Spendenaufruf für Flutkatastrophe in Thailand

Die Schweizerin Joy Maurer (19), die einen Grossteil ihrer Jugend- und Schulzeit in Thailand verbracht hat, konnte nicht tatenlos zusehen, wie schlimm die Situation in Bangkok und Thailand ist. Sie setzte sich ins nächste Flugzeug und kam gestern in Bangkok an. Sie wird in den nächsten 19 Tagen selbst Hand anlegen, helfen und dazu noch in einem täglichen Blog ihre Erlebnisse schildern; hier ist der Link zum Blog, der in Englisch verfasst ist:  http://floodrelief19thailand.tumblr.com/ Wenn Du auch spenden möchtest, dann ist hier eine besonders effiziente Möglichkeit: Im Gegensatz zu den meisten Hilfsorganisationen, die bei weitem nicht alle Spendengelder den Notdürftigen zukommen lassen, ist Joy’s Mutter besorgt, dass jeder Franken innert 24 Stunden an Ort und Stelle zum Einsatz kommt. Dies läuft über die buddhistische Hilfsorganisation von Dhammalkaya, die seit Tagen selbstlos im Einsatz ist. Hier ist das Spendenkonto für Schweizer: Postscheckkonto PC 85-93016-7 Dhammayaka Support Schweiz, c/0 Elsbeth Maurer, Zürich.

Rhein-Valley Hospital in Kenya – ein Musterbetrieb

Die von Ruth Schhäfer und Stephan Holderegger gegründete Rhein-Valley Hospital in Nakuru, Kenya,  ist ein wahrer Musterbetrieb. Wer es besucht oder sogar eine Zeit dort arbeitet, kann sich davon überzeugen. Zur Zeit arbeitet Corinne Jeker dort und hat diesen Bericht verfasst:

Seit fast einem Monat bin ich bei Ruth Schäfer zu Besuch! Mit großer Spannung fuhren wir in meiner ersten Woche zum Spital! Als Pflegefachfrau war ich doppelt gespannt, was mich erwartet! Es ist absolut unglaublich was ich zu Gesicht bekommen habe! Ich bin fasziniert und überwältigt von dem Spital und wie es organisiert ist! Auch am heutigen Tag war der Wartesaal voll besetzt; vor allem mit Frauen und kleinen Kindern und ein paar Männern. Hospitalisiert waren 3 Patienten und eine Wöchnerin mit ihrem Neugeborenem Kind! Obwohl viel zu tun ist, nimmt sich der Arzt kurz Zeit, mir alles zu zeigen! Wieder stehe ich mit offenem Mund da. Für mich und meinen Erwartungen, wie es in einem afrikanischen Spital so laufen könnte, bin ich sehr positiv überrascht! Jeder Klient erhält eine Karte mit einer Nummer. Mit dieser Nummer sind die Krankengeschichten sortiert und abgelegt. Mit der Krankengeschichte werden die Klienten vom Arzt in den verschiedenen Behandlungsräume erwartet. Die Behandlungsräume sind gut strukturiert und sauber!

In der Apotheke wird genau geachtet, wie viele Medikamente abgegeben werden und es hat kein einziges Medikament, welches abgelaufen ist! Auch das Labor weist einen hohen Standard auf! Ich bin sehr überrascht, welch hohen hygienischen Standard vor zu finden ist. Aber nicht nur im Spital, sondern auch rundherum sieht es sehr gepflegt aus! Der Rasen wird von Hand geschnitten und der Garten weist kein Unkraut auf! Im Verlauf der Besuche im Spital merke ich dann auch, mit welcher Disziplin Ruth diesen hohen Standard geschaffen hat und wie viel Geduld und Erklärungen immer wieder nötig sind! Ich freue mich sehr, einen Einblick in das (Spital)leben von Kenya zu erhalten und bin gespannt, was ich noch alles erleben darf! Eines ist bereits jetzt schon klar, was Ruth und der ganze Verein, vor allem Stephan leisten, ist übermenschlich! -Corinne Jeker

Echte humanitäre Hilfe in Kenya

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Die Schweizer Ruth Schäfer und Stephan Holderegger haben in Nakuru, Kenya, mit Hilfe von Spendengeldern ein kleines Spital für die Armen und Vertriebenen gebaut. Ein Fernsehteam von Tele Südostschweiz besuchte das Spital und hat diesen inspirierenden Film zusammengestellt. Länge: 48:10 min. Redaktion: Marco Nüssli; Kamera/Schnitt: Marc Hosig; Sprecher: Pesche Lebrument.

