Spontanes Malen in China

Der spirituelle Meister Sri Chinmoy hat vor genau 8 Jahren im chinesischen Quingdao eine Serie von Bildern geschaffen, die als spontane spirituelle Kreationen mit einem chinesischen „Touch“ zu verstehen sind. So hat er denn bei allen Gemälden das typisch hohe Format eingehalten und sich bei vielen auf das mit dem Pinsel entstandene Schwarz der chinesischen Tusche beschränkt. Ich konnte einen Nachmittag lang sein Schaffen beobachten und möchte diese Aufnahmen als Neujahrsgruss mit Euch teilen. Die chinesische Background-Musik rundet das Bild harmonisch ab. Viel Spass!

Heinrich Schweizer: Der Komponist als Fotograf

In diesen Tagen ist ein ganz spezieller Bildband erschienen. Der 1943 geborene Heinrich Schweizer ist vor allem als Komponist bekannt. Er bereiste die Welt in den vergangenen 40 Jahren und hat dabei auch die (analoge) Kamera mit dabei gehabt, um seine Eindrücke festzuhalten. Jetzt präsentiert er unter dem Titel „Gesehene und erlebte Welt“ 700 Farbbilder auf gut 500 Seiten mit interessanten Textbeiträgen, so u.a. von NZZ-Redakteur Dr. Friedemann Bartu oder Prof Dr. Pan Derong, Philosoph von der East-China Normal University in Schanghai. Als eher künstlerisch engagierter Fotograf sind für mich viele der Bilder zu wenig kraftvoll und die Auswahl der Bilder (fast) zu gross, aber dafür gibt sie einen nostalgischen Rückblick über Szenen und Menschen, der eindrucksvoll ist. Es war auch schwierig, ein Bild für diesen Buchhinweis auszuwählen und ich habe mich für ein Schwarz-Weiss-Foto im Kapitel Kamerun entschieden, das einen auf einer Holzflöte spielenden Berber in N’Gaoundéré zeigt. Heinrich Schweizer hat sich in seinem Leben neben seiner Leidenschaft für Musik und Fotografie auch für völkerverbindenende und spirituelle Belange interessiert. So hat er auch eine enge geistige Verbindung mit dem spirituellen Meister Sri Chinmoy (1931-2007), den er mehrmals getroffen hat und der ihn auch inspirierte, gewisse Musikstücke als eigene Kompositionen aufzuführen. In diesem Zusammenhang sei auch auf das Haiti-Lied von Sri Chinmoy hinzuweisen, das er für ein karitatives Projekt aufführte und auch als Video online anzusehen ist.

Das Buch ist erschienen im Verlag Hützen + Partner, St. Gallen, ISBN 978-3-9523633-5-5.

Petion gegen Verbot natürlicher Heilmitel

Am 30. April 2011 (!) soll im Europäischen Parlament ein Gesetz angenommen werden, mit dem alle natürlichen Heilmittel verboten werden und es solange bleiben, bis deren Nutzen wissenschaftlich bewiesen ist. Es handelt sich dabei um Heilmittel, die Jahrhunderte lang frei verfügbar waren und sehr verbreitet verwendet wurden, unter anderem in der Chinesischen Kräuterheilkunde. Die Pharmazeutische Industrie hat schon vor Jahren eine sehr umfangreiche Lobby gestartet, die offenbar wieder zum Erfolg, nämlich alle Konkurrenz auszuschalten, führen wird. In Kürze dürfen natürliche Heilmittel nicht mehr verkauft, ja selbst nicht einmal im eigenen Garten angebaut werden. Die gesetzlich erforderlichen Untersuchungen kosten Jahre und sind für kleine Unternehmen nicht bezahlbar. Hier ist der Link zur Petition (für Einwohner der EU): http://www.savenaturalhealth.eu/

