26. Internationales Zürichsee-Schwimmen von Zürich

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Am Wochenende wurde das Sri Chinmoy Self-Transcendence Marathon-Schwimmen zum 26. Mal erfolgreich durchgeführt. Es ist erstaunlich, dass die Schweizer Medien diesen Anlass links liegen lassen, obwohl es einzigartige Leistungen sind, die da vollbracht werden. Eine Distanz von 26.4 km von Rapperswil nach Zürich im Alleingang ohne Unterbruch durchzuschwimmen, ist eine sportliche Glanzleistung. 50 Einzelschwimmer und 23 Staffeln aus aller Welt waren dieses Mal dabei. In der Tat wollten sogar mehr Schwimmer an diesem sehr beliebten Ultra-Event teilnehmen. Da die Anzahl der zur Verfügung stehenden Boote jedoch begrenzt sind, ist auch die Ziel der Schwimmer eingeschränkt. Einige Teilnehmer haben bis 3 Jahre gewartet, um teilnehmen zu dürfen. Obwohl das Wetter einige Schwankungen hatte, war das vom Sri Chinmoy Marathon Team organisierte Wettschwimmen ein voller Erfolg und viele freuen sich schon auf die nächste Austragung im Jahre 2014. In der Hauptklasse der Männer war Oliver Wilkinson aus Australien/England mit einer Zeit von 6:56:36 h (siehe Bild unten) Erster. Bei den Damen gewann in der Hauptklasse Susan Dillon aus Dublin mit 8:38:40 h. Beste Staffel war das Zweierteam Vedenemo aus London mit 7:39:47 h. Weitere Infos, die gesamte Rangliste und bald auch eine Fotogalerie findest Du auf der Webseite des Veranstalters: srichinmoyraces.org.

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Vasanti Niemz: Schwimmen als Meditation

1985 schwamm die Vasanti Niemz aus Heidelberg als zweite deutsche Frau und erstes Mitglied des Sri Chinmoy Marathon Teams nach den Regeln der Channel Swimming Association durch den Ärmelkanal von England nach Frankreich. 25 Jahre später durchschwamm sie den Ärmelkanal zum zweiten Mal, als Teil eines Ärmelkanal-Ultra-Triathlons von Dover nach Aachen. Dazwischen lagen viele andere größere und kleinere Herausforderungen, wobei ihr das Schwimmen besonders ans Herz gewachsen ist. In diesem Interview verrät die Sportlerin, wo sie die Kraft für alle Projekte her hat. Die langjährige Schülerin von Sri Chinmoy konnte erfahren, dass die Meditation eine Schlüsselrolle spielt. Mehr dazu im Interview, aufgenommen im Februar 2012.

Das Video zum Zürichsee-Schwimmen 2011

41 Einzelschwimmer und 26 Teams aus 18 Nationen starteten am 7. August 2011 in Rapperswil mit dem Ziel, innerhalb von 12 Stunden nonstop nach Zürich zu schwimmen. Starker Regen in den ersten Stunden und Wind am Nachmittag machten es den Schwimmern und Begleitern nicht einfach. Am schnellsten am Ziel war das Team „Are-we-there-yet?“ mitTerry Bantock (Südafrika) und Russell Shiels (USA): sie schafften die 26,4km in 6Std 49Min 50Sek. Schnellster Einzelschwimmer war Thomas Ladurner aus Italien (ohne Neopren) mit 06:54:45 und bei den Damen Anja Sigloch aus Deutschland (mit Neopren) in 06:56:57. Jetzt ist das Video des Anlasses online. Viel Spass!

Erlebnisbericht von der Kanalüberquerung

Wir hatten optimale Bedingungen für unser Kanal-Schwimmen von letzter Woche. Die Sonne schien und die Lufttemperatur war zwischen 17°C und 20°C. Das Wasser war ruhig und 17°C „warm“. Es hatte fast kein Wind, nur die Gezeitenströmung war schon ein wenig stärker, da wir am Ende der Niedrig-Tide schwammen. Bessere Bedingungen kann man fast nicht haben, so wurde die Überquerung zu einer entspannten Bootsfahrt mit kraftvollen Schwimmeinlagen. In der Staffel schwimmt jeder eine Stunde und hat dann 4 Stunden Pause um wieder eine Stunde zu schwimmen. Deshalb konnte man in der Stunde Schwimmen wirklich 100% geben.Unser Start war um 6:58 Uhr und der Tag begrüßte uns mit einem wunderschönen Sonnenaufgang. Die Schwimmer-Reihenfolge war vom schnellsten Schwimmer zum langsamsten Schwimmer: Mahakulina, Viharin, Jatnasheel, Harkara, Angikar. Allen ging es gut, niemand wurde seekrank, außer unser selbstloser Helfer Vlado. Obwohl er leicht seekrank war, half er uns trotzdem. Nach 10 Stunden meinte der Kapitän, wenn wir uns jetzt nicht ranhalten, dann trägt uns die Strömung am Ziel Cap Gris Nez vorbei und wir müssen mindestens 5 Stunden mehr schwimmen. Mahakulina war als nächstes an der Reihe und so legte jeder noch ein Brikett drauf und gab alles. Man konnte Frankreich schon deutlich sehen, aber man wird durch die Strömung parallel zur Küste abgetrieben. Für ca. 20 Minuten begleiteten uns drei Delfine. Das war ein tolles Erlebnis! Jatnasheel schwam schon in der Dämmerung und bei mir war es dann total dunkel. Ich hatte die große Ehre der Finale Schwimmer zu sein. Damit die Bootsbesatzung den Schwimmer noch sehen kann, trägt man eine Lampe an der Badekappe und an der Hose.

