Zwei Blogs informieren über das Rhein-Valley Hospital


Das Rhein-Valley Hospital unter der Leitung von Ruth Schäfer ist weiterhin täglich im Einsatz für die Armen von Nakuru und Umgebung in Kenya. Die Schweizerin gibt gelegentlich Infos auf dem Blog des Spitals und zeigt Bilder im Photoblog „Kenya Photos“. Es lohnt sich mal reinzuschauen, denn die Bilder und Texte zeigen ein bisschen auf, wie weit ab von aller Zivilisation ein kleines Spitalteam sein Bestes gibt…

Afrika-Vortrag von Hartmut Pönitz im Zürcher Volkshaus

„Afrika- Aufenthalte sind emotionale Achterbahnfahrten. Afrika ist auch viel komplexer und schwieriger zu verstehen, als es in den Medien verkauft wird. Und wenn du nicht offen bist für Afrika und Willens deine eigenen Vorstellungen und Werte mal zurückzunehmen wirst du auch nie einen Zugang zu Afrika bekommen. Kein Kontakt zu fremden Kulturen hat mich stärker beeindruckt und persönlich mehr geprägt- positiv und negativ, als die fast 3 Jahre, die ich insgesamt in Afrika verbracht habe“, so das Resumée von Hartmut Pönitz nach 14 oft mehrmonatigen Reisen in die verschiedensten Regionen dieses Kontinents. „Immer wieder Afrika“ ist kein klassischer Reisevortrag mit der Reiseroute als Roter Faden. Den Roten Faden bilden Pönitz` viele lustige, abenteuerliche, tragische und skurile Geschichten, die er vor und hinter den fantastischen Kulissen der afrikanischen Landschaften erlebt hat. Kompetent plaudert er 2h lang mit viel trockenem Humor und Selbstironie über zum Teil extreme persönliche Erlebnisse, entstandene und gestorbene Freundschaften, gesellschaftliche Zusammenhänge, Politik und Geschichte, die Verbindungen zwischen der sogenannten Zivilisation und Dritten Welt und wirft auch zwei, drei kritische Blicke auf die Afrika- Berichterstattung der westlichen Journaille.

In Nairobi lernt er z.B. 6 Straßenjungs im Alter zwischen 8 und 12 kennen und dokumentiert 14 Tage lang ihren Überlebenskampf. Lustige und tragische Momente mit beeindruckend selbständigen, mutigen und wilden kleinen Kindern- die sie letztendlich doch sind – wechseln sich ab, bis es bei Pönitz` Abreise zur großen Überraschung kommt und… An den Sipi-Falls vorbei geht es rauf nach Karamoja, Nord- Uganda  wo er mit Kriegern der Karamojong (ähnlich den Massai) zunächst Fußball spielt und anschließend tief in die so andere Kultur eintaucht. Tagelang sind sie zu dritt auf einem Motorrad in herrlichen Landschaften unterwegs und erleben die archaische Gesellschaft der rinderzüchtenden Karamojong. Im ugandischen Busch lernt Pönitz Nasasira`s Gastfreundschaft kennen, ein Mann vom Kaliber eines Ministerpräsidenten, der bei seinem Volk, den Bahima, hohe Achtung genießt. Jahrelang ist Pönitz immer wieder in diese `Ecke` gereist und hat hier fast Wurzeln geschlagen. Bei den Bahima kreist das ganze Leben um ihre sehr eindrucksvollen Langhornrinder, mit Hörnern lang wie Stoßzähne. Einige seiner prägendsten Erlebnisse hat Pönitz hier erlebt, auch eines seiner größten Lebens- Desaster…

Im Kongo, ehemals Zaire schippern Pönitz & Co. 8 Tage lang den Kongo- Fluß stromaufwärts. Sie genießen die äußerst intensive Urwaldatmosphäre und pralles afrikanisches Leben auf einem `schwimmenden Markt` mit 300 Geschäftsleuten. Auch die extreme Enge, Hitze, Gewitter und Amöbenruhr-Erkrankung können der guten Stimmung nicht schaden. `Rund geht es` wieder, wenn es heißt den Kongo über die miesesten Lehm-Pisten der Welt in der Regenzeit zu verlassen. Da brauch es starke Nerven… Von ganz anderem Charakter sind Reisen in die Sahara. Die Schönheit, Weite und Kargheit der Wüste zwingt den Reisenden über die Wesentlichen Dinge des Lebens (Essen, Trinken, Schlafen, Benzin) nachzudenken, da es nichts gibt, was das Auge ablenken könnte. Die Psyche regeneriert sich, wie nirgendwo vom Streß eines Lebens auf der Überholspur, wie man es als Selbständiger in Deutschland zwangsläufig führt. Pönitz bereiste die Sahara mehrfach im grenzwertigen Bereich. Zu Zweit, mit Motorrädern, mit 70 L Benzin, 20 L Wasser, nach GPS über 1000 km querfeldein durch riesige Dünengebiete ohne Begleitauto. Reisen, die viel Selbstbewusstsein geben können, wenn alles gut geht…

