Heinrich Schweizer: Der Komponist als Fotograf

In diesen Tagen ist ein ganz spezieller Bildband erschienen. Der 1943 geborene Heinrich Schweizer ist vor allem als Komponist bekannt. Er bereiste die Welt in den vergangenen 40 Jahren und hat dabei auch die (analoge) Kamera mit dabei gehabt, um seine Eindrücke festzuhalten. Jetzt präsentiert er unter dem Titel „Gesehene und erlebte Welt“ 700 Farbbilder auf gut 500 Seiten mit interessanten Textbeiträgen, so u.a. von NZZ-Redakteur Dr. Friedemann Bartu oder Prof Dr. Pan Derong, Philosoph von der East-China Normal University in Schanghai. Als eher künstlerisch engagierter Fotograf sind für mich viele der Bilder zu wenig kraftvoll und die Auswahl der Bilder (fast) zu gross, aber dafür gibt sie einen nostalgischen Rückblick über Szenen und Menschen, der eindrucksvoll ist. Es war auch schwierig, ein Bild für diesen Buchhinweis auszuwählen und ich habe mich für ein Schwarz-Weiss-Foto im Kapitel Kamerun entschieden, das einen auf einer Holzflöte spielenden Berber in N’Gaoundéré zeigt. Heinrich Schweizer hat sich in seinem Leben neben seiner Leidenschaft für Musik und Fotografie auch für völkerverbindenende und spirituelle Belange interessiert. So hat er auch eine enge geistige Verbindung mit dem spirituellen Meister Sri Chinmoy (1931-2007), den er mehrmals getroffen hat und der ihn auch inspirierte, gewisse Musikstücke als eigene Kompositionen aufzuführen. In diesem Zusammenhang sei auch auf das Haiti-Lied von Sri Chinmoy hinzuweisen, das er für ein karitatives Projekt aufführte und auch als Video online anzusehen ist.

Das Buch ist erschienen im Verlag Hützen + Partner, St. Gallen, ISBN 978-3-9523633-5-5.

Markus Rüegg in den Nationalrat

Markus Rüegg ist ein Kandidat der neuen Zeit. Er schreibt zu seinem Wahlvideo für die Schweizer Nationalratswahlen 2011 vom 23. Oktober: „wir haben jetzt die chance, ein zeichen zu setzen – den kulturell kreativen und der schweigenden mehrheit (90% sind parteifrei), eine stimme zu geben. ich möchte ein ganzheitliches weltbild in die öffentlichkeit tragen. das kann ich aber nicht alleine, das geht nur wenn sehr viele mitmachen. wenn 100 aktive sieben stunden oder besser noch sieben tage ihrer kostbaren lebenszeit für das weitermailen dieses videos einsetzen, könnten wir 2-3 nationalrats-sitze gewinnen. doch dazu braucht es ca. 100’000 stimmen.“ Schau Dir das Video an und lass Dich inspirieren von einem Kanditaten, der echt neue Massstäbe für unsere Gesellschaft setzt und sie auch realisiert. Das zeigt sich auch in seinem Newsletter, in dem über den Verlauf seiner neuzeitlichen Projekte im Hinblick auf Ernährung, Gesundheit, Wohnen und Handeln regelmässig informiert. Hier noch der Link zu seiner Webseite: www.gemeinschaften.ch

Ein Büro in der Natur!

Die Architekten von Selgas Cano wollen auf dem Boden bleiben. Das beweisen sie auf jeden Fall mit ihren wunderschönen Büros  im Erdgeschoss. Sie stehen mitten im Wald, ausserhalb Madrids und sind teilweise in den Boden eingebaut. Lang und elegant sind sie und bieten den Angestellten einen beneidenswerten Arbeitsplatz.Stellen Sie sich vor, hier zu arbeiten, mitten in der Natur und mit ihr verbunden. Die Büros der spanischen Architekten Selgas Cano ziehen sich wie eine Art lange, transparente Röhrenhöhle durch eine Vorstadt-Waldlandschaft.Aussen weiss und transparent, zeigt das Architekturbüro im Innenbereich Farbe. Es ist als ob der Wald mit seinen vielfältigen Farbtönen innen weitergeht. Das Gebäude wirkt wie eine Art Höhle, ein Tunnel oder ein futuristischer Zugwagen mit grossen Panoramafenstern, die den Blick in die Natur und in den Himmel lenken.Die Arbeitsräume wirken eher wie eine andere Ebene anstelle eines echten Gebäudes, wahrscheinlich genau der richtige Ausgangspunkt, um neue Architektur zu entwerfen und zu entwickeln.Von der Rückseite wirkt das Architekturbüro wie ein Strich in der Landschaft, eine Art Plastik oder ein UFO, auf keinen Fall so, wie man sich einen ganz normalen Arbeitsplatz vorstellt.Das Gebäude ist in den Boden eingebaut, ein Teil der Landschaft. Stellen Sie sich vor, wie entspannend es sein muss, am Bürotisch zu sitzen und doch mit der Natur verbunden zu sein, den Saisonwechsel mitzuerleben und den verschiedenen Wettersituationen geschützt ausgesetzt zu sein. Mehr Bilder im  Tages-Anzeiger. (Quelle: TA)