„Together to One“- Ein neuartiges Fair-Trade-Projekt

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Together to One ist ein aus sich heraus wachsendes Zukunfts-Projekt. Es wurde in der Schweiz von Susanne Triner initiiert und im Mai 2005 gegründet. Ziel ist der weltweite Bewusstseinswandel hin zu mehr Miteinander. Das Ziel wird dadurch erreicht, dass Individuen gestärkt werden um danach das Gelernte in handfesten Projekten umzusetzen. Die Projekte konzentrieren sich im Moment auf eine ausgewählte Stadt. Das Wissen steht weltweit zur Verfügung. Der Startpunkt ist Jericho, die älteste Stadt am tiefsten Punkt der Erde. Hier schafft Together to One gemeinsam mit der lokalen Bevölkerung an der Blaupause einer Zivilgemeinschaft zum Wohl aller. Together to One bringt Menschen zusammen, um in ‚Smart Groups’ konkrete Projekte umzusetzen. Diese werden von lokalen InitiantInnen und Besuchern aus aller Welt am jährlich stattfindenden Zukunftskongress vorgestellt und mit Begeisterung umgesetzt. Together to One begleitet die Projektgruppen während durchschnittlich drei Jahren. Individuelle Empowerment-Strategien und der Together to One-Gruppenprozess sind dabei wichtige Grundpfeiler. In Jericho entsteht die Blaupause für eine Zukunft zum Wohle aller, die Idee selber geht später auf Reisen und soll weitere Städte inspirieren. Merida, eine mittelgrosse Stadt in Mexiko will ab 2012 Together to One Stadt werden.

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Gründerin Susanne Triner

Together to One ist ein der wenigen sogennanten „Hilfsorganisation“, die durch ihre Philosophie einen Bewusstseinswandel hin zu mehr Miteinander der Menschenfamilie anstrebt. Dies bedeutet nicht nur spirituelle Arbeit an sich selbst, die Together to One Gruppenprozesse fordern und fördern auf allen Ebenen. An jedem 21. Tag des Monats wird das morphogenetische Feld des Together to One aktiviert. So erhalten Menschen weltweit die Möglichkeit sich zu verbinden und gemeinsam an der Zukunft mitzuwirken. Das Feld wird von allen genährt und allewerden vom Feld genährt. Es ist ein freies Geben und Nehmen, ein sich gegenseitig fördern und stützen. Wer bei einem Together to One Projekt mitwirkt ist automatisch Mitglied des Vereins. Es gibt vorderhand keine Mitglieder-Beiträge. Von den Mitgliedern wird allerdings erwartet, dass sie sich in den Projekten engagieren. Ein Austritt ist jederzeit möglich. Bis anhin haben ca. 1200 Personen bei Anlässen, in Projekt-Gruppen und bei Seminaren teilgenommen.

Die Together21 Aktivitäten in Jericho laufen unter dem Namen Sawa Asdika Ariha (Together Friends of Jericho). Ein erstes Projekt heisst: „Adopt-A-Palm – Adoptiere eine Palme“. Menschen aus aller Welt adoptieren eine Palme. Diese wächst während über hundert Jahren und liefert Ernteerträge. Die Erträge werden in weitere Projekte investiert. Bio-Diversität und Permakultur werden gefördert, Experimente mit alternativen Anbaumethoden gemacht und Lösungen für die Wasserknappheit gefunden. Die Produkte werden in Bio-Qualität auf dem Europäischen Markt angeboten. Weitere ähnliche Projekte sind in Arbeit. Eine Palme kostet 127 Euro oder 210 CHF. Der Betrag deckt die Kosten für fünf Jahre Pacht, die Bereitstellung des Landes, den Kauf der Dattelpalmen, die Kosten für Wasser und Elektrizität, die Gehälter der Fachkräfte und weitere Unkosten. Die Geschichte von Jericho ist seit tausenden von Jahren mit der Dattelpalme verbunden. Im Alten Testament wird die Oase gar als „Stadt der Palmen“ bezeichnet. Menschen kultivieren die Dattelpalme seit 6000 Jahren und die Pflanze hat im Jordanland immer eine wichtige Rolle für die Ökologie gespielt. Die Palmen werden bis zu 30 m hoch und leben mehrere hundert Jahre. Sie bieten kleineren Pflanzen Schutz vor der Härte des Klimas. Die süsse Frucht der Dattelpalme ist eine der nährreichsten überhaupt. Für den gleichen Nährwert an Mineralien und Vitaminen müssten Aprikosen, Birnen und Trauben in gleicher Menge, gleichzeitig gegessen werden. Mehr Informationen siehe: www.adoptapalm.com.

