16’000 haben bereits AKW-Nein Petition unterschrieben

Heute in genau 5 Wochen, am Sonntag 22. Mai 2011, findet im Scheizer Kanton Aargau die grosse friedliche Wanderung gegen Atomkraft statt: der „Menschenstrom gegen Atom!“ Bitte diesen Termin bereits in die Agenda eintragen! Nähere Infos über genaue Zeit und Besammlungsorte folgen. Unterdessen haben bereits über 16’000 Personen die Petition (akw-nein.ch) unterschrieben. Wir planen eine Übergabe der Unterschriften an den Nationalrat. Dies soll im Zusammenhang mit der ausserordentlichen Session im Juni zum Thema Atomausstieg und Energiewende geschehen. Ich hoffe allerdings, dass bis dann über 20’000 Personen die Petition unterschrieben haben. Darum würde es mich freuen, wenn Sie einen Hinweis auf diese Petition an einige Bekannte weiterleiten könnten! – Balthasar Glättli, Grüne

AKW-Abschaltungen in Deutschland

Wie der Spiegel online heute berichtet, rechnet der deutsche Energiekommissar Oettinger damit, dass weitere Atomkraftwerke vom Netz müssen. Während Bundesumweltminister Röttgen einen Energiekonsens anstrebt, ruft die CSU sogar ein Wettrennen um den Atomausstieg aus. Falls einige der deutschen Atomkraftwerke durch die EU-Sicherheitsprüfung fallen, will Kanzlerin Angela Merkel (CDU) nach Informationen des SPIEGEL die AKW entweder direkt durch eine „aufsichtliche Verfügung“ im Konsens mit den Ländern vom Netz nehmen – oder über eine Änderung des Atomgesetzes durch das Parlament. Merkel strebt einen möglichst breiten gesellschaftlichen Konsens bei der anstehenden Energiewende in Deutschland an. Sie will deswegen Anfang Mai mit Vertretern von Kirchen, Umweltgruppen und Gewerkschaften diskutieren, sagte sie der „Bild am Sonntag“. Im Juni wolle sie zudem auch auf die im Bundestag vertretenen Fraktionen zugehen und mit ihnen verhandeln. Auch der Bundesumweltminister setzt auf eine umfassende Konsensstrategie: Norbert Röttgen (CDU) strebt an, dass die schwarz-gelbe Koalition mit SPD und Grünen einen gemeinsamen, langfristigen Kurs für die deutsche Energiepolitik findet. In einem SPIEGEL-Gespräch sagte Röttgen: „Wir haben jetzt die Chance, binnen weniger Monate den Atomkampf zu beenden, der die Republik über Jahrzehnte gespalten hat.“ (Foto: dapd)

Schweizer sind gegen Atomenergie

Die Atomenergie wird derzeit von der Schweizer Bevölkerung klar abgelehnt. In einer Isopublic-Umfrage stellen sich 73,9 Prozent gegen den Bau neuer AKW. 77 Prozent wollen mittelfristig aus der Atomenergie aussteigen. Dies geht aus der Umfrage hervor, die von der «SonntagsZeitung» und «Le Matin Dimanche» in Auftrag gegeben wurde. Befragt wurden zwischen letztem Donnerstag und Samstag 506 Wahlberechtigte in der Deutsch und Westschweiz. Die Fehlermarge liegt bei 4,5 Prozent. Auch die Führungsleute der Schweizer Stromkonzerne machen sich Gedanken über einen Strategiewechsel in der Kernkraftnutzung. Für den Chef des Stromkonzerns Axpo, Heinz Karrer, sind neue AKW zurzeit undenkbar. Dafür fehlt aus seiner Sicht die Mehrheit im Volk. «Ich glaube, dass der Schock so gross ist, dass niemand in nächster Zeit daran denkt, die Planung für Ersatzkernkraftwerke wieder aufzunehmen», sagte Karrer in einem Interview mit dem «SonntagsBlick». Zuerst müssten die Lehren aus der Katastrophe in Japan gezogen werden. Die für 2013 vorgesehene Abstimmung über AKW werde es «garantiert» nicht geben. «Das ist vom Tisch.» Zumindest diskutieren über einen Strategiewechsel im Umgang mit der Atomkraft will der Präsident der BKW, Urs Gasche. Da die Akzeptanz in der Gesellschaft gelitten habe, «müssen wir den Ausstieg aus der Atomenergie planen und vollziehen, sobald dieser möglich ist», sagte er der «SonntagsZeitung». Bei einem Ausstieg brauche es Alternativen, fügte der frühere Berner BDP-Regierungsrat an. Wasserkraft könnte eine Möglichkeit sein – doch müsse dort die Linke und die Grünen den Widerstand wegen des Umweltschutzes aufgeben.