Starke Sonneneruptionen

Die stärkste Sonneneruption seit vier Jahren könnte Wissenschaftlern zufolge in den nächsten Tagen zu Störungen in Stromnetzen und bei der Satellitennavigation führen. Im Süden Chinas beeinträchtigte der Sonnensturm bereits den Radioempfang, wie die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua am Donnerstag unter Berufung auf den Meteorologischen Dienst des Landes berichtete. Erwartet wurden zudem spektakuläre Polarlichter. Laut US-Raumfahrtbehörde Nasa ereignete sich die Sonneneruption, die von den Wissenschaftlern in die höchste Kategorie eingestuft wurde, in der Nacht zum Dienstag mitteleuropäischer Zeit. Eruptionen dieser Art könnten zum Ausfall des Radioempfangs und zu lang anhaltenden Strahlenstürmen führen, erklärte die Nasa am Mittwoch (Ortszeit) in Washington. Bei einem solchen Ausbruch, von Forschern als «koronaler Massenauswurf» (KMA) bezeichnet, werden geladene Partikel von der Sonne ausgestossen. Der grossen Eruption vom Dienstag waren den Wissenschaftlern zufolge mehrere kleinere Ausbrüche vorangegangen. Demnach waren in den vergangenen Tagen insgesamt drei KMAs auf dem Weg von der Sonne zur 150 Millionen Kilometer entfernten Erde. Mit einer Geschwindigkeit von 900 Kilometern pro Sekunde sollte der Sonnensturm in der Nacht zum Donnerstag mitteleuropäischer Zeit Erdnähe erreicht haben. Geomagnetische Stürme dauern Forschern zufolge in der Regel zwischen 24 und 48 Stunden – einige können demnach aber auch mehrere Tage währen.

Grosse Sonneneruptionen und die dadurch entstehenden Sonnenstürme können auf der Erde auch negative Auswirkungen auf Elektronikgeräte haben. Besonders gefährdet sind Telekommunikationssatelliten oder die 20’000 Kilometer von der Erde entfernt im All kreisenden Satelliten des Navigationssystems GPS, von dem die moderne Luft- und Schifffahrt weitgehend abhängig ist. Auch in Stromnetzen können Sonnenstürme Störungen verursachen. So führte 1973 eine Sonneneruption zu einem Stromausfall in der kanadischen Provinz Québec – sechs Millionen Menschen sassen damals im Dunkeln. Als Folge des Sonnensturms rechnete der Britische Geologische Dienst mit spektakulären Polarlichtern am Nachthimmel selbst über dem vergleichsweise weit südlich gelegenen Grossbritannien. Polarlichter entstehen durch die Verformung des Erdmagnetfelds während eines Sonnensturms. Die geladenen Teilchen des Sonnenwinds strömen an den Feldlinien entlang zu den Erdpolen, wo sie Lichtbänder oder -bögen in verschiedenen Farben hervorrufen. Bei besonders starken Sonnenstürmen waren wiederholt auch über Deutschland Polarlichter gesichtet worden. (Quelle: TA)

Oeko-Pionier Josef Margraf mit 57 an Herzschlag gestorben

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In Thailand habe ich im Januar 2008 Dr. Josef Margraf getroffen, einen deutschern Biologen, der in den chinesischen Bergen ökologische Ziele verfolgte. Nach wissenschaftlichen Analysen hat er beobachtet, welche Pflanzen, Kräuter und Früchte vom Aussterben bedroht sind. Dann suchte er sich potentielle Interessenten, die solche Produkte verbrauchen oder verkaufen können, kultivierte die Pflanzen und hat sie somit gerettet. In Thailand, wo er sich einen Teil des Jahres aufhielt, hat er übrigens ein sehr charmantes kleines Restaurant eingerichtet, wo man sich wie im Dschungel fühlen und beste Bio-Mahlzeiten geniessen kann. Ganz stolz war Josef Margraf auf seine Tee-Importe. Dieser Tee ganz anders als normaer Tee, wird über Jahrzente gelagert und erhält eine Superqualität, vergleichbar etwa mit einem alten Wein.  Wie ich soeben von einem Leser in China erfahren habe, ist Josef Margraf leider anfangs 2010 im frühen Alter von 57 einem Herzschlag erlegen. Seine Frau Li Mingguo und seine beiden Töchter versuchen seinen Spirit weiter zu leben. Als Hommage an diesen grossen deutschen Oeko-Pionier  hier nochmals die im gewidmete Ausgabe aus meiner Interview-Serie „LIFE Voices“ (im englischen Original).

