Boris Purushottama Grebenshikov in der Royal Albert Hall – ein musikalisches Erlebnis

Das ist die vollständige Aufnahme (2:16:45 h) des Konzerts von Boris Purushottama Grebenshikov aus Russland in der Londoner Royal Albert Hall. Ein echtes Erlebnis – musikalisch und spirituell – kraftvoll und seelenvoll zugleich. Das Konzert war dem spirituellen Meister Sri Chinmoy gewidmet, mit dem Purushottama tief verbunden ist. Zahlreiche seiner befreundeten Musiker und Schüler von Sri Chinmoy haben zum grossen Erfolg beigetragen.

Musik des Herzens – Am 16.9. wieder auf Radio RASA

Die meisten von Euch wohnen nicht gerade in der Nordschweiz rund ums Städtchen Schaffhausen und können meine monatliche Radiosendung „Musik des Herzens“ live am Radio miterleben, aber Ihr könnt alle am Dienstag, den 16. September um 19 Uhr im Internet www.rasa.ch anwählen und das Webradio anklicken, dann seid Ihr auch live dabei. In der neuen Ausgabe könnt ihr japanische Flötenmusik von Wolfgang Hessler, ein live-Mitschnitt des Konzerts des russischen Soul-Sängers Boris Purushottama Grebenshikov in Manhatten, Aufnahmen von Parichayaka Hammerl und vieles mehr hören. Die Sendung schliesst ab mit einer neurtigen, modernen Orgelimprovisation von Sri Chinmoy, aufgenommen im Jahr 2000 in der bekannten Riverside Church in New York. Und jetzt viel Spass und nicht vergessen am Dienstagabend reinzuhören!

Interview mit Boris Purushottama Grebenshikov online auf sctv

Kennst Du den russischen Soul-Sänger Boris Purushottama Grebenshikov. Bis vor zwei Jahren habe ich ihn auch nicht gekannt. Dann lernte ich ihn in Malaysia kennen und war verblüfft, was hinter diesem Sänger verborgen ist. In Russland wird er schon lange mit  Bob Dylan verglichen. Mit seiner erstaunlich seeelenvollen, tiefen und klangvollen Stimme vermag er aber seit kurzem auch die westliche Musikwelt zu erobern. Er spielte zweimal in Der Royal Albert Hall in London und nahm diesen August in Manhatten am Konzertabend „Songs of the Soul“ zu Ehren des vergangenen Jahres verschiedenen spirituellen Meisters und Musikers Sri Chinmoy statt, mit dem er einen engen Kontakt aufgebaut hat. Am 23. September wird er erstmals in Dublin auftreten; dann folgen Konzerte in Russland, u.a. in seiner Heimatstadt St. Petersburg. Ich hatte Gelegenheit, den Musiker in New York zu interviewen. Jetzt kannst Du diese Ausgabe von „LIFE Voices“ auf sctv anschauen. Es ist online in 3 Versionen: einer kleineren podcast-Fassung, einer grösseren Broadcast-Version und einer in HD-Auflösung. Der Videoclip ist im englischen Original und kann direkt angeschaut oder auch kostenlos heruntergeladen werden. Länge: 7:30 min.

Skulptur zum 77. Jahrestag von Sri Chinmoy

Der spirituelle Meister und Friedensphilosoph Sri Chinmoy (1931-2007) wäre heute 77 Jahre alt geworden. Er verschied am 11. Oktober letzten Jahres in seiner Wahlheimat Amerika. In den letzten Monaten hat  der neuseeländischer Schüler und Bildhauer Asidhari von ihm in mühsamer Kleinarbeit und mit Einbezug vieler Photos und Videos eine verblüffend echte Skulptur in der Grundform fertiggestellt. Er präsentierte sie heute zum ersten Mal an den Feierlichkeiten zum 77. Jahrestags in Queens, New York, wo etwa 1000 Schüler von Sri Chinmoy seinem Schaffen für den Frieden und Harmonie gedenken. Es ist geplant lebensgrosse Statuen des Meisters in Bronze zu giessen und an geeigneten Orten aufzustellen.

Sri Chinmoy hat sich das ganze Leben für den Frieden eingestzt, über Tausend Bücher geschrieben, meditative Konzerte gegeben und hinterlässt ein umfangreiches künstlerisches Werk mit über 100 000 Acrylbildern und Millionen von kleinen Vogelzeichnungen.

Zu Ehren von Sri Chinmoys musikalischem Werk hat vor zwei Tagen in der Presbyterian Church in Manhatten auch ein Gedenkkonzert unter dem Titel „Songs of the Soul“ stattgefunden, an dem bekannte Musiker wie der Russe Boris Purushottama Grebenshikov, Roberta Flack, der Tabla-Virtuose Samir Chatterjee und die junge New Yorker Sängerin Kristin Hoffmann auftraten. Die Kirche war bis zum letzten Platz besetzt. Die Musiker wie auch mehrere Chorensembles aus der ganzen Welt begeisterten die 2000 Besucher.

Photo: Dhanu