Kurz vor dem Ziel bleibt das Boot stehen, da es nicht bis an das Ufer fahren kann. Angikar kam mit ins Wasser und wir schwammen gemeinsam bis zu den Klippen von Cap Gris Nez. Meine Muskeln brannten und ich konnte gerade so mit dem ausgeruhten Angikar mithalten. Kurz vor den Klippen sieht man schon die Felsen unter Wasser. Nur noch ein paar Meter, meine Arme waren schwer wie Blei, da ich vorher die ganze Zeit schnell gesprintet bin. Dann spürte ich die Felsen unter meinen Füssen und bin vorsichtig heraus geklettert. Die Felsen sind messerscharf, da sie voller Muscheln sind. Ich habe zum Glück nur ein paar leichte Kratzer abbekommen. Geschafft!! Alle waren glücklich.Wir benötigten 13 Stunden und 41 Minuten und sind das erste Männer Team vom Sri Chinmoy Marathon Team seit 25 Jahren die ihren Versuch erfolgreich beendeten – und das zweite das die Herausforderung annahm. Das erste Team scheiterte 1985 wegen der Kombination aus Seekrankheit, starken Wind, 13°C kaltem Wasser und Dunkelheit. -Harkara

Kanal-Überquerung des Sri Chinmoy Marathon Teams in 13:41 h

Als internationales Team haben 5 Mitglieder des Sri Chinmoy Marathon Teams am Dienstag den englischen Kanal von Dover nach Calais durchschwommen. Es sind dies: Viharin (Tschechien, Prag), Harkara (Deutschland, Augsburg),  Angikar (Serbien, Nis), Jatansheel (Deutschland, Heidelberg), Mahakulina (Slowenien, Ljubljana); Helfer war Vlado (Tschechien, Prag).  Angikar aus Genf, der am 8. August 201o erst im Alleingang den Kanal bezwungen hat, war dieses Mal Teil der Staffel. Harkara meinte nach erfolgreicher Überquerung: “Mein Ziel war es nicht, andere zu übertreffen, sondern die Freude zu erleben, die beim Hinauswachsen über meine eigenen Grenzen entsteht. Die Ärmelkanaldurchquerung selbst war eine erfüllende Erfahrung, das Teamerlebnis, wie auch das Training zuvor. Ich fühle mich glücklich. Weitere Infos in den nächsten Tagen auf ihrem Blog.

Vasanti Niemz absolvierte Channel-Triathlon Dover-Aachen

Vasanti Niemz (53) vom Sri Chinmoy Marathon Team aus Heidelberg durchschwamm als 1. deutsche Frau den Kanal zum 2. Mal. 25 Jahre älter wagte sie vor kurzem das Abenteuer ein weiteres  Mal und setzte noch einen drauf: Im Anschluss fuhr sie 300 km Rad und lief 2 Marathons.

Am Freitag, 3. September vor Sonnenaufgang um begab sich Vasanti Niemz am „Shakespeare Beach“ von Dover in England ins 17 Grad Celsius kalte Wasser des Ärmelkanals, um die in Luftlinie knapp 34 km breite Meeresenge im Kraulstil zu durchschwimmen. Nach Sonnenuntergang desselben Tages erreichte die 53-Jährige Webdesignerin den Felsen von Cap Gris-Nez in Frankreich nach 4 Stunden Anschwimmen gegen die Strömung. In 16 Stunden 50 Minuten und 58 Sekunden durchkraulte die durchtrainierte Schwimmerin damit den „English Channel“ – eine der verkehrsreichsten Schifffahrtsstraßen der Welt. Damit ist die Heidelbergerin vom Sri Chinmoy Marathon Team die erste deutsche Frau, die den Ärmelkanal ein zweites Mal durchschwamm, wie die Channel Swimming and Piloting Federation am Mittwoch bestätigte. Die Ultradistanzleistung schaffte sie ein Vierteljahrhundert älter. 1985 war ihr dies erstmals im Alter von 28 Jahren in gut 17 Stunden unter der Obhut der Channel Swimming Association Ltd und als erstes Mitglied des internationalen Sri Chinmoy Marathon Teams gelungen. Das Team ist mit inzwischen 40 „Solo-Swims“ inklusive dem von Vasanti Niemz weltweit die Sportvereinigung mit den meisten Mitgliedern, die den Ärmelkanal überquerten. Yvetta Hlavacova aus der Tschechischen Republik hält seit 2006 mit 7 Stunden 25 Minuten den Weltrekord der Frauen für die Kanalüberquerung und Petar Stoychev aus Bulgarien seit 2007 mit 06 Stunden 57 Minuten und 50 Stunden den Weltrekord der Männer.  (http://www.channelswimming.net/restext.htm)