Heute ist Weltwassertag

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Gelebter Weltwassertag: Mama Matata (Ruth Schäfer), Leiterin des Rhein-Valley Hospitals in Nakuru (Kenya), hat heute allen Vertriebenen in den staubigen Lagern zusätzlich 10 Liter frisches Trinkwasser gegeben!

Der Weltwassertag wird jährlich am 22. März begangen. Er steht in jedem Jahr unter einem anderen Thema. Wie die Wasserdekade 2005 bis 2015 (siehe unten) oder das Weltwasserjahr (2003) weist der Weltwassertag auf die Bedeutung des Wassers für die Menschheit hin. Der Weltwassertag ist ein Ergebnis der Weltkonferenz über Umwelt und Entwicklung 1992 in Rio de Janeiro, er wird seit 1993 jährlich aufgrund der Resolution A/RES/47/193 der UN-Generalversammlung vom 22. Dezember 1992 gefeiert. Der Weltwassertag 2009 steht unter dem Motto „Grenzübergreifende Wasservorkommen“ („Transboundary Water“). Die UNESCO und die Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Europa UNECE sind gemeinsam für die Veranstaltungen zuständig, die vor allem im Rahmen des 5. Weltwasserforum in Istanbul statt finden. 2008 lautete das Thema „Abwasser“, 2007 „Umgang mit Wasserknappheit“. Auch im Jahr 2006 war die UNESCO federführend für den Weltwassertag, damals hieß das Thema „Wasser und Kultur“. Ein Großteil der Wasservorkommen der Erde sind grenzüberschreitend, 263 Seen und Flusseinzugsgebiete liege auf dem Territorium von zwei oder mehr Staaten – diese teils enorm großen Flusseinzugsgebiete bedecken die Hälfte der Landfläche. Hinzu kommen noch riesige grenzüberschreitende Grundwasservorkommen. Da jeder Staat seine Wasservorkommen möglichst optimal ausnutzen möchte, fürchten manche eine Zukunft voller Konflikte. Die Geschichte kennt jedoch viel mehr Fälle von Zusammenarbeit als von Konflikten beim Wassermanagement. Über 200 internationale Abkommen wurden in den letzten 60 Jahren zum Wasser geschlossen und nur in 37 Fällen wurden Auseinandersetzungen nicht völlig friedlich geführt. Diese großenteils positiven Erfahrungen müssen für die Zukunft genutzt werden.

Am 23. Dezember 2003 wurde der Zeitraum 2005 – 2015 von der 58. Generalversammlung der Vereinten Nationen zur Internationalen Aktionsdekade „Wasser für das Leben“ ausgerufen. Am Weltwassertag, dem 22. März 2005, begann diese Dekade. Sie wird am 22. März 2015 enden, dem Datum, an dem voraussichtlich der fünfte und vorerst letzte Weltwasserbericht veröffentlicht werden wird. Koordinierendes Gremium der Dekade ist UN-Water. Die Dekade soll weltweit die politischen Entscheidungsträger und die allgemeine Öffentlichkeit für Wasserthemen sensibilisieren und Aktionen ins Leben rufen, um bereits international erklärte Verpflichtungen in die Wirklichkeit umzusetzen. Die MDGs im Zusammenhang mit Wasser stehen dabei natürlich im Mittelpunkt, d.h. bis 2015 die Anzahl der Menschen zu halbieren, die keinen Zugang zu sicherem Trinkwasser haben, sowie nicht nachhaltige Wassernutzungsformen zu beenden. Auf dem Weltgipfel über nachhaltige Entwicklung in Johannesburg 2002 wurde dieses Ziel um zwei komplementäre ergänzt, nämlich ein „integriertes Wasserressourcenmanagement“ und „Wassereffizienzpläne“ bis 2005 zu entwickeln.