Eine weitere Partei wendet sich nach der Katastrophe in Japan von der Atomkraft ab: Für BDP-Präsident Hans Grunder ist «der Zeitpunkt gekommen, das Projekt Ausstieg anzugehen – ohne Wenn und Aber». Er fordert aber Konzessionen, etwa beim Landschaftsschutz. Damit der Umbau zu einer Energieversorgung ohne Atomstrom schneller realisiert wird, muss aus Grunders Sicht vor allem die Wasserkraft gefördert werden. Die Schweiz sei dazu prädestiniert. (Quelle: news.ch)

An alle Schweizer: Petition „Atomausstieg. Jetzt“ jetzt unterschreiben!

Soeben habe ich die Info erhalten, dass in der Schweiz die Initiative „Atomausstieg. Jetzt“ lanciert wurde. Hier kannst du direkt online mitmachen: www.akw-nein.ch

Politiker in Deutschland und der Schweiz verlangen Überdenken der Atomkraft

Endlich sind auch in Deutschland Stimmen zu hören, die Atomkraftwerke in Frage stellen. Wie der Spiegel online heute berichtet, forderte SPD-Parteichef Sigmar Gabriel die Rücknahme der Laufzeitverlängerung der deutschen Atomkrafte. „Die ältesten deutschen Atomkraftwerke müssen vom Netz“, sagte er am Sonntag im Willy-Brandt-Haus. Zum Teil seien das alte Siedewassereaktoren wie in Japan. Die Katastrophe in Japan sei eingetreten, weil die Stromversorgung der Reaktoren ausgefallen sei. Es gebe auch in Deutschland denkbare Fälle, in denen die Stromversorgung zusammenbreche. Die Regierung müsse nun handeln. „Sonst ist das nur eine Beschwichtigung vor den Landtagswahlen“, sagte Gabriel. Grünen-Fraktionschef Jürgen Trittin hat die Ankündigung der Bundesregierung kritisiert, die Sicherheitsstandards deutscher Atomkraftwerke zu überprüfen. „Es ist eine zweideutige Botschaft, auf der einen Seite zu behaupten, deutsche Anlagen seien sicher, auf der anderen Seite eine Überprüfung anzukündigen, wie es die Kanzlerin tat“, sagte Trittin und forderte erneut einen raschen Atomausstieg. „Kein Reaktor der Welt, auch keiner in Deutschland, ist für den Fall einer Kernschmelze ausgelegt.“

Der Chef der halbstaatlichen Deutschen Energie-Agentur (Dena), Stephan Kohler, hat als Konsequenz aus der Atomkatastrophe in Japan die Rückkehr zum Atomausstieg gefordert. „Deutschland sollte wieder auf diesen Pfad einschwenken und die Kernkraftwerke wie im Atomausstiegsbeschluss vorgesehen abschalten“, sagte Kohler dem „Handelsblatt“. Zudem sollten in Deutschland die Reaktoren abgeschaltet werden, die vom Anlagentyp mit der japanischen Anlage Fukushima 1 vergleichbar sind: „Die sechs Siedewasser-Reaktoren, die in Deutschland noch laufen, müssen sofort vom Netz.“ Die Notstromversorgung, die in Japan versagt hat, sei eine Achillesferse für Atomkraftwerke aller Bauarten.

Und die neueste Ausgabe des deutschen Nachrichtenmgazins „Der Spiegel“ trägt den Titel „Das Ende des Atomzeitalters“!

Während in Japan immer noch der Super-GAU droht, entbrennt auch in der Schweiz eine Debatte um die Sicherheit der Schweizer Kernkraftwerke. Selbst Atombefürworter sind nachdenklich. So sagt Rolf Büttiker, FDP Ständerat und Verwaltungsrat des AKW Leibstadt gegenüber der SDA: «Wir können nun nicht einfach zur Tagesordnung übergehen.» Was in Japan passiert ist, solle uns zu denken geben. «Mich hat der Vorfall schockiert», so Büttiker.  Auch die Leser von Tagesanzeiger.ch/Newsnetz beschäftigt die prekäre Lage in Japan sehr. Eine hitzige Diskussion in der Kommentarspalte ausgelöst hat die gestrige Forderung der SP Bern. Die Kantonlpartei verlangt, das AKW Mühleberg zu schliessen. Viele stimmen zu: «Jeder, der nun noch behauptet, Atomkraftwerke seien sicher, spielt mit dem Leben aller», schreibt Marco Lardi. Auch Laura Feldmann ist überzeugt, «dass man diese Technologie nicht im Griff hat». Dabei sorgen sich viele Leser nicht nur vor dem in die Jahre gekommenen AKW Mühleberg, sondern auch um andere Anlagen in der Schweiz. «Das AKW in Leibstadt ist derselbe Typ wie in Fukushima und liegt keine 60 Kilometer vom Epizentrum des stärksten Erdbebens entfernt, das sich in historischen Zeiten nördlich der Alpen ereignet hat», warnt Andreas Weibel.

