Cosmic Cine Filmfestival 2013 in Zürich

„Eine Welt voll Möglichkeiten – A world full of colours“ lautet das Motto des Cosmic Cine Filmfestivals in 2013 – dem Kinofestival für Nachhaltigkeit, Bewusstsein und Wertewandel in der Schweiz und Deutschland. Vom 11.-17. April werden im Arena Cinemas in Zürich die besten „Open Mind Movies“ für eine lebenswertere Zukunft innerhalb einer Festivalwoche gezeigt. Eine Woche später, vom 18. bis 24. April 2013, rollen die Kinos in Deutschland mit München, Karlsruhe, Darmstadt und Bonn Bad Godesberg zeitgleich für die nominierten Dokumentar- und Spielfilme den roten Teppich aus. Alle Zuschauer dürfen sich auf ein Kino freuen, das dazu inspiriert, sein Leben eigenverantwortlich zu gestalten.

Gemeinsam reisen die Zuschauer von Donnerstag bis Mittwoch durch die verschiedenen Themenwelten „Pflanzenwelt, Tierwelt, Menschenwelt, Umwelt, Anderswelt, Phantasiewelt“ bis hin zur paradiesischen AWARDGALA. Zusätzlich entführen Musiker, Künstler und Referenten an jedem Standort in die bunte Welt von Cosmic Cine und gestalten das Rahmenprogramm. Eine Entdeckungsreise von der Vielfalt bis hin zur Individualität mit der Möglichkeit des Austauschs und natürlich jede Menge „Netzwerken“. Zusätzlich findet in der Schweiz am Wochenende vom 12.-14. April ein Forum mit Vorträgen Podiumsdiskussionen und Lesungen statt. Gäste wie das Schweizer Medium Pascal Voggenhuber, die Sängerin Eva Novak, die Filmemacherin Elke von Linde u.v.m. entführen die Besucher in ihre Welt voll Möglichkeiten und sprechen über ihr Leben, ihre Visionen und Projekte.

Alle Festivalwochen gipfeln in der Cosmic Angel Award Verleihung, welche zugleich die bewegendsten Filme des Jahres auszeichnet. Der Gala-Abend findet am 26. April mit allen Städteteams gemeinsam um 20:13 Uhr in der Filmstadt München statt. WEitere Informationen: www.cosmic-cine.com.

Wie sieht die Energie der Zukunft aus?

VON PROF. DR. CLAUS W. TURTURProf.Dr.Turtur

Klassische Energieträger wie Uran, Erdöl oder Gas lassen zunehmend Nachteile erkennen, hauptsächlich durch die Belastung der Umwelt, aber auch aufgrund der Endlichkeit der Vorräte und in Anbetracht der steigenden Preise. Neue Alternativen sind nötig. Vermutlich bahnt sich eine Energiewende an, Solarzellen und Windmühlen machen von sich reden. Oder zeichnet sich gar eine Energierevolution ab?  Eine bislang kaum bekannte Energieform kommt in die Diskussion, die sogenannte Raumenergie oder Vakuumenergie, oder Nullpunktenergie – im Fachjargon der Physiker heißt sie die „Nullpunktsenergie  elektromagnetischer Wellen des Quantenvakuums“. Das sind elektro-magnetische Wellen wie sichtbares Licht (und genauso harmlos sind sie), nur in einem energieärmeren Quantenzustand (also noch harmloser als Licht), und die erklären sich aus der Quantentheorie, daher der Name. Nach den Regeln der Quantentheorie können nämlich Schwingung und Wellen grundsätzlich nie zum Stillstand kommen. Da ist immer etwas vorhanden, Ruhe ist unmöglich. Und die Energie dieser Schwingungen und Wellen kann man anzapfen und nutzen !

Gelingt es der Menschheit, Maschinen zu konstruieren, die dies leisten, dann wäre diese allgegenwärtige und absolut saubere Energie der einsame Stern am Himmel der Energiepolitik, völlig umweltverträglich, ohne Gesundheitsrisiken, unerschöpflich, überall verfügbar und extrem kostengünstig. Die neue Energieform hat nur Vorteile und dass diese Energie  existiert, ist völlig unbestritten. Daß sie nutzbar ist, ist bereits in Amerika und in Australien anhand funktionierender Raumenergie-Maschinen mit offiziellen Prüfgutachten bewiesen, unter anderem vom TÜV Rheinland und von anderen großen Prüforganisationen. Damit ist klar, dass die Nutzung kein technisches Problem ist, sondern ein menschliches oder politisches – und hier liegt die einzige Schwierigkeit für das Kommen der Raumenergie.