Die Aktionsdekade „Wasser für das Leben“ verweist darauf, dass im nächsten Jahrzehnt große Anstrengungen von Nöten sind, diese Verpflichtungen zu erfüllen. Besondere Aufmerksamkeit gilt den Frauen, da sie weltweit eine zentrale Rolle im Wassermanagement und in der Wasserversorgung spielen. Wichtige Themen für die Dekade sind: Wasserknappheit, Zugang zu sanitären Einrichtungen und Gesundheit, Wasser und Frauen, Kapazitätenaufbau, Finanzierung, Bewertung, integriertes Wasserressourcenmanagement, grenzüberschreitende Fragen, Umwelt und biologische Vielfalt, Katastrophenvorsorge, Ernährung und Landwirtschaft, Wasserverschmutzung und Energieerzeugung. Weitere Infos: http://www.un.org.

Eddie Kroll besucht sein Wasserprojekt in Kenia

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Der 6. Januar 2006 war ein Tag, der das Leben des Oesterreichers Eddie Kroll für immer verändern sollte. An jenem Morgen entgingen Kroll und seine drei Freunde nur knapp dem Ertrinkungstod bei einem Bootsunfall in Kenia. Dieses dramatische Ereignis veranlasste ihn, aus Dankbarkeit ein Hilfsprojekt zum Bau von Brunnenanlagen in Kenia ins Leben zu rufen. Seit dieser Zeit läuft die Hilfsaktion „Schilling für Shilling“ und was der St. Georgener  auf die Beine gestellt hat, kann sich wahrlich sehen lassen. In Zusammenarbeit mit dem Casino Linz finden regelmäßig Veranstaltungen mit zahlreichen Ehrengästen statt. Der Erlös aus diesen Benefizgalas kommt, ohne jeden Abzug, dem Hilfsprojekt zugute. Viele Prominente wie Franz Grad, Lothar Mathäus, Toni Polster, Ivica Vastic, Didi Constantini, Josef Schicklgruber, Christian Mayrleb, Karl Daxbacher, Waterloo und Robinson u. v. a. unterstützen diese Hilfsaktion.

kroll1Heute hat Eddie Kroll sein Wasserprojekt in Thugunui zusammen mit Familie und Freunden besucht und natürlich das Rhein-Valley Hospital in Kasambara, mit dem eine enge Zusammenarbeit besteht. An beiden Stellen kommt die Bevölkerung dank dieser Initiative zum lebensnotwendigen frischen Trinkwasser. Der Brunnen in Thugunui besteht seit einem Jahr. Die österreichische Gruppe war erstaunt zu sehen, wie gut das Projekt läuft und wie gut es von den verantwortlichen Einheimischen betreut wird. Die Besucher brachten auch Geschenke für die Kinder des Dorfes, die mit Freuden entgegen genommen wurden. Eine Gruppe von Frauen sang Willkommenslieder und auch Ruth Schäfer vom Rhein-Valley Hospital war eingeladen. Eddie erhielt eine Ziege als Geschenk, für die jetzt auf dem Areal ein Ehrenplatz eingerichtet wird. Nach dem Besuch des Wasserprojektes in Thugunui auf 3000 m ging er ins Spital hinunter und lobte dort die perfekte Ordnung und Sauberkeit. Dann ging es gleich wieder Richtung Nairobi zum Flugplatz, wo Eddie Kroll via Mombasa heimkehrte.

Bahnbrechende Projekte von Rolex ausgezeichnet

Zehn bahnbrechende Projekte in aller Welt in den Bereichen «Wissenschaft und Medizin», «Technik und Innovation», «Erforschung und Entdeckung», «Umwelt» und «Kulturerbe» werden mit fünf Mal 100 000 und fünf Mal 50 000 Dollar ausgezeichnet. Die diesjährigen Preisträger stammen aus Indien, Jordanien, Mexiko, Paraguay, Südafrika, Philippinen, Grossbritannien und den USA. Ihre Konkurrenz war gross, die Jury musste knapp 1500 Bewerbungen aus 127 Ländern begutachten. Die 1976 von der Uhrenmanufaktur ins Leben gerufenen Preise wurden bislang an 110 Personen aus 38 Ländern vergeben, die bahnbrechende Projekte verwirklicht haben und dafür von Rolex Anerkennung und eine finanzielle Unterstützung erhielten.