Kongress zum Grundeinkommen

Am 19. März findet im Kongresshaus Zürich ein ganz neuartiger Kongress statt, der Kongress zum Grundeinkommen. Hier die Ziele des Kongresses, der meines Wissens zum ersten Mal durchgeführt wird:

Ein Einkommen braucht jeder Mensch, unabhängig davon, was er leistet und ob er arbeitet oder nicht. In den letzten Jahren ist das Thema Grundeinkommen immer wieder an Veranstaltungen und in Medienberichten aufgetaucht. Ob das bedingungslose Grundeinkommen in die richtige Richtung zielt, soll am Kongress «Die neue Schweiz – Ein Kulturimpuls» als offene Fragestellung kritisch diskutiert und geprüft werden. In der Debatte um das Grundeinkommen geht es um die Frage, was Menschen tun, wenn sie nicht müssen. Das Grundeinkommen gibt jedem eine sichere Basis zur selbstbestimmten Wertschöpfung innerhalb der Erwerbsarbeit und genauso ausserhalb. Eine neue Schweiz? Sozialer, liberaler, ökologischer, wirtschaftlicher, demokratischer, emanzipatorischer, poetischer, familienfreundlicher… mit mehr Kultur.  Zur Einstimmung in den Kongress wird am Vorabend, Freitag, 18. März, um 20.15 Uhr ein Beitrag übers Grundeinkommen auf 3sat ausgestrahlt. Der Samstag ist für alle Menschen gedacht, die an der Zukunft der Schweiz mitgestalten wollen. Am Sonntag, am Aktivisten-Brunch, treffen sich diejenigen zu einem offenen Workshop, die konkret anpacken und an der Grundeinkommensbewegung mitarbeiten wollen.

Folgende namhafte Referenten werden sprechen: Prof. Götz W. Werner (Gründer und Aufsichtsrat des dm-Drogerie-Marktes in Deutschland), Beatrice Tschanz (ehemalige Kommunikationschefin der Swissair), Klaus W. Wellershoff (Berater von Wellershoff & Partners Ltd), Judith Giovannelli-Blocher (Schriftstellerin), Oswald Sigg (ehemaliger Chefredaktor der SDA), Anna Rossinelli (vertritt die Schweiz 2011 am Eurovision Song Contest), Roger Köppel (Chefredaktor der „Weltwoche“), Endo Anaconda (Singer-Songwriter und Schriftsteller), Anton Gunzinger (Gründer von Super Computing Systems SCS und Professor an der ETH Zürich), Enno Schmidt (Produzent des Filmes «Grundeinkommen – ein Kulturimpuls»), Daniel Häni (Mitbegründer der Initiative Grundeinkommen in der Schweiz), Daniel Straub (ehemaliger Leiter einer Montessori Schule), Christian Müller (Mitbegründer der Agentur „Grundeinkommen“ in Zürich), Ursula Piffaretti (Mitglied im Vorstand der Anthroposophischen Gesellschaft in der Schweiz) und Seraina Morell Gunzinger (Kunsttherapeutin M.A.).

Leider ist der Kongress bereits ausgebucht, es werden aber Wege überlegt, den Anlass per livestream im Internet zu übertragen. Weitere Informationen: www.bedingungslos.ch.

Weg von der Wegwerfgesellschaft

Wie der folgende Bericht zeigt, scheint sich langsam aber sicher ein Trend weg von der Wegwerfgesellschaft abzuzeichnen, was auch dringend nötig ist. Vor kurzem hat ein bekannter Autor geschrieben, dass der Mensch die einzige Spezies sei, die Abfall produziere – und dann noch in welchem Umfang. Unnötige Sachen werden gekauft und noch gute Gegenstände wggeworfen. Wie die NYT schreibt, ist die Kauflust bei den Konsumenten nach dem Schock der Wirtschaftskrise zwar zurückgekehrt, trotzdem hat die Rezession ihre Spuren hinterlassen: Käufer bemühen sich, dass Produkte wie Autos, Handys, Computer und sogar Zahnpasta wieder länger halten. Manchmal sei der Unterschied in den Lebenszyklen zwar nur klein, allerdings deutlich merkbar. Zudem vermuten Experten, dass die Entwicklung von Dauer sein könnte und die Käufer auch im Fall einer völligen wirtschaftlichen Erholung in Zukunft sparsam bleiben werden. Der Trend gehe im Moment jedenfalls ein Stück weit weg von der Wegwerfgesellschaft. Ob sich das Konsumentenverhalten dadurch langfristig verändern wird, ist zwar noch umstritten, im Moment würden es sich jedoch viele Menschen zweimal überlegen, ob sie zum Beispiel ein funktionierendes Handy wegwerfen, um sich ein neues Modell zu kaufen.

