Sri Chinmoy’s Gewichte im Hauptbahnhof Zürich

Chall

Die Ausstellung von Sri Chinmoys Gewichthebe-Vorrichtungen ist erstmals in Zürich vom 7. bis 9. November an der Präventionsmesse im Hauptbahnhof Zürich zu sehen (Stand 47-54). Die Ausstellung ist eine Wanderausstellung und zeigt Hebevorrichtungen, die Sri Chinmoy zum Heben von immensen Gewichten mit seinen Armen, Beinen und Schultern verwendet hat. Ein Apparat für das Wadenheben im Stehen von enormen 1,179 kg (2.600 lbs), eine einzigartige Konstruktion für das Überkopf-Heben von Menschen und ein Vorrichtung für das Bankdrücken von 363 kg (800 lbs) bilden den Kern der Ausstellung. Eine Galerie von Bildern und Kurzfilmen dokumentiert die Verwendung dieser Geräte. Gemeinsam mit der Ausstellung wird der Film „Das Unmögliche herausfordern“ in Deutsch und im Englischen Original am Sonntag 16. November bei uns im Restaurant Vegelateria an der Müllerstrasse 64, 8004 Zürich gezeigt (14h in Deutsch, 16h in Englisch; Eintritt frei). Der 30-minütige Dokumentarfilm Challenging Impossibility war zum ersten Mal anlässlich der Premiere des renommierten TriBeCa-Filmfestivals in New York im April 2011 zu sehen. Im Mittelpunkt des Films steht eine Abendveranstaltung im November 2004, bei der Sri Chinmoy dutzende Kraftakte vor hunderten Zuschauern zeigte – insgesamt hob er Gesamtgewicht von über 90 000 kg (200,000 lbs). Bodybuilding-Legenden wie Bill Pearl, Frank Zane und Mike Katz, der kanadische Strongman Hugo Girard, der 9-fache olympische Goldmedailliengewinner Carl Lewis und andere kommen zu Wort. Challenging Impossibility, wie der Film im Original heisst, wurde auf über 70 Filmfestivals in einem Dutzend Länder gezeigt und hat dabei mehrere Auszeichnungen erhalten.

“Ich versuche all jenen, die einen Schritt vorwärts gehen wollen, einen inneren Dienst zu erweisen. Sie müssen ja keine 2 000 Pfund (909 kg) heben, aber vielleicht nehmen sie die Inspiration an, die ich hier anbiete und wagen etwas in ihrem Leben, das sie zuvor für zu schwierig oder unmöglich gehalten haben. Sie können Inspiration für jeden Lebensbereich erhalten, um dort etwas besser zu machen, als sie es bisher getan haben.” – Sri Chinmoy

Die Ausstellung und der preisgekrönte Film betrachten das grenzenlose Potenzial des menschlichen Körpers und Geistes und versuchen Menschen, ungeachtet ihres Alters, zu inspirieren, sozialen Aktivitäten und persönlichen Zielen nach zu gehen.

CHALLENGING-show-Zurich-2014-Sri-Chinmoy

HEUTE NACHT: Yoko Ono’s Peace Tower leuchtet für Frieden im Nahen Osten

Peace-Tower

Heute Nacht von 22:30 bis 07:30 Uhr wird der von Yoko Ono (Witwe von John Lennon) gebaute permanent installierte Laser-Leucht-Strahl in Reykjavik (Island) zum Gedenken an die unschuldigen Opfer im aktuellen Isreal-Palästina-Konflikt leuchten. Die Installation ist normalerweise nur zu gewissen Zeiten über die Wintermonate aktiviert. Hier ist die Original-Message von Yoko Ono:

As all of us are devastated by the loss of so many lives of innocent children in the Israeli/Palestinian conflict, I will be lighting IMAGINE PEACE TOWER tonight, Thursday 7th August, hoping that the ceasefire will continue indefinitely, and no more innocent children will be harmed.

