden, deren Zeit gekommen ist. Von einer Sharing Economy träumen heute nicht mehr idealistische Hippies mit einer «Alles was es braucht, ist Liebe»-Ideologie. Dank Internet und den sozialen Medien wird die Sharing Economy von immer mehr Jungunternehmern in die Praxis umgesetzt. Selbst knallhart rechnende Grosskonzerne beginnen, sich dafür zu interessieren. Deshalb hat der «Economist» diesem Modell kürzlich eine Titelgeschichte gewidmet. Als exemplarisches Beispiel hat die Zeitschrift dabei das neue Geschäft mit dem Teilen von Privatwohnungen herausgegriffen. «Das Internet hat es so billig und leicht wie noch nie gemacht, Angebot und Nachfrage zusammenzuführen», stellt das Magazin fest. «Smartphones mit Karten und GPS machen es einfach, eine Wohnung oder ein Auto zu finden. Soziale Medien und Online-Empfehlungen sorgen für Vertrauen; und internetbasierte Bezahlsysteme erledigen die finanziellen Angelegenheiten.»

Die Wirtschaftskrise hat dafür gesorgt, dass die Nachfrage nach solchen Angeboten steigt. Das zeigt das Beispiel von Airbnb. Die Firma wurde 2008 in San Francisco gegründet. Sie hat sich darauf spezialisiert, zwischen Menschen zu vermitteln, die ihre Wohnung teilen wollen. Via Airbnb kann man so vom Einzelzimmer bis zur Villa günstige Übernachtungsmöglichkeiten buchen, und zwar rund um den Globus. Letztes Jahr hat sie bereits 2,5 Millionen solche Deals vermittelt. «Wer in irgendeiner Stadt für eine bestimmte Zeit einen Platz braucht, kann seine Daten eintragen und sich nach geeigneten Offerten umsehen. Airbnb hat inzwischen 300’000 Angebote in 192 Ländern», schreibt der «Economist». Das gleiche Modell wird auch bei Autos angewandt. Firmen wie Relay Rides oder Zip Car führen die Teilwilligen gegen eine Gebühr zusammen. Die Nachfrage ist bereits so stark gewachsen, dass nun auch die Grossen einsteigen. So hat sich der Autohersteller GM an der Online-Autovermittlungsfirma Relay Rides beteiligt, die Autovermietung Avis an Zip Car. «Das ist ein Zeichen für das immense Potenzial», stellt der «Economist» fest. «Die Zeit ist gekommen, wo wir uns ernsthaft um das Teilen bemühen sollten.»

Für Nadine Strittmatter ist dies kalter Kaffee. Das wohl bekannteste Schweizer Fotomodell ist inzwischen zu einer überzeugten Verfechterin der neuen Teilökonomie geworden. Und das kam so: Über ihre Modeltätigkeit kam sie in Kontakt mit der Strada del Sole, einer jungen Zürcher Designerfirma, die hochwertige Sonnenbrillen herstellt. In Asien haben sich die Jungunternehmer mit diesem Konzept bereits durchgesetzt. Sie würden nun gerne auch im lukrativen amerikanischen Markt Fuss fassen.

Ohne Zwischenhändler

Deshalb hat sich Strada del Sole zu einem Teilgeschäft entschlossen: Nadine Strittmatter hat dank ihrem Modeljob beste Beziehungen in die amerikanische Modeszene. Sie hat auch eine gute Freundin, die Designerin ist, und sie hat einen Bekannten, der etwas von der neuen Sharing Economy versteht – Olivier Fiechter. Er hat ein Buch über neue Geschäftsmodelle im digitalen Zeitalter geschrieben und ist selbst als Unternehmer tätig. Wie aber sieht ein Teil-Geschäft zwischen einem erfolgreichen Model, einem Sonnebrillenhersteller, einer Designerin und einem Internetunternehmer aus? Zuerst werden Firmen gegründet. Nadine Strittmatter und Olivier Fiechter stellten gemeinsam die Production 3.0 GmbH auf die Beine. «Es ist eine Beteiligungsfirma», erklärt Strittmatter. Allerdings ist es keine gewöhnliche Beteiligungsfirma – sie hat einen besonderen Dreh: Die Firma bezahlt keine Honorare. «Wir beteiligen uns in der Regel nicht gegen Geld, sondern tauschen Leistungen aus. Deshalb gibt es die klassischen Rollen von Kunden, Aktionären und Mitarbeitern nicht mehr», erklärt Strittmatter. Und wie verdient denn die Firma Geld? «Für unsere Arbeit werden wir mit Aktien bezahlt. Auf diese Weise werden unsere Kunden zu Partnern.