In anderen Produktkategorien zeigen die Zahlen jedoch eine entgegenlaufende Entwicklung. Demnach hätten Konsumenten im Jahr 2010 öfter als in den Vorjahren Küchengeräte wie Kühlschränke durch neue Modelle ersetzt. Neue Fernseher wurden hingegen seltener angeschafft – das habe jedoch hauptsächlich damit zu tun, dass der Markt nach dem Boom der hochauflösenden Flachbildschirme vorerst gesättigt sei, so Analysten. Bei Autos zeigen die Zahlen jedoch einen eindeutigen Trend auf: Ein Fahrzeug mussten im Jahr 2010 in den USA im Schnitt 63,9 Monate halten, das sind 4,5 Monate mehr als im Vorjahr. Handys werden mittlerweile durchschnittlich 18 Monate benutzt – immerhin zwei Monate länger als in den Jahren zuvor. (Quelle news.ch/kv)

WWF: 100 % saubere Energie bis 2050

Der gesamte Energiebedarf der weltweiten Bevölkerung kann bis 2050 aus sauberen, sicheren und erneuerbaren Energiequellen gedeckt werden – und das trotz Wirtschaftswachstum und steigender Bevölkerungszahl. Das ergab der neue WWF-Energiereport. Atomstrom, Gentechnik und Energie aus nicht nachhaltig gewonnener Biomasse wären dann nicht mehr notwendig. Elektromobilität, Energieeffizienz und intelligente Stromnetze sind die «grüne» Lösung für den Energiebedarf. «Die ökologische Energiezukunft ist bis Mitte des Jahrhunderts möglich und die Kosten für die weltweite Umstellung amortisieren sich für die Weltwirtschaft ab dem Jahr 2040», so Annabella Musel, WWF-Klimaexpertin. Die Umstellung sei aber nicht nur aus Klimaschutzgründen notwendig. Öl und Gas werden immer knapper, die Preise und die Abhängigkeit der Förderländer steigen immer mehr. Zudem leben 1,4 Mrd. Menschen ohne sicheren Elektrizitätszugang. Laut Studie kann die Energienachfrage durch konsequente Energieeffizienzmassnahmen bis 2050 um 15 Prozent sinken, obwohl die weltweite Bevölkerungszahl auf neun Milliarden steigen wird. Dabei gehen die Autoren der Studie von den bereits heute verfügbaren Technologien und deren Weiterentwicklung in den kommenden Jahren aus. «Nach der globalen Energievision des WWF kann der Ausstoss von Treibhausgasen um 80 Prozent reduziert werden», erklärt Musel.

Um eine ökologische Energiezukunft zu ereichen, sind laut Musel Umstellungen in der Elektrizität aus erneuerbaren und umweltfreundlichen Energien notwendig. «Ebenso sind Energieeffizient -und Energiesparmassnahmen bei Gebäuden und Verkehr gefordert. Notwendig ist auch eine Sanierungsquote von Gebäuden von mindestens zwei bis drei Prozent», sagt Musel. Die Bevölkerung ist ebenfalls zum Handeln aufgerufen. Die Klimaexpertin rät zu energiesparenden Geräten im Haushalt, mehr Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel und regionalem Einkauf. Um das Wirtschaftswachstum zu garantieren, müssen sich auch die Lebensgewohnheiten ändern. Der Report schlägt vor, den Fleischkonsum in den OECD-Ländern zu halbieren und in den ärmeren Ländern um ein Viertel zu erhöhen. Dies hätte auch positive Folgen für die Globalgesundheit, so der Bericht. Laut Energie-Report betragen die Kosten für die Umstellung ein bis 3,5 Bio. Euro jährlich in den kommenden 25 Jahren. Ab dem Jahr 2040 dreht sich die Kostenspirale um und der ökonomische Gewinn steigt bis 2050 auf vier Bio. Euro im Jahr. Die jährlichen Gesamtkosten für die Umstellung betragen dabei nie mehr als zwei Prozent des Welt-Bruttoinlandsprodukts.

Musel hofft, dass der Energiereport für Politik und Wirtschaft ein Anreiz zu Diskussion und Handeln ist. Um die nötigen Umstellungen in der Weltwirtschaft zu erreichen und den Klimawandel zu beenden, fordert der WWF rasch einen verbindlichen Aktionsplan der Weltgemeinschaft. «Die Staats- und Regierungschefs müssen begreifen, dass der vorgeschlagene Weg in eine nachhaltige Zukunft für die Menschheit schon heute beschlossen werden muss, um die Weichen frühzeitig stellen zu können», so Musel. (Quelle: news.ch)