With deep sadness and love,

Yoko Ono Lennon
7 August 2014

Link zum Live – Bild des Peace Towers: HIER (Bild erneuert sich alle 3 Minuten)

Mit Bruno Baumann auf der Seidenstrasse

bruno

Soeben ist das neueste Buch von Bruno Baumann erschienen: „Die Seidenstrasse – Auf der legendären Route nach Asien“., 272 Seiten, mit 122 Photographien, Verlag terra magica, ISBN 978-3-7243-1051-8.

Wertvolle Waren und kostbares Wissen wurden einst auf den Karawanenwegen der legendären Seidenstrasse transportiert. Doch die Seidenstrasse ist mehr als eine historische Handelsroute: sie ist ein moderner Verbindungs-strang zwischen Europa und Asien. In seinem Buch verbindet der österreichische Abenteurer, Schriftsteller und Filmemacher Bruno Baumann interessante Fakten und Details über die Seidenstrasse mit Berichten über seine Abenteuer bei der Ergründung ihres Mythos. Die Erlebnisse im Rahmen seines Kultur-Projektes Roads of Dialogue, mit dem er den Geist der alten Seidenstrasse wiederbeleben möchte, spannen eine Brücke von sagenumworbener Vergangenheit in die Gegenwart. Die Seidenstrasse, auf der nicht nur wertvolle Güter wie die kostbare Seide, sondern auch Religionen, Ideen und Kunststile ausgetauscht wurden, ist mehr als eine nostalgische Reiseroute: Seit dem Zerfall der Sowjetunion gibt es die Vision einer neuen Seidenstrasse. Fasziniert von dieser Vorstellung hat Brno Baumann das Projekt Roads of Dialogue ins Leben gerufen. Zusammen mit internationalen Künstlern besucht er Orte entlang der Seidenstrasse, um die Menschen mit kulturellen und sportlichen Veranstaltungen wieder miteinander in Dialog zu bringen. Eine spannende Reise zwischen damals und heute, die unter anderem auf den Spuren Marco Polois durch Venedig, in die Oasenwelt am Rande der Takla Makan und zu den himmlischen Bergen des Tien-Shan-Geboirges führt.

Bruno Baumann wurde 1955 geboren, studierte Ethnologie und Geschichte und lebt als Schriftsteller und Filmemacher in München. Der Abenteurer gilt als einer der besten Kenner Asiens und der Seidenstrasse. 2003 gelang ihm eine Solo-Durchquerung der Wüste Gobi und 2006 sorgte sine Entdeckung archäologischer Reste des Königsreichs von Shangshung in Westtibet für grosses Aufsehen. Weitere Informationen unter www.bruno-Baumann.de und www.solkroadexperiences.org. Ich möchte in diesem Zusammenhang auch auf ein Interview hinweisen, dass ich vor ein paar Jahren mit dem Autor gemacht habe. Es kann auf vimeo.com angesehen werden.

Cosmic Cine Filmfestival 2013 in Zürich

„Eine Welt voll Möglichkeiten – A world full of colours“ lautet das Motto des Cosmic Cine Filmfestivals in 2013 – dem Kinofestival für Nachhaltigkeit, Bewusstsein und Wertewandel in der Schweiz und Deutschland. Vom 11.-17. April werden im Arena Cinemas in Zürich die besten „Open Mind Movies“ für eine lebenswertere Zukunft innerhalb einer Festivalwoche gezeigt. Eine Woche später, vom 18. bis 24. April 2013, rollen die Kinos in Deutschland mit München, Karlsruhe, Darmstadt und Bonn Bad Godesberg zeitgleich für die nominierten Dokumentar- und Spielfilme den roten Teppich aus. Alle Zuschauer dürfen sich auf ein Kino freuen, das dazu inspiriert, sein Leben eigenverantwortlich zu gestalten.

