Photos HD Blog wird immer beliebter

Mein Blog „photos HD“ wird immer beliebter. Ich gründete ihn aus dem eigenen Wunsch heraus, schöne grosse Bilder zu betrachten. Da man dabei einen 30inch Bildschirm benötigt, dachte ich nicht, dass er einmal so beliebt sein werde. Heute besuchen ihn 6000 Besucher pro Monat und das bisher beliebteste Bild ist diese Heuschrecke, aber natürlich im Grossformat, 2225 Pixel breit! Wenn Du auch Freude an schöner Photographie hast, hier ist der Link: photos HD. Du kannst übrigens deine Bilder auch auf diesem Blog präsentieren, einfach Dich mit einem Kommentar hier im Blog melden und ich geb Dir die e-mail Adresse zum Einsenden des Bildes.

Ein neue Photoseite im Internet: Oneexposure-1x

joris

Vor kurzem habe ich eine neue Photoportfolio-Seite entdeckt mit dem Namen Oneexposure-1x. Alle kreativen Photographen und Amateure können ihre Bilder publizieren, jedoch ist die Zahl der Photos bei der einfachen und kostenlosen Mitgliedschaft beschränkt. U.a. sind folgende Themen-Gruppen enthalten: Abstrakt, Architektur, Landschaft, Natur, Makro, Portrait und Stilleben. Photographen können auch per Suchfunktion gefunden wurden. Zudem besteht die Möglichkeit, Kritiken zu publizierten Aufnahmen abzugeben und am Forum teilzunehmen. Das abgebildete Photo stammt vom belgischen Photographen Joris.

Hildegard von Bingen – Spiritus Sanctus

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Spiritus Sanctus, die zweite Antiphon und Psalm 110/111 aus der Vesper von Hildegard von Bingen. Voller Bewunderung für die Grösse der Schöpfung Gottes, sie bewundernd und preisend, kombiniert mit Photos von Markus Werner, die Gottes Grösse durch Bienen, Schmetterlinge, Vögel und Blüten veranschaulichen. Gefunden auf YouTube.

Initerview mit Peter Neubauer über seine 4-Elemente-Seminare auf Lanzarote

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Vor kurzem habe ich an der „Art of Life“ Messe in der Schweizer Hauptstadt Bern den Therapeuten Peter Neubauer getroffen, der seit einem Jahr mit seiner Frau Anna in Lanzarote lebt und dort Seminare zum Erleben der 4 Grundelemente Wasser, Erde, Feuer und Luft leitet. Diese 20. Ausgabe meiner monatlichen Interview-Serie „LIVE Voices“ stellt ihn und seine inspirierenden Landschaftsaufnahmen aus Lanzarote vor. Es lohnt sich, für fünf Minuten auszuspannen und das Video anzuschauen – hier auf dem Blog, auf vimeo oder in 3 Grössen auf srichinmoy.tv.

Ashes and Snow: „Fliegende Elephanten“ Teil 2

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Seit kurzem ist auf YouTube ein neuer Videoclip des kanadischen Filmemachers und Photographen Gregory Colbert zu sehen. Das Projekt „Ashes and Snow“ ist ein unglaublich faszinierendes Projekt, in dem der Künstler die visuellen Ergebnisse seiner jahrelangen Bemühungen vorstellt, die Verschmelzung von Natur, Tieren und Menschen auszudrücken. Die Ausstellung mit metergrossen Photoleinwänden und Filmprojektionen wurde erstmals in Venedig und danach in New York, Los Angeles, Tokio und Mexico City gezeigt. Es waren insgesamt mehr als 10 Millionen Besucher und damit ist die Ausstellung die meist besuchteste weltweit. „Ashes and Snow“ wird 2009 in Brasilien gezeigt; weitere Stationen sind in Vorbereitung.