Heliotrop – das drehende Oeko-Heim

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Dieser TV-Beitrag stellt das faszinierende Projekt eines sich nach der Sonne drehenden Oekhauses vor, dass der Architekt Rolf Disch realisiert hat. Das Haus hält an einem Holzkern und ist beweglich auf einem Betonsockel montiert. Je nach Sonnenstand ändert sich die Position, um einen optimalen Einfallwinkel für die Solarzellen zu ermöglichen. Ist es im Sommer zu heiss, kann man natürlich den Spiess umdrehen, und das Haus im Schatten belassen. Auch Warmwasser und natürlich die ganze Elektrizität ist autark. Im Gegenteil, der nicht benötigte Strom fliesst ins öffentliche Stromnetz. Das neuartige Oekoheim ist schon seit 3 Jahren in Betrieb, ist aber immer noch höchst aktuell und ein Beispiel zur Nachahmung. Wer von weiteren ähnlichen Projekten weiss, darf sich gerne in der Kommentarspalte melden.

Paris – Grösstes Panoramabild der Welt mit 26 Gigapixeln Auflösung

Die Stadt Paris kann man neuerdings als gigantisches Panoramabild mit 26 Gigapixeln über diese Webseite betrachten. Dabei war ein Intel-Server-System mit 16 Prozessoren, 24 Gigabyte RAM sowie ein Terabyte SSD-Speicher dazu nötig, um die 2.346 Einzelaufnahmen – geschossen mit zwei Canon 5D Mark II bei einer Brennweite von 600 mm – binnen drei Stunden und vierzehn Minuten zu einem gigantischen Panoramabild zusammenzufügen. Mittels Maus-Navigation kann man das Panoramabild aktivieren und zoomen. Mit dem Pariser Bild wird der bisherige Rekordhalter, eine ebenfalls 26 Gigapixel große Aufnahme der Stadt Dresden, um knappe 733 Megapixel geschlagen. Auf dem Bild kann man übrigens die schönsten und bekanntesten Sehenswürdigkeiten auf einmal bestaunen, wie beispielsweise den Pariser Eiffelturm, Notre Dame, das Panthéon, Sacré Coeur oder den Triumphbogen bis hin zum Louvre. Die 20 schönsten Sehenswürdigkeiten der französischen Metropole sind über ein Menü bequem anwählbar. Interessierte erhalten darüber hinaus auf Französisch oder Englisch weiterführende Informationen zu den Wahrzeichen der Stadt.

„Glimpses of Egypt“ – neuer Film von Sugoi auf vimeo

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Auf vimeo gibt’s regelmässig super Filme zum Anschauen. Diesem begegnete ich gestern. Er stammt vom australischen Videographen Sugoi und zeigt seine Eindrücke, die er in Aegypten eingefangen hat. Kann ich zum Betrachten wärmstens empfehlen…

Grüne Projekte für Empire State Building und New York

empire_state_buildingMit gutem Beispiel vorangehen will die Weltmetropole New York mit ihrem neuen Umweltprogramm, das anlässlich der Earth Days vorgestellt wurde. Einerseits will man noch mehr Menschen dazu animieren, auf Busse und U-Bahn umzusteigen, andererseits sollen Gebäude wie etwa der derzeit höchste Wolkenkratzer der Stadt – das Empire State Building – ein Vorzeigeprojekt in Sachen Energieeffizienz werden. «Mit der Renovierung des Empire State will man darauf hinweisen, dass 80 Prozent der Treibhausgas-Emissionen in New York von Gebäuden verursacht werden», meinte New Yorks Bürgermeister Michael Bloomberg. Allein im Empire-State-Building können 38 Prozent an Energie eingespart werden. Dazu werden insgesamt 6500 herkömmliche Fenstergläser an der Gebäudefront durch Thermogläser ersetzt. Zudem werde man die Klimatechnik und Elektrik im Hause auf den neuesten Stand bringen. Die Einsparungen werden sich den Schätzungen der Experten zufolge jährlich auf 4,4 Mio. Dollar belaufen. In 15 Jahren werden damit 105’000 Tonnen CO2 eingespart.

