Ausstellung und Film zum Thema Glücklichsein in Zürich

Die VEGELATERIA und das damit verbundene neue vegane Restaurant AMAZING STRENGTH an der Müllerstrasse 64 in Zürich ist zwar erst ein halbes Jahr offen, präsentiert aber schon die dritte Themen-Ausstellung, dieses Mal zum Thema „Glücklichsein“. Das Buch zur Ausstellung stammt vom Friedensphilosophen Sri Chinmoy und heisst The Jewels of Happiness. Der Film zur Ausstellung heisst HAPPY von Roko Belic und wird erstmals an der Vernissage (Beginn 18 Uhr) am Donnerstag, den 25. Juli 2013 um 19 Uhr in der Originalfassung mit deutschen Untertiteln gezeigt.

happiness

Heinrich Schweizer: Der Komponist als Fotograf

In diesen Tagen ist ein ganz spezieller Bildband erschienen. Der 1943 geborene Heinrich Schweizer ist vor allem als Komponist bekannt. Er bereiste die Welt in den vergangenen 40 Jahren und hat dabei auch die (analoge) Kamera mit dabei gehabt, um seine Eindrücke festzuhalten. Jetzt präsentiert er unter dem Titel „Gesehene und erlebte Welt“ 700 Farbbilder auf gut 500 Seiten mit interessanten Textbeiträgen, so u.a. von NZZ-Redakteur Dr. Friedemann Bartu oder Prof Dr. Pan Derong, Philosoph von der East-China Normal University in Schanghai. Als eher künstlerisch engagierter Fotograf sind für mich viele der Bilder zu wenig kraftvoll und die Auswahl der Bilder (fast) zu gross, aber dafür gibt sie einen nostalgischen Rückblick über Szenen und Menschen, der eindrucksvoll ist. Es war auch schwierig, ein Bild für diesen Buchhinweis auszuwählen und ich habe mich für ein Schwarz-Weiss-Foto im Kapitel Kamerun entschieden, das einen auf einer Holzflöte spielenden Berber in N’Gaoundéré zeigt. Heinrich Schweizer hat sich in seinem Leben neben seiner Leidenschaft für Musik und Fotografie auch für völkerverbindenende und spirituelle Belange interessiert. So hat er auch eine enge geistige Verbindung mit dem spirituellen Meister Sri Chinmoy (1931-2007), den er mehrmals getroffen hat und der ihn auch inspirierte, gewisse Musikstücke als eigene Kompositionen aufzuführen. In diesem Zusammenhang sei auch auf das Haiti-Lied von Sri Chinmoy hinzuweisen, das er für ein karitatives Projekt aufführte und auch als Video online anzusehen ist.

Das Buch ist erschienen im Verlag Hützen + Partner, St. Gallen, ISBN 978-3-9523633-5-5.

Tsunamiopfer nach sieben Jahren wieder bei den Eltern

Vor sieben Jahren spülte der verheerende Tsunami ein kleines indonesisches Mädchen fort. Ihre Eltern dachten, die Tochter sei tot. Nun ist sie als Teenager in ihr Heimatdorf zurückgekehrt. Das Ehepaar Yusniar und Yusuf Yulanda war mit seinen drei Kindern im Dorf Ujong Baroh unterwegs, als die Wassermassen kamen. Es war der 26. Dezember 2004, das Datum sollte in die Geschichte eingehen als der Tag einer der schlimmsten Naturkatastrophen seit Menschengedenken. Meterhohe Wellen überrollten den Ort im Westen der indonesischen Provinz Aceh. Mutter und Vater versuchten, ihre Kinder zu retten, an einen sicheren Ort zu bringen. Doch das Wasser war zu schnell und zu stark für Meri Yulanda, von allen nur Wati genannt. Das kleine Mädchen verlor den Griff um den Arm seiner Mutter, die Wassermassen rissen sie fort. So berichtet es die indonesische Nachrichtenagentur Antara. Sieben oder acht Jahre war sie alt, die Angaben der Nachrichtenagenturen sind nicht einheitlich. Die Eltern konnten Wati auch in den folgenden Tagen nicht finden. Sie dachten, sie sei tot. Ihre Leiche wurde nie entdeckt, vielen Eltern ging es damals so: Tote wurden von den Wellen kilometerweit davon getragen, oder die Strömung zog sie auf das Meer hinaus. Bei den Körpern, die geborgen werden konnten, war eine Identifizierung oft nicht mehr möglich.