Im Fall von Strada del Sole ist nun die Gründung eines Joint Venture vorgesehen. Je 45 Prozent des Eigenkapitals gehören den beiden Partnern, 10 Prozent sind in einer ersten Phase für die Designer reserviert. Nadines Freundin erhält für ihr Brillendesign nicht wie sonst üblich ein Honorar, sondern wird an der Firma und damit auch an einem allfälligen Erfolg beteiligt. «Sie ist unternehmerisch voll beteiligt», sagt Strittmatter. Ein gewisser Prozentsatz eines allfälligen Gewinnes soll in einen Fonds fliessen, der es mittellosen Künstlern erlaubt, künftig auf ähnliche Weise ins Geschäft einzusteigen. Was reizt ein erfolgreiches Model überhaupt an der Sharing Economy? «Ich war in den letzten 10 Jahren stark fremdbestimmt», sagt Strittmatter. «Der Alltag eines Models ist unberechenbar: Agenten, Fotografen und andere schreiben dir vor, was du tun und lassen musst, wie deine Lippen und Haare aussehen müssen und was du anzuziehen hast. Mit dem Geschäftsmodell des Teilens habe ich nicht nur eine interessante unternehmerische Tätigkeit gefunden. Ich bin damit auch ein selbstbestimmtes Individuum geworden.» Strittmatters Projekt ist jedoch keine Ersatz-Psychotherapie. Das Pilotprojekt mit den Sonnenbrillen ist kommerziell auf gutem Weg. Im Frühjahr 2014 soll die neue Kollektion in Mailand präsentiert werden. Und Nadine Strittmatter ist auf den Geschmack gekommen. Zusammen mit Fiechter will sie mit 3.0 Productions nach dem gleichen Muster weitere Joint Ventures gründen. «Wir denken an ein innovatives soziales Netzwerk», sagt sie, «an nachhaltige Energiegewinnung, eine Lifestyle-Kreditkarte oder gar an einen Film.» Allmählich soll so eine Art Parallelgeschäftswelt entstehen, in der der Zwischenhandel ausgeschaltet und Unternehmer, Kreative und Kunden auf Augenhöhe miteinander verkehren. «Alle Partnerprodukte erhalten das 3.0-Label», sagt Strittmatter, «und wir werden zu einer Marke, die eigentlich keine Marke mehr ist, sondern ein Symbol für eine gemeinsame Geisteshaltung.»

Die Sharing Economy ist kein Einzelphänomen. Sie passt bestens zu einem anderen Trend, der in der Jungunternehmerszene für Aufregung sorgt: die Macherkultur. Dank neuen Technologien wie dem 3-D-Drucker werden selbst in der Industrie neue Geschäftsmodelle möglich. Riesige Fabrikationsanlagen werden unnötig und können immer häufiger in trendige Lofts umgebaut werden. Wie Chris Anderson, der ehemalige Chefredaktor des IT-Magazins «Wired», in seinem Bestseller «Makers» beschreibt, wird sich in der Macherkultur das traditionelle Unternehmen im Cyberspace auflösen. Statt Fabriken entstehen virtuelle Marktplätze, auf denen Ideen getauscht und alle am Erfolg beteiligt werden. Chris Anderson selbst ist inzwischen nicht nur ein einflussreicher Vordenker, sondern auch ein erfolgreicher Unternehmer in der neuen Macherkultur geworden.