Aus dem „Channel Swim“ wurde ein „Channel-Triathlon“, was zuvor auch noch keine Deutsche gewagt hatte. Nachdem sie die Meeresenge kraulend durchquerte legte Vasanti Niemz die Strecke von Calais über Brüssel nach Aachen mit Muskelkraft in triathletischen Disziplinen zurück – über 300 km auf dem Fahrrad und danach zu Fuß zwei Marathons (84,390 km). Dazwischen lagen 7 Stunden Schlaf nach dem Ärmelkanal und 3 Stunden nach dem Radfahren. Am Montag traf die Ausdauerathletin schließlich am Europaplatz in Aachen ein. “Es war eine tolle Erfahrung, der Ärmelkanal-Triathlon“ selbst wie auch der ganze Weg dorthin. Ich fühle Dankbarkeit und Zufriedenheit. Für mich war absolut inspirierend zu sehen, dass ich nach 25 Jahren etwas verwirklicht habe, von dem ich damals kaum zu träumen wagte. Wenn ich die Blasen nicht an den Füßen hätte, wüsste ich gar nicht was ich geleistet habe. Es war ein super Training für mein nächstes Projekt ‚Dover-Heidelberg‘,“ meinte die Ultra-Triathletin am Ziel angekommen. Vasanti Niemz schwamm im Winter im Neckar und futterte sich 18 kg „Biopren“ (Fettgewebe) an, um der Kälte des Meereswassers trotzen zu können und genügend Leistungsreserven an Board zu haben. Die tägliche Meditation für rund 30 Minuten am Morgen und am Abend lieferten ihr die mentale Stärke für die extreme Ausdauerleistung. Weitere Infos auf Vasanti’s Blog.

Zürichsee-Schwimmen 2010 am nächsten Sonntag

Dieses Bild wird sich am nächsten Sonntag in Rapperswil am unteren Ende des Zürichsees zeigen, wenn das 23. Int. Self-Transcendence Marathon-Schwimmen starten wird. Der Ultra-Schwimm-Anlass ist so beliebt, dass er schon am ersten Tag der Ausschreibung ausgebucht war. Am Sonntag, den 8. August werden sich wieder Schwimmer und Schwimmerin aus aller Welt messen, den Zürichsee der Länge nach zu durchschwimmen und dabein sich selbst zu traszendieren. Wer die Ersten an der Ziellinie am Zürichhorn beim Strandbad Mythenquai begrüssen und anfeuern möchte sollte so gegen 14 Uhr vor Ort sein. Viel Spass! Es lohnt sich und gibt viel Inspiration!

Video über Zürichsee-Marathonschwimmen jetzt online

Vor zwei Wochen habe ich über das 21. Self-Transcendence Marathonschwimmen von Rapperswil nach Zürich (26.4 km auf der ganzen Länge des Zürichsees) berichtet. Jetzt habe ich das Video dazu bereit. Es kann hier gleich auf dem Blog angesehen werden, auf vimeo oder auf srichinmoy.tv, wo auch eine podcast-Version bereit ist, falls Du’s auf dein iPod laden möchtest. Hier noch kurz die wichtigsten Ergebnisse:
Am schnellsten im Ziel war das Schweizer Team „Goldcoast Aquatics“ mit Maurice Petignat, Manuel Spörri und Patrik Spitznagel: sie schafften die 26,4km in 6Std. 07Min. 05Sek. Bei den Masters (über 40 Jahre) fielen gleich zwei neue Rekorde: Andreas Fath vom TV-Hansach (D) gewann in der Kategorie mit Neopren in 6:17:41 und war damit gleichzeitig schnellster Einzelschwimmer. Den zweiten Rekord holte sich Jürg Schmid aus Zürich mit 6:35:23 in der Kategorie ohne Neopren. In der Hauptklasse der Männer kam der 32jährige Neuseeländer Alistair Cottle mit einer Zeit von 7:27:07 auf den ersten Platz, die schnellste Frau war Margit Bohnhoff aus Berlin in 8:05.03. Die gesamte Rangliste und eine Photogalerie ist online hier. Vodpod videos no longer available.