Gemeinsam reisen die Zuschauer von Donnerstag bis Mittwoch durch die verschiedenen Themenwelten „Pflanzenwelt, Tierwelt, Menschenwelt, Umwelt, Anderswelt, Phantasiewelt“ bis hin zur paradiesischen AWARDGALA. Zusätzlich entführen Musiker, Künstler und Referenten an jedem Standort in die bunte Welt von Cosmic Cine und gestalten das Rahmenprogramm. Eine Entdeckungsreise von der Vielfalt bis hin zur Individualität mit der Möglichkeit des Austauschs und natürlich jede Menge „Netzwerken“. Zusätzlich findet in der Schweiz am Wochenende vom 12.-14. April ein Forum mit Vorträgen Podiumsdiskussionen und Lesungen statt. Gäste wie das Schweizer Medium Pascal Voggenhuber, die Sängerin Eva Novak, die Filmemacherin Elke von Linde u.v.m. entführen die Besucher in ihre Welt voll Möglichkeiten und sprechen über ihr Leben, ihre Visionen und Projekte.

Alle Festivalwochen gipfeln in der Cosmic Angel Award Verleihung, welche zugleich die bewegendsten Filme des Jahres auszeichnet. Der Gala-Abend findet am 26. April mit allen Städteteams gemeinsam um 20:13 Uhr in der Filmstadt München statt. WEitere Informationen: www.cosmic-cine.com.

21. 12. 2012: Ein Neubeginn

Wie schon allerseits bekannt, ist der heutige Tag nicht das Ende der Welt, obwohl dies von Hollywood-Produzenten und anderen Stimmen so prophezeit wurde. Der heutige Tag ist das Ende eines Zeitalters, das uns seit tausenden von Jahren viel Schmerz und Angst gebracht hat. Der heutige Tag ist der Beginn einer neuen Aera, einer neuen Dimension, und dies für unsere Mutter Erde wie auch für die Menschheit. Das ist sicher ein Grund zum Feiern! Je mehr Menschen jetzt mit guten Vorsätzen, positiven Gedanken und Taten sowie einer Neustrukturierung von Wirtschaft, Energie und Gesellschaft beginnen, desto eher erreicht die Menschheit eine neue Form von Zusammenleben, und das neue Wassermannzeitalter trägt Früchte. Ich wünsche allen Lesern eine tolle Zeit und frohe Festtage.

– Kedar Misani, Blog-Moderator

Oesterreichischer Abenteurer pilgert zur Quelle des Ganges

Ich sitze gerade in Rishikesh und schaue auf den Ganges, während ich über den heiligsten Fluss Indiens schreibe. Der Ganges entspringt im westlichen Himalaya, etwa 18 km von Gangotri und da der Gletscher in früheren Zeiten die Form eines Kuhmauls hatte, wird diese Stelle als Gaumukh bezeichnet. Nach 2,5 km mündet der Fluss in den “Bay of Benga”. In Rishikesh ist der Ganges noch sauber und es ist einfach phantastisch einen Sprung ins kalte Nass zu machen und sich gereinigt von den Sünden der Meditation zu widmen. Die indische Mhytologie besagt, dass ein Bad im Ganges von alle Sünden befreit. Dazu fällt mir eine Geschichte ein, die mein spiritueller Lehrer Sri Chinmoy über die Befreiung von Sünden durch ein Bad im Ganges geschrieben hat:

„Ich möchte jetzt etwas über Glauben sagen. Ich bin sicher, dass ihr alle schon etwas über den Ganges gehört habt, Indiens heiligsten Fluss. Es wird erzählt, dass jeder, der ein Bad im Ganges nimmt, von allen seinen Sünden befreit wird. Das ganze Jahr über kannst du alle möglichen Sünden begehen und wenn du dann nur in den Fluss eintauchst, werden alle diese Sünden verschwinden. Das ist unser indischer Glaube. Wie dumm wir sind, das weiß nur Gott. Parvati, die Gemahlin des Gottes Shiva, fragte einmal Shiva: ‚Ist es wahr, dass wenn ein Mensch nur einmal ein Bad im Ganges nimmt, alle seine Sünden im Handumdrehen weg gewaschen werden? Haben die Leute so einen Glauben?‘ Er sagte zu seiner Gattin: ‚Gut, das beste ist es für mich, dir das zu demonstrieren. Schau, wir beide werden eine menschliche Form annehmen und uns ans Ufer des Ganges setzten. Ich werde ein sehr alter Mann sein und du eine alte Frau. Du wirst in deinem Schoß ein Baby halten und ich werde dem Kind das Leben nehmen. Du wirst dann sofort bitterlich zu weinen anfangen und ausrufen, dass wir unser einziges Kind verloren haben. Viele werden kommen, um uns zu trösten, und du wirst ihnen sagen: ‚Wenn mein Sohn von jemanden gesegnet wird, der fühlt, dass  er ohne Sünde ist, dann wird er wieder zum Leben erwachen.‘