2010 ist Jahr des Tigers im chinesischen Hososkop

2010 ist im chinesischen Horoskp das Jahr des Tigers. Im Tiger-Zeichen geborene sind sensible, emotionale und nachdenkliche Menschen. Allerdings neigen sie auch zu Ungeduld. Andere Menschen bringen ihnen viel Respekt entgegen, allerdings geraten sie manchmal in Autoritätskonflikte mit älteren Leuten. Sie schieben wichtige Entscheidungen manchmal zu lange hinaus, was dazu führt, dass sie dann oft vorschnelle und hastige Entscheidungen treffen. Sie haben jedoch auch Mut zum Risiko und sind sehr erfolgsorientiert. Tiger sind misstrauisch stehen aber auch für Mut und Tapferkeit. Sie sind die geborenen Anführer. Der Tiger ist generell gutmütig und sympathisch, solange man ihn nicht reizt, denn dann kann es leicht passieren, dass seine sensible Seite zum Vorschein kommt und es zu einer Überreaktion kommt, die eigentlich nicht so gemeint war. Beruflich arbeiten Menschen, die im Jahr des Tigers geboren sind, zielstrebig und effizient und gehen auch gerne Risiken ein, die für andere unvorstellbar wären. Der Tiger kann sich mit dem Pferd sehr gut zusammentun, da es sehr ehrlich und ebenfalls zielstrebig ist. Mit dem hinterhältigen Affen, der intelligent und auch boshaft arbeitet, kann er nicht so richtig warm werden.

Für die Vietnamesen ist es jedes Jahr so, als ob Weihnachten, Ostern und Pfingsten zusammenfallen. So überschwänglich begehen sie Jahr für Jahr ihr Neujahrsfest, das sogenannte Tet-Fest. Die Vorbereitungen dazu beginnen bereits im Dezember. 2010 wird im Zeichen des Tigers stehen. Ausgelassene Feiern im Kreise der Familie und mit Freunden verdrängen Sorgen und Probleme. Vielleicht ist dies ja hin und wieder notwendig, um neue Kraft zu schöpfen?

Fit für den Ironman China am 14. März 2010?

Soeben ist die neueste Ausgabe des online-Magazins PACE erschienen, in der vergangene und künftige Veranstaltungen der Sportwelt mit Links, Photos und Videos enthalten sind. Eine der erwähnten Sport Events ist der „Ironman China 2010“; hier ein Textauszug dazu:

„Die beiden ersten Ausaben des Ironman China 2009 waren mit Temperaturen am Renntag deutlich über 40 °C sehr hart. Das soll sich 2010 nicht wiederholen, weshalb das Datum für den 3. Iroman China auf den 14. März 2010 vorverlegt wurde, da zu dieser Zeit mit deutlich kühleren Temperaturen gerechnet werden kann. Mit einem Anteil von 90 % an ausländischen Athleten ist das Rennen auf der chinesischen Ferieninsel Haikou jetzt schon internationaler Event. Nach dem Verlegen der Schwimmstrecke vom Meer in den Nandu River in diesem Jahr, wird es für die gleiche Disziplin auch 2010 wieder eine Aenderng geben. Anstatt der 2 Runden für die volle Ironman-Distanz wird im nächsten Jahr die volle Distanz nur in einer Richtung geschwommen, und zwar flussabwärts. Bleiben wird auf jeden Fall der Enthusiasmus der Einwohner von Haikou an diesem Event und die Gastfreundschaft mit der die Irioman China Teilnehmer empfangen werden.“