Robert Bösch: Die schönsten Touren in Eis und Fels

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Der Fotograf Robert Bösch zeigt die Schweizer Alpen aus ungewohnten Perspektiven – denn er hängt mit den Seilschaften in der Wand. Sein Bildband ist ein Meilenstein der Bergfotografie. Die Kunst des Fotografen besteht darin, den Zermatter Hausberg von allem Almgedudel und Kuhglockengeläut zu entschlacken – und seiner für alle ersichtlichen Schönheit dadurch eine tiefere Dimension zu verleihen. Dem Schweizer Robert Bösch ist das gelungen: Seine Aufnahme von der Nordwand des Matterhorns – die Spitze berührt von den ersten Sonnenstrahlen, der Fuß noch eingetaucht in düsteren Morgennebel – zählt zu einem der Glanzpunkte seines Bildbands „Schweiz Alpin“. Der Fotograf Robert Bösch, ein Meister seines Fachs, hat es sich zur Aufgabe gemacht, die „schönsten Touren“ des Schweizer Hochgebirges in Bildern festzuhalten. Herausgekommen ist nun, nach mehr als drei Jahren intensiver Arbeit, ein opulentes Werk, das Maßstäbe setzt: Verwegenen Ansichten von Extremkletterern in senkrechten Felsformationen wie der Schafbergwand oder dem Excalibur in den Wendenstöcken folgen schwärmerische Motive wie der Mondaufgang über dem Piz Bernina oder der Welt entrückte Momentaufnahmen wie die des einsamen Tourengängers in der Gletscherwelt am Südwestgrat des Mönchs. Es ist das Paradies in Eis und Stein, darüber nichts als Himmel.

Der Reiz der Aufnahmen liegt vor allem in ihrer authentischen Kraft. Der 54-jährige Bösch, ein erfahrener Extrembergsteiger, verzichtete fast vollständig auf gestellte Aufnahmen. Für sein Projekt tat er sich zusammen mit Top-Athleten wie seinen Landsleuten Ueli Steck oder Thomas Wälti. Er hängt mit den Seilschaften im Fels, häufig auch im Vorstieg, und er klettert mit seinen Partnern an monströsen Eistürmen empor. Bösch zeigt den Blick aus der Wand, nicht nur den Blick auf die Wand. Der Effekt: Höhe, Tiefe, Weite, Steilheit und Ausgesetztheit zeigen sich den (meisten) Betrachtern in einer neuen Dimension. Es ist dem Fotografen ein Anliegen, mit seinem Bildband nicht nur Anschauungsmaterial zum Träumen anzubieten. Bösch will dazu anregen, seine Tourenauswahl „von einfachen bis zu sehr schwierigen Felsrouten, von klassischen Hochtouren in Fels und Eis bis zu den ganz extremen kombinierten Mixedrouten“ – je nach bergsteigerischem Können – selber auszuprobieren. Robert Bösch: „Schweiz Alpin. Die schönsten Touren in Eis und Fels“. 272 Seiten; AS- Verlag, Zürich 2008 (Quelle: SPIEGEL online)

LIFE-Archiv jetzt online zugänglich

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Dieses Foto aus dem LIFE-Archiv stammt von Walllace G. Levison aus dem Jahre 1884 und wurde in Brooklyn, NY aufgenommen.

Der Internetkonzern Google hat erste Teile des legendären Fotoarchivs des US-amerikanischen Fotojournalismus-Magazins „Life“ im Internet für die Öffentlichkeit freigegeben. Die Bildersammlung, die insgesamt an die zehn Millionen Aufnahmen umfasst, gilt als eines der wichtigsten Archive des 20. Jahrhunderts. Mit dabei sind neben Foto-Raritäten von Marilyn Monroe und John F. Kennedy bis hin zu Barack Obama und Hillary Clinton aber auch Aufnahmen, die noch aus der Zeit vor der Magazingründung stammen. Ein Großteil der nun direkt und ohne Beschränkungen im Web zugänglichen Fotografien war bisher noch unveröffentlicht. Wie Google in seinem offiziellen Blog wissen lässt, sind allerdings erst etwa 20 Prozent des gesamten Life-Archivbestandes online. Der Inhalt werde aber in den kommenden Monaten kontinuierlich wachsen, heißt es vom Suchmaschinenbetreiber.

