„Happiness-Heart“ – Mahiya feiert einjähriges Jubiläum ihres Vegi-Cafés in Berlin

Mahiya hat den Mut gehabt, in Berlin ein meditatives vegetarisches Café einzurichten. In diesem kleinen Interview erzählt sie wie sie dazu gekommen ist. Als Schülerin von Sri Chinmoy wollte sie einen Ort kreieren, wo man sich wohlfühlt und dem Credo des Meisters „Food is God“ (Essen ist Gott) näher kommt. Obwohl die Sprache durch die Umweltgeräusche etwas schwer verständlich ist, kommt der Spirit des Cafés und die Freude von Mahiya voll durch. Dauer: 5:18 min. Ein Videobericht von Kedar Misani.

Das Unmögliche herausfordern – Film und Ausstellung in Berlin

„Wenn du ein spiritueller Mensch wirst, kannst du alles erreichen. Von einer solchen Menge an Gewichten, wie er sie gestemmt hat, hat keiner je zuvor gehört“, sagt Wayne S. DeMilia, Vorsitzender der Internationalen Vereinigung der Bodybuilder, in dem Film „Das Unmögliche herausfordern“ über den spirituellen Meister Sri Chinmoy. Vom 20. bis 26. September ist in der UCI Kinowelt (Schönhauser Allee 123) in Berlin jeweils um 19.15 Uhr bei freiem Eintritt der preisgekrönte 30-minütiger Dokumentarfilm „Das Unmögliche herausfordern“ zu sehen. Vom 17. September bis 1. Oktober von 10 bis 24 Uhr wird in demselben Kino auch bei freiem Eintritt eine Ausstellung über Sri Chinmoy und seine Kraftakte gezeigt, der dank Meditation und den dadurch erlangten inneren Frieden Hunderte Kilo von Metall, Autos und Elefanten hoch zu stemmen vermochte – mehr als je ein Mensch zuvor.

Der Dokumentarfilm in deutscher Synchronfassung zeigt wie Sri Chinmoy (1931-2007) noch im hohen Alter dank Meditation und täglichem Training unglaubliche Gewichte zu stemmen vermochte. Die Leichtathlethiklegende Carl Lewis und Kraftsportexperten wie Bill Pearl und Hugo Girard, der 2002 in Strongman-Wettbewerben den Titel ‚Stärkster Mann der Welt‘ errang, kommen zu Wort und sind sich einig: Noch nie zuvor hat ein Mensch solche Gewichte bewegt. Im Mittelpunkt des Films steht ein Abend im November 2004, an dem Sri Chinmoy vor den Augen Hunderter Zuschauer Dutzende von Rekord- und Meisterleistungen im Gewichtheben zeigte. Innerhalb weniger Stunden hob er Gewichte, die aufaddiert insgesamt über 90 000 kg ergaben. Welturaufgeführt im April 2011 beim renommierten TriBeCa-Festival in New York, wurde der mehrfach preisgekrönte Film seither auf über 70 Filmfestivals gezeigt. Jetzt ist er erstmals in Deutschland zu sehen. Die begleitende Ausstellung im Kino macht Interessierten Kurzfilme und Großaufnahmen von Sri Chinmoys Kraftakten sowie Hebevorrichtungen und Trainingsgeräte, die eigens für ihn angefertigt wurden, zugänglich. Ein Apparat für das Wadenheben im Stehen von sage und schreibe 1179 kg, eine einzigartige Konstruktion für das Überkopf-Heben von Menschen und ein Vorrichtung für das Bankdrücken von 360 kg bilden den Kern der Ausstellung. Bisher war die Ausstellung in New York, Prag, Mailand und Wien zu sehen.

„Er unternahm seine beachtlichen Leistungen mit der Absicht, die Botschaft von weltweiter Harmonie und innerem Frieden zu verbreiten“ schrieb die New York Times, als sie über die Premiere der Doku „Challenging Impossibility – Das Unmögliche herausfordern“ berichtete. Sri Chinmoy selbst erklärte: „Ich versuche all jenen, die einen Schritt vorwärts gehen wollen, einen inneren Dienst zu erweisen. Sie müssen ja keine 900 kg heben, aber vielleicht nehmen sie die Inspiration an, die ich hier anbiete und wagen etwas in ihrem Leben, das sie zuvor für zu schwierig oder unmöglich gehalten haben. Sie können Inspiration für jeden Lebensbereich erhalten, um dort etwas besser zu machen, als sie es bisher getan haben.“

Oben kannst Du Dir den Trailer des Films ansehen.
Weitere Informationen: www.dasunmoeglicheherausfordern.de