„Immer wieder Afrika“: Vortrag von Hartmut Pönitz am 18. April 2010, 15 Uhr im Volkshaus Zürich

„Fully“ Mountain-Bike-Test in Afrika

Mit einer spektakulären Aktion beschaffte Stephan Holderegger für das „Rhein-Valley-Hospital“ Spendengelder. Der seit seiner Kindheit an cystischer Fibrose erkrankte und lungentransplantierte Stephan Holderegger wollte aufzeigen was möglich ist wenn man an sich glaubt und das Gute jeweils in den Vordergrund stellt. Mit seinem Trekking auf den höchsten Gipfel Afrikas sammelte er zugleich Geld: zur Finanzierung des Spitalprojektes «Rhein Valley Hospital» in Kenia, das von der Appenzellerin Ruth Schäfer (Mama Matata), geleitet wird. Mit von der Partie waren neben dem FLYER – Team auch die Ex Miss Schweiz 2008 Amanda Ammann, der bekannte Hackbrettspieler Nicolas Senn sowie namhafte Ärzte und ein ZDF – Reporter neben anderen interessanten Persönlichkeiten. Nach erfolgreicher Kilimanjaro-Besteigung testete das FLYER-Team das neue Fully unter erschwerten Bedingungen. In Tansania und Kenia, in Höhenlagen zwischen 800 und 3000 m.ü.M. wurde alles aus dem FLYER X-Serie herausgeholt. Oft waren die Strassenverhältnisse alles andere als gut und auch zusätzlicher Staub oder sintflutartiger, tropischer Regen konnten den Bikes auf den oft wilden Trails nichts anhaben. Die Fahrer konnten sich somit auf die einzigartigen Naturschauspiele um sich herum einlassen. Mit einem Lächeln konnten die ruppigen Aufstiege weggesteckt werden. Die Biketec AG spendete einen FLYER X-Serie dem Rhein Valley Hospital, damit Mama Matata (Ruth Schäfer) die oft beschwerlichen Wege zu ihren Patienten oder dem Spital etwas einfacher bewältigen kann. Auch Stephan Holderegger durfte eines der Test-FULLY’s mit nach Hause nehmen. Weitere Infos über die Kilimandscharo-Sponseraktion: www.hochhinaus.ch.

Kilimanjaro-Besteigung bringt Hilfe für Rhein-Valley Hospital

Am Montag, den 15. Februar 2010 werden sich Miss Schweiz 2007 Amanda Ammann, Hackbrettspieler Nicolas Senn und 23 weitere Personen auf den Weg nach Afrika machen, um den Kilimanjaro zu besteigen. In vier Tagesetappen wollen sie den auf 5895 Meter ü.M. gelegenen Gipfel erreichen. Mit von der Partie sind auch Amandas Etern und der an cystischer Fibrose leidende und lungentransplantierte Stephan Holderegger, der das Projekt lanciert hat. Holderegger will aufzeigen, was möglich ist, wenn man an sich glaubt und das Gute jeweils in den Vordergrund stellt. Mit seinem Trekking auf den höchsten Gipfel Afrikas sammelt er zugleich Geld zur Finanzierung des Spitalprojektes „Rhein-Valley Hospital“ in Nakuru, Kenia, das von seiner Partnerin Ruth Schäfer geleitet wird. Das Bild von Ueli Daepp zeigt Nicolas Senn und Amanda Ammann beim Einkleiden.