Neue Rekordzeit beim diesjährigen Marathonschwimmen auf dem Zürichsee

Die morgendlichen Wolken lösten sich bald auf und ein sonniger Tag gab die besten Voraussetzungen für das 21. Self – Transcendence Marathonschwimen, das heute Sonntag auf dem Zürichsee stattgefunden hat. Es galt die Distanz von Rapperswil bis Zürich (26.4 km) im Wasser non-stop zu bewältigen. 35 Einzelschwimmer und zahlreiche Teams aus aller Welt beteiligten sich an der immer beliebter werdenen Ultra-Veranstaltung, die jährlich am ersten August-Sonntag vom Sri Chinmoy Marathon Team durchgeführt wird. Dieses Jahr stellte Jürg Schmid (siehe Bild) als erster in der Klasse Senioren einen neuen Streckenrekord von 6:35:23 h auf und überbot damit den bisherigen Zürichsee-Rekord um 12 Minuten. In der Hauptklasse Männer kam der 32jährige Neuseeländer Alistair Cottle (z.Z. in Edinburgh lebend), mit einer Zeit von 7:27:07 h auf Platz 1 und bei den Frauen gewann in der Hauptklasse Helen Conway aus Australien. Die gesamte Rangliste, Photos und ein Videoclip werden demnächst auf der Seite srichinmoyraces zu finden sein. (Photo: Kedar MIsani)

In einer Woche: 21. Marathon-Schwimmen auf dem Zürichsee

In einer Woche wird wieder eines der bedeutendsten Marathon-Schwimmen in Europa durchgeführt. Das 21. Internationale Self-Transcenden Marathon Schwimmen von Rapperswil nach Zürich über eine Distanz von 26.4 km findet am Sonntag, den 3. August 2008 statt. Start ist wie immer morgens um 7 Uhr in Rapperswil, Ziel ist die Badeanstalt Tiefenbrunnen. Erwartet werden über 30 Schwimmer und Schwimerinen, die allein non-stop den See der Länge nach bezwingen wollen, ergänzt durch zahlreiche Staffeln, bei denen sich die Schwimmer/innen jeweils nach einer Stunde abwechseln können. Organisator ist das Sri Chinmoy Marathon Team, das auch den Basler 24-Stundenlauf im Mai durchführt. Die Anmeldefrist für das Marathonschwimmen ist bereits abgelaufen, aber als Zuschauer bist Du herzlich eingeladen, am Ziel in Rapperswil oder am Mittag in der Badi Tiefenbrunnen dabei zu sein. Es ist immer ein faszinierendes Erlebnis, wenn man miterleben kann, wie ein Soloschimmer nach 7, 8 oder 9 Stunden im Wasser das Ziel erreicht und über sein Erlebtes berichtet. Wie jedes Jahr wird es wieder ein Video des Wettkampfes geben, das von kedarvideo produziert wird und dann auch in einer Kurzfassung auf srichinmoy.tv und vimeo online zu sehen sein wird. Den letztjährigen Videoclip kannst Du hier anschauen: srichinmoy.tv. (Photo: Markus Imhof)

Erfolgreiches 12-Stunden-Schwimmen des Sri Chinmoy Marathon Teams in Zürich


58 Schwimmer und Schwimmerinnen aus der Schweiz, Deutschland, Holland und England haben am Sonntag am 10. Int. 12 Stunden-Schwimmen im Hallenbad City in Zürich teilgenommen. Davon waren 10 Soloschwimmer und 11 Staffeln. Der Tri Club Baden konnte mit 45.5km den Vorjahressieg wiederholen. Arthur Puckrin (70 Jahre jung) war extra von England angereist. Er schwamm die 12 Stunden ohne grössere Pausen durch und erreichte gute 23.1 km. Für viele der Soloschwimmer war das 12 Stunden Schwimmen ein wichtiges Training für die Kanaldurchquerung diesen Sommer. Photo: Markus Imhof


24. Februar 2008: 10. Internationales 12-Stunden Schwimmen in Zürich


Am nächsten Sonntag findet im Zürcher Hallenbad City das 10. Internationale 12-Stunden Schwimmen statt. 64 Schwimmer (12 Solo und 12 Staffeln) werden für die Austragung erwartet, die wie jedes Jahr vom Sri Chinmoy Marathon Team organisiert wird. Schwimmer werden erwartet aus der Schweiz, Deutschland, Holland und England. Für einige der Solo-Schwimmer ist dies ein wichtiges Training und Test in der Vorbereitung auf die Kanal-Ueberquerung. Erwähnenswert ist auch die Beteiligung eines 70jährigen Schwimmers aus England! Photo: Markus Imhof