Die Existenz der Nullpunktsenergie geht schon auf die Väter der Quantentheorie zurück, auf Leute wie Heisenberg, Bohr und Schrödinger. Was sie für einzelne Oszillatoren bewiesen haben, hat H. B. G. Casimir anno 1948 auf elektromagnetische Wellen übertragen – und damit dem Begriff der „Nullpunktsenergie“ zur Bekanntheit verholfen. Neunundvierzig Jahre lang hat man ihn nicht ernst genommen, bis schließlich anno 1997 Steve Lamoreaux von der Amerikanischen Eliteuniversität Yale den Casimir-Effekt experimentell bewiesen hat. Dabei werden zwei elektrisch ungeladene Metallplatten, die im Abstand weniger Nanometer zueinander angeordnet sind, von den Nullpunktswellen (und deren Energie) zu einander hin gedrückt. Die von Lamoreaux tatsächlich gemessene mechanische Kraft bestätigt sofort die Wirkung der Nullpunktwellen. In der Computerindustrie haben diese Kräfte seit etwa 2005 praktische Fertigungsrelevanz. Zu diesem Zeitpunkt war die Frage nach der Möglichkeit, aus jener Energie Maschinen permanent anzutreiben, aber schon längst geklärt – doch dazu kommen wir weiter unten.

Der grosse Vorteil der Raumenergie: Es ist so viel vorhanden, daß wir sie als unerschöpflich betrachten können. Das Universum besteht dominant aus Raumenergie, und die Menschheit kann sich auch noch so viel Mühe geben, sie wird es niemals schaffen das komplette Universum leer zu pumpen.nWir können also getrost viel mehr das multi-billiardenfache unserer gesamten Erdmasse verheizen, ohne das Universum merklich zu entleeren. Der Energievorrat ist nicht nur unerschöpflich, sondern er strömt seit Menschengedenken kostenlos aus dem Universum zu uns, ohne dass dies unserer Gesundheit den geringsten Schaden zufügen würde.

Praktische Nutzung:

Schon seit langem wird diese praktische Nutzung diskutiert und realisiert. Der Sohn eines Zeitzeugen berichtete mir, daß bereits anno 1930 der legendäre und visionäre Nikola Tesla, der den Stromgenerator erfunden hat, ein Auto damit angetrieben habe. Er beschreibt dies auch in seinem Buch „Die Urkraft aus dem Universum“ (Autor: Klaus Jebens, Jupiter-Verlag). Aber das Auto ist heute nicht mehr auffindbar. Viele Erfinder sind seither auf den Plan getreten. Von Dutzenden verschiedener funktionsfähiger Vakuumenergie­motoren ist die Rede. Zu viele Namen potentieller Erfinder tauchen in der Literatur und im Internet auf, als daß man einen vollständigen Überblick bekommen könnte. Auch kommen ständig neue hinzu. Leider entpuppten sich viele der Arbeiten zur Raumenergie nach einer gewissen Zeit als Scharlatanerie. Manche erwecken den Eindruck, bewusst in die Irre führen zu wollen, andere erscheinen eher aus Unkenntnis unseriös – aber unabhängig davon muß man betonen, daß es eben auch ernsthafte Raumenergie-Forschungs­er­geb­nisse gibt, die Prototypen funktionsfähiger und offiziell geprüfte und bestätigter Raumenergie-Maschinen darstellen. Der Dokufilm „THRIVE“ von Foster Gamble (2011) gibt dazu interessante Hintergründe. Als Konsequenz kann man nur daraus den Schluss ziehen: Auch wenn die große Zahl der unseriösen Arbeiten die gesamte Branche der Raumenergie-Forschung stört, auch wenn diese Störer den Zweiflern Vorschub leisten, auch wenn dadurch die große Revolution der Energieversorgung erheblich behindert wird – wir dürfen uns nicht von solch unschönen Nebenerscheinungen verwirren oder beeindrucken lassen.

Beispiele von Raumenergie-Konvertern:

Beispiele für die offiziell bestätigten Raumenergie-Motoren finden wir unter anderen exemplarisch hier: Die Funktionalität des US-Amerikanischen „terawatt-converters“ (Energy from Inter­molecular Fluctuations, http://www.terawatt.com) ist durch Prüfzertifikate der bekannten Organisationen TÜV-Rheinland und unabhängig davon der Underwriters Labora­tories Inc. bestätigt, mit Leistungen im Bereich einiger hundert Watt. Deutlich leistungsfähiger, nämlich im Kilowatt-Bereich, ist der Australische „lutec-converter“ (LEA electric producing device, http://www.lutec.com.au/), der über ein Gutachten der weltgrößten Zertifizierungsgesellschaft SGS (Société Générale de Surveillance SA) verfügt. Seine weltweit zahlreichen Patente hat jetzt die Asiatische Firma „Evergreen Enterprise International Ltd.“ übernommen. Beide Entwicklungen sind ziemlich neu und daher noch kaum bekannt – traurigerweise und überraschen­der­weise kennen sogar die wenigsten Fachleute im wissenschaftlichen Bereich der Energieforschung diese Maschinen. Hier besteht viel Informationsdefizit und Aufklärungsbedarf. Und jeder Mensch kann diese Aufklärungsarbeit leisten, indem sie oder er die Information über die Nutzbarkeit der Raumenergie ganz vielen Freunden und Freundesfreunden weiter erzählt. Alle, die die saubere Energie haben wollen, können sie kostenlos nutzen – und auch das Weitererzählen kostet nichts. Deshalb laden wir an dieser Stelle alle, die die Umwelt und gleichzeitig ihren Geldbeutel schonen wollen, zur Verbreitung dieser Informationen ein.