So nahmen sie eine menschliche Form an und setzten sich an das Ufer des Ganges. Hunderte waren gekommen, um im Fluss zu schwimmen und zu baden. Parvati sagte: “Alle von euch hier wissen, dass in dem Moment wo ihr in den Ganges geht, all eure Sünden zu existieren aufhören werden. Geht, nehmt ein Bad und segnet dann mein Kind und es wird wieder zum Leben erweckt.” Hunderte gingen vorbei, aber niemand wollte es tun. Sie waren bereit zu schwimmen, sie waren bereit unterzutauchen und stundenlang im Ganges zu baden, aber sie wussten, das es keine Auswirkung auf das Kind haben würde. Sie würden das Kind berühren, aber es würde nicht wieder zum Leben erweckt. Das ging einige Stunden lang so, bis die Zuschauer schließlich einen Mann mittleren Alters auf die Frau, die ihr Kind verloren hatte, zugehen sahen. Dieser Mann kam gerade aus einer Bar. Er roch sehr unangenehm und nach indischen Beurteilungskriterien, war er das, was ihr als ‚charakterlos‘ bezeichnen würdet. Der Mann kam zu ihr und fragte: “Warum weinst du?” Sie sagte:  “Ich weine, weil niemand kommt, um mein Kind zu segnen, obwohl jeder hier weiß, dass in dem Moment, in dem sie im Ganges baden, alle ihre Sünden sie verlassen und sie dann mein Kind wieder zum Leben erwecken können.” “Du weinst wegen deswegen? Ich habe Glauben; lass mich gehen.” So sprang er in den Ganges und in einigen Minuten kam er zurück und berührte das Kind. Sofort erwachte das Kind wieder zum Leben. Lord Shiva sagte daraufhin: “Schau! Von den Tausenden hatte nur eine einzige Person Vertrauen in den Ganges!” Und damit verschwanden Shiva, Parvati und das Kind.“

Die Moral der Geschichte ist, dass sehr viel Ritual und Aberglaube ist und es gibt nur wenige die in den Ganges gehen und wirklich an die dem Ganges zugeschriebene Kraft glauben. Und wenn wir wirklichen Glauben haben, dann kann er viel bewirken.

In Rishikesh findet man viele Ashrams und Sadhus, die sich der Meditation widmen und dementsprechend, ist die Umgebung auch geladen, mit einer heiligen, meditativen Atmosphäre, die zum Meditieren inspiriert. Einige Kilometer südlich den Ganges hinunter befindet sich Haridwar, wo alle 12 Jahre eine große Khumba Mela (Zusammenkunft von Tausenden von Sadhus und Yogis) stattfindet. Und je weiter man dem Fluss in den Süden folgt, umso schmutziger wird er. In Benares heißt er “Kala Ganga” (schwarzer Ganges), da er hier nur mehr eine fließende Flüssigkeit von schwarzer Farbe ist. Der Ganges gehört zu den fünf schmutzigsten Flüssen der Welt, mit einer Kolibakterien-Verschmutzung, die das 100-fache der erlaubten Konzentration – der offiziellen Obergrenze, festgelegt durch die indische Regierung – überschreitet. Leider ist diese Verschmutzung nicht nur eine Gefahr für die Menschen, sondern auch für mehr als 140 verschiedene Fischarten und den höchst gefährdeten Gangesfluss-Delfin. Ein Reisender hat mir erzählt, dass er in Benares einen Priester gesehen hat, der einen Becher Wasser aus dem Fluss geschöpft hat und ihn in völliger Andacht getrunken hat.