Je 100’000 Dollar erhalten: Talal Akasheh (Jordanien), 61. Er dokumentiert seit 26 Jahren die Monumente der Felsenstadt Petra und arbeitet derzeit am Aufbau eines Informationssystems, das künftig den Schutz dieser beliebten, aber gefährdeten historischen Stätte erleichtern wird. Tim Bauer (USA), 31, nutzt eine bahnbrechende Technik zur Umrüstung luftverschmutzender Zweitaktmotoren von Rikschas auf den rolexawardsPhilippinen und trägt damit zum Abbau eines der grossen Umwelt- und Gesundheitsprobleme Südostasiens bei. Andrew McGonigle (Grossbritannien), 35, ist Physiker und installiert in einem ferngesteuerten Hubschrauber Geräte, die eine ungefährliche und zuverlässige Vorhersage von Vulkanausbrüchen erlauben. Andrew Muir (Südafrika), 43, ist Naturschützer und bietet Aids-Waisen Lebenskompetenztraining, Ausbildung und Unterstützung bei der Arbeitssuche in Südafrikas florieren-dem Ökotourismus. Elsa Zaldívar (Paraguay), 48, entwickelt mit ihren aus Pflanzenfasern und Recyclingplastik hergestellten Bauelementen eine umweltfreundliche und kostengünstige Lösung für die Wohnungsnot in ihrem Land. Je 50’000 Dollar erhalten: Alexis Belonio (Philippinen), 48 (Belonio ist Erfinder einer Technik für die Gewinnung eines sauberen und billigen Brennstoffs aus dem Abfall der Reiserzeugung), Arturo González (Mexiko), 44 (Gonzáles archäologische Funde aus den Unterwasserhöhlen der mexikanischen Halbinsel Yucatán geben Aufschluss über die Eiszeit), Rodrigo Medellín (Mexiko), 50, der sich für die Rettung gefährdeter Fledermausarten durch den Schutz ihres Lebensraums und durch Bildungsarbeit einsetzt, Moji Riba (Indien), 36, ein Filmemacher, der das reiche Kulturerbe der Stämme im indischen Bundesstaat Arunachal Pradesh dokumentiert und schützt sowie Romulus Whitaker (Indien), 65, ein Naturschützer, der ein Netzwerk von Regenwald-Forschungsstationen einrichtet, um die Artenvielfalt im Süden Indiens zu dokumentieren und zu wahren. (Quelle: 20minuten)

Riesen-Fussball soll Schweizer Spital in Kenya unterstützen

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Dieser Riesen-Fussball wurde von der Firma B.Lüchinger AG, Metallbaufirma im Schweizer Oberriet für das Rhein Valley Hospital in Kenya gespendet. Der Fussball ist ca. 3.5 m hoch, hat ein Gewicht von ca. 270 Kg und ist aus Metall gefertigt. Geschäftsführer Mario Lüchinger übergab den Riesen Metall-Fussball dem Initianten des Rhein Valley Hospital, Stephan Holderegger (links im Bild), als Geschenk. Der Riesenball soll von verschiedenen National-Teams im Fussball unterschrieben und dann zu Gunsten des Rhein Valley Hospitals in Kasambara, Kenya verkauft oder versteigert werden.

Der Erlös fliesst vollumfänglich den Ärmsten der Region in und ums Rhein Valley Hospital zu. Dies zeigt auch, dass das Rhein-Valley-Hospital-Projekt in Kenya weiterhin einen grossen Zuspruch bei der Bevölkerung des St.Galler Rheintals geniesst. Über den Stand der Aktion werden wir zu gegebener Zeit hier auf dem Blog berichten. Vielleicht wird der Ball bald mal bei der FIFA am Hauptsitz in Zürich oder im Garten eines Hotels zu finden sein!