Bekannt hingegen ist das Aquapol-System zur Gebäudetrockenlegung seit 1985 in Österreich, worüber der ORF in „modern times“ berichtet, sowie über 60 internationale TV-Stationen in einem Dokumentarfilm. Es benötigt keinen Strom (keinen Netzanschluß, keine Batterien) und kam 47.000 Mal in Europa zum Einsatz. www.aquapol.at. Ein Beispiel für den Einsatz der Aquapol-Gebäudetrockenlegung ist auch das Ungarische Parlament in Budapest oder auch das Stift Klosterneuburg in Österreich.

Eine Zusammenfassung meiner wissenschaftlichen Publikationen ist als open-source zugänglich auf der Internet-Seite www.energiederzukunft.org und hier: www.ostfalia.de/cms/de/pws/turtur/FundE. Eine Sammlung der wissenschaftlichen Publikationen, bis hin zur grundlegenden Mathematik findet sich unter: www.ostfalia.de.

Nun wird die Zukunft erweisen, ob aus der Energieproblematik eine leichte Wende hin zu Windkraft und Solarzellen wird, die nicht um das Problem der Energiespeicherung und der Akkumulatoren mitsamt der damit verbundenen chemischen Abfälle umhin kommt, oder eine Revolution, hin zu Vakuumenergie-Generatoren mit einer Verfügbarkeit rund um die Uhr, die eine Energiespeicherung überflüssig machen und extrem kostengünstig ist, weil man nur die Maschine kaufen muß, aber keine Substanzen als Energieträger.

Alle, die die neue Energie kennenlernen, sollen wissen, sie ist:

–       umweltfreundlich und ohne Gesundheitsrisiken
–       kostenlos
–       unbegrenzt, immer und überall verfügbar
–       frei zugänglich für alle Menschen

Mein Devise: FREIE ENERGIE FÜR FREIE MENSCHEN

Alle, die diese Energieform nutzen wollen, sind herzlich eingeladen ihr zum Durchbruch zu verhelfen. Alles was Sie dafür tun müssen ist: Erzählen Sie möglichst vielen Freunden und Freundesfreunden davon und schicken Sie diese Informationen weiter! In der freien Marktwirtschaft wird nur angeboten, was nachgefragt wird. Wenn viele Menschen davon wissen, die Nachfrage enorm gesteigert wird, bekommen wir Maschinen zur Nutzung dieser unerschöpflichen Energie.

Das Unmögliche herausfordern – Film und Ausstellung in Berlin

„Wenn du ein spiritueller Mensch wirst, kannst du alles erreichen. Von einer solchen Menge an Gewichten, wie er sie gestemmt hat, hat keiner je zuvor gehört“, sagt Wayne S. DeMilia, Vorsitzender der Internationalen Vereinigung der Bodybuilder, in dem Film „Das Unmögliche herausfordern“ über den spirituellen Meister Sri Chinmoy. Vom 20. bis 26. September ist in der UCI Kinowelt (Schönhauser Allee 123) in Berlin jeweils um 19.15 Uhr bei freiem Eintritt der preisgekrönte 30-minütiger Dokumentarfilm „Das Unmögliche herausfordern“ zu sehen. Vom 17. September bis 1. Oktober von 10 bis 24 Uhr wird in demselben Kino auch bei freiem Eintritt eine Ausstellung über Sri Chinmoy und seine Kraftakte gezeigt, der dank Meditation und den dadurch erlangten inneren Frieden Hunderte Kilo von Metall, Autos und Elefanten hoch zu stemmen vermochte – mehr als je ein Mensch zuvor.

Der Dokumentarfilm in deutscher Synchronfassung zeigt wie Sri Chinmoy (1931-2007) noch im hohen Alter dank Meditation und täglichem Training unglaubliche Gewichte zu stemmen vermochte. Die Leichtathlethiklegende Carl Lewis und Kraftsportexperten wie Bill Pearl und Hugo Girard, der 2002 in Strongman-Wettbewerben den Titel ‚Stärkster Mann der Welt‘ errang, kommen zu Wort und sind sich einig: Noch nie zuvor hat ein Mensch solche Gewichte bewegt. Im Mittelpunkt des Films steht ein Abend im November 2004, an dem Sri Chinmoy vor den Augen Hunderter Zuschauer Dutzende von Rekord- und Meisterleistungen im Gewichtheben zeigte. Innerhalb weniger Stunden hob er Gewichte, die aufaddiert insgesamt über 90 000 kg ergaben. Welturaufgeführt im April 2011 beim renommierten TriBeCa-Festival in New York, wurde der mehrfach preisgekrönte Film seither auf über 70 Filmfestivals gezeigt. Jetzt ist er erstmals in Deutschland zu sehen. Die begleitende Ausstellung im Kino macht Interessierten Kurzfilme und Großaufnahmen von Sri Chinmoys Kraftakten sowie Hebevorrichtungen und Trainingsgeräte, die eigens für ihn angefertigt wurden, zugänglich. Ein Apparat für das Wadenheben im Stehen von sage und schreibe 1179 kg, eine einzigartige Konstruktion für das Überkopf-Heben von Menschen und ein Vorrichtung für das Bankdrücken von 360 kg bilden den Kern der Ausstellung. Bisher war die Ausstellung in New York, Prag, Mailand und Wien zu sehen.