Hilfsaktion durch Kilimandscharo-Besteigung

Im Februar besteigt eine 27-köpfige Mannschaft den Kilimandscharo. Gleichzeitig sollen Spendengelder für das Rhein-Valley-Hospital in Kenia gesammelt werden. Hierfür wird mit «Jeder Höhenmeter zählt» eine nicht alltägliche Aktion durchgeführt, die am Samstag mit der Einkleidung der Mannschaft ihren Auftakt nahm. Der Altstätter Verein Rhein-Valley-Hospital betreibt in Kenia ein Hospital und sichert damit für rund 80 000 Menschen eine medizinische Versorgung und stellt ihnen sauberes Trinkwasser zur Verfügung. Der Verein mit NGO-Zertifizierung (Non Goverment Organisation oder Nicht- Regierungsorganisation) ist ausschliesslich auf Spendengelder und eine möglichst breite Unterstützung angewiesen. So reisten beispielsweise im Januar letzten Jahres Amanda Ammann (Miss Schweiz 2008) und der Hackbrettspieler Nicolas Senn zum Spital nach Kasambara-Gilgil. Während des Besuches entstand der Wunsch, auf den höchsten Punkt des Kilimandscharos in Tansania, auf 5895 Höhenmetern, zu steigen. Die Ausläufer des Berges reichen bis nach Kenia. Die Motivation der beiden besteht darin, mit der eigenen Leistung die Welt aufzurütteln und Geld für das Spital zu sammeln. Die Idee zu «Jeder Höhenmeter zählt» war geboren. Inzwischen hat sich eine 27-köpfige Mannschaft für die Besteigung zusammengefunden. Neben Amanda Ammann und Nicolas Senn gehören Spitalleiterin Ruth Schäfer (auch bekannt als «Mama Matata») und Initiant Stephan Holderegger den Bergsteigern an. Ausserdem zählen Klaus Gerlach (Sportmediziner beim ZDF), Lothar Becker (Kameramann beim ZDF), Thomas Fritsch (Fotograf aus Winterthur) sowie die seit Jahren dem Verein verbundenen Monica und Hennie Jacobs aus den Niederlanden – als VIP – dem Team an, das sich am 15. Februar auf die Reise machen wird.

Zwischen dem Start der Besteigung auf 1800 und dem angestrebten Ziel auf 5895 m. ü. M. liegen 4185 Höhenmeter Differenz, die jeweils einen Rappen oder mehr Wert haben können. Das bahnbrechende der Idee besteht darin, ein Höhenbarometer anzulegen. So kann jede und jeder einen Höhenmeter pro Person oder einen Pauschalbetrag für eine Einzelperson oder die gesamte Gruppe einsetzen. Auf diese Weise werden – Meter um Meter – Spendengelder zusammengetragen, die zu 100 Prozent in den Spitalbetrieb fliessen. Denn jedes Mannschaftsmitglied bezahlt die Kosten für die Reise aus eigener Tasche. Eigens für diese Aktion hat der Altstätter Verein seit heute Donnerstag unter www.hochhinaus.org einen Internetauftritt aufgeschaltet, mit dem Formulare ausgefüllt und Höhenmeter erstanden werden können. Kontaktperson ist ausserdem Erich Kühnis (Präsident Verein Rhein-Valley-Hospital, Telefon 0041 71 755 65 14). Um die Idee zum Erfolg werden zu lassen und möglichst viele Personen aufmerksam zu machen, lud der Verein am 16. Januar nach St. Margrethen ins Einkaufszentrum Rheinpark, zu «Outdoor», ein. Die Mannschaft wurde eingekleidet und erhielt eine Ausrüs-ung, die für eine solche anspruchsvolle Besteigung unerlässlich ist. Die komplette Ausrüstung wird in dankenswerter Weise von verschiedenen Firmen gesponsert. Damit möglichst viele Menschen auf die 16 Tage dauernde Reise zum Kilimandscharo und die Spendensammelaktion aufmerksam werden, fährt Stephan Holderegger ausserdem seit dieser Woche mit einem auffälligen Kleintransporter durch das Rheintal. Das mit Aufnahmen von Rhein-Valley-Hospital beklebte Fahrzeug vermittelt einen imposanten Eindruck dessen, wie das gespendete Geld eingesetzt wird. Auch die Tour selber kann vom Rheintal aus mitverfolgt werden. Verschiedene Zeitungen, zu denen auch die « Rheintalische Volkszeitung» gehört , werden vom Berg aus berichten. Geplant ist ausserdem, täglich via Internet bewegte Bilder zu zeigen. (Quelle: Rheintalische Volkszeitung)

Deutschland soll Solarstrom aus Afrika erhalten

Picture-2Deutsche Haushalte sollen mit Solarstrom aus Afrika versorgt werden. Dies verlangt eine Initiative zwanzig grosser Konzerne, wie die «Süddeutsche Zeitung» in ihrer Dienstagausgabe berichtet. Mitte Juli wollen sich die Firmen, darunter die Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft, Siemens, die Deutsche Bank und RWE, zu einem Konsortium für das spektakuläre Vorhaben zusammenschliessen. Gemäss den Angaben soll der Bau riesiger Solarkraftwerke in den Wüsten Nordafrikas 400 Milliarden Euro kosten und in zehn Jahren den ersten Strom liefern. Dabei dürfte es sich um eine der grössten privaten Ökostrom-Initiative aller Zeiten handeln.Schon lange setzen Wissenschaftler grosse Hoffnungen auf die Gewinnung von Solarstrom aus der Wüste. Das Milliardenprojekt Desertec soll nun beweisen, dass sich Strom auf diese Weise auch wirtschaftlich produzieren lässt. (Quelle: news.ch)