Mehr als cool

Wirtschaftskrise, Massenarbeitslosigkeit und Staatsschulden beginnen das Denken der Menschen zu verändern. Das Gefühl, dass die bestehende Wirtschaftsordnung an ihre Grenzen stösst, ist allgegenwärtig. Neue Modelle wie Sharing Economy oder Macherkultur fallen daher auf fruchtbaren Boden. Kommt dazu, dass die neuen sozialen Medien diese Entwicklung unterstützen und beschleunigen. «Vor 10 Jahren, als es noch kein Facebook gab, hätten wir nicht existieren können. Denn damals war Teilen noch nicht cool», sagt beispielsweise Nate Blecharczyk, einer der Gründer von Airbnb. Inzwischen ist Teilen mehr als cool. Ed Lee, Bürgermeister von San Francisco, will die Sharing Economy zu einem Bestandteil seiner regionalen Wirtschaftspolitik machen – und prüft bereits, wie er auch sie besteuern kann. (Quelle: Philipp Löpfe/Tages-Anzeiger)

Cosmic Cine Filmfestival 2013 in Zürich

„Eine Welt voll Möglichkeiten – A world full of colours“ lautet das Motto des Cosmic Cine Filmfestivals in 2013 – dem Kinofestival für Nachhaltigkeit, Bewusstsein und Wertewandel in der Schweiz und Deutschland. Vom 11.-17. April werden im Arena Cinemas in Zürich die besten „Open Mind Movies“ für eine lebenswertere Zukunft innerhalb einer Festivalwoche gezeigt. Eine Woche später, vom 18. bis 24. April 2013, rollen die Kinos in Deutschland mit München, Karlsruhe, Darmstadt und Bonn Bad Godesberg zeitgleich für die nominierten Dokumentar- und Spielfilme den roten Teppich aus. Alle Zuschauer dürfen sich auf ein Kino freuen, das dazu inspiriert, sein Leben eigenverantwortlich zu gestalten.

Gemeinsam reisen die Zuschauer von Donnerstag bis Mittwoch durch die verschiedenen Themenwelten „Pflanzenwelt, Tierwelt, Menschenwelt, Umwelt, Anderswelt, Phantasiewelt“ bis hin zur paradiesischen AWARDGALA. Zusätzlich entführen Musiker, Künstler und Referenten an jedem Standort in die bunte Welt von Cosmic Cine und gestalten das Rahmenprogramm. Eine Entdeckungsreise von der Vielfalt bis hin zur Individualität mit der Möglichkeit des Austauschs und natürlich jede Menge „Netzwerken“. Zusätzlich findet in der Schweiz am Wochenende vom 12.-14. April ein Forum mit Vorträgen Podiumsdiskussionen und Lesungen statt. Gäste wie das Schweizer Medium Pascal Voggenhuber, die Sängerin Eva Novak, die Filmemacherin Elke von Linde u.v.m. entführen die Besucher in ihre Welt voll Möglichkeiten und sprechen über ihr Leben, ihre Visionen und Projekte.

Alle Festivalwochen gipfeln in der Cosmic Angel Award Verleihung, welche zugleich die bewegendsten Filme des Jahres auszeichnet. Der Gala-Abend findet am 26. April mit allen Städteteams gemeinsam um 20:13 Uhr in der Filmstadt München statt. WEitere Informationen: www.cosmic-cine.com.

Aktivierung der neuen kosmischen Energie

Workshop-Baden
Erlebe einen Tag voller kraftvoller Transformation und Ausdehnung durch die Aktivierung von Kundalini Energie in deinem Lichtkörper. Eunjung Choi wird uns durch verschiedene Meditationen und energetische Übungen begleiten, die uns mit vielen kraftvollen und spirituellen Orten in Ägypten, Mexico oder Zypern verbinden. Sie wird ebenfalls Lichtsprache singen um unsere kristalline DNA sowie die multidimensionellen Aspekte zu aktivieren. lahinoor (türkisch und arabisch für “spirituelles Licht”) hilft uns dabei, uns mit unseren multidimensionalen Aspekten zu verbinden. Die morphogenetische und heilende Ilahinoor-Energie ist sowohl mit dem Bewusstsein der Delfine und Wale als auch mit dem alten Ägypten und Lemurien verbunden. Yves Nager wird uns in diese kosmische Energiearbeit einführen und mit uns teilen, inwiefern sie uns auf unserer Reise hin zu Transformation und Manifestation unterstützt. Ort: Yogaschule am Theaterplatz 2 in Baden (Schweiz); Datum: 4. Mai ganzer Tag; Information und Anmeldung: yves.nager@gmail.com oder 078 / 707 28 04.