„Er unternahm seine beachtlichen Leistungen mit der Absicht, die Botschaft von weltweiter Harmonie und innerem Frieden zu verbreiten“ schrieb die New York Times, als sie über die Premiere der Doku „Challenging Impossibility – Das Unmögliche herausfordern“ berichtete. Sri Chinmoy selbst erklärte: „Ich versuche all jenen, die einen Schritt vorwärts gehen wollen, einen inneren Dienst zu erweisen. Sie müssen ja keine 900 kg heben, aber vielleicht nehmen sie die Inspiration an, die ich hier anbiete und wagen etwas in ihrem Leben, das sie zuvor für zu schwierig oder unmöglich gehalten haben. Sie können Inspiration für jeden Lebensbereich erhalten, um dort etwas besser zu machen, als sie es bisher getan haben.“

Oben kannst Du Dir den Trailer des Films ansehen.
Weitere Informationen: www.dasunmoeglicheherausfordern.de

Rekorde zum Schmunzeln

IMPOSSIBILITY CHALLENGER ist der Name einer Veranstaltung, bei der seit über 20 Jahren Menschen wie du und ich versuchen, über sich hinauszuwachsen und Unmögliches zu leisten. Gegründet von Sri Chinmoy und seinem Marathon Team im Jahre 1986 brachte es zahlreiche Guinness- und Weltrekorde hervor. Es begann alles in Zürich auf der Sihlhölzli-Sportanlage,  in späteren Jahren fanden die Wettkämpfe in Dachau bei München und neuerdings auch in Neuseeland statt. Dies ist ein historisches Video und gibt einen Einblick in die Wettkämpfe. Obwohl 20 Jahre alt immer noch lustig und inspirierend!

Auf dem Weg zur Lichtnahrung

Anfänglich waren wir reines Licht, hatten ja noch nicht einmal Körper und dann, als wir Lichtkörper hatten, brauchten wir uns auch nicht darum zu kümmern, denn sie war ja einfach da die Nahrung, wir waren in unseren Lichtkörpern und empfingen das reine Urlicht . Je weiter wir aber von der Quelle wegrückten und damit unserem Job immer näher kamen, desto weniger konnten wir dieses reine Urlicht gebrauchen, also schoben wir einen Riegel vor – nicht gleich ganz zu, aber über die Zeitalter immer ein wenig mehr – bis wir fast ganz verschlossen waren. Genau dahin wollten wir – frei sein von der Quelle uns austoben, ausprobieren, hemmungs- und furchtlos (allerdings nicht lange – die Angst kam schnell und gehörte zum Spiel). Die Quelle selbst wollte nicht frei sein von uns, hielt uns allezeit an einem dünnen Schnürchen. Nun zu unserer Ernährung. Um zu erfüllen, was aufgetragen war, mussten wir uns verdichten. Diese Verdichtung aber führte dazu, dass wir das reine Urlicht nicht mehr vertrugen, immer weniger zu uns nehmen konnten und auf andere Nahrungsmittel zurückgreifen mussten. Um diese zu verdauen, mussten wir Organe bilden und damit diese einerseits untereinander harmonierten und auf der anderen Seite die zugeführte Nahrung umwandeln konnten, erschufen wir das Hormonsystem. Das Hormonsystem –die Kontrollstation unserer Körper – hatte auch noch andere Aufgaben, aber die Verdauung wurde stets in Gang gesetzt, gecheckt und  es hat sofort auf Unregelmäßigkeiten – also immer – reagiert..  immer dann, wenn etwas kam, was außer der Reihe tanzte.  So lief das Spiel, so wie innen, so auch außen – drinnen Kampf gegen alles und jeden, vergleichen, abwägen, ablehnen, hinauswerfen – egal wie… und draußen taten wir das gleiche.. erbarmungslos, hemmungslos, knallhart sogar. Dieser ständige innere Kampf kostete uns sehr viel Kraft, Energie und ließ uns verschleißen, zumal diese ganze Verstoffwechselung von materiellen Dingen allemal zu Verschleiß und Alterung führt. Aber auch das gehörte zum Spiel und die Krankheit fügen wir gleich mit dazu, damit  wir nur nichts auslassen.