Heliotrop – das drehende Oeko-Heim

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Dieser TV-Beitrag stellt das faszinierende Projekt eines sich nach der Sonne drehenden Oekhauses vor, dass der Architekt Rolf Disch realisiert hat. Das Haus hält an einem Holzkern und ist beweglich auf einem Betonsockel montiert. Je nach Sonnenstand ändert sich die Position, um einen optimalen Einfallwinkel für die Solarzellen zu ermöglichen. Ist es im Sommer zu heiss, kann man natürlich den Spiess umdrehen, und das Haus im Schatten belassen. Auch Warmwasser und natürlich die ganze Elektrizität ist autark. Im Gegenteil, der nicht benötigte Strom fliesst ins öffentliche Stromnetz. Das neuartige Oekoheim ist schon seit 3 Jahren in Betrieb, ist aber immer noch höchst aktuell und ein Beispiel zur Nachahmung. Wer von weiteren ähnlichen Projekten weiss, darf sich gerne in der Kommentarspalte melden.

Emmissionsfrei in 80 Tagen um die Welt

In achtzig Tage um die Welt mit strombetriebenen Fahrzeugen – auf dieses Abenteuer begeben sich vier Teams im «Zero Emissions Race». Schirmherr ist der Luzerner Louis Palmer, der die Welt einst in einem Solartaxi  umrundet hat. Das Rennen startet am Montag in Genf.  Auf dem 30’000 Kilometer langen Weg machen die Teams Halt in Städten wie Berlin, Moskau, Shanghai, Vancouver, Los Angeles oder Mexiko City, wie der Webseite des «Zero Emissions Race» zu entnehmen ist. Höhepunkt ist aber der Stopp Ende November in Cancún in Mexiko. Dort findet der UNO-Weltklimagipfel statt.Voraussichtlich Ende Januar kehren die Teams aus der Schweiz, Südkorea, Australien und Deutschland wieder nach Genf zurück. Zwar vergehen zwischen August und Januar deutlich mehr als 80 Tage, der reine Landweg durch 16 Staaten soll aber 80 Tage dauern – wie in Jules Vernes Roman «In 80 Tagen um die Welt» aus dem Jahr 1873. Die Vehikel – Autos und Motorräder – kommen allein mit Energie aus, die ohne CO2-Emissionen produziert wird. Aufgeladen werden sie unterwegs aus Steckdosen. Jedes Team verpflichtet sich, im Heimatland den bezogenen Strom wieder einzuspeisen – und zwar mit Strom aus Wind, Sonne oder Geothermie. Das Schweizer Oerlikon Solar Racing Team um Pilot Tobias Wülser geht mit dem «Zerotracer» an den Start. Das stromlinienförmige Gefährt bringt es nach Angaben des Teams auf eine Höchstgeschwindigkeit von 240 Kilometer pro Stunde. Mit einer Batterieladung kommt der Bolide über 350 Kilometer weit. Wer zuerst über die Ziellinie fährt, ist aber nicht das einzige Kriterium für den Gewinn des Rennens: Experten bewerten auch die Fahrzeuge, beispielsweise die Zahl der Pannen und Reparaturen während des Rennens oder die Sicherheit und Energieeffizienz. Zum Rennen ruft Louis Palmer, der 2008 als erster Mensch die Welt in einem mit Solarenergie betriebenen Auto umrundete. Das «längste und grünste Rennen» soll zeigen, dass erneuerbare Energie eine Lösung für ein Leben im ökologischen Gleichgewicht ist, wie Palmer auf seiner Website schreibt. Davon will er die Menschen in den 150 Städten überzeugen, durch die das Rennen zieht. (Quelle: news.ch)

Erfolgreicher Nachtflug der Solar Impulse

Solar Impulse, das Schweizer Leichtflugzeug des Luftfahrtpioniers Bertrand Piccard, hat sein Ziel erreicht. Das erste solar-betriebene Flugzeug in der Aviatik-Geschichte war eine ganze Nacht lang in der Luft und ist am Donnerstagmorgen um 9 Uhr in Payerne gelandet. Nach der Landung sagte Test-Pilot André Borschberg, er habe eine „aussergewöhnliche Nacht“ erlebt. „Ich freue mich, wieder hier zu sein.“ Der Nachtflug ist die letzte Stufe des Solarabenteuers von Borschberg und Piccard. „Als du gestartet bist, herrschte noch eine andere Aera“, sagte Piccard zur Begrüssung seines Kollegen. „Und jetzt bist du in einer neuen Aera gelandet, in welcher die Leute verstehen, dass man mit erneuerbarer Energie unmögliche Sachen machen kann.“ Borschberg und die Missionskontrolle waren beim Erreichen des Rekords am Donnerstagmorgen in Jubel ausgebrochen. Die Solar Impulse war am Mittwochmorgen gegen 7 Uhr in Payerne, Kanton Waadt, zu ihrem Testflug aufgebrochen. Grund für den frühen Start: Die Batterien mussten genügend Zeit haben, um Energie zu speichern. Nur so war es dem Flugzeug möglich, die Nacht hindurch ohne Treibstoff in der Luft zu bleiben. Während der Nacht sank das Flugzeug aus einer Höhe von 8500 Metern wie vorgesehen auf 1500 Meter ab, um dort bis zur Landung zu verbleiben. Es kreiste während des ganzen Fluges über dem Neuenburger-, dem Murtensee und dem Jura.