Aufschwung der erneuerbaren Energien – auch in Europa

Die erneuerbaren Energien erleben in den USA einen starken Aufschwung. Wie deutsche Unternehmen von dieser Entwicklung profitieren können, darüber informieren die „1. Deutsch-Amerikanischen Energietage“ Ende März – Anfang April in Berlin unter dem Titel „Renewable Energy Boom USA“. Veranstalter sind die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) und die Deutsch-Amerikanischen Handelskammern (AHK USA). Schirmherr der Konferenz ist Bundesaußenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier im Rahmen der Transatlantischen Klimabrücke. Er und Bundeswirtschaftsminister Dr. Karl-Theodor zu Guttenberg werden die Eröffnungsreden halten. Zu den bestätigten Rednern gehören auch Bundesumweltminister Sigmar Gabriel, die Gouverneurin von Michigan Jennifer M. Granholm und der Präsident des American Council on Renewable Energy Michael Eckhart. Am ersten Tag der Konferenz liefern hochkarätige Vertreter aus Politik und Wirtschaft einen Überblick über die neue US-Energiepolitik und den US-Markt für erneuerbare Energien. Darauf folgen drei Tage mit praxisnahen Informationen zum Markteinstieg für Unternehmen aus den Branchen Wind-, Solar- und Bioenergie.

Mitveranstalter sind das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) mit der Exportinitiative Erneuerbare Energien sowie Germany Trade and Invest, der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) und der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK). Partner der Konferenz sind der Bundesverband Bioenergie (BBE), der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW), der Bundesverband Windenergie (BWE), Berlin Partner, der Verband deutscher Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA) sowie die Amerikanische Handelskammer in Deutschland (AmCham). Medienpartner ist die Zeitung Energie & Management. Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung stehen im Internet unter: www.dae-konferenz.de.

Weltweit mehr erneuerbare Energien gefordert

Die Internationale Energie Agentur (IEA) hat heute in Berlin eine Analyse verschiedener Politiken zur Förderung Erneuerbarer Energien vorgestellt. Dabei appelliert die IEA an die Regierungen weltweit, den Ausbau von Wind- und Solarenergie, Bioenergie, Wasserkraft und Geothermie mit effektiven Förderinstrumenten zu beschleunigen. Erneuerbare Energien könnten einen deutlich höheren Beitrag zum Klimaschutz und zur Versorgungssicherheit leisten.  „Die Branche der Erneuerbaren Energien teilt die Analyse der IEA, nach der verlässliche Rahmenbedingungen für Erneuerbare Energien ein wesentlicher Erfolgsfaktor sind“, so Björn Klusmann, Geschäftsführer des deutschen Bundesverbandes Erneuerbare Energie. „In Deutschland dürfen wir uns deshalb nicht auf dem bisherigen Erfolg des EEG ausruhen, sondern müssen die Erkenntnisse der IEA auch im Wärme- und Kraftstoffsektor umsetzen“, fordert Klusmann. Auch für diese Bereiche seien dauerhaft wirksame und verlässliche Förderinstrumente erforderlich.

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz in Deutschland setzt die von der IEA ermittelten Anforderungen an effektive Förderinstrumente vorbildlich um. Es führt bei niedrigeren Kosten zu einem deutlich schnelleren Ausbau der Stromerzeugung mit Erneuerbaren Energien, als beispielsweise Quotenregelungen. Die IEA warnt jedoch davor, nur das eigentliche Förderinstrument in den Blick zu nehmen. Die Fähigkeit, des gesamten Energieversorgungssystems, einen hohen Anteil Erneuerbarer Energien aufzunehmen, sei ebenfalls zentral. „Ein vorbildliches EEG bringt nichts, wenn das Stromnetz den Strom aus Erneuerbaren Energien nicht aufnehmen kann“, so Björn Klusmann. Er fordert deshalb Nachbesserungen am Entwurf des Energieleitungsausbaugesetzes. „Es muss Erdkabel auch auf der Ebene der regionalen Verteilnetze ermöglichen, damit Engpässe vermieden werden, bevor sie den Ausbau Erneuerbarer Energien bremsen“. Während die Entwicklung im Stromsektor in vielen Ländern bereits recht erfolgreich verläuft, gibt es laut IEA insbesondere im Bereich der Wärmenutzung erheblichen Nachholbedarf. Hier bleiben die meisten Staaten weit hinter ihren Potenzialen zurück. Die IEA beklagt, dass häufig verlässliche wirtschaftliche Anreize fehlten. „Das Wärmegesetz in Deutschland ist daher ein wichtiger, aber nur ein erster Schritt“, so Klusmann. Das Gesetz schreibt einen Mindestanteil Erneuerbarer Energien für Neubauten vor. „Die Regelungen für den Gebäudebestand sind aus unserer Sicht vor dem Hintergrund der IEA-Erkenntnisse jedoch nicht ausreichend.“

Bis 2020 kann nach Erkenntnissen der IEA der Anteil Erneuerbarer Energien an der Stromproduktion in den untersuchten Ländern auf über 40 Prozent mehr als verdoppelt werden.  „Die Regierungen müssen mehr tun und dringend Maßnahmen ergreifen“, so Nobuo Tanaka, Exekutivdirektor der IEA. (Quelle. oekonews.at)