Interview with Stephan Holderegger über sein Spitalprojekt in Kenya

Vodpod videos no longer available.Trotz Lungen-Transplantation hat Stephan Holderegger den Kilimandscharo bestiegen und den New York Marathon bewältigt

Seit sieben Jahren besteht in Kasambara-Gilgil, Kenya ein Spital, das sich vor allem der Hilfe der Aermsten widmet. Initiant Stephan Holderegger (60), selbst an einer Immunkrankeit leidend und wie durch ein Wunder noch am Leben, ist Initiant des Rhein-Valley Hospitals, wie es getauft wurde. 2001 erfolgte der erste Spatenstich und am 1. Mai 2004 wurde das Ambulatorium eröffnet. Seither werden jährlich rund 15′000 Patienten behandelt und 2 Millionen Liter Trinkwasser an die Bevölkerung abgegeben. Dadurch konnten Durchfallerkrankungen um rund 70 % reduziert werden. Im September 2005 wurde eine Betten- und Geburtenstation eröffnet, wo Kinder und Erwachsene stationär behandelt und oft vor dem Tod bewahrt werden. In der Zwischenzeit gingen auch die Bodenrechte auf den Verein über und die offizille NGO-Zertifikat liegt nun vor. Das Spital steht unter der Leitung von Ruth Schäfer, die sich trotz grossen Schwierigkeiten als Weisse behaupten konnte und arbeitet auch mit der von Sri Chinmoy gegründeten humanitären Hilfsorganisation kidstokids zusammen. Täglich geben sie Flüchtenden das Nötigste um zu überleben. Alle Spendengelder kommen 1:1 den Bedürftigen zugute, wie mir Stephan Holderegger in diesem Interview versicherte, das Du hier auf dem Blog in Englisch ansehen kannst. Näheres über das Projekt und die Spendenkonti findest Du auf der folgenden Webseite: www.rhein-valley-hospital.com und auf dem täglichen News-Blog.

Interview mit Marathonläuferin Tegla Loroupe aus Kenya

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Heute besuchte die bekannte Kenyanische Marathonläuferin Tegla Loroupe erneut die Schweiz. Sie nahm am Greifensee-Lauf teil und besuchte die Kinder, die sich vor drei Jahren mit einer Sammelaktion der kidstokids Organisation für ihre Peace School in Kapenguria eingesetzt haben. 1998 wurde sie übrigens Halbmarathon-Weltmeisterin in Uster und wurde sie 7. mit einer Zeit von 1:21 h. Tegla ist nicht nur eine inspirierende Sportlerin, die setzt sich auch tatkräftig mit der Tegla Loroupe Peace Foundation für den Frieden und die Ausbildung von mittellosen Kindern in Kenya ein. Als Tegla das letzte Mal in der Schweiz war, hatte ich die Gelegenheit, mit ihr ein Gespräch zu führen, das Ihr in diesem Video af vimeo anschauen könnt (im englischen Original).

Gottlieb Duttweiler Preis 2008 an Kofi Annan

Der frühere UNO-Generalsekretär und Friedensnobelpreisträger Kofi A. Annan nahm vor kurzem in Rüschlikon (Schweiz) den Gottlieb Duttweiler Preis entgegen. Im Beisein von Bundespräsident Pascal Couchepin und Alt-Bundesrat und UNO-Sonderbeauftragter Adolf Ogi betonte Annan in seiner Dankesrede die Notwendigkeit unternehmerischen Pioniergeistes in Afrika. Gisèle Girgis-Musy (Präsidentin der Stiftung „Im Grüene“ und Mitglied der Generaldirektion des Migros-Genossenschafts-Bundes) hielt in ihrer Begrüssung fest, der Preis sei eine Ehrung für einen Mann, „der sich ein ganzes Arbeitsleben lang rund um den Erdball mit vollem Engagement gegen die Folgen von Umsturz-, Krisen- und Kriegskatastrophen“ eingesetzt habe. Claude Hauser (Präsident der Verwaltung des MGB) verwies auf das Ziel eines sozial verantwortlichen Unternehmertums, das Gottlieb Duttweiler zeitlebens angestrebt habe. Diesen Weg habe die Migros auch in der jüngeren Geschichte weiterverfolgt. Er erwähnte u. a. die „Business Social Compliance Initiative“ oder das „Global Social Compliance Program“ – Verpflichtungen, welche sich die Migros aus Verantwortung selbst auferlege. Der geehrte Kofi A. Annan rief in seiner Dankesrede vor Spitzenkräften aus der Schweizer Wirtschaft dazu auf, geistige Schranken zu überwinden und die persönliche Sichtweise über den afrikanischen Kontinent zu ändern. Annan erinnerte in seinem Appell an Gottlieb Duttweilers Traum, dass niemand dank günstigeren Lebensmitteln mehr hungern müsse. Um dies zu erreichen, sei Duttweiler die Probleme mit Kreativität angegangen – aber auch mit dem Mut, althergebrachte Wege zu bekämpfen, mit denen man zuvor (erfolglos) Probleme zu lösen versuchte. Dies sei der Weg, den es in dieser Zeit einzuschlagen gelte.