Bereits jetzt erstrahlt das 78 Jahre alte Haus abends in grüner Farbe, um auf den guten Willen hinzuweisen. Das Empire State Building ist aber nur ein Vorzeigeprojekt, denn eine Vielzahl der Wolkenkratzer und Hochhäuser aus den 30er-Jahren entsprechen nicht mehr dem heutigen Energieeffizienz-Standard. Mit dem Umbau des Wolkenkratzers will man vor allem auf die LEED-Zertifizierung (Leadership in Energy and Environmental Design) des US Green Building Council hinweisen. Diese gilt nicht nur für Gebäude, sondern auch für Unternehmen. Und scheinbar ist es nun prestigeträchtig diese Zertifizierung zu bekommen. Das Energy-Star-Label wurde bereits in mehr als 50 Produktkategorien vergeben. Die US-Umweltbehörde EPA hat das Label nun auch auf Neubauten ausgedehnt.

Doch auch beim Verkehr will der Big Apple in Sachen Umweltschutz vermehrt auf neue Technologien setzen. Man hat mit einer Kampagne begonnen, um noch mehr Autofahrer als zukünftige Kunden zu gewinnen. Die New Yorker Verkehrsbetriebe New York City Transit MTA planen in Sachen Energieeffizienzsteigerung einiges: Der Subway-Terminal Stillwell Avenue – Coney Island erhält am Dach rund 20’000 Quadratmeter Solarpanelen zur Herstellung von Strom. In den Tunnels und U-Bahnhöfen werden neue energiesparende Lampen installiert, die die Stromkosten um fünf Mio. Dollar jährlich reduzieren. New York hat bereits jetzt die weltgrösste Flotte von Elektro-Hybrid-Autobussen. Massiv investiert wird auch in eine neue Waschanlage für U-Bahn-Züge in Queens, die ausschliesslich mit Regenwasser betrieben wird. (Quelle: news.ch)

Schweizer Solarfirma gewinnt Energy Globe Award

1240348418Für den Bau des ersten zu 100 Prozent solar beheizten Mehrfamilienhauses Europas erhält das Oberburger Solarunternehmen Jenni Energietechnik AG den Energy Globe Award. Im Rahmen des Treffens der EU-Umweltminister in Prag wurde das im bernischen Oberburg gebaute Solar-Mehrfamilienhaus vor kurzem mit einem begehrten «Energy Globe Award» ausgezeichnet. Insgesamt waren 769 Projekte aus 111 Länder nominiert. Das Solar-Mehrfamilienhaus wurde als bestes Schweizer Projekt auszeichnet und war zudem unter den 15 weltweit besten Projekten. Auf dem Dach des Mehrfamilienhauses sind Sonnenkollektoren installiert, die den Solarspeicher im Gebäude aufheizen. Von der gespeicherten Wärme können die acht Wohnungen auch im Winter vollständig mit Warmwasser versorgt und beheizt werden. Da die Sonne gratis scheint, haben die Mieter tiefe Nebenkosten. Zudem müssen sie sich nicht vor steigenden Energiekosten fürchten. “Der Energy Globe Award ist für unser Unternehmen ein Riesenerfolg”, sagt der Geschäftsleiter Josef Jenni. Trotz Wirtschaftskrise liegen die Umsätze des Unternehmens aktuell über dem Vorjahr. “Viele Eigenheimbesitzer wollen lieber eine Solaranlage installieren, als Autos oder Aktien zu kaufen”, so Jenni.