Das revolutionäre neue Flugzeug verbirgt eine Fülle von State-of-the-Art-Technologie und wird von innovativem Design geprägt. Beim Bau, bei Tests und dem Fliegen des Prototyps haben rund 80 Partner, darunter auch viele Schweizer Unternehmen, mitgewirkt. Der nächste Schritt, der in den kommen Wochen erfolgen soll, wird ein 36-Stunden-Nonstop-Flug sein. Dieser soll beweisen, dass ein Solarflug über einen grösseren Zeitraum möglich ist. Langfristiges Ziel der beiden: 2013 mit einem zweiten, leichteren Flugzeug in fünf Etappen in 20 bis 25 Tagen die Welt zu umfliegen. Rekorde brechen sei jedoch nicht das Hauptziel, auch nicht eine Erdumkreisung allein mit Solarenergie, erklärte Piccard, dem 1999 die erste Nonstop-Ballonfahrt um die Welt gelang. „Es ist viel mehr als nur ein luftfahrtechnisches Abenteuer, es ist eine technische Demonstration von dem, was die Gesellschaft in Bezug auf erneuerbare Energien zu bieten hat“, sagte er. „Wir wollen den Einsatz dieser Technologie in Autos, Heizungen, Computer oder Klimaanlagen, usw. fördern.“ Sieben Jahre hat es gedauert, bis sich Piccards und Borschbergs „unmöglicher“ Traum erfüllte. Realisiert wurde er dank der Mitarbeit von 50 Ingenieuren und Technikern, die von 100 Experten und Wissenschaftern unterstützt wurden. Die Herausforderung bestand darin, ein grösseres und leichteres Flugzeug zu konstruieren, als vorher je gebaut worden war, damit es Tag und Nacht aus eigener Kraft fliegen kann, komplett mit Solarenergie angetrieben.

Die 200 m2 grosse Flügeloberseite ist mit einer flexiblen Haut von 11’000 monokristallinen Siliziumsolarzellen bedeckt, jede 150 Mikrometer dick, entwickelt von SunPower, in Zusammenarbeit mit der Universität Neuenburg. Die jüngsten Fortschritte in der Solarzellen- und Akku-Technologie seien wirklich unglaublich“, sagte Piccard. „Verglichen mit 2003 hat sich die Energieeffizienz von 16 auf 22% erhöht. Und die Zellen sind jetzt nur noch halb so dick.“ Ingenieure von Solvay haben ein Elektrolyt entwickelt, das dem Batteriebauer Kokam erlaubt, die Energiedichte der Lithium-Polymer-Akkus von 150 auf 240 Wattstunden pro Kilogramm zu erhöhen. Die besten Aerodynamik-Experten aus Deutschland gestalteten die Propeller und die Schweizer Firma Etel aus Môtiers baute die vier „leichtesten und effizientesten Motoren“ die gleich viel produzieren wie ein kleiner Roller. Um grösstmögliche Effizient zu erreichen, muss Solar Impulse sehr langsam fliegen – 43 bis 70 Kilometer pro Stunde. Das macht das Gerät sehr empfindlich für Turbulenzen und Seitenwind. Daraus ergibt sich eine schwierige Handhabung. (Quelle: Simon Bradley/swissinfo.ch) Weitere Infos, Videos und Bilder hier.

Aufruf von Masaro Emoto zur Rettung des Meeres

Masaro Emoto, der japanische Wissenschaftler der das Wasser intensiv erforscht und die wundervollen Fotos der Wasserkristalle macht, ruft zu einer weltweiten Unterstützung für das durch die Ölkatastrophe geschädigte Meer und alle seine Wesen auf.Vielleicht erinnert ihr euch, Emoto rief nach der Tsunami-Katastrophe ebenfalls dazu auf, für die Reinheit des Wassers zu beten. Millionen von Menschen beteiligten sich daran und zum großen Erstaunen aller „Fachleute“ blieben die erwarteten Seuchen und Epidemien im betroffenen Gebiet gänzlich aus.Macht alle mit auch diesmal für das Wasser zu beten, gemeinsam erreichen wir GROSSES!