Ausstellung und Filme über Gesundheit in Zürich

GesundheitDie Vegelateria und das zukünftige Amazing Strength Restaurant an der Müllerstr. 64 in Zürich sind eine Plattform nicht nur für Vegelato, die feine Swiss Vegan Icecream aus Biozutaten, sondern auch für interessante Events, die bahnbrechende Impulse, Einsichten und Lösungen vermitteln. Jetzt kommt das erste Event: eine Ausstellung über GESUNDHEIT. Sie wird am Freitag, 19. April um 17.30 Uhr eröffnet mit der Ausstellung selbst, zwei Büchern und einem Film zum Thema. Der Film wird ab 19.00 Uhr gezeigt und dauert 92 Minuten.

A.W.Dänzer hat eine interessante Ausstellung geschaffen, in der der 65-jährige Pionier der europäischen Vegi-/Vegan-Bewegung und Soyana-Gründer die Erfahrungen seines Lebens zum Thema GESUNDHEIT ganzheitlich und in kompakter Form in 22 grossen A1-Plakaten zusammenfassst. Ausgehend von der Definition von Gesundheit der WHO, den Zitaten einiger wichtiger Ärzte und Denker der letzten 2000 Jahre und spirituellen Beiträgen von Sri Chinmoy über die drei Körper des Menschen, die Entstehung des Universums und den Sinn der physischen Welt kommt die Ausstellung zu einer modernen, ganzheitlichen und präventiven Gesundheitspflege durch 5 tägliche Tätigkeiten, die jedermann/frau praktizieren kann. Darüber hinaus veröffentlicht A.W.Dänzer in dieser Ausstellung zum ersten Mal fotografische Einblicke der Forschungen von Soyana zur Qualität von BioLebensmitteln und zur Veränderung der Lebenskraft in Lebensmitteln durch Mikrowellen und Gentechnik, die in einigen Monaten dann in Buchform erscheinen.

Der Film macht den Zuschauer mit dem Lebenswerk und den Schlussfolgerungen zweier heute führenden Wissenschaftlern auf dem Gebiet der präventiven Gesundheitsvorsorge bekannt. Der Film „Gabel statt Skalpell“ führt uns in die China-Study ein, die grösste Feld-Studie, die je den Einfluss der Ernährung auf die Entstehung von Zivilisationskrankheiten wie Übergewicht, Herz- und Kreislaufprobleme, Krebs und vieles mehr erforscht hat. Auch das Buch DIE CHINA-STUDY von Prof. Cmpbell kann man sich anschauen. Das sensationelle Ergebnis der Studie mit Millionen von Teilnehmern war, dass v.a. der Konsum von tierischem Eiweiss für eine klare  Zunahme von schweren Erkrankungen wissenschaftlich bewiesen wurde. Durch eine Umstellung auf vegane Ernährung kann diesen grossen Risiken wirksam ausgewichen und ein wichtiger Beitrag zur Erhaltung einer guten Gesundheit geleistet werden. Wenn das Thema Gesundheit Sie auch nur entfernt interessiert, können Sie in dieser Ausstellung Tatsachen kennenlernen, die heute jeder Zeitgenosse kennen sollte, um informierte Emtscheidungen über sein Leben zu fällen. Für Gesundheitsfachleute und Absolventen höherer Schulen ist diese Ausstellung eine goldene Gelegenheit, wichtige Facts kennenzulernen und das Weltbild um ein gesundes Mass zu erweitern.Die Teams der VEGELATERIA und des zukünftigen AMAZING STRENGTH Restaurants von Soyana freuen sich, diesen Beitrag leisten zu dürfen.