Borobudur – Besuch des grössten buddhstischen Monuments in Indonesien

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Ich konnte kürzlich das grösste buddhistische Monument in Indonesien besuchen: Borobudur auf der Insel Java. Im 8. Jhdt. mit über 2 Millionen Steinen erbaut, stellt es die ganze Lebens-Geschichte von Buddha sowie seine über 500 Inkarnationen in Skulpturen und Steinbildern dar. Obwohl nur wenige der Buddha-Figuren erhalten sind, ist die Anlage im quadratischen Grundformat mit der grossen geschlossenen Stupa an der Spitze die meistbesuchteste buddhistische Tempelanlage von Indonesien. Besonders faszinierend sind die Stupas im Morgengrauen, wenn noch kaum Besucher da sind und die ersten Sonnenstrahlen die Skulpturen beleuchten. Erlebt Borobudur in diesem 10minütigen Video, das auch eine Führung mit der Schilderung der in Stein gemeisselten Geschichte von Buddha enthält. Klicke auf das HD-Signet unten rechts des Videofeldes, um die optimale Bildqualität zu erhalten.

Antike Stadt Seuthopolis soll freigelegt werden

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Die antike Stadt Seuthopolis liegt im Tal der thrakischen Könige und wurde versehentlich überschwemmt. Mit einer spektakulären Methode wird sie nun trockengelegt. Seuthopolis ist sehr gut erhalten und war die Residenzstadt des thrakischen Königs Seuthes III. Dieser gründete die Ortschaft im heutigen Mittelbulgarien im Jahr 323 vor Christus. Heute liegt sie auf dem Grund eines Stausees. Bei Bauarbeiten zum Damm für den Stausee war die Stadt 1948 erst entdeckt worden. Die Archäologen konnten einige Teile davon ins Museum und somit in Sicherheit bringen. Denn auch der spektakuläre Fund hielt die Kommunisten nicht davon ab, das Tal 1954 zu fluten. Dieser Fehler soll nun rückgängig gemacht werden. Dazu hat der bulgarische Architekt Scheko Tilew ein spektakuläres Projekt entworfen. Ein 20 Meter hoher Betonring wird um die Stadt gelegt, der schliesslich das Wasser abhält und die Stadt trockenlegt. Touristen werden zu diesem Ring transportiert und können dort dann die Ruinen begutachten. Der Ring hat insgesamt einen Durchmesser von 420 Metern. Die Regierung hat laut «Welt» bereits grünes Licht gegeben. Finanziert wird der runde Staudamm im Stausee unter anderem von der EU. Das Projekt soll mehr als 150 Millionen kosten.

Die Motive des Architekten Tilew ist klar: «Seuthopolis gehört zur Schatzkammer des Weltkulturerbes.» Wann die Bauarbeiten beginnen, ist noch nicht bekannt.

Neu in Bali: Hochzeit in der Kristall-Kapelle

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In Sanur, Bali, ist ein neuartiger Hochzeitsort enstanden. Ein überdimensionaler Diamant mit einer Höhe von knap 15 m und einer Länge von 21 m steht an der Uferpromenade und lädt zum Festakt. Der Diamant besteht aus blauen Glasplatten in einer Stahlkonstruktion, umgeben von einemPool mit 200 m3 Wasser! Weitere Info auf der Webseite: http://www.thediamondbali.com.

Die Stadt Yverdon wird ausgezeichnet mit Wakkerpreis 2009

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Der Wakkerpreis 2009 geht an die Waadtländer Kleinstadt Yverdon-les-Bains. Der Schweizer Heimatschutz würdigt mit der Auszeichnung den Umgang Yverdons mit dem öffentlichen Raum, insbesondere die Aufwertung der Seepromenade und den sorgsamen Umgang mit der Altstadt. Yverdon habe bereits an der Expo.02 mit dem neu gestalteten Bahnhofplatz auf sich aufmerksam gemacht. Seither versuche Yverdon die Verbindung zwischen Altstadt und See wieder aufzuwerten, begründete der Schweizer Heimatschutz am Dienstag die Preisvergabe. Altstadtkern und Seeufer waren im 19. Jahrhundert durch die Eisenbahn und Industriezonen getrennt worden. üngstes Beispiel für die Aufwertung sei der letztes Jahr eingeweihte Parc des Rives. Auf diesem Teil der früheren Arteplage setzten Landschaftsarchitekten mit wenigen baulichen Elementen Akzente und schufen eine von der Bevölkerung geschätzte Erholungszone. Auch der Umgang mit der Altstadt sei sorgfältig. Sie werde nicht zum Museum gemacht, sondern sei lebhaft und authentisch. Die Eingriffe zeugten vom behutsamen Umgang mit dem gebauten Erbe. Der mit 20’000 Franken dotierte Wakkerpreis wird der Stadt am 27. Juni übergeben. Seit 1972 zeichnet der Heimatschutz mit diesem Preis jedes Jahr Gemeinden für vorbildliche Leistungen in der Siedlungs- und Ortsbildentwicklung aus. Im letzten Jahr war Grenchen Wakkerpreisträger.