life„Rund 70 Jahre lang konzentrierte sich das Life-Magazin nur auf eine Sache, nämlich auf die Macht der Fotografie als Instrument zum Geschichten erzählen“, erklärt Life-Präsident Andy Blau. Mit der aktuellen Online-Veröffentlichung wolle man nun auch einem breiteren Publikum die Möglichkeit einräumen, die „unbeschreibliche Tiefe und bedeutende Größe“ des eigenen Fotoarchivs erleben zu können. „Es ist eine unglaublich aufregende Sammlung an Fotografien und Radierungen, die wir da von den Archiven ins Internet bringen“, erklärt R.J. Pittman, Direktor der Product-Management-Abteilung bei Google, gegenüber dem Guardian.Mit rund 97 Prozent noch gänzlich unveröffentlichtem Material sei die aktuelle Online-Veröffentlichung sicherlich eine „echte Bereicherung“ für die Allgemeinheit. „Die meisten Fotos lagen in verstaubten Archiven und wären eines Tages wahrscheinlich verloren gegangen“, betont der Internetkonzern. Zur Zeit sei allerdings erst ein knappes Fünftel des gesamten Bestandes verfügbar. „In einigen Monaten ist das Archiv dann komplett online“, kündigt Google an. Nach Angaben von Google sind die Fotos aus dem Life-Archiv am besten über diese Startseite zugänglich. Dort sind die Aufnahmen nach verschiedenen Kriterien wie Erscheinungsjahrzehnt, Ort, Person oder Fotograf sortiert. „Man kann via der Bildersuche und dem versteckten Parameter ’source:life‘ aber auch selbst nach Fotos suchen“.

Der Weg des Buddha – ein neuer Bildband

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Ausgehend von jenem kleinen Gebiet an der indisch-nepalesischen Grenze, wo der historische Buddha lebte und seine Lehre entwickelte,  zeichnet Bruno Baumann im neuen Bildband die Wege nach, die der Buddhismus von seinem Ursprung aus nahm und wie er von den Kulturen, auf die er traf, beeinflusst wurde. Der Buddhismus war von Anfang an keine homogene, sondern eine sehr vielgestaltige Bewegung. Zwar ist das Ziel aller Buddhisten gleich, nämlich Befreiung durch Erleuchtung zu erlangen, doch die Wege und Methoden, die dazu entwickelt wurden, sind sehr unterschiedlich. Bereits in Indien hat die Lehre des Buddha eine tiefgreifende  Wandlung durchgemacht. Es entstanden neue Richtugen wie Theravada, Mahayana und Trantrayana. Diese spalteten sich im Laufe der Zeit weiter auf, wobei sich in China und Japan sogar neue Lehrsysteme entwickelten, die keinem indischen Vorbild mehr folgten. Die Fähigkeiten, einen Dialog mit anderen Kulturen einzugehen, lässt sich auch am Bild des Buddha erkennen. Es besitzt zwar feste Merkmale, gleichzeitig hat es jedoch lokales Kolorit angenommen. Im Anschluss an die jeweiligen Kapitel des vorliegendes Bildbandes lässt Bruno Baumann namhafte Persönlichkeiten des Buddhismus der Gegenwart zu Wort kommen wie zum Beispiel den Dalai Lama oder Thich Nhâ Hanh, die gleichsam stellvertretend für die verschiedenen Richtungen und Wege stehen. Sie schildern ihr persönliches Verhältnis zum historischen Buddha und nehmen zu Aspekten seiner Lehre Stellung.

Bei der Ansicht des Bildbandes ist mir nur eine kleine visielle Lücke aufgefallen. Der grosse Buddha von Kamakura (Japan), genannt Daibutsu ist nur mit einer kleinen Detailaufnahme, nicht aber in der majestätischen Gesamtform abgebildet. Dies ist meines Erachtens schade, da gerade dieser Buddha gemäss Aussagen prominenter Buddhakenner dem Originalbild und der ürsprünglichen Ausstrahlung des Buddhas am echtesten entspricht. Im übrigen ist der Bildband ein äusserst empfehlenswertes Werk, das sich kein Liebhaber des Buddhismus entgehen lassen sollte. Er ist erschienen im terra magica Verlag (ISBN 978-3-7243-1004-4). Ich möchte hier auch auf noch auf ein Interview mit Bruno Baumann hinweisen, dass ich im Rahmen meiner monatlichen Podcast-Serie LIFE Voices im Internet publiziert habe. Es ist zu sehen auf srichinmoy.tv (in 3 Grössen zum downloaden oder direkt anschauen) oder auf vimeo (HD).