Gesundes Stromnetz für die ganze Welt

Power-Grid

Ein globales Stromnetz könnte die ganze Welt mit sauberem Strom versorgen. Laut einer ETH-Studie wäre ein «Globales Grid» technisch und finanziell machbar. Damit könnte erneuerbare Energie in entlegenen Gegenden produziert und über grosse Strecken transportiert werden. In der Fachzeitschrift «Renewable Energy» schlägt das Team um Göran Andersson von der ETH Zürich vor, wie so ein weltumspannendes Übertragungsnetz angelegt werden müsste, damit der Strom zu den Verbrauchern gelangt. Dazu haben die Forscher erkundet, wo in der Welt das Potenzial für Wind- und Sonnenenergie am grössten ist. Dies sind zumeist unwirtliche Gebiete wie Wüsten, Patagonien oder die Arktis. In ihrem Modell platzierten die Forscher dort Sonnen- oder Windkraftwerke und banden sie an bestehende Stromnetze an, wie die Online-Plattform «ETH Life» berichtet.

Windenergie aus Grönland

Das erste Puzzleteil für das «Global Grid» ist ein Offshore-Windpark vor der Ostküste Grönlands. Dort bläst der Wind im Schnitt mit mehr als 30 Stundenkilometern und das Meer ist wenig tief. Per Seekabel würde der Strom via Island und die Färöer-Inseln nach Schottland aufs Festland geführt. Dann könnte der Strom möglicherweise über eine 3200 Kilometer lange Tiefseeleitung weiter nach Kanada und in die USA geleitet werden. Dort ist der Spitzenverbrauch gegenüber demjenigen in Europa um mehrere Stunden verschoben. So könnten beide Spitzenzeiten mit der Windenergie aus dem Norden abgedeckt werden. Gemäss ersten Schätzungen der ETH-Forscher dürften die Durchleitungskosten nicht viel höher liegen als bei Strom aus konventionellen Kraftwerken. Technologien, die Strom mit niedrigen Verlusten über mehrere 1000 Kilometer transportieren, seien bereits etabliert, erklärte Erstautor Spyros Chatzivasileiadis von der ETH Zürich. Dazu gehört das Verlegen von Seekabeln oder die Hochspannungs-Gleichstrom-Technologie (HVDC), die in China, Brasilien, den USA und teilweise in Europa bereits im grossen Stil eingesetzt wird. Den Einwand, dass ein die ganze Welt umspannendes Stromnetz viel zu teuer wäre, lässt Andersson nicht gelten: Die Investitionen für das «Global Grid» seien vergleichbar mit denjenigen, die derzeit für den Auf- und Ausbau der Stromversorgung getätigt werden.

Vorsichtig geschätzt würde der Bau des Seekabelnetzes zur Übertragung des Stroms aus zahlreichen Windfarmen der Nordsee 70 bis 90 Milliarden Euro kosten. Andersson rechnet damit, dass diese Investitionen relativ rasch wieder eingespielt werden könnten, wie es Erfahrungen etwa mit der Tiefseeleitung zwischen Norwegen und Holland zeigten. «Es lohnt sich, das Thema breit zu diskutieren», erklärte Andersson. «Wenn wir in 50 Jahren saubere Energie wollen, dann müssen wir es heute anpacken.» Das europäische Stromnetz werde jetzt umgebaut, und die Integration der alternativen Energien dürfe nicht verpasst werden. (Quelle: Tages-Anzeiger)

21. 12. 2012: Ein Neubeginn

Wie schon allerseits bekannt, ist der heutige Tag nicht das Ende der Welt, obwohl dies von Hollywood-Produzenten und anderen Stimmen so prophezeit wurde. Der heutige Tag ist das Ende eines Zeitalters, das uns seit tausenden von Jahren viel Schmerz und Angst gebracht hat. Der heutige Tag ist der Beginn einer neuen Aera, einer neuen Dimension, und dies für unsere Mutter Erde wie auch für die Menschheit. Das ist sicher ein Grund zum Feiern! Je mehr Menschen jetzt mit guten Vorsätzen, positiven Gedanken und Taten sowie einer Neustrukturierung von Wirtschaft, Energie und Gesellschaft beginnen, desto eher erreicht die Menschheit eine neue Form von Zusammenleben, und das neue Wassermannzeitalter trägt Früchte. Ich wünsche allen Lesern eine tolle Zeit und frohe Festtage.

– Kedar Misani, Blog-Moderator