Das Gebet stammt von Masaro Emoto und wurde aus dem Englischen übersetzt. Dr. Masaro sagt dazu: Unsere vereinte Energie, die durch das tägliche Sprechen des Gebetes mehrmals am Tag entsteht, kann buchstäblich die Zerstörung, die passiert, umlenken. Wir müssen nicht wissen wie, wir müssen nur erkennen, dass die Kraft der Liebe größer ist als jede andere aktive Kraft im heutigen Universum. Das Gebet lautet:

„Ich sende die Energie der Liebe und Dankbarkeit zu den Gewässern und allen Lebewesen im Golf von Mexiko und seiner Umgebung.Zu den Walen, Delphinen, Pelikanen, Vögeln, Fischen, Muscheln, Plankton, Algen – zu ALLEN Lebenwesen. Es tut mir leid. Bitte vergebt mir! DANKE! Ich liebe Euch! „

Bitte schließe auch du dich an und wiederhole mit uns allen dieses Heilungsgebet von Dr. Emoto. Sende es um den ganzen Planeten. Lasst uns Verantwortung übernehmen und unser eigenes Aufräumungsprogramm starten!

Oeko-Pionier Josef Margraf mit 57 an Herzschlag gestorben

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In Thailand habe ich im Januar 2008 Dr. Josef Margraf getroffen, einen deutschern Biologen, der in den chinesischen Bergen ökologische Ziele verfolgte. Nach wissenschaftlichen Analysen hat er beobachtet, welche Pflanzen, Kräuter und Früchte vom Aussterben bedroht sind. Dann suchte er sich potentielle Interessenten, die solche Produkte verbrauchen oder verkaufen können, kultivierte die Pflanzen und hat sie somit gerettet. In Thailand, wo er sich einen Teil des Jahres aufhielt, hat er übrigens ein sehr charmantes kleines Restaurant eingerichtet, wo man sich wie im Dschungel fühlen und beste Bio-Mahlzeiten geniessen kann. Ganz stolz war Josef Margraf auf seine Tee-Importe. Dieser Tee ganz anders als normaer Tee, wird über Jahrzente gelagert und erhält eine Superqualität, vergleichbar etwa mit einem alten Wein.  Wie ich soeben von einem Leser in China erfahren habe, ist Josef Margraf leider anfangs 2010 im frühen Alter von 57 einem Herzschlag erlegen. Seine Frau Li Mingguo und seine beiden Töchter versuchen seinen Spirit weiter zu leben. Als Hommage an diesen grossen deutschen Oeko-Pionier  hier nochmals die im gewidmete Ausgabe aus meiner Interview-Serie „LIFE Voices“ (im englischen Original).

Heizen mit Wasserstoff?

Um unsere Häuser im Winter zu heizen müssen die meisten von uns Heizöl, Gas oder Holz teuer kaufen. Dass das nicht notwendig wäre beweist der in Österreich lebende Schweizer Peter Salocher. Siegfried Trebuch hat ihn im Februar mit dem RTV-Kamerateam für die Sendereihe Zwischen Himmel und Erde zu Hause im tief verschneiten Waldviertel besucht. Salocher experimentiert seit über drei Jahren mit einer Wasserstoffzelle. Mit einer geringen Menge Strom erzeugt er Wasserstoffgas, welches bei extrem hohen Temperaturen verbrennt. In diesem Interview zeigt er mir, wie sein Generator funktioniert. Peter Salocher entwickelt sein System ständig weiter. Seit der Aufzeichnung dieses Interviews hat sich einiges getan. Er hat einen Brenner gebaut, mit dem es möglich ist, sein ganzes Haus über die herkömmlichen Radiatoren zu beheizen. Mit nur 1400 Watt Leistung ist es ihm gelungen 11 Liter Wasserstoffgas pro Minute zu erzeugen. Somit kann er sein Haus zu einem Drittel der Kosten von Holz beheizen. Obendrein erspart er sich das schleppen von Holz und produziert mit seiner Wasserstoffheizung keinerlei schädliche Abgase. Alles was herauskommt ist sauberer Wasserdampf. Noch verwendet Salocher Strom aus dem herkömmlichen Netz. Im nächsten Entwicklungsschritt wird er den Strom aus der hauseigenen Fotovoltaikanlage beziehen. Dann fallen nicht einmal mehr die Stromkosten an. Das System ist einfach nachzubauen, wenn man weiß, wie es geht. Die Materialkosten belaufen sich auf wenige hundert Euro. Peter Salocher plant Workshops, wie man seinen eigenen Wasserstoffgenerator bauen kann. Derzeit gibt es drei Workshops, die alle ausgebucht sind. Wenn es einen neuen gibt, schicke ich einen Newsletter aus. Hier der Link zum Interview: www.siegfriedtrebuch.com