Eddie Kroll besucht sein Wasserprojekt in Kenia

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Der 6. Januar 2006 war ein Tag, der das Leben des Oesterreichers Eddie Kroll für immer verändern sollte. An jenem Morgen entgingen Kroll und seine drei Freunde nur knapp dem Ertrinkungstod bei einem Bootsunfall in Kenia. Dieses dramatische Ereignis veranlasste ihn, aus Dankbarkeit ein Hilfsprojekt zum Bau von Brunnenanlagen in Kenia ins Leben zu rufen. Seit dieser Zeit läuft die Hilfsaktion „Schilling für Shilling“ und was der St. Georgener  auf die Beine gestellt hat, kann sich wahrlich sehen lassen. In Zusammenarbeit mit dem Casino Linz finden regelmäßig Veranstaltungen mit zahlreichen Ehrengästen statt. Der Erlös aus diesen Benefizgalas kommt, ohne jeden Abzug, dem Hilfsprojekt zugute. Viele Prominente wie Franz Grad, Lothar Mathäus, Toni Polster, Ivica Vastic, Didi Constantini, Josef Schicklgruber, Christian Mayrleb, Karl Daxbacher, Waterloo und Robinson u. v. a. unterstützen diese Hilfsaktion.

kroll1Heute hat Eddie Kroll sein Wasserprojekt in Thugunui zusammen mit Familie und Freunden besucht und natürlich das Rhein-Valley Hospital in Kasambara, mit dem eine enge Zusammenarbeit besteht. An beiden Stellen kommt die Bevölkerung dank dieser Initiative zum lebensnotwendigen frischen Trinkwasser. Der Brunnen in Thugunui besteht seit einem Jahr. Die österreichische Gruppe war erstaunt zu sehen, wie gut das Projekt läuft und wie gut es von den verantwortlichen Einheimischen betreut wird. Die Besucher brachten auch Geschenke für die Kinder des Dorfes, die mit Freuden entgegen genommen wurden. Eine Gruppe von Frauen sang Willkommenslieder und auch Ruth Schäfer vom Rhein-Valley Hospital war eingeladen. Eddie erhielt eine Ziege als Geschenk, für die jetzt auf dem Areal ein Ehrenplatz eingerichtet wird. Nach dem Besuch des Wasserprojektes in Thugunui auf 3000 m ging er ins Spital hinunter und lobte dort die perfekte Ordnung und Sauberkeit. Dann ging es gleich wieder Richtung Nairobi zum Flugplatz, wo Eddie Kroll via Mombasa heimkehrte.

wildearth.tv – Liveaufnahmen aus Afrika

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Internet-Videos und Internet-TV stehlen den bestehenden Fernsehsendern immer mehr die Show. Während die Inhalte der Fernsehprogramme nicht mehr den individellen Ansprüchen der Zuschauer gerecht werden scheinen und die Informationen oft manipuliert oder einseitig sind, gibt es mittlererweile eine Vielzahl von Videoseiten und nun auch Webcams und Internet-TV-Stationen, die spezielle Themen-Nischen besser ausfüllen als die Mainstream-Medien. Vor kurzem habn wir von jeet.tv aus München berichtet, die jeden Abend ein live-Programm mit Studiogästen und Uebertragugen von Messen und Konzerten senden. Jetzt bin ich (dank Ursi’s Blog) auf eine neue Station aufmerksam gemacht worden. wildearth.tv bringt jeden Tag zwei Safaris durch den afrikanischen Dschungel, live vom fahrenden Jeep auf den Internet-Bildschirm (siehe obige Momentaufnahme aus einer Uebertragung). Wirklich interessant und spannend, wie man da Tigern, Elephanten oder vielen anderen Tieren in der freien Wildbahn begegnen kann … und alles ohne Hektik und ohne Werbespots. Wer noch andere erwähnenswerte private TV-Stationen übers Internet kennt, kann mir  eine kurze Nachricht schicken und ich werde gerne darüber hier auf dem Blog informieren.

Schweizer Spital in Kenya kümmert sich um Flüchtlingskinder


Das durch Spendengelder erbaute Rhein-Valley Hospital in Nakuru, Kenya setzt sich stark für die immer noch zu Tausenden vertriebenen Flüchlingen ein. Die Leiterin des Spitals, Ruth Schäfer, hat gestern 3000 Leute verpflegt und 100 Flüchtlingskinder aufgenommen, mit denen sich abgibt (siehe Bild) und natürlich auch für ihre Verpflegung sorgt. Es ist erstaunlich, wie wohl sich die Kleinen bei ihr fühlen. Alle Sorgen des Alltags scheinen verflogen sein. Wer sich übrigens für die Aktivitäten in und ums Rhein-Valley Spital interessiert, sei auf einen neuen Blog hingewiesen, auf dem täglich neueste Infos und Bilder aus Kenya zu finden sind! Hier ist der Link: http://rheinvalleyhospital.blogspot.com.