(Fortsetzung des Berichtes von Ruth Saphir auf ihrem Blog TORWEGE)

Erlebnisbericht von der Kanalüberquerung

Wir hatten optimale Bedingungen für unser Kanal-Schwimmen von letzter Woche. Die Sonne schien und die Lufttemperatur war zwischen 17°C und 20°C. Das Wasser war ruhig und 17°C „warm“. Es hatte fast kein Wind, nur die Gezeitenströmung war schon ein wenig stärker, da wir am Ende der Niedrig-Tide schwammen. Bessere Bedingungen kann man fast nicht haben, so wurde die Überquerung zu einer entspannten Bootsfahrt mit kraftvollen Schwimmeinlagen. In der Staffel schwimmt jeder eine Stunde und hat dann 4 Stunden Pause um wieder eine Stunde zu schwimmen. Deshalb konnte man in der Stunde Schwimmen wirklich 100% geben.Unser Start war um 6:58 Uhr und der Tag begrüßte uns mit einem wunderschönen Sonnenaufgang. Die Schwimmer-Reihenfolge war vom schnellsten Schwimmer zum langsamsten Schwimmer: Mahakulina, Viharin, Jatnasheel, Harkara, Angikar. Allen ging es gut, niemand wurde seekrank, außer unser selbstloser Helfer Vlado. Obwohl er leicht seekrank war, half er uns trotzdem. Nach 10 Stunden meinte der Kapitän, wenn wir uns jetzt nicht ranhalten, dann trägt uns die Strömung am Ziel Cap Gris Nez vorbei und wir müssen mindestens 5 Stunden mehr schwimmen. Mahakulina war als nächstes an der Reihe und so legte jeder noch ein Brikett drauf und gab alles. Man konnte Frankreich schon deutlich sehen, aber man wird durch die Strömung parallel zur Küste abgetrieben. Für ca. 20 Minuten begleiteten uns drei Delfine. Das war ein tolles Erlebnis! Jatnasheel schwam schon in der Dämmerung und bei mir war es dann total dunkel. Ich hatte die große Ehre der Finale Schwimmer zu sein. Damit die Bootsbesatzung den Schwimmer noch sehen kann, trägt man eine Lampe an der Badekappe und an der Hose.

Kurz vor dem Ziel bleibt das Boot stehen, da es nicht bis an das Ufer fahren kann. Angikar kam mit ins Wasser und wir schwammen gemeinsam bis zu den Klippen von Cap Gris Nez. Meine Muskeln brannten und ich konnte gerade so mit dem ausgeruhten Angikar mithalten. Kurz vor den Klippen sieht man schon die Felsen unter Wasser. Nur noch ein paar Meter, meine Arme waren schwer wie Blei, da ich vorher die ganze Zeit schnell gesprintet bin. Dann spürte ich die Felsen unter meinen Füssen und bin vorsichtig heraus geklettert. Die Felsen sind messerscharf, da sie voller Muscheln sind. Ich habe zum Glück nur ein paar leichte Kratzer abbekommen. Geschafft!! Alle waren glücklich.Wir benötigten 13 Stunden und 41 Minuten und sind das erste Männer Team vom Sri Chinmoy Marathon Team seit 25 Jahren die ihren Versuch erfolgreich beendeten – und das zweite das die Herausforderung annahm. Das erste Team scheiterte 1985 wegen der Kombination aus Seekrankheit, starken Wind, 13°C kaltem Wasser und Dunkelheit. -Harkara

Heliotrop – das drehende Oeko-Heim

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Dieser TV-Beitrag stellt das faszinierende Projekt eines sich nach der Sonne drehenden Oekhauses vor, dass der Architekt Rolf Disch realisiert hat. Das Haus hält an einem Holzkern und ist beweglich auf einem Betonsockel montiert. Je nach Sonnenstand ändert sich die Position, um einen optimalen Einfallwinkel für die Solarzellen zu ermöglichen. Ist es im Sommer zu heiss, kann man natürlich den Spiess umdrehen, und das Haus im Schatten belassen. Auch Warmwasser und natürlich die ganze Elektrizität ist autark. Im Gegenteil, der nicht benötigte Strom fliesst ins öffentliche Stromnetz. Das neuartige Oekoheim ist schon seit 3 Jahren in Betrieb, ist aber immer noch höchst aktuell und ein Beispiel zur Nachahmung. Wer von weiteren ähnlichen Projekten weiss, darf sich gerne in der Kommentarspalte melden.