Kenya kennen lernen – ein neuer Photoblog

Kenya gehört zu den schönsten Reiseländern Afrikas. Leider sind die Touristen jedoch im letzten halben Jahr ausgeblieben, denn die politischen Unruhen und Demonstrationen stellen eine zu grosse Gefahr dar. Wie sieht es jetzt in Kenya aus, wo das Leben weiter geht, wenn auch unter erschwerten Bedingungen. Tausende von Menschen wurden vertrieben und leben in provisorischen Zelt- und Auffanglagern. Und trotzdem hat Kenya seinen Charme nicht verloren. Die Menschen haben ein Herz und sind dankbar, wenn sie ihr einfaches Leben führen können. Seit ein paar Monaten besteht ein neuer Photoblog, der unter dem Namen Kenya Photos mit grossformatigen Bildern den Alltag der Kenyaner und ihr Land mit aktuellen Aufnahmen vorstellt. Gemacht werden die Aufnahmen von Ruth Schäfer und Stephan Holderegger, die vor vier Jahren in Nakuru-Kasambara mit mehrheitlich Schweizer Unterstützung ein kleines Spital, das Rhein-Valley Hospital gegründet haben. Einen speziellen Blog mit täglichen Neuigkeiten vom Team dieses Spitals findest Du auf Rhein-Valley Hospital News.

22. März 2008: Welt-Wasser-Tag in die Realität umgesetzt!


worldwaterday08-nakuru.jpgHeute ist Welt-Wasser-Tag 2008 und aus diesem Anlass möchte ich ein aktuelles Bild aus Kasambara-Nakuru in der Ryft Valley-Region von Kenia zeigen, das heute aufgenommen wurde. Das von Schweizern erbaute Rhein-Valley Hospital hat bereits zwei Wasserstationen gebaut, wo jährlich eine halbe Million Menschen frisches Trinkwasser erhalten! Wer Näheres über die Aktiviäten dieses aktiven Kleinspitals erfahren möchte, kann ihren Blog besuchen, wo täglich Neuigkeiten und Bilder veröffentlicht werden. Und zuletzt noch für alle Liebhaber von Kenia und/oder schönen Photos, es gibt auch einen neuen Photo-Blog „Kenya Photos“.


Kenyanische Volkskunst als Dank für die Spender des Rhein-Valley Hospitals

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Die Migros-Zeitung, ein populäres Gratis-Wochenblatt (Auflage 3 Mio.) des gleichnamigen Schweizer Lebensmittelkonzerns, hat in den letzten Wochen schon zwei mal über die Arbeit des „Rhein-Valley Hospitals“ in Kasambara (Nakuru) in Kenya berichtet und zu Spenden aufgefordert. Einige Spender (es sind übrigens 150’000 CHF zusammengekommen) haben als Dankeschön sogar ein kleines Originalgemälde aus Kenya erhalten. Eine sympathische Geste der Crew des Rhein-Valley Hospitals unter der Leitung von Ruth Schäfer und der Mithilfe ihres Partners Stephan Holderegger.

Schweizer Spital in Kenya kümmert sich um Flüchtlingskinder


Das durch Spendengelder erbaute Rhein-Valley Hospital in Nakuru, Kenya setzt sich stark für die immer noch zu Tausenden vertriebenen Flüchlingen ein. Die Leiterin des Spitals, Ruth Schäfer, hat gestern 3000 Leute verpflegt und 100 Flüchtlingskinder aufgenommen, mit denen sich abgibt (siehe Bild) und natürlich auch für ihre Verpflegung sorgt. Es ist erstaunlich, wie wohl sich die Kleinen bei ihr fühlen. Alle Sorgen des Alltags scheinen verflogen sein. Wer sich übrigens für die Aktivitäten in und ums Rhein-Valley Spital interessiert, sei auf einen neuen Blog hingewiesen, auf dem täglich neueste Infos und Bilder aus Kenya zu finden sind! Hier ist der Link: http://rheinvalleyhospital.blogspot.com.