Projekte nachhaltiger Energienutzung in der Schweiz ausgezeichnet

Sechs Projekte für eine nachhaltige Energienutzung werden dieses Jahr vom Bundesamt für Energie (BFE) mit einem Watt d’Or ausgezeichnet. Dazu gehört unter anderem die Rheintaler Energie-Initiative. Zwölf Gemeinden im St. Galler Rheintal haben sich zu einer Energie-Initiative zusammengeschlossen und ein Energieförderprogramm für Gebäude erarbeitet. Sie hätten geschafft, womit sich oft schon zwei Gemeinden schwer täten, teilte das BFE am Donnerstag mit. Die Energie-Initiative sei deshalb ein Modell für die ganze Schweiz. Dafür erhielt die Rheintaler Energie-Initiative den biketecWatt d’Or 2009 in der Kategorie Gesellschaft. In der Kategorie Energietechnologien wurden das Paul Scherrer Institut in Villigen AG und die Technische Universität Wien ausgezeichnet. Sie hatten in Güssing (A) die weltweit erste Pilotanlage für die Umwandlung von Holz in synthetisches Erdgas gebaut.

Die Rhônéole SA in Vernayaz VS erhielt den Watt d’Or in der Kategorie erneuerbare Energien. Sie hatte im Mai 2008 in Martigny VS das grösste Windkraftwerk der Schweiz in Betrieb genommen. In der Kategorie energieeffiziente Mobilität wurde die Biketec AG aus Kirchberg BE prämiert. Sie verleiht in Tourismusgebieten Elektrofahrräder. Ausgezeichnet wurde schliesslich auch die Allreal aus Zürich in der Kategorie Gebäude für ihre Null-Energie-Wohnüberbauung in Oberwinterthur ZH. Der Spezialpreis der Jury geht an die Ernst Schweizer AG Metallbau in Hedingen ZH. Sie engagiere sich seit Jahren erfolgreich für eine energieeffiziente und umweltschonende Produktion, lautet die Begründung. Die Watt d’Or wurden bereits zum dritten Mal vom BFE verliehen. Die Preise sind nicht dotiert; Ziel ist es vielmehr, die prämierten Projekte bekannt zu machen und so Wirtschaft, Politik und die breite Öffentlichkeit für innovative Energietechnologien zu sensibilisieren. Für die diesjährigen Watt d’Or wurden über 100 Projekte eingereicht.  (Quelle: news.ch)

Heute beginnt das Eisfestival 2009 in Harbin, China

picture-1Im Winter, in der Regel von Anfang Januar bis Mitte Februar, finden in Harbin (China) das Eis- und Schnee-Festival sowie das Eislaternen-Festival statt. An verschiedenen Orten im Stadtgebiet werden dann feinstens ausgearbeitete Eis- und Schnee-Skulpturen ausgestellt. Besonders imposant erscheinen dabei die Kopien weltberühmter Bauwerke: Kathedralen, Pyramiden, Paläste, ja sogar die Chinesische Mauer wurden bereits aus dem gefrorenen Wasser gehauen, zwar nicht in originaler Größe, aber doch als überdimensionales Model. In einige Brocken wurden farbige Lampen eingemauert, die die Wände nachts erleuchten. Die diesjährige Hauptattraktion ist jedoch das „Eisrestaurant“: Tische, Stühle, Wände. Türen – alles ist aus Eis gemeißelt. Serviert wird dort zum Beispiel der „Huoguo“, der Feuertopf. Bis zu hundert Gäste finden Platz in der frostigen Gaststätte, Eisstatuen chinesischer Berühmtheiten schauen den Besuchern beim Schlemmen über die Schulter. Das eisige Vergnügen dauert etwa einen Monat, Skiwettbewerbe, Eiskunstausstellungen, sportliche Veranstaltungen sowie kulturelle und touristische Programme begleiten die Eisschau. Das Festival hat sich mittlerweile zu einer Winter-Touristenattraktion entwickelt und gehört zu den vier größten Eis- und Schneefestivals der Welt (neben dem Schneefestival in Sapporo, dem Skifestival in Oslo und der Winter-Sonnwendfeier in Quebec).