Oeko-Pionier Josef Margraf mit 57 an Herzschlag gestorben

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In Thailand habe ich im Januar 2008 Dr. Josef Margraf getroffen, einen deutschern Biologen, der in den chinesischen Bergen ökologische Ziele verfolgte. Nach wissenschaftlichen Analysen hat er beobachtet, welche Pflanzen, Kräuter und Früchte vom Aussterben bedroht sind. Dann suchte er sich potentielle Interessenten, die solche Produkte verbrauchen oder verkaufen können, kultivierte die Pflanzen und hat sie somit gerettet. In Thailand, wo er sich einen Teil des Jahres aufhielt, hat er übrigens ein sehr charmantes kleines Restaurant eingerichtet, wo man sich wie im Dschungel fühlen und beste Bio-Mahlzeiten geniessen kann. Ganz stolz war Josef Margraf auf seine Tee-Importe. Dieser Tee ganz anders als normaer Tee, wird über Jahrzente gelagert und erhält eine Superqualität, vergleichbar etwa mit einem alten Wein.  Wie ich soeben von einem Leser in China erfahren habe, ist Josef Margraf leider anfangs 2010 im frühen Alter von 57 einem Herzschlag erlegen. Seine Frau Li Mingguo und seine beiden Töchter versuchen seinen Spirit weiter zu leben. Als Hommage an diesen grossen deutschen Oeko-Pionier  hier nochmals die im gewidmete Ausgabe aus meiner Interview-Serie „LIFE Voices“ (im englischen Original).

Deutschland soll Solarstrom aus Afrika erhalten

Picture-2Deutsche Haushalte sollen mit Solarstrom aus Afrika versorgt werden. Dies verlangt eine Initiative zwanzig grosser Konzerne, wie die «Süddeutsche Zeitung» in ihrer Dienstagausgabe berichtet. Mitte Juli wollen sich die Firmen, darunter die Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft, Siemens, die Deutsche Bank und RWE, zu einem Konsortium für das spektakuläre Vorhaben zusammenschliessen. Gemäss den Angaben soll der Bau riesiger Solarkraftwerke in den Wüsten Nordafrikas 400 Milliarden Euro kosten und in zehn Jahren den ersten Strom liefern. Dabei dürfte es sich um eine der grössten privaten Ökostrom-Initiative aller Zeiten handeln.Schon lange setzen Wissenschaftler grosse Hoffnungen auf die Gewinnung von Solarstrom aus der Wüste. Das Milliardenprojekt Desertec soll nun beweisen, dass sich Strom auf diese Weise auch wirtschaftlich produzieren lässt. (Quelle: news.ch)

Alpenparlament.tv – neues kritisches Internet-Fernsehen

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Martin Frischknecht setzt sich schon seit vielen Jahren für eine Aufklärung der Menschen in gesundheitlicher und gesellschaftlicher Richtung ein und hat mit seier Entwicklung des Power Tubes auch einen direkten Beitrag zur Bekämpfung von Krankheiten mit Hilfe der Frequenztechnik geleistet. Jetzt hat er einen weiteren wichtigen Schritt getan. In Ergänzung des sog. „Alpenparlaments“, das schon seit einiger Zeit besteht und  öffentliche Gespräche und Vorträge anbietet, gibt es jetzt auch im Internet ein Forum, das neue kritische und bitter notwendige Ideen an die Oeffentlichkeit bringt. Es ist ein Internet-Fernsehen, das Videos von Vorträgen kostenlos publiziert und damit einen sehr wichtigen Beitrag zur Aufklärung der Bevölkerung über bestehende Misstände, vor allem im Gesundheitswesen, leistet. Die Adresse heisst www.alpenparlament.tv, wo man bei der Navigation die Playlist aufrufen kann und dann die gespeicherten Videos in sehr guter Qualiät abspielen kann. So ist z.Z. zum Beispiel ein Interview über den Codex Alimentarius mit Dr. Gottfried Lange zu sehen, in dem der Mediziner aufzeigt, wie stark die Menschenrechte durch diesen Codex beeinträchtigt sind und wie er in Zukunft die meisten gesunden Nahrungsergänzungen wie Vitamine, Mineralien und Spurenelemente kontrolliert, reglementiert oder sogar verboten werden sollen. Dr. Lange hat auch in Los Angeles ein Institut gegründet, das sich mit solchen Fragen auseinandersetzt: www.winhs.org (World Institute of Natural Health Sciences). Für deutsche Leser sei auch noch die Webseite www.neueimpulse.org zu empfehlen. Das lohnt sich also sicher, regelmässig das alpenparlament.tv aufzusuchen, wenn man am Ball bleiben will und sich für ein gesundes und bewusstes Leben interessiert.