Von Rishikesh sind es 270 km bis Gangotri, ein sauberer, kleiner Pilgerort am Ganges (3000 m hoch) und gleichzeitig, das letzte Dorf vor der Gangesquelle. Das Zentrum des Dorfes bildet ein Tempel, der der Göttin Ganga gewidmet ist und im frühen 18. Jahrhundert vom nepalesischen General, Amar Singh Thapa erbaut wurde. Jeweils zu Diwali, einem indischem Festtag, wird der Tempel geschlossen und die Statue aus dem Tempel nahe Harsil gebracht. Es ist eigentlich nicht ganz richtig zu sagen, dass man hier schon vom Ganges spricht. Bhagirathi ist die richtige Bezeichnung, da der Name Ganges erst weiter unten, nach dem Zusammenfluss mit dem Fluss Alakananda in Devprayag, geführt wird. Da Bhagirathi aber größer ist als Alakandana, spricht man vom Gaumukh als der Quelle des Ganges. Die Form des Gletscherendes bei der Quelle hat in früheren Jahren die Form eines Kuhmaules gehabt und aus diesem Grund wird die Gangesquelle bis heute Gaumukh (Kuhmaul in Hindi) genannt. Der Pilgerstätte Gangotri ist nur von Anfang Mai bis Diwali (Lichtfest im Oktober) geöffnet und ist im Winter ganz geschlossen. Nur zehn Leute bleiben völlig abgeschlossen von jeglicher Zivilisation zurück und die Sadhus, die entlang des Ganges leben. Die Anreise von Rishikesh ist eine eigene Geschichte wert. Murenabgänge, vor allem in der Regenzeit und Steinschläge, lassen ganze Hänge und Häuser abstürzen. Die Straßen sehen auch dementsprechend aus und auf unserer Fahrt haben wir einen Lastwagen gesehen, der abgestürzt war und von einem Bus gehört, der hinter uns abgestürzt ist. Auf der Autofahrt macht man am besten die Augen zu und betet.

In Gangotri gibt es sehr viele Sadhus, die in Ashrams, oder in Höhlen und kleinen Hütten, entlang des Ganges leben. Die meisten Sadhus sind sehr gastfreundlich und sie servieren ihren Gästen “Chai”, indischen Schwarztee mit Gewürzen. An beiden Ufern des Flusses befindet sich ein “Promenade”, zum Wandern und Assimilieren der heiligen Atmosphäre. Wir treffen einige Sadhus und tauschen uns aus und wie überall gibt es auch hier Sadhus mit unterschiedlichem Niveau. Einem Sadhu haben wir den Namen “Euro-Sadhu” gegeben, da es in jedem zweiten Satz um Geld, speziell um Euros ging und ganz besonders hat ihn meine coole Sonnenbrille interessiert. Wir haben aber auch Sadhus und Yogis getroffen, die einen bleibenden Eindruck auf uns gemacht haben und uns spirituell bereichert haben. Die Mythologie besagt, dass König Bhagirath in Gangotri Buße getan und gebetet hat, so dass der Fluss, der nur im Himmel floss, nun auf die Erde fließt und seine Ahnen von den Sünden befreit.Da die Gewalt des Flusses zu stark für die Erde gewesen wäre, musste Gott Shiva gewonnen werden, die Gewalt des Flusses zu mildern, um den Ganges zuerst auf seinem Haupt aufzufangen. Noch heute erinnert ein Ganges-Tempel in Gangotri an den Platz, wo König Bhagirath, gesessen hat.

Ausflüge von Gangotri

Kedartal: Von Gangotri kann man auch einen Mehrtagestrip in das Kedartal machen. Ein Wanderweg, der märchenhaft schön ist. Birkenwälder sind hier bis auf eine Höhe von 3800 m zu finden. Bei uns in Europa liegt die Baumgrenze bei um die 2000 m).