2009 ist das Jahr des Büffels

buffel2009 ist das Jahr des Ochsen (oder Büffel). In der orientalischen Mythologie steht der Büffel an zweiter Stelle für den Ruf Buddhas; überholt nur von der unglaublich schnellen Ratte, ist der Ochse das zweite Tier des chinesischen Tierkreiszeichen. Wer dem Zeichen des Ochsen angehört ist durch Gewissenhaftigkeit und eine außergewöhnliche Konzentrationsfähigkeit im Berufsleben gekennzeichnet. Wehe jedoch wenn der Ochse von den festgesetzten Aufgaben abgehalten wird… beinahe nichts auf der Welt könnte ihn davon im letzten Moment abbringen ihnen nachzukommen!  Unter den Berühmtheiten die unter diesem chinesischen Tierkreiszeichen stehen finden wir: Dustin Hoffman, Eddie Murphy, Jack Nicholson, Bruce Springsteen, Meryl Streep, Paul Newman und Robert Redford. Im Ochsen Geborene sind vielleicht nicht in der Lage große Überraschungen zu veranstalten, aber ihre Zuverlässigkeit ist eine besondere Gabe; es handelt sich sogar um angesehene, bemerkenswerte Persönlichkeiten, denen sowohl der Partner als auch Freunde größtes Vertrauen schenken. Mai und Juni verleihen euch Ehrgeiz und überzeugende Ausdruckskraft. Im Büffel geborene Menschen werden strahlender als jemals zuvor sein und siegreiche Ideen und Initiativen haben, besonders wenn sie intellektuelle Tätigkeiten ausüben oder sich mit Öffentlichkeitsarbeit beschäftigen. Im Winter, besonders im November, zeigen sie Furchtlosigkeit und Schnelligkeit beim Treffen von Entscheidungen, für jene, die finanzielle Transaktionen betreffen. Für beinahe das gesamte Jahr werden sie von einer guten physischen Lebenskraft und einem großartigen, geistigen Enthusiasmus gestützt. Der Winter zeichnet sich als eine von großer Energie geleitete Periode ab, in welcher sie sich mit Eifer der Besserung ihres physischen Zustands widmen.

Riesiges Solarkraftwerk in China geplant

Zwei chinesische Firmen haben den Bau eines Solarkraftwerks angekündigt, dass einmal das größte der Welt werden könnte. Die China Technology Development Group und Qinghai New Energy Group wollen zunächst 150 Millionen Dollar für eine 30-Megawatt-Anlage für Photovoltaik (PV) im Qaidam-Becken investieren. Komplett ausgebaut soll das Werk ein Gigawatt Strom produzieren. Ein Zeitrahmen für die Fertigstellung wurde nicht genannt. Experten zufolge war das bisher größte angekündigte PV-Kraftwerk eine 500-Megawatt-Anlage der Firmen OptiSolar und der PG&E Corp in Kalifornien. Das Qaidam-Becken liegt im Nordwesten Chinas. CTDG erklärte, die in der Provinz Qinghai gelegene Salzwüste sei aufgrund ihrer vielen Sonnentage der ideale Standort für eine große Solaranlage. Das Becken ist bereits stark industrialisiert: in der Region befinden sich umfangreiche Vorkommen an Gas, Erdöl und Leichtmetallen. (Quelle: kurier.at)