3. Deutsche Wellness-Tage in Baden-Baden

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Wellness ist heute eine gesamtgesellschaftliche Bewegung, der Trend und Kult unserer Wohlstandsgesellschaft. Die Deutschen-Wellness-Tage spiegeln die ganze Vielfalt dieser Bewegung wider. Sie finden zum 3. Mal vom 6.-8. Februar in Baden-Baden statt. Das Angebot umfasst Wellness-Oasen und Erlebnis-Räumen und ist in vier Themengruppen aufgeteilt: Medical-Wellness umfasst den medizinisch physio-therapeutischen Bereich. Hier findest Du den direkten Kontakt zu Therapeuten und Ärzten; Sensual-Wellness umfasst den sinnlichen Bereich mit Düften, Mode, Wohnambiente und Kosmetik; Holistic-Wellness umfasst die ganzheitliche Betrachtungsweise von Körper, Geist und Seele, mit Ayurveda, Yoga, Reiki und Gesundheitsartikel. Der vierte Abschnitt ist dem Wellfood gewidmet und umfasst alles, was im Bereich Nahrung fit macht, nachhaltig ist und gut tut. Im Rahmen einer Messe, inmitten von vielen Eindrücken, inspirierenden Angeboten und unzähliger Informationen, ist es immer sehr wohltuend Orte zum Ausruhen und Entspannen zu finden – kleine Oasen des Rückzugs eben.  Gleichzeitig sollen für den Besucher diese Erlebnis – Oasen Inspiration und Anregung sein, wie man sich selbst mit einfachen Mitteln zuhause solche kleinen Oasen schaffen kann, inmitten unserer doch so hektischen und technisierten Welt. Farben, Formen, Düfte und Atmosphäre sollen einladen auszuprobieren und dazu verführen, oder ermutigen, es auch mal selbst zu versuchen. Mit oft schon sehr einfachen Mitteln können wir uns unsere ganz eigenen „Wellness Oasen“ schaffen (Künstlerische Leitung der Oasen: Teresa-Maria Sura). Mehr Infos auf der Webseite der Messe.

Neu: Acrylglas aus Zucker – biotechnisch hergestellt

Chemiker Dr. Thore Rohwerder, Universität Duisburg-Essen

Biotechnisches Verfahren ist im Vergleich zum bisherigen chemischen Herstellungsprozess umweltfreundlicher, energiearm und erzeugt nur wenig Abfall. Wegen seiner besonderen Eigenschaften ist Acrylglas aus der Industriegüterproduktion nicht mehr wegzudenken. Die Komponenten, die man für seine Herstellung benötigt, stammen bislang aus der Petrochemie. Wie das weit verbreitete Industrieprodukt künftig auch aus Zucker, Alkohol oder anderen Naturstoffen hergestellt werden kann, hat jetzt der Chemiker Dr. Thore Rohwerder von der Universität Duisburg-Essen aufgezeigt. Das biotechnische Verfahren ist im Vergleich zum bisherigen chemischen Herstellungsprozess umweltfreundlicher, energiearm und erzeugt nur wenig Abfall. Als Grundlage für den biotechnologischen Produktionsprozess kann künftig ein Enzym dienen, das Dr. Thore Rohwerder zusammen mit Dr. Roland H. Müller vom Helmholtz Zentrum für Umweltforschung in Leipzig in einem Bakterienstamm gefunden hat. Damit wäre erstmals die Produktion von Acrylglas aus nachwachsenden Rohstoffen als Massenprodukt denkbar – im Vergleich zum rein chemischen Verfahren noch dazu unter milderen Bedingungen mit minimalen Belastungen für die Umwelt, zum Beispiel Abfall oder Wasser.

Acrylglas wird es also auch künftig geben – das neue, umweltschonendere und effizientere biosynthetische Verfahren erlaubt aber künftig auch eine flexiblere Produktionsstrategie aus nachwachsenden Rohstoffen. Geschätzt wird, dass mittel- bis langfristig bis zu zehn Prozent des heutigen Rohstoffbedarfs für Acrylglas biotechnologisch abgedeckt werden könnte. Um ein geeignetes bakterielles System bzw. einen funktionierenden Laborprozess aufzubauen, braucht es ca. vier Jahre. In fünf Jahren könnte eine Pilotanlage für die Herstellung einiger Tonnen stehen, so der Industriepartner Evonik. (Quele: oekonews.at)

Achill Moser: Zu Fuss durch die Sahara

Mit seinem Vollbart erinnert Achill Moser ein wenig an Reinhold Messner. Wie der Bergsteiger die welthöchsten Gipfel gestürmt hat, hat Moser fast alle Wüsten der Erde durchwandert, mehr als 17.000 Kilometer zu Fuß zurückgelegt. Erst war es nur die Lust auf Abenteuer, Einsamkeit und spannende Begegnungen, die ihn trieb. Dann entdeckte er, dass man von den Entdeckungsreisen auch leben kann. An Hochglanzmagazine verkauft er seine Fotos und Reisereportagen, geht mit Diashows auf Tour. 24 Bücher hat er über seine Reisen bislang geschrieben. Seine Leidenschaft für die Einöde entdeckte Achill Moser als 16-Jähriger. Mit dem Zug fuhr er auf eigene Faust bis Marokko: „Ich zog mit einer Beduinen-Karawane von Marrakesch in die Sahara, saß abends am Lagerfeuer, sog die Landschaft in mich auf.“ Er blieb damals zwei Wochen länger als geplant. „Das gab mächtig Ärger in der Schule“, erinnert er sich. Mit dem Anpassen hatte er damals Schwierigkeiten: Siebenmal flog er von der Schule. Sein Abitur machte er dennoch, studierte dann Wirtschaftswissenschaften, Afrikanistik, Ethnologie und Arabisch. Achill Moser ist ein Mann, der zwei Leben lebt. Eines als einsamer Wüstenwanderer, eines als Großstadtbürger und Familienvater.