Gaumukh und Tapovan: Von Gangotri geht man 18 km bis zur Gangesquelle (Gaumukh). Da Gangotri bereits auf 3000 m liegt, spürt man auf dem Weg nach Gaumukh die dünne Luft. Rund 4000 m hoch liegt die Gangesquelle und man genießt hier die wohlverdiente Pause. Ein herrlicher Anblick auf den Gletscher und den Himalaya entschädigen uns für den harten Anstieg. Ein Schluck aus der eiskalten heiligen Quelle erfrischt die Geister und für die, die nicht genug bekommen können, geht es dann noch weiter nach Tapovan. Auf dem Weg nach Tapovan muss man den Gangotri-Gletscher überqueren und gelangt auf ein Platteau (4230 m) mit einer Wiese und einem wunderschönen Ausblick auf die schneebedeckten Gipfel.

Höhle der Pandavas: In dieser Höhle sollen die Pandavas, die Helden des bekanntesten indischen Epos mit dem Namen „Mahabharata“, eine Zeit verbracht haben. Ungefähr drei Kilometer vom Zentrum von Gangotri enfernt, liegt diese Höhle inmitten eines Waldes und mit einem wunderschönen Ausblick in die Bhagirathi-Schlucht. Mein spiritueller Meister Sri Chinmoy liebte die Mahabharata. Schon in seiner frühen Kindheit las im seine Mutter Yogamaya aus der Mahabharata vor. Er pflegte sie des öfteren in verfilmter Form anzuschauen. Sri Chinmoys Einschätzung zufolge ist die beste Verfilmung, diejenige von B. R. Chopra und Ravi Chopra. Sie produzierten die Mahabharata in der Fassung einer indischen Fernsehserie, die von Indiens nationalem Fernsehsender ‘Doordarshan’ vom 2. Oktober 1988 bis 24. June 1990 in 94 Episoden mit je 45 Minuten Länge erstmals ausgestrahlt wurde. Die Straßen in Indien wurden damals zur Sendezeit leer. Diejenigen indischen Familien, die keinen Fernseher besaßen, wurden meist von ihren Nachbarn, die im Besitz eines Fernsehers waren, dazu eingeladen, die Episoden anzuschauen. Selbst vorbeigehende Passanten fanden zur Sendezeit einer Mahabharata-Episode Platz in den Wohnzimmern mit TV. Die Verfilmung ist heute als 16-teiliges DVD-Set mit englischen Untertiteln erhältlich und gibt uns einen spannenden, tiefen Einblick in den Hinduismus.

– Smarana

CME trifft auf Erdmagnetfeld

Die ersten phantastischen Bilder der Aurora vom 26.09. aus Finnland sind bereits da, dank Mika Puurula aus Sotkamo, Finland.

Ein koronaler Massenauswurf (CME) hat heute das Erdmagnetfeld um ca. 12.15 UT (14:15 MESZ) getroffen. Der Aufprall verursachte erhebliche Schwankungen und Erdmagnetströme in Norwegen. Ebenso berichtet der Goddard Space Weather Lab eine „starke Kompression der Magnetosphäre der Erde. Geostationäre Satelliten könnten daher direkt dem Sonnenwind Plasma und magnetischen Feldern ausgesetzt werden. Elektrosenitive Menschen könnten die üblichen körperlichen Auswirkungen von Niedergeschlagenheit oder überdimensionaler Leistungsfähigkeit aufzeigen. Der Druck auf unser Erdmagnetfeld ist in den letzten Stunden massiv angestiegen. Nachdem er bereits zwei X-Flares seit dem 22. September ausgelöst hatte, erscheint der Sonnenfleck AR1302 bereit für mehr. Der aktive Bereich ist ein komplexes „beta-gamma-delta“ Magnetfeld, ein Energiespender für starke M-und X-Klasse Eruptionen. Flares aus dem Sonnenfleck AR1302 werden zunehmen und wenden sich in den kommenden Tagen der Erde zu. ZITAT: Den Abschluss der Energietermine bildet der 30. September. Hier gibt es eine gemeinsame Aktion der Muttersonne aus der Milchstraße, der Zentralsonne (der Alcione) der Plejaden und eurer Sonne. Die Energie hat es in sich und wird euch danach einige Tage in eurem Körper Unwohlsein bescheren. Aber sie muss sein: Es ist alles notwendig, um eure massiven Körper, eure massive Erde auf ein neues leichteres Energieniveau zu heben. In einer früheren Lebensform der Erde gab es diesen Zustand schon einmal, was den Lemurern die Lebensbedingungen extrem erleichterte. (Quelle: Joe Böhe)