Am 22. April ist Earth Day 2010

Im Jahr 1970 entstand Earth Day als spontane Studentenbewegung in den USA. Mit dem Earth Day sollte dem Washingtoner Establishment und der Öffentlichkeit demonstriert werden, dass es in Nordamerika eine Umweltbewegung gab und dass die Natur jetzt über eine starke Lobby verfügen wird. Der 22. April ist seitdem der weltweit begangene Earth Day. Begründet wurde die Volksaktion von dem sozial engagierten US-Senator Gaylord Nelson. In Kanada wie in vielen anderen Ländern der Erde ist die Earth Day-Idee eng mit der nationalen Umweltpolitik verwoben. Der 25. Earth Day wurde am 22. April 1995 als Umweltaktionstag von über 200 Millionen Menschen weltweit begangen. Den Earth Day gibt es heute in mehr als 150 Ländern der Erde. Ziel dieser alle Nationen berührenden Kampagne ist es, die Bürger und insbesondere die jungen Menschen in ein kreatives Umweltprojekt einzubinden. Bis heute blieben die Earth Days stets neutral, geben Hilfestellung, vernetzen, schaffen Medienpräsenz für die vielen Umweltinitiativen vor Ort. Die deutsche Earth Day-Bewegung ist heute in einem nationalen Komitee e.V. als gemeinnützige Umwelt-Organisation mit Sitz in Frankfurt/Main zusammengefasst. Das Deutsche Komitee e.V. wurde 1994 gegründet und will vor allem die auf dem UNO-Umwelt-Gipfel 1992 in Rio verabschiedete Agenda 21 nachhaltig ausbauen und maximieren und ruft daher alle Bürger auf: „Tut was für die Erde, seid umweltfit und demonstriert euer Anliegen am Earth Day.“

2010 sind in Deutschland Veranstaltungen in München (21. April), Frankfurt (22. April) und Stuttgart (23. April) vorgesehen. Das Motto heisst: Wir haben Lust auf grüne Zukunft! Wir wollen klug verbrauchen, um nachhaltig zu leben! Earth Day Präsident Thomas Dannenmann erklärte, „Grüne Zukunft, das bedeutet für uns Umwelt- und Klimaschutz, aber das heißt nicht Verzicht, sondern Gewinn. Klimaschutz und der sorgsame Umgang mit unserer Umwelt ist der Motor für Innovationen in Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft!“ Dabei setzen wir auf gesunden Menschenverstand, ständiges Lernen um die Zusammenhänge unseres Lebens auf der Erde zu erkennen und die Fürsorge für die rasant wachsende Menschheit und die Erhaltung der Vielfalt unserer Natur. Damit kann die Senkung der Treibhausemissionen Gewinn an Lebensqualität bedeuten. Klug kaufen bedeutet Bio-Produkte aus der Region, Ökologische Kleidung, Reisen, die das Klima schonen, Häuser die Energie sparen, Erneuerbare Energien, die der Wirtschaft Beine machen und ökoengagierte Manager und Unternehmen, die wir in ihrer Zielsetzung und Ernsthaftigkeit zur Nachhaltigkeit unterstützen. Denken wir an das Wohlfühlerlebnis, wie sie Bewohner von Energieeffizienz- Häusern und Büros auch in energieeffizienten Hochhäusern beschreiben. Energiesparende Autos können Spaß machen, das zeigt die plötzliche „Explosion“ an neuen Ideen aus der Autobranche. „Kauft nur noch energieeffiziente Autos“, empfiehlt Earth Day Präsident Thomas Dannenmann und appelliert an die Autobauer jetzt endlich Schluss zu machen mit der Produktion völlig veralteter Techniken. Doch genau hier sehen wir große Entwicklungspotentiale. Es wird Zeit, denn das Monopol der Ölindustrie muss endlich durch einen Wettlauf für innovative Ideen hin zu einer neuen Technikrevolution fallen. Die Energie-Revolution hat erst begonnen. Die ersten Schritte hierzu sind in naher Zukunft zu erwarten. Unsere Ernährung ist klimaschonend ohne Einbuße an Genuss dann möglich, wenn sie vor allem die lokale Erzeugung und die biologisch ökologische Landwirtschaft berücksichtigt. Für die Wirtschaft bedeutet die Entwicklung neuer Technologien einen Wachstumsschub. So sind die Firmen, die im weiten Bereich der Erneuerbaren Energien tätig sind, zur Zeit eine der erfolgreichsten Branchen in Deutschland und in wachsendem Tempo auch in globalem Maßstab. Umweltorientierung bedeutet Gewinn und das ist die positive Seite eines neuen Lifestyles. Aber wir dürfen diejenigen nicht vergessen, die auf der Verliererseite stehen. Die sich entwickelnden Länder und die Schwellenländer brauchen uns. Es fällt uns schwer die konkrete Situation und den Gesamtzusammenhang in einem Blick zu erfassen. Wir müssen einerseits im Konkreten vor Ort handeln aber andererseits die übergreifenden Zusammenhänge begreifen um zu handeln.