Fast auf den Tag genau sieben Jahre später ist Wati wieder mit ihrer Familie vereint, sieben Jahre, in denen die Familie die Hoffnung verlassen hatte. Am Mittwoch kehrte die Teenager nach Meulaboh zurück, so erzählte es der Großvater laut Antara. Auf der Suche nach ihrer Familie war sie demnach in einem Café gestrandet. Dort saß sie laut Antara zunächst einige Zeit herum, ohne ein Wort zu sagen. Schließlich versuchten Personal und Gäste, mit ihr ins Gespräch zu kommen – und Wati erzählte ihre Geschichte. Sie erinnere sich nur an den Namen des Großvaters: Ibrahim. Ein Bekannter berichtete dem Mann davon, der wie viele Indonesier nur einen Namen hat. Ibrahim dachte laut eigenen Angaben sofort an seine Enkelin – und informierte die Eltern des Mädchens. Yusniar Yulanda konnte ihre Tochter anhand eines Muttermals am Bauch und einer Narbe im Gesicht identifizieren, die sich das Kind im Alter von sechs Jahren zugezogen hatte. „Ich kann gar nicht beschreiben, wie glücklich ich bin“, sagte die Mutter. „Ihr Gesicht sieht genauso aus, wie das ihres Vaters“, sagte die Tante des Mädchens, Dede Nurmi, der japanischen Nachrichtenagentur Kyodo. Wie Wati den Tsunami überleben konnte und wo genau sie sich in den vergangenen sieben Jahren aufgehalten hat, ist noch unklar. Das Mädchen sei von einer alleinstehenden Frau aufgenommen worden, sagte ihr Großvater Ibrahim am Freitag. Wati habe die Frau, die sich Fatimah nannte, mehrfach darum gebeten, nach Hause zu dürfen, doch ihr seien immer nur falsche Versprechen gemacht worden, so die Tante des Mädchens. Erst kürzlich habe Wati fliehen können oder sei von der Frau freigelassen worden. Anschließend sei sie per Bus von Banda Aceh in Richtung Meulaboh gefahren, berichtete das Mädchen laut Antara. Ein Taxifahrer half ihr schließlich, nachdem sie ihm den Namen ihres Heimatorts genannt hatte. So kam sie zurück nach Meulaboh, erst ins Café, dann zu ihrer Familie. (Quelle: Spiegel online/Foto © by AFP)

Maca – Ein antikes Supernahrungsmittel der Inkas

Superfood-Enthusiasten wissen über den unglaublichen Nährstoffreichtum von Maca Bescheid. Diese auf den Höhen der peruanischen Anden wachsende Supernahrungsmittel enthält reichlich Vitamine, Mineralstoffe, Proteine, Tannine, komplexe Alkaloide und andere Phytochemikalien. Es gehört zu den beliebtesten Pulvern, die man sich in Fruchtsäfte oder Smoothies rührt. Praktisch alle Fans roher Nahrungsmittel und Verfechter nährstoffreicher Nahrungsmittel, ich selbst eingeschlossen, schwören darauf.

Lies dazu den Artikel auf  Kopp Online.

Ashes and Snow von Gregory Colbert plant weitere Ausstellungen

Wie wir erfahren haben, soll die erfolgreiche visuelle Ausstellung „Ashes and Snow“ von Gregory Colbert in weiteren Ländern gezeigt werden, aber genaue Daten sind zur Zeit noch nicht bekannt. Vermutlich werden wir Mitte dieses Jahres Weiteres erfahren und dann hier im Blog bekanntmachen. Wenn jemand einen Ausstellungsort kennt, wo „Ashes and Snow“ gezeigt werden könnte, bitte direkt melden. Hier ist die offizielle Webseite des Projektes: www.ashesandsnow.org. Meines Erachtens gehören die faszinierenden und unglaublichen Bild- und Film-Dokumente des Kanadiers Gregory Colbert  zu den besten ihrer Art. Er hat in jahrzehntelanger Arbeit die Beziehung von Mensch Tier in ihrer natürlichen Umgebung so echt eingefangen, dass dem Betrachter oft der Atem still steht… Hier eine Auswahl seiner Arbeiten, die ich schon in früheren Blog-Einträgen vorstellen durfte. „Ashes and Snow“ wurde seit 2002 schon von über 10 Millionen Leuten besucht!