Neu: Acrylglas aus Zucker – biotechnisch hergestellt

Chemiker Dr. Thore Rohwerder, Universität Duisburg-Essen

Biotechnisches Verfahren ist im Vergleich zum bisherigen chemischen Herstellungsprozess umweltfreundlicher, energiearm und erzeugt nur wenig Abfall. Wegen seiner besonderen Eigenschaften ist Acrylglas aus der Industriegüterproduktion nicht mehr wegzudenken. Die Komponenten, die man für seine Herstellung benötigt, stammen bislang aus der Petrochemie. Wie das weit verbreitete Industrieprodukt künftig auch aus Zucker, Alkohol oder anderen Naturstoffen hergestellt werden kann, hat jetzt der Chemiker Dr. Thore Rohwerder von der Universität Duisburg-Essen aufgezeigt. Das biotechnische Verfahren ist im Vergleich zum bisherigen chemischen Herstellungsprozess umweltfreundlicher, energiearm und erzeugt nur wenig Abfall. Als Grundlage für den biotechnologischen Produktionsprozess kann künftig ein Enzym dienen, das Dr. Thore Rohwerder zusammen mit Dr. Roland H. Müller vom Helmholtz Zentrum für Umweltforschung in Leipzig in einem Bakterienstamm gefunden hat. Damit wäre erstmals die Produktion von Acrylglas aus nachwachsenden Rohstoffen als Massenprodukt denkbar – im Vergleich zum rein chemischen Verfahren noch dazu unter milderen Bedingungen mit minimalen Belastungen für die Umwelt, zum Beispiel Abfall oder Wasser.

Acrylglas wird es also auch künftig geben – das neue, umweltschonendere und effizientere biosynthetische Verfahren erlaubt aber künftig auch eine flexiblere Produktionsstrategie aus nachwachsenden Rohstoffen. Geschätzt wird, dass mittel- bis langfristig bis zu zehn Prozent des heutigen Rohstoffbedarfs für Acrylglas biotechnologisch abgedeckt werden könnte. Um ein geeignetes bakterielles System bzw. einen funktionierenden Laborprozess aufzubauen, braucht es ca. vier Jahre. In fünf Jahren könnte eine Pilotanlage für die Herstellung einiger Tonnen stehen, so der Industriepartner Evonik. (Quele: oekonews.at)

Orientalische Bild-Portfolios von Ranjit

Der in New York lebende Photograph Ranjit war schon oft in fernen Ländern und hat ihre Ambiance gekonnt in Bildern verewigt. Auf dieser Seite kannst Photos aus Nepal, Indien, Borneo, Sri Lanka, Thailand, Sumatra, Bali, Myanmar und China entdecken. Es lohnt sich.

HDR – Neue Photoshop-Technik bringt verblüffende Resultate

hdr

Gerade habe ich auf einem Blog eine neue Photoshop-Technik entdeckt, die HDR heisst. Dabei werden Aufnahmen mit verschiedenen Belichtungszeiten kombiniert, um neue Farbtiefen zu erhalten. Wenn Dich das Thema anspricht, schau doch mal auf die Seite Photoshop Tutorials & Resources. Da gibt’s noch viel mehr Bilder und Links zu Portfolios.

Mein Polaroid-Portfolio

Wenn Ihr Lust habt, könnte Ihr mein Polaroid-Portfolio anschauen, wo ich die meisten meiner frühen Kreationen vorstelle. Bevor die elektronischen Kameras aufkamen, war das Polaroid das einzige Medium, um spontan und sofort ein Resultat zu sehen, und das hat mich fasziniert. Beim Klicken auf die Bilder im Portfolio erscheinen sie vergrössert. Viel Spass!