Heute beginnt das Eisfestival 2009 in Harbin, China

picture-1Im Winter, in der Regel von Anfang Januar bis Mitte Februar, finden in Harbin (China) das Eis- und Schnee-Festival sowie das Eislaternen-Festival statt. An verschiedenen Orten im Stadtgebiet werden dann feinstens ausgearbeitete Eis- und Schnee-Skulpturen ausgestellt. Besonders imposant erscheinen dabei die Kopien weltberühmter Bauwerke: Kathedralen, Pyramiden, Paläste, ja sogar die Chinesische Mauer wurden bereits aus dem gefrorenen Wasser gehauen, zwar nicht in originaler Größe, aber doch als überdimensionales Model. In einige Brocken wurden farbige Lampen eingemauert, die die Wände nachts erleuchten. Die diesjährige Hauptattraktion ist jedoch das „Eisrestaurant“: Tische, Stühle, Wände. Türen – alles ist aus Eis gemeißelt. Serviert wird dort zum Beispiel der „Huoguo“, der Feuertopf. Bis zu hundert Gäste finden Platz in der frostigen Gaststätte, Eisstatuen chinesischer Berühmtheiten schauen den Besuchern beim Schlemmen über die Schulter. Das eisige Vergnügen dauert etwa einen Monat, Skiwettbewerbe, Eiskunstausstellungen, sportliche Veranstaltungen sowie kulturelle und touristische Programme begleiten die Eisschau. Das Festival hat sich mittlerweile zu einer Winter-Touristenattraktion entwickelt und gehört zu den vier größten Eis- und Schneefestivals der Welt (neben dem Schneefestival in Sapporo, dem Skifestival in Oslo und der Winter-Sonnwendfeier in Quebec).

Orientalische Bild-Portfolios von Ranjit

Der in New York lebende Photograph Ranjit war schon oft in fernen Ländern und hat ihre Ambiance gekonnt in Bildern verewigt. Auf dieser Seite kannst Photos aus Nepal, Indien, Borneo, Sri Lanka, Thailand, Sumatra, Bali, Myanmar und China entdecken. Es lohnt sich.

Swiss Cup der Kunstturner in Zürich: Chinesischer Sieg

Zum dritten Mal nach 1985 und 2005 endete der Swiss Cup der Kunstturner im Zürcher Hallenstadion vor 5700 Zuschauern mit einem chinesischen Triumph. Obwohl die Chinesen ihre zweite Garnitur in die Schweiz delegierten, reichte es zu einem Sieg. He Ning und Bo Lu gewannen vor dem rumänischen Duo mit Boden-Olympiasiegerin Sandra Izbasa und Flavius Koczi sowie den Russen Xenia Afanasjewa und Maxim Dewiatowski, dem Europameister im Mehrkampf. Die beiden Schweizer Teams Ariella Kaeslin und Niki Böschenstein sowie Yasmin Zimmermann und Claudio Capelli belegten die Ränge 4 und 5. Schweiz I mit Kaeslin/Böschenstein vergaben einen Podestplatz durch einen Sturz der Olympia-Fünften in ihrer Parade-Disziplin Pferdsprung.

Wir befinden uns in der Metall-Zeit (bis 30. November)

So alt und exotisch das System der 5 Elemente sein oder auf uns wirken mag, so praktisch und leicht zu verstehen ist es. Das System ist ein wichtiger Teil der chinesischen Philosophie.Die Elementenlehre unterscheidet fünf Gefühlsbereiche oder Grundgefühle. Ein Übermaß oder Mangel an einer der Grundkräfte wirkt sich sofort sehr deutlich auf unsere körperliche Gesundheit und unser Wohlbefinden aus. Den fünf Elementen Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser werden u.a. die Jahreszeiten (Frühling, Sommer, Spätsommer, Herbst, Winter), die Tageszeiten, der Lebenslauf (Geburt, Kindheit, Erwachsen, Weise, Tod), Entwicklungsstufen (Idee, planen, realisieren etc.), Emotionen (Angst, Wut, Freude Trauer, Kummer) zugeordnet. Auch das Klima, Gerüche, Farben, Sinnesorgane, Verhaltensweisen und Vieles mehr werden in den 5 Elementen abgebildet. Werden die Gesetzmässigkeiten über längere Zeit missachtet, z. B. jemand, der immer nachts wach ist und am Tag schläft, oder häufige Reisen in andere Klimazonen in kurzer Zeit macht, schadet längerfristig seiner Gesundheit.