Mit dem fliegenden Roller über Hawaii

Lilou Mace durchquert seit anfangs Jahr den amerikanischen Kontinent, um im Rahmen ihrer „Juicy Living Tour“ möglichst viele inspirierende Menschen zu interviewen und Neues zu erleben. An einem Tag fuhr sie mit einem fliegenden Roller über Hawaii; das musst du miterleben! Und hier noch der Videokanal von Lilou, die schon über 1000 Videos mit 5,5 Millionen Views auf YouTube hat: http://www.youtube.com/user/liloumace.

Auf dem Weg zur Lichtnahrung

Anfänglich waren wir reines Licht, hatten ja noch nicht einmal Körper und dann, als wir Lichtkörper hatten, brauchten wir uns auch nicht darum zu kümmern, denn sie war ja einfach da die Nahrung, wir waren in unseren Lichtkörpern und empfingen das reine Urlicht . Je weiter wir aber von der Quelle wegrückten und damit unserem Job immer näher kamen, desto weniger konnten wir dieses reine Urlicht gebrauchen, also schoben wir einen Riegel vor – nicht gleich ganz zu, aber über die Zeitalter immer ein wenig mehr – bis wir fast ganz verschlossen waren. Genau dahin wollten wir – frei sein von der Quelle uns austoben, ausprobieren, hemmungs- und furchtlos (allerdings nicht lange – die Angst kam schnell und gehörte zum Spiel). Die Quelle selbst wollte nicht frei sein von uns, hielt uns allezeit an einem dünnen Schnürchen. Nun zu unserer Ernährung. Um zu erfüllen, was aufgetragen war, mussten wir uns verdichten. Diese Verdichtung aber führte dazu, dass wir das reine Urlicht nicht mehr vertrugen, immer weniger zu uns nehmen konnten und auf andere Nahrungsmittel zurückgreifen mussten. Um diese zu verdauen, mussten wir Organe bilden und damit diese einerseits untereinander harmonierten und auf der anderen Seite die zugeführte Nahrung umwandeln konnten, erschufen wir das Hormonsystem. Das Hormonsystem –die Kontrollstation unserer Körper – hatte auch noch andere Aufgaben, aber die Verdauung wurde stets in Gang gesetzt, gecheckt und  es hat sofort auf Unregelmäßigkeiten – also immer – reagiert..  immer dann, wenn etwas kam, was außer der Reihe tanzte.  So lief das Spiel, so wie innen, so auch außen – drinnen Kampf gegen alles und jeden, vergleichen, abwägen, ablehnen, hinauswerfen – egal wie… und draußen taten wir das gleiche.. erbarmungslos, hemmungslos, knallhart sogar. Dieser ständige innere Kampf kostete uns sehr viel Kraft, Energie und ließ uns verschleißen, zumal diese ganze Verstoffwechselung von materiellen Dingen allemal zu Verschleiß und Alterung führt. Aber auch das gehörte zum Spiel und die Krankheit fügen wir gleich mit dazu, damit  wir nur nichts auslassen.

(Fortsetzung des Berichtes von Ruth Saphir auf ihrem Blog TORWEGE)

Sonnenstürme: Kraftvoll, aber gefährlich

Dieser Videoclip zeigt Sonnenerruptionen, die während der vergangenen 12 Monate aufgenommen wurden. Sie zeigen einerseits die Schönheit unserer kraftvollen Sonne, aber andererseits auch die potentiellen Gefahren, die unsere Erde und die störungsanfällige Infrastruktur tangieren könnten.