„Kein Mensch hat je diese nordafrikanische Längsdurchquerung der Sahara zu Fuß und per Kamel geschafft“, sagt Moser. Seit Mai ist er nun schon unterwegs, oft zu Fuß und allein, teilweise auf dem Kamel und mit einem einheimischen Begleiter. Vier Länder hat bisher durchquert: Marokko, Algerien, Tunesien und Libyen. Hinter ihm liegen Gewaltmärsche durch die hochsommerliche Sahara: Bis zu 70 Kilometer pro Tag zu Fuß, mit 15 Kilogramm Gepäck im Rucksack, bei sengender Sonne und nachts unterm Sternenhimmel. Beim Laufen und in der Einöde findet er zu sich selbst. „Zu Fuß kann auch die Seele Schritt halten“, ist Moser überzeugt. „Hier kann ich nachdenken, habe unendlich viel Zeit und bin nicht von materiellen Dingen abgelenkt.“ Die Einsamkeit hat für ihn etwas Meditatives. Nicht umsonst hätten die drei großen Weltreligionen Christentum, Judentum und Islam ihren Ursprung in der Wüste. „Viele Menschen geraten in unserer rasanten, hochtechnisierten Zeit irgendwie aus dem Takt“, sagt Moser. Er selber findet zwischen Sand, Felsen und Geröll seinen Rhythmus wieder. „Die Wüste birgt alles, legt alles in dir frei, wenn du dich nur darauf einlässt: Von größten Glücksgefühlen bis zu dunklen Angstzuständen.“

Die Sahara-Durchquerung hat Achill Moser jahrelang vorbereitet. Es ist seine weiteste und teuerste Tour, die Krönung all seiner Reisen, wie die Everest-Bezwingung für einen Bergsteiger. Er hat gelesen über die alten Karawanenwege, über versunkene Handelsstädte und Kultstätten. Dem Abenteurer geht es bei der Tour weniger um die sportliche Extremleistung. Er will die Faszination der Landschaft erleben und davon erzählen und die Vergangenheit der Region ein Stück weit lebendig machen. Die alte Karawanenstraße von Marokko nach Ägypten, die „Trans-Sahara-Route“, ist schon seit langem vergessen und verwaist. „Da, wo ich langgehe, ist heute nichts. Meist nicht einmal eine Piste.“

Derzeit wandert Achill Moser auf der letzten Etappe seiner Sahara-Tour durch Ägypten. Wenn er Anfang November wieder daheim ist, muss er Dias entwickeln, sichten und sein Buch schreiben. Pläne für eine neue Wüstenexpedition hat er keine. Nicht ausgeschlossen aber ist, dass sein Sohn Aron irgendwann in die Fußstapfen des Vaters tritt. Er hat die Herbstferien für einen Flug an den Nil genutzt. Schon zum dritten Mal begleitet er seinen Vater auf einer Etappe durch die Wüste. Das letzte Wegstück gehen beide auch auf dieser Reise gemeinsam. (Quelle: Spiegel online/Jan Dube, dpa)

Marathon-Weltrekord für Haile Gebrselassie: 2:03:59 h

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Beim Berlin-Marathon 2008 stellte Gebrselassie heute den neuen Weltrekord von 2:03:59 auf. Damit übertraf der Äthiopier seine eigene Bestmarke von 2:04:26, die er im vergangenen Jahr ebenfalls in Berlin aufgestellt hatte. «Ich bin so glücklich, alles war perfekt heute, alles hat gepasst, das Wetter, die Zuschauer. Seit ich laufe, ist Berlin mein Glück. Das ist meine Spezialstrecke», sagte Gebrselassie nach dem Rennen. Für den 35-jährigen Doppel-Olympiasieger über 10’000 m, der auf einen Start beim Olympia-Marathon in Peking verzichtet hatte, war es bei seiner neunten Marathon-Teilnahme der sechste Sieg. In Berlin gewann er nach 2006 und 2007 zum dritten Mal in Folge und sicherte sich die Siegprämie von 50’000 Euro sowie einen Weltrekordbonus in gleicher Höhe. Zudem kassierte er geschätzte 250’000 Euro Antrittsgage. Zweiter wurde in 2:05:35 der Kenianer James Kwambai vor seinem Landsmann Charles Kamathi (2:07:48). Bei den Frauen siegte die Deutsche Irina Mikitenko in 2:19:19. Der Berlin-Marathon ist der viertgrösste Marathon der Welt und zählt neben New York, London, Chicago und Boston zu den World Marathon Majors (WMM). (Quelle: TA/Video: Reuter)