Momentan befinden wir uns im ELEMENT METALL (28. September – 30. November). In der Metall-Zeit wird die Energie noch dichter und zentrierter. Die Säfte des Baumes ziehen sich in die Wurzeln zurück, die Blätter trocknen aus und fallen zu Boden. Die ausgleichende Metallenergie zeichnet sich durch Ordnung, Klarheit, Ruhe, Exaktheit und Standhaftigkeit aus. Es gilt in dieser Zeit, Dickdarm, Lunge und Bindegewebe zu unterstützen. Optimale Reinigungskuren der Haut, Darm (Pilze!) und Bronchien sind angezeigt. Hauptaufgabe des Elementes Metall ist die Ausscheidung und Entgiftung. In dieser Zeit muss die Darmflora wieder gekräftigt werden, damit die Schleimhäute sich stabilisieren können, um einen wirksamen Schutz vor den herbstlichen und winterlichen Infektionen aufbauen zu können. Die Schleimhäute stellen – gekoppelt mit der Lunge und der Haut – unsere Abgrenzung nach Aussen dar.

Heilkräuter aus China und ihre Bedeutung

Wie Welt-Online berichtet, bemüht man sich in Deutschland seit Jahren um den Eigenanbau von besonders häufig verwendeten TCM-Pflanzen. Diese sind dann in der Regel nicht nur weniger mit Schadstoffen belastet als die chinesischen Importe, sondern auch, trotz des mitteleuropäischen Klimas, von ähnlicher medizinischer Wirksamkeit. Näheres dazu erfährt man bei der Deca (Gesellschaft für die Dokumentation von Erfahrungsmaterial der Chinesischen Arzneitherapie). Hier eine Uebersicht der populärsten chinesischen Kräuter:

Chinesische Yamswurzel. Bei Durchfall und Nierenschwäche, aber auch bei nächtlichen Samenergüssen soll die Chinesische Yamswurzel, Dioscorea opposita, helfen. Yams ist Bestandteil der „Tablette der acht Zutaten“, die in China traditionell bei Schilddrüsenunterfunktionen, Nierenentzündungen und Diabetes zum Einsatz kommt. Wissenschaftliche Belege dafür gibt es allerdings nur wenige. Immerhin geben Laboruntersuchungen der bis zu zwei Meter langen, unterirdisch wachsenden Knollen Hinweise darauf, dass die Chinesische Yamswurzel den Blutzuckerspiegel von Diabetikern stabilisieren helfen könnte.

Chinesische Jujube. Vertraut man der traditionellen chinesischen Medizin, dann können die Früchte der Chinesischen Jujube, Ziziphus jujuba, „die neun Öffnungen klären“, die den Menschen mit der Außenwelt verbinden. Dazu gehören beispielsweise Augen, Ohren und Nase, aber auch Hals und After. In Australien gibt es einen jujubehaltigen Softdrink, der gegen Stress helfen soll – sozusagen ein Gegenentwurf zu den koffeinhaltigen Energy-Drinks. Taiwanische Wissenschaftler haben mittlerweile Hinweise darauf gefunden, dass die getrockneten, dattelähnlichen Früchte das Darmmilieu stabilisieren.

Chinesische Engelwurz. Die Wurzeln der Chinesischen Engelwurz, Angelica sinensis, enthalten pflanzliche Östrogene, die ihren traditionellen Einsatz bei Menstruationsbeschwerden rechtfertigen. Zudem gibt es Hinweise darauf, dass die Pflanze Allergien dämpft und bei Blutarmut hilft. Der letztgenannte Effekt kommt vermutlich daher, dass die Chinesische Engelwurz große Mengen an Vitamin B12 enthält. Vitamin B12 ist ein blutbildendes Vitamin, das man sonst in Tieren und nur sehr selten in Pflanzen findet. Angelica eignet sich deshalb als gute und empfehlenswerte Nahrungsergänzung für Vegetarier.

Beifuß. Wir zählen den Beifuß, Artemisia vulgaris, heute eher zu den Unkräutern, doch in der traditionellen chinesischen Medizin hat er seine Bedeutung nie verloren. „Seine Blätter werden dort mit Wasser zerstampft und zu Kegeln – sogenannten Moxa – geformt, die auf der Haut des Patienten abgebrannt werden“, erklärt Claudia Richter, Medizinhistorikerin von der Universität Würzburg. Ziel dieser Behandlung sei die Zufuhr von Wärme bei kältebedingten Leiden, zu denen laut TCM vor allem Erbrechen und Durchfall sowie die Geburtswehen gehören.