Heute ist ein ganz spezieller Vollmond

In der Nacht zum Sonntag wird der Mond so gross erscheinen wie im gesamten Jahr nicht mehr. Grund: Er erreicht am Samstag um 19.10 Uhr die Vollmondposition und kommt eine Stunde später mit nur 356’580 Kilometern Entfernung der Erde so nahe wie seit 18 Jahren nicht mehr. «An diesem Wochenende wird der Mond für uns Erdenbewohner deshalb etwa 14 Prozent grösser sein und durch die Nähe sogar 30 Prozent heller scheinen, als wenn er auf seinem weitest entfernten Punkt stehen würde», erklärte der deutsche Wetterexperte Michael Klein in einer Mitteilung vom Freitag. Die Umlaufbahn des Mondes ist nicht kreisrund sondern schwankt zwischen 356’000 und 407’000 Kilometern. (Quelle: news.ch/Foto: Franko)

Starke Sonneneruptionen

Die stärkste Sonneneruption seit vier Jahren könnte Wissenschaftlern zufolge in den nächsten Tagen zu Störungen in Stromnetzen und bei der Satellitennavigation führen. Im Süden Chinas beeinträchtigte der Sonnensturm bereits den Radioempfang, wie die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua am Donnerstag unter Berufung auf den Meteorologischen Dienst des Landes berichtete. Erwartet wurden zudem spektakuläre Polarlichter. Laut US-Raumfahrtbehörde Nasa ereignete sich die Sonneneruption, die von den Wissenschaftlern in die höchste Kategorie eingestuft wurde, in der Nacht zum Dienstag mitteleuropäischer Zeit. Eruptionen dieser Art könnten zum Ausfall des Radioempfangs und zu lang anhaltenden Strahlenstürmen führen, erklärte die Nasa am Mittwoch (Ortszeit) in Washington. Bei einem solchen Ausbruch, von Forschern als «koronaler Massenauswurf» (KMA) bezeichnet, werden geladene Partikel von der Sonne ausgestossen. Der grossen Eruption vom Dienstag waren den Wissenschaftlern zufolge mehrere kleinere Ausbrüche vorangegangen. Demnach waren in den vergangenen Tagen insgesamt drei KMAs auf dem Weg von der Sonne zur 150 Millionen Kilometer entfernten Erde. Mit einer Geschwindigkeit von 900 Kilometern pro Sekunde sollte der Sonnensturm in der Nacht zum Donnerstag mitteleuropäischer Zeit Erdnähe erreicht haben. Geomagnetische Stürme dauern Forschern zufolge in der Regel zwischen 24 und 48 Stunden – einige können demnach aber auch mehrere Tage währen.

Grosse Sonneneruptionen und die dadurch entstehenden Sonnenstürme können auf der Erde auch negative Auswirkungen auf Elektronikgeräte haben. Besonders gefährdet sind Telekommunikationssatelliten oder die 20’000 Kilometer von der Erde entfernt im All kreisenden Satelliten des Navigationssystems GPS, von dem die moderne Luft- und Schifffahrt weitgehend abhängig ist. Auch in Stromnetzen können Sonnenstürme Störungen verursachen. So führte 1973 eine Sonneneruption zu einem Stromausfall in der kanadischen Provinz Québec – sechs Millionen Menschen sassen damals im Dunkeln. Als Folge des Sonnensturms rechnete der Britische Geologische Dienst mit spektakulären Polarlichtern am Nachthimmel selbst über dem vergleichsweise weit südlich gelegenen Grossbritannien. Polarlichter entstehen durch die Verformung des Erdmagnetfelds während eines Sonnensturms. Die geladenen Teilchen des Sonnenwinds strömen an den Feldlinien entlang zu den Erdpolen, wo sie Lichtbänder oder -bögen in verschiedenen Farben hervorrufen. Bei besonders starken Sonnenstürmen waren wiederholt auch über Deutschland Polarlichter gesichtet worden. (Quelle: TA)