Achill Moser: Zu Fuss durch die Sahara

Mit seinem Vollbart erinnert Achill Moser ein wenig an Reinhold Messner. Wie der Bergsteiger die welthöchsten Gipfel gestürmt hat, hat Moser fast alle Wüsten der Erde durchwandert, mehr als 17.000 Kilometer zu Fuß zurückgelegt. Erst war es nur die Lust auf Abenteuer, Einsamkeit und spannende Begegnungen, die ihn trieb. Dann entdeckte er, dass man von den Entdeckungsreisen auch leben kann. An Hochglanzmagazine verkauft er seine Fotos und Reisereportagen, geht mit Diashows auf Tour. 24 Bücher hat er über seine Reisen bislang geschrieben. Seine Leidenschaft für die Einöde entdeckte Achill Moser als 16-Jähriger. Mit dem Zug fuhr er auf eigene Faust bis Marokko: „Ich zog mit einer Beduinen-Karawane von Marrakesch in die Sahara, saß abends am Lagerfeuer, sog die Landschaft in mich auf.“ Er blieb damals zwei Wochen länger als geplant. „Das gab mächtig Ärger in der Schule“, erinnert er sich. Mit dem Anpassen hatte er damals Schwierigkeiten: Siebenmal flog er von der Schule. Sein Abitur machte er dennoch, studierte dann Wirtschaftswissenschaften, Afrikanistik, Ethnologie und Arabisch. Achill Moser ist ein Mann, der zwei Leben lebt. Eines als einsamer Wüstenwanderer, eines als Großstadtbürger und Familienvater.

„Kein Mensch hat je diese nordafrikanische Längsdurchquerung der Sahara zu Fuß und per Kamel geschafft“, sagt Moser. Seit Mai ist er nun schon unterwegs, oft zu Fuß und allein, teilweise auf dem Kamel und mit einem einheimischen Begleiter. Vier Länder hat bisher durchquert: Marokko, Algerien, Tunesien und Libyen. Hinter ihm liegen Gewaltmärsche durch die hochsommerliche Sahara: Bis zu 70 Kilometer pro Tag zu Fuß, mit 15 Kilogramm Gepäck im Rucksack, bei sengender Sonne und nachts unterm Sternenhimmel. Beim Laufen und in der Einöde findet er zu sich selbst. „Zu Fuß kann auch die Seele Schritt halten“, ist Moser überzeugt. „Hier kann ich nachdenken, habe unendlich viel Zeit und bin nicht von materiellen Dingen abgelenkt.“ Die Einsamkeit hat für ihn etwas Meditatives. Nicht umsonst hätten die drei großen Weltreligionen Christentum, Judentum und Islam ihren Ursprung in der Wüste. „Viele Menschen geraten in unserer rasanten, hochtechnisierten Zeit irgendwie aus dem Takt“, sagt Moser. Er selber findet zwischen Sand, Felsen und Geröll seinen Rhythmus wieder. „Die Wüste birgt alles, legt alles in dir frei, wenn du dich nur darauf einlässt: Von größten Glücksgefühlen bis zu dunklen Angstzuständen.“

Die Sahara-Durchquerung hat Achill Moser jahrelang vorbereitet. Es ist seine weiteste und teuerste Tour, die Krönung all seiner Reisen, wie die Everest-Bezwingung für einen Bergsteiger. Er hat gelesen über die alten Karawanenwege, über versunkene Handelsstädte und Kultstätten. Dem Abenteurer geht es bei der Tour weniger um die sportliche Extremleistung. Er will die Faszination der Landschaft erleben und davon erzählen und die Vergangenheit der Region ein Stück weit lebendig machen. Die alte Karawanenstraße von Marokko nach Ägypten, die „Trans-Sahara-Route“, ist schon seit langem vergessen und verwaist. „Da, wo ich langgehe, ist heute nichts. Meist nicht einmal eine Piste.“

Derzeit wandert Achill Moser auf der letzten Etappe seiner Sahara-Tour durch Ägypten. Wenn er Anfang November wieder daheim ist, muss er Dias entwickeln, sichten und sein Buch schreiben. Pläne für eine neue Wüstenexpedition hat er keine. Nicht ausgeschlossen aber ist, dass sein Sohn Aron irgendwann in die Fußstapfen des Vaters tritt. Er hat die Herbstferien für einen Flug an den Nil genutzt. Schon zum dritten Mal begleitet er seinen Vater auf einer Etappe durch die Wüste. Das letzte Wegstück gehen beide auch auf dieser Reise gemeinsam. (Quelle: Spiegel online/Jan Dube, dpa)