Ginkgo. Ursprünglich wurden vom Ginkgo, Ginkgo biloba, auch in der TCM nur die Nüsse verwendet. Später entdeckte man dann die medizinischen Potenziale seiner Blätter: Sie fördern die Hirndurchblutung und machen die Hirnzellen widerstandsfähiger gegenüber Sauerstoffnot. Ob sie allerdings auch vor Alzheimer und Demenz schützen, ist umstritten. Dafür zeigte sich eine Ingwer-Ginkgo-Kombination in Studien als Option im Kampf gegen Ängste. Das vermutliche Wirkprinzip: Ingwer enthält angstlösende Substanzen, und Ginkgo sorgt als „Durchblutungsbooster“ dafür, dass diese Substanzen zu den Hirnzellen kommen.

Wu-Wei-Zi. Die roten Beeren der Pflanze Wu-Wei-Zi, Schisandra chinensis, gelten als wirksames Mittel gegen Leberentzündungen. Der Pharmakologe Alexander Panossian vom Erebuni Medical Centre im armenischen Eriwan fand aber auch „adaptogene Qualitäten“. Das heißt im Klartext: Schisandra schützt den Körper, und hier vor allem das Gehirn, vor Stresshormonen. Dieser Effekt sorgt letzten Endes für ein gutes Gedächtnis und für klare Gedanken, denn gestresste Hirnzellen funktionieren ziemlich schlecht. Ein Effekt, den jeder bestätigen kann, der beispielsweise schon einmal wegen Prüfungsangst versagt hat.

Ginseng. Von Ginseng, Panax ginseng, werden die Wurzeln verwendet. Sie gelten hierzulande schon länger als Stärkungsmittel. Oft wird der Ginseng dabei mit anderen Kräutern wie Johanniskraut und Weißdorn oder sogar Vitaminen kombiniert, was von Pharmakologen eher skeptisch beurteilt wird. Nichtsdestoweniger ist Ginseng als Heilmittel mittlerweile wissenschaftlich gut dokumentiert. So half er in einer Studie der Universität Mailand bei Bronchitis, und Wissenschaftler der Universität von Toronto fanden heraus, dass er den Blutzuckerspiegel von Diabetes-Patienten stabilisieren kann.

Ingwer. Chinesen und andere Asiaten sind deutlich anfälliger für See- und Flugkrankheit als Europäer und Amerikaner. Doch sie helfen sich schon seit Jahrtausenden, indem sie vor Reiseantritt etwas Ingwerwurzel, Zingiber officinale, zerkauen oder in ihr Essen reiben. Wissenschaftliche Studien bestätigen mittlerweile dieses Einsatzgebiet, wobei der traditionsreichen Wurzelknolle zugutekommt, dass sie auch nervöse Unruhe dämpfen kann. Laut einer Studie der australischen Universität Adelaide reicht zudem schon ein Gramm Ingwer pro Tag, um Schwangerschaftsübelkeit zu lindern.

Kalmegh. Das unscheinbare, zu den Bärenklaugewächsen zählende Kraut Kalmegh, Andrographis paniculata, wird auch in der Ayurveda-Lehre angewendet. In einer armenischen Studie konnten Forscher zeigen, dass Kalmegh Erkältungssymptome wie Halsschmerzen und verstopfte Atemwege lindert. Die Wissenschaftler vermuten, dass die Wirkstoffe der Pflanze im Laufe der Evolution tatsächlich einen Weg gefunden haben, dem überaus vielfältigen Heer der Schnupfenviren und Erkältungsbakterien effizient beizukommen. Kalmegh wird auch Indische Echinacea genannt, zu Recht – da sie wie auch der bei uns heimische Sonnenhut offenbar das Immunsystem stärkt.